[{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/bahn/","section":"Tags","summary":"","title":"Bahn"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/bremen/","section":"Tags","summary":"","title":"Bremen"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/konzepte/","section":"Tags","summary":"","title":"Konzepte"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/niedersachsen/","section":"Tags","summary":"","title":"Niedersachsen"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/studien/","section":"Tags","summary":"","title":"Studien"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/","section":"Tags","summary":"","title":"Tags"},{"content":" 👥 Unser Team 🤝 Netzwerk 📧 Kontakt Mit Leidenschaft, guten Konzepten \u0026amp; Projekten für Nahverkehrsausbau und eine umfassende Verkehrswende #Wer wir sind Einfach Einsteigen engagiert sich für den Nahverkehr als Rückgrat einer umfassenden, ökologischen und sozialen Verkehrswende. Wir verstehen uns als eine aktive Ideenschmiede, die dafür strategisch wichtige, konkrete Konzepte und Projekte entwickelt, Netzwerke (mit) aufbaut und Kampagnen durchführt Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in Bremen und Niedersachsen, aber wir sind auch immer wieder auch bundesweit und international aktiv.\nWie wir arbeiten #Mitmischen und innovative Konzepte entwickeln! Mit der Entwicklung eigener, innovativer Konzepte wenden wir uns an den Mainstream der Gesellschaft, Verwaltung und politische Akteurinnen, um die Notwendigkeit von Nahverkehrsausbau und einer zukunftsorientierten Verkehrswende zu vermitteln. Unsere Konzepte sind fundiert recherchiert, haben aber nicht den Anspruch in der Form 1:1 umgesetzt werden. Wichtig ist uns, dass die Grundideen diskutiert und aufgenommen werden. Diese sollen, auch wenn der momentane Schwerpunkt unserer Arbeit in Bremen und Niedersachsen liegt, übertragbar und skalierbar sein. Vor diesem Hintergrund mischen wir uns auch mit Stellungsnahmen zu Planungen der Verwaltung oder beraten Parteien bei der Erarbeitung ihrer Wahlprogramme.\nKampagnen, Aktionen und Petitionen! Konzepte erarbeiten, mit Politik und Verwaltung reden und Netzwerkarbeit reichen alleine nicht, um wichtige Verkehrswendeprojekte durchzusetzen. Mit unserer Kampagnenarbeit tragen wir diese an eine breitere Öffentlichkeit. Deswegen organisieren wir zusammen mit unseren Partnern regelmäßig Petitionen, Aktionen und Demonstrationen. Dies geschieht im Umfeld von Wahlen, Parteitagen und Klimastreiks.\nEinfach Einsteigen 2019 haben wir unser Konzept für einen umlagefinanzierten, fahrscheinfreien, ausgebauten Nahverkehr in Bremen veröffentlicht. Dies wurde von Verwaltung und Politik aufgegriffen. Die Grundideen werden geprüft und haben mittlerweile Eingang in die Wahlprogramme von SPD, Linke und Grüne gefunden.\nMehr Straßenbahn wagen! 2021 haben wir zusammen mit dem BUND das Konzept „Mehr Straßenbahn wagen!“ veröffentlicht. In ihm stellen wir Kriterien für den Ausbau des Bremer Straßenbahnnetzes und dessen Verdoppelung vor.\nMehr Bahn Niedersachsen In dieser umfassenden Studie möchten wir ein Zielnetz für ein flächendeckendes Bahnnetz für den Nahverkehr entwickeln. Dazu untersuchen wir detailliert über 50 stillgelegte Bahnstrecken und ziehen auch vereinzelte Neubaustrecken in Erwägung. Zwischenergebnisse haben wir bereits einer Fachöffentlichkeit vorgestellt und sind aufgrund dessen in die parlamentarische Komission zu Streckenreaktivierungen berufen worden.\nBremer Verkehrswendegesetz Als Teil der Kampagne Fahrplan Verkehrswende haben wir mit der Arbeit an einem Bremer Verkehrswendegesetz, nach dem Vorbild des Berliner Mobilitätsgesetzes.\nBahnknoten Bremen Der Bahnknoten Bremen ist überlastet. Das trägt zu Verspätungen bei und steht der Erweiterung des S-BahnNetzes, des Regional- und Fernverkehrs entgegen. Wir arbeiten an Vorschlägen, wie das Netz vitalisiert und ausgebaut werden kann.\nNetzwerke bilden! Der Nahverkehr und die Verkehrswende brauchen eine starke Lobby. Wir führen regelmäßig Fachgespräche mit Verwaltung, Parteien und (Nahverkehrs)Unternehmen. Darüber hinaus wirken wir aktiv in bestehenden Netzwerken mit, stärken diese und bauen aber auch neue mit auf. In Bremen sind wir Mitglied der Bremer Bündnis Verkehrswende, des Klimabündnisses, der Klimakulturvernetzung und in Niedersachsen Teil des Nahverkehrsbündnisses Niedersachsen. Auch bundesweit und international nehmen wir regelmäßig an verschiedenen Vernetzungstreffen teil.\nFahrplan Verkehrswende Gemeinsam mit dem BUND und denkhaus Bremen verfassten wir 2022 einen Appell den die Bremer Politik, sich auf einen Fahrplan Verkehrswende zu verständigen. Über 60 Organisationen und Unternehmen unterstützen das Grundlagenpapier, dass eine soziale und ökologische Mobilität für alle Menschen fordert. Auf dieser Grundlage arbeiten wir heute im Bremer Bündnis Verkehrswende weiter.\nVerkehrswende richtig machen! #Klimaschutz Der Verkehrssektor hat einen Anteil von 20,3 % an den CO2-Emissionen in Deutschland. Diese haben sich seit 1990 kaum verändert, während es in anderen Sektoren zu deutlichen Reduktionen kam. Damit stellt der Verkehrsbereich eine der größten Herausforderungen für die Einhaltung des 1,5 Grad-Ziels dar.\nRegionale Vorbilder schaffen! Die gegenwärtige und vergangene politischen Konstellationen erschweren es, von der Bundesebene her, eine echte Verkehrswendepolitik zu etablieren. Hinzu kommt allerdings auch, dass die Zuständigkeit für den Nahverkehr und andere Teil der Verkehrswende auf der Ebene der Bundesländer und Kommunen liegen. Daher müssen regional Vorbilder geschaffen werden, die überregional und bundesweite Ausstrahlung haben.\nBarrieren überwinden! Eine umweltfreundliche und zukunftsorientierte Mobilität muss für alle zugänglich sein. Nur so ist eine umfassende Teilnahme für alle am gesellschaftlichen Leben möglich. Nahverkehr muss daher Teil der öffentlichen Daseinsfürsorge werden. Barrieren müssen überwunden werden. Nicht nur solche, die durch das ungeeignete oder fehlende Infrastruktur bestehen, sondern auch solche, die durch ein unzureichendes Angebot und teure, unverständliche Tarife entstehen.\nVielfalt \u0026amp; Beteiligung Wer den Nahverkehr nutzt, muss auch bei der Planung und Entscheidungen beteiligt oder mindestens repräsentiert sein. Die Mehrheit der Nahverkehrsnutzenden sind Frauen. Dieses Verhältnis spiegelt sich nicht bei Planung und Entscheidungen im Bereich des Nahverkehrs wieder. Dies ist nur ein Beispiel. Generell sollten eine Vielzahl von Bedürfnissen bei der Planung und Entscheidungen über Verkehrswendeprojekte berücksichtigt, mit einbezogen und repräsentiert sein. Jeder sollte sich im Nahverkehr wohl und sicher fühlen und es auch sein.\nVerkehrswende in Stadt und Land! Wenn von Verkehrswende die Rede ist, dann wird meistens an die Stadt gedacht. Das reicht nicht aus. Verkehrswende muss überall stattfinden und gedacht werden. Große Teile des ländlichen Raums sind von der Bahn und dem ÖPNV abgehängt. Dies schwächt nicht nur dessen wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung, es trägt auch dazu bei, dass der junge Teil sowie der immer älter werdende Teil der Bevölkerung den Zugang zu Mobilität verliert. Die umliegenden Städte ersticken durch die zunehmende Zahl an Autopendlerinnen im Stau.\nDas Auto im Kopf Das Auto tief im Alltag und Denken der Menschen verankert. Um etwas daran zu ändern, muss die Verkehrswende als ein gesellschaftlicher Transformationsprozess verstanden werden. Dieser geht weit über technologische Herausforderungen, Umbau und Ausbau der Infrastruktur, einzelne verkehrspolitische Maßnahmen, Finanzierungsfragen oder Klimaschutz hinaus. Das heißt, Verkehrswende ist auch kulturelles Projekt: Gefühle müssen angesprochen werden. Verkehrswende muss Spaß machen und begeistern.\nNetzwerk Gemeinsam können wir mehr bewirken. Einfach Einsteigen wirkt in Folgenden Netzwerken mit und unterstüzt folgende Organisationen und Kampagnen\nKlima-Kulturvernetzung Bremen Bremer Bündnis Verkehrswende Klimabündnis Bremen ","date":null,"permalink":"/ueber-uns/","section":"Weil Nahverkehr für alle ist","summary":"Hier findest du das Team von Einfach Einsteigen. Das Team besteht vor allem aus Mark Peter Wege, Dominik Lange und Tomke Rosen. Zusätzlich gibt es noch Freiwilligendienstleistende, Studentische Hilfrkräfte und Praktikant*innen.","title":"Über uns"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/verkehrswende/","section":"Tags","summary":"","title":"Verkehrswende"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/aktuelles/","section":"Tags","summary":"","title":"Aktuelles"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/ausbau/","section":"Tags","summary":"","title":"Ausbau"},{"content":"Aktuelle Themen \u0026amp; Updates\n📅 Termine Kommende Veranstaltungen\nAlle Termine → 📰 Presse Pressemitteilungen \u0026 Medienresonanz\nZur Presse → 📧 Newsletter Newsletterarchiv \u0026 Abonnement\nZum Newsletter → ","date":null,"permalink":"/blog/","section":"Blog","summary":"Neueste Nachrichten und Updates","title":"Blog"},{"content":"Vorschlag für die Gründung einer kommunalen Gesellschaft für die Realisierung einer zukunftsfähigen Verkehrsinfrastruktur in Bremen\nDie Verkehrswende kommt in Bremen trotz ambitionierter Klimaziele nur langsam voran. Eigentlich gibt es einen Verkehrsentwicklungsplan, der 2014 im Konsens von der Bremer Bürgerschaft beschlossen wurde. Doch es fehlen belastbare Strukturen, um die Planung und Umsetzung von Verkehrsprojekten effizient zu gestalten.\nDie Zuständigkeiten sind fragmentiert, die Verfahren langwierig, Fachkräfte fehlen — und politische Streitigkeiten bremsen, sobald es konkret wird.\nDeshalb braucht Bremen schnellere, verbindlichere und transparentere Strukturen — und eine Kommunikation, die Akzeptanz schafft und Konflikte frühzeitig adressiert.\nMit BremenGo Verkehrswende schlagen wir vor, eine kommunale Gesellschaft zu gründen, die die Realisierung von Verkehrsprojekten bündelt. Und auch: eine Koordinierungsstelle für Verkehrswende-Kommunikation einzurichten.\nSo kann Bremen schneller eine klimafreundliche, soziale und lebenswerte Mobilität schaffen.\nDie Broschüre „BreGO Verkehrswende – Vorschlag für die Gründung einer kommunalen Gesellschaft für die Realisierung einer zukunftsfähigen Verkehrsinfrastruktur in Bremen“ könnt Ihr hier runterladen.\nDie Verkehrswende in Bremen kommt nicht voran. Dabei hat der Senat sich ambitionierte Ziele gesetzt: 2038 soll Bremen klimaneutral werden, das heißt, keine Netto-Zunahme von klimaschädlichen Gasen in der Erdatmosphäre mehr zu verursachen. Ohne den Verkehrssektor ist dieses Ziel jedoch nicht erreichbar.\nEs mangelt unseres Erachtens nicht nur an finanziellen Mitteln und politischem Willen — sondern vor allem an Antworten auf strukturellen Fragen, die dringend problematisiert werden müssen:\nWie können Planung und Umsetzung von Verkehrswendeprojekten so organisiert werden, dass ambitionierte Ziele nicht immer wieder an fehlenden Kapazitäten, zersplitterten Zuständigkeiten oder langwierigen Verfahren scheitern? Wer trägt Verantwortung für eine verlässliche und transparente Umsetzung — und wie lassen sich Prozesse gestalten, die gesellschaftliche Akzeptanz stärken, Verbindlichkeit schaffen und Konflikte frühzeitig vermeiden? Welche Strukturen braucht es, damit Bremen nicht nur Konzepte für die Verkehrswende beschließt, sondern deren Umsetzung auch zielgerichtet und im Sinne von Klimaschutz, sozialer Gerechtigkeit und öffentlicher Daseinsvorsorge gestaltet? Alle drei Fragen machen deutlich, dass es nicht nur um fehlende Mittel geht, sondern um Strukturen, die über Erfolg oder Scheitern entscheiden. Politische Zielsetzungen und Verwaltungspraxis sind untrennbar miteinander verbunden: Ohne klare Strukturen bleibt selbst der beste politische Wille wirkungslos. Gerade deshalb darf Politik Verwaltung nicht nur als Ausrede für Verzögerungen behandeln, sondern muss Verantwortung übernehmen, sie handlungsfähig zu machen. Denn wenn Projekte aufgrund fragmentierter Zuständigkeiten und intransparenter Prozesse scheitern, sinkt nicht nur ihre Legitimität — in einer Zeit, in der die Demokratie selbst unter Druck steht, verliert auch Politik an Glaubwürdigkeit.\nDie Herausforderungen sind keineswegs spezifisch bremisch. In vielen Städten und Gemeinden zeigt sich ein ähnliches Muster: Während ambitionierte Ziele formuliert werden, fehlt es an kommunalen Strukturen, die Planung, Abstimmung und Umsetzung konsequent leisten können. Häufig wird auf den Bund verwiesen — auf fehlende Finanzierung, auf die Schuldenbremse sowie auf langwierige Genehmigungsverfahren oder auf EU-rechtliche Vorgaben. Das ist sachlich nicht falsch, aber greift zu kurz. Denn selbst unter besseren bundesweiten Rahmenbedingungen gilt: ohne handlungsfähige kommunale Strukturen kann die Verkehrswende nicht gelingen.\nMit der BreGO Verkehrswende schlagen wir die Gründung einer kommunalen Gesellschaft vor, die Verantwortung für die Umsetzung der Verkehrswende übernimmt. Sie soll als Hebel wirken, um zentrale Umsetzungsprobleme gezielt anzugehen: Fachkräftemangel, fragmentierte Zuständigkeiten, zeitaufwendige Vergabeverfahren — aber eben auch fehlende Kommunikationsstrategien oder unzureichende Abstimmung zwischen den Senats-Ressorts.\nWir verstehen BreGO als Impuls für Politik, Verwaltung und die Stadtgesellschaft. Sie zeigt auf, wie Bremen schneller, verbindlicher und transparenter vorankommen kann. Denn eine erfolgreiche Verkehrswende ist keine Zukunftsvision. Sie ist Voraussetzung für eine lebenswerte, soziale und klimafreundliche Stadt.\nDie Broschüre „BreGO Verkehrswende – Vorschlag für die Gründung einer kommunalen Gesellschaft für die Realisierung einer zukunftsfähigen Verkehrsinfrastruktur in Bremen“ könnt Ihr hier runterladen.\n","date":"2 Februar 2026","permalink":"/brego/","section":"Blog","summary":"Vorschlag für die Gründung einer kommunalen Gesellschaft für die Realisierung einer zukunftsfähigen Verkehrsinfrastruktur in Bremen.","title":"BreMenGO Verkehrswende"},{"content":" Volle Straßen, marode Brücken, unzuverlässiger ÖPNV – die Politik tritt auf der Stelle. Wir nehmen die Zukunft selbst in die Hand. Mit dem ersten Mobilitätsgesetz für das Land Bremen machen wir gute Mobilität zur Pflicht – damit alle Menschen selbstständig, sicher, bezahlbar und EINFACH UNTERWEGS sein können. Einfach Unterwegs - Initiative für gute Mobilität Gemeinsam mit Fridays for Future Bremen hat Einfach Einsteigen den Volksentscheid “Einfach Unterwegs – Initiative für gute Mobilität” ins Leben gerufen. Dazu wurde gemeinsam mit der auf Umweltrecht spezialisierten Rechtsanwältin Dr. Roda Verheyen ein Gesetzentwurf erarbeitet, welcher auf der Website von Einfach Unterwegs abrufbar ist. Verheyen ist Hamburger Verfassungsrichterin und Klimaklägeranwältin.\nMittlerweile ist aus der Volksinitiative ein großes Bündnis geworden, welches aus zahlreichen Klima- und Verkehrswende-NGOs, als auch den Bremer Behindertenverbänden und einer Gewerkschaft besteht. Dazu zählen zum Beispiel Greenpeace, der BUND, der NABU, attac, der Verkehrsclub Deutschland, BremenZero, der ADFC, die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter Menschen Bremen, Selbstbestimmt Leben e.V und Verdi.\nDurch den Gesetzentwurf soll der Bremer Verkehrsentwicklungsplan und seine Weiterentwicklung verbindlich gemacht werden. In dem Gesetzentwurf stehen auch verbindliche Ziele für den Ausbau des Umweltverbundes (Fußverkehr, Radverkehr, ÖPNV, Sharing-Mobilität), für die beschleunigte Umsetzung der Barrierefreiheit, der Klimaneutralität im Mobilitätsbereich bis 2038 sowie die Vision Zero.\nÜber diesen Gesetzentwurf soll bei der Bürgerschaftswahl 2027 per Volksentscheid abgestimmt werden. Damit es dazu kommt müssen in der ersten Phase 5.000 Unterschriften gesammelt werden. In der zweiten Phase müssen 25.000 Unterschriften gesammelt werden.\nDu möchtest mehr über den aktuellen Stand der Volksinitiative erfahren, suchst umfangreiche neue Informationen, möchtest den Gesetzentwurf lesen oder dich bei Einfach Unterwegs einbringen?\nMehr Informationen ","date":"1 Januar 2026","permalink":"/kampagnen/einfach-unterwegs/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"Volksentscheid für gute Mobilität","title":"Einfach Unterwegs"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/kern/","section":"Tags","summary":"","title":"Kern"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/mobilit%C3%A4t/","section":"Tags","summary":"","title":"Mobilität"},{"content":"Hier findest du unsere Projekte und Kampagnen, sortiert nach Kategorien.\nVeranstaltungen Barcamp Nahverkehr 2026 Gemeinsam mehr bewegen Public Transport Slam Im Sinne von Klimaschutz und Verkehrswende sollen in Zukunft noch viel mehr Menschen den Nahverkehr nutzen und er dafür nutzbar gemacht werden. Die Auseinandersetzungen darüber sind oft mit viel Emotionalität verbunden. Dieser Emotionalität möchten wir in unserem 1. Public Transport Slam einen Raum geben. Narrative der Mobilitätswende - Wie überwinden wir die rechte Diskurshoheit des \u0026#34;Kulturkampfs\u0026#34; gegen das Auto?\u0026#34; In der siebten Veranstaltungsreihe dieser Art widmen wir und dem Thema Narrative der Mobilitätswende. Wie überwinden wir die rechte Diskurshoheit des \u0026#34;Kulturkampfs\u0026#34; gegen das Auto?\u0026#34; Landtagswahlen Bremen 2023 Vergangene Veranstaltungen Die vergangenen Veranstaltungen von einfach einsteigen Barcamp Nahverkehr 2021 Vernetzung zum Thema Nahverkehr ÖffiCON* \u0026amp;#8211; Nahverkehr neu denken! Public Transport Lab an der Universität Bremen Positionspapiere Rückblick auf unser 2. Barcamp Nahverkehr Bremen Barcamp Nahverkehr 2026 Gemeinsam mehr bewegen Public-Transport-Labs Wir fahren zusammen! Mehr Bahn Niedersachsen Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken Public Transport Slam Im Sinne von Klimaschutz und Verkehrswende sollen in Zukunft noch viel mehr Menschen den Nahverkehr nutzen und er dafür nutzbar gemacht werden. Die Auseinandersetzungen darüber sind oft mit viel Emotionalität verbunden. Dieser Emotionalität möchten wir in unserem 1. Public Transport Slam einen Raum geben. Narrative der Mobilitätswende - Wie überwinden wir die rechte Diskurshoheit des \u0026#34;Kulturkampfs\u0026#34; gegen das Auto?\u0026#34; In der siebten Veranstaltungsreihe dieser Art widmen wir und dem Thema Narrative der Mobilitätswende. Wie überwinden wir die rechte Diskurshoheit des \u0026#34;Kulturkampfs\u0026#34; gegen das Auto?\u0026#34; Landtagswahlen Bremen 2023 Verkehrswendeumfrage auf Stadtteilebene Vergangene Veranstaltungen Die vergangenen Veranstaltungen von einfach einsteigen Barcamp Nahverkehr 2021 Vernetzung zum Thema Nahverkehr ÖffiCON* \u0026amp;#8211; Nahverkehr neu denken! Public Transport Lab an der Universität Bremen Nahverkehr besser machen! Schulwettbewerb Positionspapiere Petition: Bremer*innen wollen Einfach Einsteigen! Verkehrswendestudie Bremen 2019 Rückblick auf unser 2. Barcamp Nahverkehr 65% der Bremer für „Einfach Einsteigen“ im Nahverkehr Eine von Einfach Einsteigen in Auftrag gegebene Umfrage zeigt, dass eine überwältigende Mehrheit (72 %) der Bremer*innen für eine umfassende Verkehrswende zugunsten von Auto-Alternativen positiv gestimmt sind und dass 65 % der befragten das eigene umlagefinanzierte, fahrscheinfreie Nahverkehrskonzept für eine grundsätzlich gute Idee halten. Gestützt von diesen Ergebnissen fordert Einfach Einsteigen den Bürgermeister auf, die Verkehrswende zur Chefsache zu erklären. ","date":null,"permalink":"/kampagnen/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"\u003cp\u003eHier findest du unsere Projekte und Kampagnen, sortiert nach Kategorien.\u003c/p\u003e","title":"Projekte und Kampagnen"},{"content":" Werde Teil unserer Bewegung für kostenlosen öffentlichen Nahverkehr!\nWie du helfen kannst: # Kampagnenarbeit und Öffentlichkeitsarbeit Veranstaltungsorganisation (Barcamp etc.) Forschung und Studien Lokale Initiativen in Bremen und umzu Lade uns ein Kontaktformular Betreff * Dein Anliegen * Anrede — Herr Frau Divers Titel Vorname * Nachname * E-Mail-Adresse * Postleitzahl Organisation Telefon Ja, ich möchte den Einfach Einsteigen-Newsletter abonnieren. Mit dem Absenden bestätige ich, dass ich die Datenschutzhinweise zur Kenntnis genommen habe. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen. * Spam-Schutz… Vielen Dank! Deine Nachricht wurde erfolgreich übermittelt. Wir melden uns in Kürze. Die Anfrage konnte nicht übermittelt werden. Bitte später erneut versuchen. Absenden Wird gesendet… Wegbeschreibung # ","date":null,"permalink":"/ueber-uns/kontakt/","section":"Weil Nahverkehr für alle ist","summary":"Du hast Fragen? Vielleicht findest du eine Antwort in unserem FAQ. Ansonsten melde Dich gerne über das Kontaktformular oder per Mail an \u003ca href=\"mailto:team@einsteigen.jetzt\"\u003eteam@einsteigen.jetzt\u003c/a\u003e.","title":"Kontakt"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/mitmachen/","section":"Tags","summary":"","title":"Mitmachen"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/praktika/","section":"Tags","summary":"","title":"Praktika"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/team/","section":"Tags","summary":"","title":"Team"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/autonomes-fahren/","section":"Tags","summary":"","title":"Autonomes Fahren"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/barrierefreiheit/","section":"Tags","summary":"","title":"Barrierefreiheit"},{"content":"Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr ist kein Komfortmerkmal. Deutschland und die EU haben die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert, die in Artikel 9 den Abbau von Barrieren und den gleichberechtigten Zugang zu Verkehrsmitteln fordert.1 In Deutschland ist dies im Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) verankert, Artikel 14 der Europäischen Menschenrechtskonvention ergänzt das Diskriminierungsverbot. Das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) setzte seit seiner Novellierung 2013 das Ziel, bis zum 1. Januar 2022 vollständige Barrierefreiheit im ÖPNV zu erreichen.2 Dieses Ziel wurde weit verfehlt und durch Ausnahmeregelungen in den Nahverkehrsplänen vieler Aufgabenträger ausgehöhlt.3\nWas Barrierefreiheit im Nahverkehr bedeutet Einstieg Höhengleicher Einstieg an allen Türen ohne ausfahrbare Rampen. Hilfsmittel Funktionierende Hublifte, Aufzüge und Behindertentoiletten. Service Verlässlicher Service durch vorbestelltes Personal; ausreichend Platz für Rollstühle. Information Zugängliche Informationen in Leichter Sprache, Braille und Gebärdensprache. Barrierefreiheit betrifft nicht nur Rollstuhlnutzende. Menschen mit Atemwegserkrankungen, Sehbehinderte, Blinde und Personen mit Lernschwierigkeiten sind ebenso betroffen – ebenso Eltern mit Kinderwagen, ältere Menschen, Reisende mit Gepäck und Personen mit vorübergehenden Einschränkungen. Ein barrierefreier Nahverkehr ist schlicht ein komfortabler Nahverkehr für alle.\nSanktionslücken und fehlende Fahrgastrechte #Gesetze allein genügen nicht: Es fehlen wirksame Sanktionsmechanismen für Verkehrsunternehmen und Behörden, die Barrierefreiheit nicht umsetzen. Bei Ausfällen oder Verspätungen gibt es für Menschen mit Behinderungen oft keine angemessene Entschädigung; Busse und Straßenbahnen sind durch Fahrgastrechteregelungen kaum abgedeckt. Damit bestehen nur geringe Anreize zur konsequenten Umsetzung.\nDemografischer Wandel #Der Anteil der Menschen, die dauerhaft oder vorübergehend auf Barrierefreiheit angewiesen sind, wächst. Alternde Gesellschaft, chronische Erkrankungen und temporäre Einschränkungen machen das zu einem Querschnittsthema, das im Nahverkehr von Beginn an mitgedacht werden muss.\nFür vollständige Barrierefreiheit im Nahverkehr Einfach Einsteigen setzt sich gemeinsam mit Behindertenverbänden für eine zügige, vollständige und konsequente Umsetzung der Barrierefreiheit im Nahverkehr ein. Unsere Forderungen UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), Artikel 9, in Deutschland ratifiziert 2009.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\n§ 8 Abs. 3 PBefG: gesetze-im-internet.de; Bundesministerium für Verkehr, „Barrierefreiheit – wichtiges Qualitätsmerkmal im öffentlichen Personenverkehr\u0026quot;: bmv.de\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nAktion Mensch, „Barrierefreiheit im ÖPNV – Wunsch oder Realität\u0026quot;: aktion-mensch.de; VCD, „Mobilität für alle braucht Barrierefreiheit\u0026quot;, Oktober 2022: vcd.org\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\n","date":"1 Januar 2026","permalink":"/themen/barrierefreiheit/","section":"Themen und Konzepte","summary":"Menschenrecht","title":"Barrierefreiheit"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/bus/","section":"Tags","summary":"","title":"Bus"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/deutschlandticket/","section":"Tags","summary":"","title":"Deutschlandticket"},{"content":"Das Deutschlandticket wurde am 1. Mai 2023 als Nachfolge des 9-Euro-Tickets eingeführt.1 Bund und Länder beteiligen sich mit jeweils 1,5 Milliarden Euro jährlich an den Kosten, um Einnahmeausfälle der Verkehrsunternehmen zu kompensieren.2 Der ursprüngliche Monatspreis von 49 Euro wurde als Fortschritt gefeiert – wegen der bundesweiten Gültigkeit und der einfachen digitalen Nutzung. Umwelt- und Sozialverbände kritisierten den Preis als zu hoch und forderten sozial gestaffelte Varianten. Verkehrsunternehmen und Kommunen warnten dagegen, dass die staatlichen Zuschüsse steigende Kosten für Personal, Energie und Instandhaltung nicht ausreichend decken. In mehreren Bundesländern folgten Angebotskürzungen und Debatten über einen möglichen Ausstieg.\n49 € Einstiegspreis Mai 2023 58 € Preis ab Januar 2025 63 € Preis ab Januar 2026 Zum 1. Januar 2025 stieg der Preis auf 58 Euro.3 Zum 1. Januar 2026 folgte eine weitere Erhöhung auf 63 Euro, beschlossen auf der Sonder-Verkehrsministerkonferenz am 18. September 2025.4 Ab 2027 soll ein Preisindex eingeführt werden, der Energie- und Personalkosten abbildet.5 De facto bedeutet das einen Rückgang der Beteiligung von Bund und Ländern, wenn allein die Fahrgäste die Kostensteigerungen tragen.\nDie Preisanpassung Anfang 2025 führte laut Erhebungen von VDV und einzelnen Verkehrsverbünden zu einem deutlichen Rückgang der Abozahlen – von rund 14,5 Millionen im Dezember 2024 auf etwa 13,4 bis 13,5 Millionen im Frühjahr 2025.6 Besonders in Regionen mit günstigeren Verbund- oder Regionaltickets wechselten viele Kund:innen zurück zu diesen Angeboten. Gleichzeitig zeigt sich: Das Ticket wird vor allem regional genutzt. Nur rund 8 bis 12 Prozent der Inhaber:innen fahren damit verbundübergreifend; die Mehrheit nutzt es im Alltag ähnlich wie frühere Monats- oder Jahreskarten.7\n14,5 Mio. Abonnent:innen Dez. 2024 13,4 Mio. Abonnent:innen Jan. 2025 −7,6 % Rückgang nach Preiserhöhung Das Deutschlandticket wirkt vor allem dort, wo der ÖPNV gut ausgebaut ist. In ländlichen Regionen mit dünnem Angebot bleibt sein Nutzen begrenzt. Steigen die Preise weiter und bleiben günstigere regionale Alternativen bestehen, droht das Ticket seinen Vorteil gegenüber diesen zu verlieren.\nPosition von Einfach Einsteigen #Einfach Einsteigen hatte sich schon während der Debatte um ein Nachfolgeprodukt des 9-Euro-Tickets nicht an Forderungen nach einem bundesweiten Billigticket beteiligt. Wir begrüßen die Einfachheit des Deutschlandtickets, sehen aber seine strukturellen Grenzen: Ein niedriger Preis allein kann den Nahverkehr nicht stärken, wenn es gleichzeitig an Fahrtenangebot, Personal und Infrastruktur mangelt.\nKernforderungen von Einfach Einsteigen #Dauerhafte Finanzierung sichern: Bund und Länder müssen die Kostenentwicklung mittragen – Umlage statt Preisspirale.\nRegionalisierung und soziale Staffelung: Ein gestuftes Modell (z. B. Regionalticket ab 29 €, Erweiterungen für 10 €, bundesweit 79 €) wäre sozial gerechter und finanziell tragfähiger.\nAngebotsausbau und Personal: Nur mit dichteren Takten, besseren Anschlüssen und fairen Arbeitsbedingungen kann das Ticket die Verkehrswende stützen.\nBarrierefreiheit und Flexibilität: Chipkarte, Papieroption und kurze Kündigungsfristen sichern einfache Nutzung für alle.\nMehr dazu im Positionspapier von Einfach Einsteigen und im Tagesspiegel-Kommentar von Mark Wege und Anne Mechels (Paywall).\nBundesregierung, „Deutschlandticket: Fragen und Antworten\u0026quot;: bundesregierung.de\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nDeutscher Bundestag, „Bund finanziert Deutschlandticket mit 1,5 Milliarden Euro\u0026quot;, Dezember 2022: bundestag.de; Bundestag, „Bundestag macht Weg frei für das Deutschlandticket\u0026quot;, Februar 2023: bundestag.de\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nWirtschaftsWoche, „Deutschlandticket 2026: Preis, Erhöhung, Kündigung \u0026amp; Co.\u0026quot;, Februar 2026: wiwo.de\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nBundesregierung, „Deutschlandticket: Fragen und Antworten\u0026quot;: bundesregierung.de; Zukunftsnetzwerk ÖPNV, „Deutschlandticket wird 2026 teurer\u0026quot;, September 2025: zukunftsnetzwerk-oepnv.de\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nADAC, „Deutschlandticket News: Preise, Politik \u0026amp; Zukunft\u0026quot;, März 2026: adac.de\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nVDV/DB-Marktforschung, zitiert nach FAZ, Heise und Tagesspiegel, 2./3. Juli 2025; weitere Erhebung: Busplaner, 30. April 2025 (ca. 13,5 Mio. für Frühjahr 2025; Abweichungen durch unterschiedliche Stichtage und Methoden).\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nVDV-Erhebung zur verbundübergreifenden Nutzung des Deutschlandtickets, 2024 – konkrete Primärquelle noch zu benennen.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\n","date":"1 Januar 2026","permalink":"/themen/deutschlandticket/","section":"Themen und Konzepte","summary":"Bundesweite vereinfachung des ÖPNV","title":"Deutschlandticket"},{"content":"Elektrobusse sind ein wichtiger Schritt hin zu klimafreundlicher Mobilität. Ihre technologische Entwicklung verlief in den vergangenen Jahren deutlich schneller als erwartet. Mit Schnellladepunkten an den Endhaltestellen können moderne Fahrzeuge auf vielen Linien ohne Batterietausch oder aufwendiges Zwischenladen betrieben werden.\nBeste Alternative dort, wo noch keine Straßenbahn fährt #Elektrobusse sind sinnvoll, wo kein schienengebundenes System besteht. Sie ermöglichen emissionsfreien Betrieb und lassen sich schnell in bestehende Liniennetze integrieren. Damit eignen sie sich als Übergangslösung auf dem Weg zu einem Straßenbahnnetz.\nGrenzen gegenüber der Straßenbahn #Trotz aller Fortschritte bleiben Elektrobusse deutlich hinter den Möglichkeiten der Straßenbahn zurück. Pro Fahrzeug bieten sie weniger Platz und sind anfälliger für Verspätungen, wenn sie sich die Fahrbahn mit dem Autoverkehr teilen. Eigene Busspuren könnten das mildern, sind aber meist breiter als eine Straßenbahntrasse und werden von Autofahrenden häufig missachtet. Wo Straßenbahnen auf eigener Trasse konstant und planbar fahren, müssen Busse an Kreuzungen und Engstellen regelmäßig abbremsen – mit entsprechenden Folgen für Reisegeschwindigkeit und Pünktlichkeit.\nBatterietechnologie: Was sich verändert hat #Ein häufiges Argument gegen Elektromobilität sind Rohstoffprobleme bei Batterien. Bei modernen Elektrobussen trifft das kaum noch zu. Der Anteil an Kobalt, das in älteren Lithium-Ionen-Akkus verwendet wurde, wurde drastisch reduziert. Die meisten Hersteller setzen inzwischen auf Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP), die weder Kobalt noch Nickel enthalten, langlebiger sind und eine hohe Zyklenstabilität aufweisen.[^1]\nDamit entkräften sich viele frühere ökologische Bedenken: Moderne Elektrobusse kommen ohne seltene Erden aus, sind leiser und lokal emissionsfrei. Sie bleiben dennoch eine Ergänzung – kein Ersatz für den leistungsfähigen schienengebundenen Verkehr.\n","date":"1 Januar 2026","permalink":"/themen/elektrobusse/","section":"Themen und Konzepte","summary":"Elektrobusse sind sinnvoll, wo kein schienengebundenes System besteht. Sie ermöglichen emissionsfreien Betrieb und lassen sich schnell in bestehende Liniennetze integrieren. Damit eignen sie sich als Übergangslösung auf dem Weg zu einem Straßenbahnnetz.","title":"Elektrobusse"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/elektromobilit%C3%A4t/","section":"Tags","summary":"","title":"Elektromobilität"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/evtol/","section":"Tags","summary":"","title":"EVTOL"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/f%C3%A4hre/","section":"Tags","summary":"","title":"Fähre"},{"content":"Fähren können im städtischen Verkehr eine sinnvolle Ergänzung sein, wie Hamburg, Kopenhagen und Oslo zeigen. Dort verbinden sie Stadtteile über Gewässer, wo Brücken oder Tunnel fehlen oder überlastet sind, und sind eng in das bestehende ÖPNV-System integriert: Fahrpläne, Tarife und Anschlüsse sind abgestimmt. Auch in diesen Städten gelten sie als Nischenangebot, das nur unter bestimmten topografischen und verkehrlichen Bedingungen funktioniert.\nDas Bremer Experiment #In Bremen sind Fähren wiederholt diskutiert worden. Bekannt wurde der Versuch eines Spitzenkandidaten der Opposition, der einen Fährbetrieb zwischen Innenstadt und Überseestadt aus eigener Tasche finanzierte. Das Angebot fand kaum Nachfrage und war schlicht nicht konkurrenzfähig gegenüber Bus und Fahrrad auf derselben Strecke.1 Das eigentliche Problem – BSAG-Busse standen in der Überseestadt regelmäßig im Stau – wurde durch Einführung der Linie 5 (Gröpelingen–Überseestadt–Hauptbahnhof) und eine Neuordnung des Busnetzes gelöst. Perspektivisch wird auch der Straßenbahnausbau in die Überseestadt weitere Verbesserungen bringen.\nAuch für die Verbindung zwischen Bremen-Nord und der Innenstadt wird eine Fähre immer wieder als Reaktion auf Verspätungen bei der Regio-S-Bahn ins Gespräch gebracht. Moderne Schnellfähren könnten theoretisch eine Alternative bieten, doch Kapazität und Witterungsabhängigkeit setzen enge Grenzen. Fähren sind kein geeignetes Mittel, um strukturelle Probleme des Nahverkehrs zu lösen. Solche Debatten lenken von den eigentlichen Aufgaben ab: Ausbau, Modernisierung und Verlässlichkeit der bestehenden Systeme.\nWo Fähren ihren Platz haben #Fähren haben touristisches Potenzial. In diesem Bereich können und sollten sie ausgebaut werden – als Teil eines attraktiven Stadt- und Freizeitangebots. Ihre Finanzierung sollte dann aber aus dem Tourismus- und nicht aus dem ÖPNV-Etat der Stadt erfolgen.\nKonkrete Belege zu Fahrgastzahlen und Fahrzeiten des Bremer Fährversuchs (Innenstadt–Überseestadt) sind zu benennen – z. B. Presseberichte mit Betriebsdaten oder offizielle Auswertungen.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\n","date":"1 Januar 2026","permalink":"/themen/faehren/","section":"Themen und Konzepte","summary":"\u003cp\u003eFähren können im städtischen Verkehr eine sinnvolle Ergänzung sein, wie Hamburg, Kopenhagen und Oslo zeigen. Dort verbinden sie Stadtteile über Gewässer, wo Brücken oder Tunnel fehlen oder überlastet sind, und sind eng in das bestehende ÖPNV-System integriert: Fahrpläne, Tarife und Anschlüsse sind abgestimmt. Auch in diesen Städten gelten sie als Nischenangebot, das nur unter bestimmten topografischen und verkehrlichen Bedingungen funktioniert.\u003c/p\u003e","title":"Fähren im Nahverkehr"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/finanzierung/","section":"Tags","summary":"","title":"Finanzierung"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/flugtaxi/","section":"Tags","summary":"","title":"Flugtaxi"},{"content":"Elektrische Senkrechtstarter (eVTOL), umgangssprachlich Flugtaxis, werden seit Jahren als nächste Mobilitätsrevolution vermarktet. Besonders in Bayern erhielten sie politische Aufmerksamkeit, weil dort mehrere Unternehmen der Branche ansässig sind. Die bayerische Landesregierung bewarb die Technologie als industriepolitischen Leuchtturm, forderte für konkrete Finanzierungsrisiken aber Bürgschaften und Kreditabsicherungen vom Bund.1 Mehrere beteiligte Unternehmen gerieten inzwischen in finanzielle Schieflage.2 Das zeigt, wie hoch der Kapitalbedarf ist, wie langwierig die Zertifizierung und wie unausgereift die Geschäftsmodelle.\nStrukturelle Probleme #Flugtaxis können nur wenige Personen gleichzeitig befördern. Selbst bei optimistischer Taktung erreichen sie keine Förderleistung, die mit Straßenbahn, S-Bahn oder Bus auf eigener Trasse vergleichbar wäre. Die zu erwartenden Ticketpreise liegen deutlich über denen des ÖPNV. In ihrer Struktur ähneln Flugtaxis daher eher dem motorisierten Individualverkehr als dem öffentlichen Nahverkehr: wenige Personen auf Abruf, kein Liniennetz, keine gemeinsame Infrastruktur.\nFür Start- und Landeplätze (\u0026ldquo;Vertiports\u0026rdquo;) werden geeignete Dach-, Hafen- oder Freiflächen benötigt, ausgestattet mit Stromanschlüssen, Sicherheitszonen und Rettungskonzepten. Die Integration in bestehende Stadtstrukturen ist aufwendig und erzeugt zusätzliche Umstiege sowie Flächenkonflikte.\nWitterung und Zulassung #Flugtaxis sind stark wetterabhängig – Wind, Vereisung und Gewitter können den Betrieb einschränken oder unmöglich machen. Die notwendige Zulassung für bemannte eVTOL im urbanen Luftraum ist komplex; Fragen zu Evakuierung, Notlandung und Haftung sind bisher nicht abschließend geregelt. Ein flächendeckender Alltagseinsatz in Städten ist unter diesen Bedingungen unrealistisch.\nEinordnung #Für Spezialanwendungen wie Rettungseinsätze, Inselverbindungen oder einzelne Premium-Shuttles könnten eVTOL in Zukunft eine Rolle spielen. Für den städtischen Nahverkehr sind sie weder wirtschaftlich noch praktisch sinnvoll. Öffentliche Mittel, die in solche Prestige-Technologien fließen, fehlen beim Ausbau verlässlicher, effizienter und sozial gerechter Verkehrssysteme.\nBayerische Landtagsberichte und Pressemitteilungen zur eVTOL-Förder- und Bürgschaftsdebatte – konkrete Quellen zu benennen.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nKonkrete Unternehmen und Insolvenz- bzw. Schieflage-Datum zu benennen und mit Presseberichten zu belegen.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\n","date":"1 Januar 2026","permalink":"/themen/flugtaxis/","section":"Themen und Konzepte","summary":"\u003cp\u003eElektrische Senkrechtstarter (eVTOL), umgangssprachlich Flugtaxis, werden seit Jahren als nächste Mobilitätsrevolution vermarktet. Besonders in Bayern erhielten sie politische Aufmerksamkeit, weil dort mehrere Unternehmen der Branche ansässig sind. 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In Deutschland erhielt die Idee 2018 neuen Schwung, als die Bundesregierung in einem Schreiben an die EU-Kommission überraschend vorschlug, in fünf Städten Modellversuche mit einem Nulltarif zu starten: Bonn, Essen, Herrenberg, Reutlingen und Mannheim.1 Ziel war es, drohende EU-Sanktionen wegen Überschreitung der Abgasgrenzwerte abzuwenden. Die betroffenen Städte waren in die Pläne nicht einbezogen worden, was sofort für Irritationen sorgte.2\nIn Fachkreisen und Verbänden überwog Skepsis: zu hohe Kosten, fehlende Infrastruktur, ungelöste Kapazitätsfragen. Auch BSAG, verschiedene Verbände und Parteien in Bremen lehnten den Nulltarif ab. In der Bevölkerung und bei Teilen der Linken sowie der Klima- und Umweltbewegung fand er dagegen breiten Zuspruch.\nInternationale Erfahrungen #Tallinn führte den Nulltarif 2013 ein. Die Ergebnisse sind gemischt: Der Nulltarif selbst erhöhte die Fahrgastnachfrage um 1,2 Prozent; der wesentliche Fahrgastzuwachs von insgesamt 10 bis 15 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau stammte vor allem aus begleitenden Maßnahmen wie neuen Busspuren und kürzeren Fahrzeugfolgezeiten.3 Der Anteil des ÖPNV am Modal Split sank zwischen 2013 und 2017 dennoch um 16 Prozent.4 In Dünkirchen wurde der Nulltarif 2018 eingeführt; Fahrgastzahlen stiegen, ein dauerhafter Rückgang des Autoverkehrs ließ sich nicht belegen.5\nEin zentrales Forschungsergebnis: Neue Fahrten entstehen häufig nicht durch Umsteiger vom Auto, sondern ersetzen Wege zu Fuß oder mit dem Rad.3\nDie Finanzierungsfrage #\u0026ldquo;Kostenlos\u0026rdquo; ist irreführend: Für Fahrgäste wäre die Nutzung kostenlos, der Betrieb muss aber weiterhin finanziert werden – durch kommunale Umlagen, Parkgebühren, Abgaben auf Autoverkehr oder öffentliche Haushalte. Mehr Fahrgäste bedeuten mehr Fahrzeuge, Personal und Infrastrukturbedarf. Ohne gesicherte Mehreinnahmen drohen Qualitätseinbußen, Angebotskürzungen oder Überlastungen.\nPosition von Einfach Einsteigen #Das Konzept von Einfach Einsteigen wird immer wieder fälschlicherweise mit der Idee eines kostenlosen Nahverkehrs gleichgesetzt. Tatsächlich handelt es sich um ein anderes Modell: eine solidarische Umlagefinanzierung, die den Nahverkehr verlässlich und planbar finanziert, ohne ihn kostenlos zu machen.\nWir stehen einem vollständig kostenlosen Nahverkehr unter den aktuellen deutschen Rahmenbedingungen skeptisch gegenüber. Ein Nulltarif, der ohne begleitenden Angebotsausbau eingeführt wird, kann dem Nahverkehr sogar schaden: Überfüllte Busse, sinkende Zuverlässigkeit und schlechtere Servicequalität würden die Akzeptanz eher verringern. Wer den ÖPNV stärken will, muss zuerst in Angebot, Personal und Infrastruktur investieren.\nMedienberichte zum Bundesregierungsschreiben an die EU-Kommission, Februar 2018 – Primärquelle (Schreiben selbst oder offizielle Pressemitteilung) zu benennen.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nReaktionen der betroffenen Städte dokumentiert u. a. in: Zukunft Mobilität, „Unentgeltliche Nutzung des Nahverkehrs in Tallinn ab 2013\u0026quot;: zukunft-mobilitaet.net\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nZukunft Mobilität, „Erfahrungen mit dem Nulltarif in Tallinn\u0026quot;, Februar 2018: zukunft-mobilitaet.net\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nInitiative Offene Gesellschaft, „Das Experiment von Tallinn geht weiter\u0026quot;: offenegesellschaft.org\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nZukunft Mobilität, „Dünkirchen: Kostenfreie Nutzung des ÖPNV als Bestandteil einer umfassenden ÖPNV-Strategie\u0026quot;, März 2020: zukunft-mobilitaet.net\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\n","date":"1 Januar 2026","permalink":"/themen/kostenloser-nahverkehr/","section":"Themen und Konzepte","summary":"In Fachkreisen und Verbänden überwog Skepsis: zu hohe Kosten, fehlende Infrastruktur, ungelöste Kapazitätsfragen. Auch BSAG, verschiedene Verbände und Parteien in Bremen lehnten den Nulltarif ab. In der Bevölkerung und bei Teilen der Linken sowie der Klima- und Umweltbewegung fand er dagegen breiten Zuspruch.","title":"Kostenloser Nahverkehr"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/landstra%C3%9Fenbahn/","section":"Tags","summary":"","title":"Landstraßenbahn"},{"content":"Die Idee der Landstraßenbahn entstand im Rahmen unserer Studie Schienen verbinden als Reaktion auf ein strukturelles Problem: Viele stillgelegte Bahnstrecken in Niedersachsen, die aus verkehrlicher und klimapolitischer Sicht sinnvoll wären, gelten im laufenden Reaktivierungsverfahren des Landes als nicht förderfähig. Die sogenannte Standardisierte Bewertung ist auf hohe Investitionskosten und hohe Fahrgastzahlen ausgelegt – für ländlich geprägte Regionen und kleinere Städte fallen deshalb viele Strecken durchs Raster, obwohl der verkehrliche Bedarf besteht.\nDas Konzept ist dabei nicht neu: Straßenbahnen, die durch ländlich geprägte Gebiete fahren, gibt es heute noch – etwa die Woltersdorfer Straßenbahn bei Berlin, die Schöneiche-Rüdersdorfer Straßenbahn südöstlich der Hauptstadt, die Strausberger Eisenbahn, die Naumburger Straßenbahn in Sachsen-Anhalt und die Thüringerwaldbahn zwischen Gotha und Bad Tabarz. Diese Betriebe zeigen, dass Straßenbahnverkehr außerhalb klassischer Stadtgebiete funktioniert.\nWarum Straßenbahnrecht statt Eisenbahnrecht #Das Straßenbahnrecht (BOStrab) stellt geringere bauliche und sicherheitstechnische Anforderungen als das Eisenbahnrecht (EBO), was die Kosten für Reaktivierung und Betrieb erheblich reduziert. Strecken, die unter EBO-Standards als nicht finanzierbar gelten, können so wirtschaftlich betrieben werden – besonders dort, wo die Infrastruktur teilweise erhalten ist.\nKommunale Verantwortung als Chance #Straßenbahnen fallen nicht in die Zuständigkeit des Landes, sondern der Kommunen. Für Landkreise und kleinere Städte ist das Neuland – bietet aber auch Gestaltungsspielraum. Kommunen können Linienführungen, Netzintegration und Tarife eigenständig entwickeln und Projekte flexibler an örtliche Bedürfnisse anpassen. Im niedersächsischen Lenkungskreis Reaktivierungen wurde zugesagt, Kommunen bei der Umsetzung zu unterstützen, wenn sie sich für eine Landstraßenbahn entscheiden.\nErgänzung zur klassischen Bahnreaktivierung #Das Konzept der Landstraßenbahn konkurriert nicht mit der klassischen Bahnreaktivierung, sondern ergänzt sie. Es bietet eine realistische Option für Strecken, die im bestehenden System dauerhaft stillgelegt blieben. Die geringeren Kosten und die Möglichkeit, Fördermittel aus unterschiedlichen Quellen zu kombinieren, erhöhen die Realisierungschancen. Einfach Einsteigen fordert deshalb, dass das Land Niedersachsen rechtliche, planerische und finanzielle Rahmenbedingungen schafft, um Landstraßenbahnen zu ermöglichen und aktiv zu fördern.\nStudie: Schienen verbinden Unsere Studie zeigt konkrete Strecken und Handlungsempfehlungen für die Reaktivierung von Bahnstrecken in Niedersachsen. Studie lesen ","date":"1 Januar 2026","permalink":"/themen/landstrassenbahn/","section":"Themen und Konzepte","summary":"\u003cp\u003eDie Idee der Landstraßenbahn entstand im Rahmen unserer Studie \u003cem\u003eSchienen verbinden\u003c/em\u003e als Reaktion auf ein strukturelles Problem: Viele stillgelegte Bahnstrecken in Niedersachsen, die aus verkehrlicher und klimapolitischer Sicht sinnvoll wären, gelten im laufenden Reaktivierungsverfahren des Landes als nicht förderfähig. Die sogenannte Standardisierte Bewertung ist auf hohe Investitionskosten und hohe Fahrgastzahlen ausgelegt – für ländlich geprägte Regionen und kleinere Städte fallen deshalb viele Strecken durchs Raster, obwohl der verkehrliche Bedarf besteht.\u003c/p\u003e","title":"Landstraßenbahn"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/magnetschwebebahn/","section":"Tags","summary":"","title":"Magnetschwebebahn"},{"content":"Die Magnetschwebebahn wird immer wieder als potenzielles Verkehrsmittel für den städtischen Nahverkehr ins Gespräch gebracht – zuletzt in München, Berlin und Hamburg. Durchgesetzt hat sie sich nirgendwo. Ihre Schwächen liegen nicht nur in der Technik selbst, sondern auch im fehlenden Bezug zu den tatsächlichen Anforderungen eines leistungsfähigen ÖPNV.\nDie Berliner M-Bahn #Ab 1984 nahm die Magnetschwebebahn M-Bahn in West-Berlin den Versuchsbetrieb auf, zunächst auf einem 1,6 km langen Abschnitt zwischen Gleisdreieck und Kemperplatz. Am 28. August 1989 wurde die Strecke für den öffentlichen Fahrgastbetrieb freigegeben – kostenlos, in einem 10/15-Minuten-Takt. Bereits im Juli 1991 wurde der Betrieb eingestellt, um die Trasse für den Wiederaufbau der U-Bahn-Linie U2 freizumachen, die nach dem Mauerfall wieder benötigt wurde.1 Damit endete der einzige ernsthafte Versuch, die Magnetschwebetechnik im deutschen Nahverkehr zu etablieren.\nWarum die Technik für den Nahverkehr ungeeignet ist #Magnetschwebebahnen benötigen vollständig getrennte Trassen; eine Integration in bestehende Gleisnetze ist nicht möglich. Das bedeutet hohe Baukosten, Eingriffe ins Stadtbild und zusätzliche Wartungsinfrastruktur. Anders als Straßenbahnen oder S-Bahnen lassen sie sich nicht flexibel erweitern oder mit anderen Systemen verknüpfen. Die Kapazität liegt unter der vergleichbarer Schienenverkehrssysteme. Im dichten Stadtverkehr mit vielen Haltepunkten spielt der theoretische Geschwindigkeitsvorteil keine Rolle, während Beschleunigungs- und Bremsvorgänge energieintensiv sind.\nTransrapid München: Kostenexplosion als Lehrstück #In München sollte ein Transrapid den Hauptbahnhof mit dem Flughafen verbinden. Die ursprüngliche Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2002 veranschlagte die Kosten mit 1,85 Milliarden Euro. Bis März 2008 war die Prognose auf über 3,4 Milliarden gestiegen. Bund und Freistaat Bayern verständigten sich daraufhin, das Projekt nicht zu realisieren.[^2]\nTechnologiepolitik statt Verkehrspolitik #Die wiederkehrende Begeisterung für die Magnetschwebebahn hat weniger mit Mobilitätspolitik zu tun als mit Industrie- und Technologiepolitik. Statt in ausbaufähige Systeme wie Straßenbahnen, Regionalbahnen oder Busnetze zu investieren, werden Ressourcen in Prestigeprojekte gelenkt, die wenig zur Verkehrswende beitragen. Damit wiederholt sich ein bekanntes Muster in der deutschen Verkehrsdebatte.\nberlin.t-online.de, „Magnetschwebebahn Berlin: M-Bahn fuhr nur zwei Jahre lang – der Grund\u0026quot;: berlin.t-online.de; entwicklungsstadt.de, „Berlins Luftschlösser, Teil 6: Eine Magnetbahn für Berlin\u0026quot;: entwicklungsstadt.de\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\n","date":"1 Januar 2026","permalink":"/themen/magnetschwebebahn/","section":"Themen und Konzepte","summary":"\u003cp\u003eDie Magnetschwebebahn wird immer wieder als potenzielles Verkehrsmittel für den städtischen Nahverkehr ins Gespräch gebracht – zuletzt in München, Berlin und Hamburg. Durchgesetzt hat sie sich nirgendwo. Ihre Schwächen liegen nicht nur in der Technik selbst, sondern auch im fehlenden Bezug zu den tatsächlichen Anforderungen eines leistungsfähigen ÖPNV.\u003c/p\u003e","title":"Magnetschwebebahn"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/nahverkehr/","section":"Tags","summary":"","title":"Nahverkehr"},{"content":"Ein guter Nahverkehr ist das Rückgrat alltäglicher Mobilität. Wo er fehlt, Tarife kompliziert oder unerschwinglich sind, das Angebot lückenhaft ist, Barrierefreiheit nicht umgesetzt wird oder Menschen sich nicht wohl und sicher fühlen, sind sie in ihrer Mobilität eingeschränkt und auf das Auto angewiesen. Im Autoland Deutschland betrifft das viel zu viele – einen Zustand, den wir als Mobilitätsarmut bezeichnen.\nDer Verkehrssektor ist ein zentraler Bereich, in dem Klimaziele bislang verfehlt werden. Autozentrierte Mobilität verursacht hohe volkswirtschaftliche Kosten: durch Unfälle, eingeschränkte Produktivität, Gesundheitsbelastungen, Umwelt- und Klimaschäden sowie durch Ressourcenverbrauch in Herstellung und Betrieb. Der hohe volkswirtschaftliche Nutzen eines gut ausgebauten Nahverkehrs wird dabei häufig übersehen – gerade in einem Land mit starker Automobilindustrie.\nEine reine Antriebswende, also der Umstieg vom Verbrenner auf das Elektroauto, löst diese Probleme nur teilweise. Die Abhängigkeit vom Auto prägt weiterhin unsere Städte, Dörfer und öffentlichen Räume: Beton, Asphalt und Blech dominieren, gefährden Menschenleben und schränken Lebensqualität und Freiheit ein. Diese Abhängigkeit wirkt sich auch auf unsere Kultur aus – von der Gestaltung der Städte bis zu individuellen Vorstellungen von Mobilität und Selbstbestimmung.\nWer wir sind und was wir wollen #Wir sind keine Autogegner:innen. Uns geht es darum, Menschen echte Wahlmöglichkeiten zu eröffnen. Wir sind überzeugt, dass eine große Mehrheit den Umweltverbund – aktiver Rad- und Fußverkehr, starker Nahverkehr, geteilte Mobilität – nutzen würde, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.\nEinfach Einsteigen setzt sich deshalb für den gezielten Ausbau des Nahverkehrs als Teil einer umfassenden Verkehrswende ein. Dazu gehört auch der Abbau von Privilegien und Subventionen des Autoverkehrs und die Stärkung des Umweltverbundes. Gleichzeitig setzen wir uns für eine Transformation der Wirtschaft ein: weg von der starken Abhängigkeit von Automobilindustrie und Autoverkehr, hin zu einer Wirtschaft, die auf nachhaltiger Mobilität basiert.\nWas Nahverkehrsausbau für uns bedeutet #Für uns bedeutet Nahverkehrsausbau den gezielten Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur, insbesondere des schienengebundenen Verkehrs: Straßenbahnen, S-Bahnen und Regionalbahnen. Modernisierung schließt die flächendeckende Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Barrierefreiheit ein – eine Voraussetzung dafür, dass niemand von der Nutzung ausgeschlossen wird.\nVier Handlungsfelder Infrastruktur Ausbau und Modernisierung des schienengebundenen Verkehrs; Sanierung maroder Strecken, Stationen und Brücken. Personal Stärkung der Ausbildung und deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Fahrdienst, in Planung und Bau. Barrierefreiheit Vollständige Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Barrierefreiheit im gesamten Netz. Finanzierung \u0026amp; Tarife Neue Nahverkehrsfinanzierungskonzepte umsetzen, um Ausbau und Betrieb dauerhaft zu sichern. Ein zentraler Engpass ist das Personal: Sowohl im Fahrdienst als auch in Planung und Bau besteht erheblicher Mangel. Ausbildungsmöglichkeiten müssen gestärkt und Arbeitsbedingungen – nicht nur die Bezahlung – verbessert werden, damit sich mehr Menschen für eine Karriere im Nahverkehr entscheiden.\nViele Teile der Infrastruktur sind nach Jahrzehnten der Vernachlässigung sanierungsbedürftig. Digitalisierung betrachten wir in diesem Zusammenhang als selbstverständlichen Teil einer regulären, kontinuierlichen Modernisierung – nicht als Schlagwort, um politische Aktivität vorzutäuschen.\nTrotz des notwendigen Beschleunigungsdrucks muss Transparenz gewahrt und die Bürgerbeteiligung gestärkt bleiben. Damit ein ausgebauter Nahverkehr auch tatsächlich genutzt wird, muss er einfach zu bedienen und bezahlbar sein. Die Erfahrungen aus 9-Euro-Ticket und Deutschlandticket bestätigen: Tarifliche Einfachheit ist entscheidend. Deshalb halten wir es für dringend notwendig, seit Jahren diskutierte neue Nahverkehrsfinanzierungskonzepte endlich umzusetzen.\n","date":"1 Januar 2026","permalink":"/themen/nahverkehr-thema/","section":"Themen und Konzepte","summary":"Ein guter Nahverkehr ist das Rückgrat alltäglicher Mobilität","title":"Nahverkehr"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/nulltarif/","section":"Tags","summary":"","title":"Nulltarif"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/%C3%B6pnv/","section":"Tags","summary":"","title":"ÖPNV"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/pilotprojekte/","section":"Tags","summary":"","title":"Pilotprojekte"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/planung/","section":"Tags","summary":"","title":"Planung"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/reaktivierung/","section":"Tags","summary":"","title":"Reaktivierung"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/recht/","section":"Tags","summary":"","title":"Recht"},{"content":"Selbstfahrende Busse tauchen in der verkehrspolitischen Debatte regelmäßig als verheißungsvolle Lösung auf: Flexibel, effizient und rund um die Uhr verfügbar. Pilotprojekte in Berlin, Hamburg, Monheim und Bad Birnbach haben diese Versprechen unter realen Bedingungen geprüft.1 Das Ergebnis ist nüchtern: Unter idealen Bedingungen auf klar definierten Strecken ist das Fahren ohne menschliche Eingriffe möglich, aber nur mit niedrigen Geschwindigkeiten – in Bad Birnbach etwa betrug die Betriebsgeschwindigkeit trotz technisch möglicher 40 km/h nur 15 km/h2 – und häufigen Eingriffen durch Aufsichtspersonal. Von einem Ersatz für klassischen Linienverkehr kann keine Rede sein.\nEinbauen: Viele Menschen finden den Kontakt zum Fahrer*in wünschenswert, gerade im ländlichen Raum ist auch Teil der \u0026ldquo;Sozialstruktur\u0026rdquo; (Sicherheitsnetz), - Der Fahrer, der seine Fahrgäste kennt und auch mal mitbekommt, wenn ein Stammfahrgast nicht dabei ist . Der große Hype um selbstfahrende Busse hat in den letzten Jahren dazu beigetragen oder anders, nicht dazu beigetragen, den Job/Tätigkeit Busfahrer attraktiv zu machen. Wer lernt schon etwas, was vermeintlich in einigen Jahren obsolet ist (kann man bei selbstfahrenden Züge auch einbauen) Man könnte auch das Thema, was schon bei normalen Bussen der Fall ist: Abhängigkeit bei der Software vom Hersteller, kann man dem Vertrauen (gab da einige Skandale (\u0026ldquo;Kann der Bus aus China ferngesteuert werden\u0026rdquo;)\nWie selbstfahrende Busse navigieren #Die Fahrzeuge orientieren sich mithilfe von Kameras sowie Lidar- und Radarsensoren (Radar kennt man, LIDAR nicht jeder, vielleicht gibt es eine kurze Erklärung, die man im Fließtext unterbringen kann). Im Pilotbetrieb Bad Birnbach wurde ausdrücklich festgehalten, dass das Fahrzeug bei Sturm oder Starkregen nicht fährt.[^2] Baustellen, parkende Autos oder unvorhersehbares Verhalten anderer Verkehrsteilnehmender führen schnell zu automatischen Sicherheitsstopps. Damit sind die Fahrzeuge auf geordnete, vorhersehbare Umgebungen angewiesen – eine Voraussetzung, die der städtische Alltag selten erfüllt.\nSicherheit und Akzeptanz #Solange Fahrgäste und andere Verkehrsteilnehmende nicht darauf vertrauen können, dass ein Fahrzeug zuverlässig und vorhersehbar reagiert, bleibt breite Akzeptanz aus. Stand Mai 2025 gab es in Deutschland außerhalb von Pilotprojekten noch kein zugelassenes rein autonom fahrendes Fahrzeug im Straßenverkehr; auch in Europa waren keine hochautomatisierten Fahrzeuge (SAE Level 4) im regulären ÖPNV im Einsatz.3 In nahezu allen laufenden Projekten ist deshalb weiterhin eine Begleitperson an Bord – faktisch also kein autonomer Betrieb. Versicherungs- und Haftungsfragen sind nach wie vor ungelöst.\nWirtschaftliche Grenzen #Der Betrieb selbstfahrende Busse ist teuer. Sensorik und IT-Infrastruktur treiben die Kosten in die Höhe, während der erhoffte Personalkostenvorteil entfällt, solange Aufsichtspersonal vorgeschrieben ist. Auch langfristig verursachen Wartung, Software-Updates und Sicherheitsüberprüfungen erhebliche Aufwände. Selbst wenn gesetzliche Anforderungen an Begleitpersonal gelockert würden, bliebe fraglich, ob der Einsatz im Linienverkehr wirtschaftlich sinnvoll wäre.\nRealistisches Einsatzgebiet #Langfristig könnten autonome Busse im Zubringerverkehr oder in ländlichen Regionen eine Rolle spielen, wo herkömmlicher Linienverkehr nur unregelmäßig angeboten wird. Dort könnten sie als Ergänzung zu On-Demand-Systemen dienen. Für den städtischen Hochleistungsverkehr sind sie keine Alternative zu Straßenbahnen oder vollwertigen Bussystemen.\nEinfach Einsteigen setzt auf bewährte Systeme Die Zukunft des ÖPNV liegt im Ausbau effizienter, elektrischer und verlässlicher Netze – nicht in selbstfahrenden Einzelprojekten. Unsere Positionen VDV, Liste Autonomer Shuttle-Bus-Projekte (laufend aktualisiert): vdv.de; PwC, „Autonome Busse im ÖPNV\u0026quot;, August 2020: pwc.de\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nKIT/FAST, Projektsteckbrief Bad Birnbach, Stand August 2019: fast.kit.edu – Betriebsgeschwindigkeit 15 km/h, technisch mögliche Geschwindigkeit 40 km/h; kein Betrieb bei Sturm oder Starkregen explizit vermerkt.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nStatista/BMDV, „Fördervolumen für selbstfahrende Busse 2024\u0026quot;, Mai 2025: statista.com\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\n","date":"1 Januar 2026","permalink":"/themen/autonome-busse/","section":"Themen und Konzepte","summary":"ddadadad","title":"Selbstfahrende Busse"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/stra%C3%9Fenbahn/","section":"Tags","summary":"","title":"Straßenbahn"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/tarif/","section":"Tags","summary":"","title":"Tarif"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/technologie/","section":"Tags","summary":"","title":"Technologie"},{"content":"Hier findest du unsere Themen, sortiert nach Kategorien.\nKonzepte Mehr Straßenbahn wagen! Mitte der 1980er Jahre hat der BUND ein Straßenbahnausbau-Konzept erarbeitet, von dem maßgebliche Anteile später auch im offiziellen ÖPNV-Konzept des Bremer Senats Berücksichtigung fanden. Darin enthalten war u.a. auch die Wiederaufnah­me der Linie 4 nach Horn-Lehe sowie deren Weiterbau nach Borgfeld und Lilienthal. Anfang 2019 hat Einfach Einsteigen sein Basiskonzept für einen umlagefinanzierten Nahverkehr veröffentlicht. Konzept Bremen Das Konzept von einfach einsteigen für Bremen und Umland Basiskonzept todo Bei dem Einfach Einsteigen Basiskonzept werden keine Tickets im Nahverkehr benötigt. Durch die paritätische Finanzierung - 50% bezahlen die Nutzenden und 50% bezahlen die Unternehmen - .... Nahverkehr Barrierefreiheit Menschenrecht Nahverkehr Ein guter Nahverkehr ist das Rückgrat alltäglicher Mobilität Mobilitätsarmut städtische Herausforderung: Begriffserklärung zur Mobilitätsarmut mit Bezug auf urbane Räume, sowie Erläuterung des Problems Elektrobusse Elektrobusse sind sinnvoll, wo kein schienengebundenes System besteht. Sie ermöglichen emissionsfreien Betrieb und lassen sich schnell in bestehende Liniennetze integrieren. Damit eignen sie sich als Übergangslösung auf dem Weg zu einem Straßenbahnnetz. Finanzierung Deutschlandticket Bundesweite vereinfachung des ÖPNV Kostenloser Nahverkehr In Fachkreisen und Verbänden überwog Skepsis: zu hohe Kosten, fehlende Infrastruktur, ungelöste Kapazitätsfragen. Auch BSAG, verschiedene Verbände und Parteien in Bremen lehnten den Nulltarif ab. In der Bevölkerung und bei Teilen der Linken sowie der Klima- und Umweltbewegung fand er dagegen breiten Zuspruch. Verkehrswende Nahverkehr Ein guter Nahverkehr ist das Rückgrat alltäglicher Mobilität Mobilitätsarmut städtische Herausforderung: Begriffserklärung zur Mobilitätsarmut mit Bezug auf urbane Räume, sowie Erläuterung des Problems Mehr Straßenbahn wagen! Mitte der 1980er Jahre hat der BUND ein Straßenbahnausbau-Konzept erarbeitet, von dem maßgebliche Anteile später auch im offiziellen ÖPNV-Konzept des Bremer Senats Berücksichtigung fanden. Darin enthalten war u.a. auch die Wiederaufnah­me der Linie 4 nach Horn-Lehe sowie deren Weiterbau nach Borgfeld und Lilienthal. Anfang 2019 hat Einfach Einsteigen sein Basiskonzept für einen umlagefinanzierten Nahverkehr veröffentlicht. Konzept Bremen Das Konzept von einfach einsteigen für Bremen und Umland ","date":null,"permalink":"/themen/","section":"Themen und Konzepte","summary":"\u003cp\u003eHier findest du unsere Themen, sortiert nach Kategorien.\u003c/p\u003e\n\u003cdiv class=\"not-prose my-12 space-y-20\"\u003e\u003csection\u003e\n          \u003cdiv class=\"mb-8 max-w-2xl\"\u003e\n            \u003ch2 class=\"text-2xl sm:text-3xl font-extrabold text-primary-700 dark:text-primary-100\"\u003e\n              Konzepte\n            \u003c/h2\u003e\u003c/div\u003e\n\n          \u003cdiv class=\"grid grid-cols-1 sm:grid-cols-2 lg:grid-cols-3 gap-x-8 gap-y-12\"\u003e\u003ca href=\"/themen/mehr-stra%C3%9Fenbahn-wagen/\" class=\"group block\"\u003e\n  \u003cdiv class=\"relative aspect-[16/9] overflow-hidden rounded-lg bg-neutral-100 dark:bg-neutral-800\"\u003e\u003cimg src=\"/wp-content/uploads/Bahn2-scaled.jpg\"\n               alt=\"Straßenbahn in Bremen fährt zur Universität\"\n               loading=\"lazy\"\n               class=\"h-full w-full object-cover transition-transform duration-300 group-hover:scale-105\" /\u003e\u003c/div\u003e\n  \u003ch3 class=\"mt-5 font-bold leading-snug text-neutral-900 dark:text-neutral-100 group-hover:text-primary-600 dark:group-hover:text-primary-400 transition-colors\"\u003e\n    Mehr Straßenbahn wagen!\n  \u003c/h3\u003e\u003cp class=\"mt-2 text-base text-neutral-600 dark:text-neutral-400 line-clamp-2 leading-relaxed\"\u003e\n      Mitte der 1980er Jahre hat der BUND ein Straßenbahnausbau-Konzept erarbeitet, von dem maßgebliche Anteile später auch im offiziellen ÖPNV-Konzept des Bremer Senats Berücksichtigung fanden. Darin enthalten war u.a. auch die Wiederaufnah­me der Linie 4 nach Horn-Lehe sowie deren Weiterbau nach Borgfeld und Lilienthal. Anfang 2019 hat Einfach Einsteigen sein Basiskonzept für einen umlagefinanzierten Nahverkehr veröffentlicht.\n    \u003c/p\u003e","title":"Themen und Konzepte"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/verkehrspolitik/","section":"Tags","summary":"","title":"Verkehrspolitik"},{"content":"Ein leistungsfähiger öffentlicher Verkehr lebt von Übersichtlichkeit, Integration und Effizienz. Trotzdem werden in vielen Städten ständig neue Systeme vorgeschlagen – von Seilbahnen über Magnetschwebebahnen bis zu Flugtaxis. Was als Innovationsoffenheit gilt, führt in der Praxis zur Zersplitterung von Ressourcen, Planungsaufwand und Aufmerksamkeit.\nTechnische und betriebliche Komplexität #Jedes zusätzliche Verkehrssystem bedeutet eine eigene Infrastruktur, eigenes Personal, Ersatzteile, Wartung und spezifische Sicherheitsanforderungen. Statt Synergien entstehen parallele Werkstätten, Schulungsbedarfe und zusätzliche Verwaltungsstrukturen. Für Fahrgäste wird der Nahverkehr unübersichtlicher: Unterschiedliche Netze, Tarife und Betriebszeiten erschweren die alltägliche Nutzung. Ein dichtes, klar strukturiertes Netz aus wenigen, leistungsfähigen Systemen ist intuitiver und verlässlicher.\nJede neue Technologie, die als Ergänzung hinzukommt, konkurriert zwangsläufig um Fläche, Finanzierung und Personal. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Schnittstellen, Leitstellen und Fahrplanabstimmung. In Städten mit ohnehin knappen Fachkräften kann diese Vielfalt den Betrieb destabilisieren.\nWas Systemvielfalt kostet #Knappe Planungs- und Personalkapazitäten in Verwaltungen und Verkehrsbetrieben werden durch jedes neue System gebunden. Diese Fachkräfte fehlen dann beim Ausbau funktionierender Strukturen. Investitionsmittel, die in Pilotprojekte und Machbarkeitsstudien fließen, stehen für Netzausbau und Modernisierung nicht zur Verfügung.\nStrategische und politische Dimension #Politisch gilt die Einführung neuer Verkehrssysteme oft als Zeichen von Innovationsfreude. In der Praxis bedeuten viele parallele Systeme Zersplitterung von Fördergeldern: Statt den Bestand zu modernisieren oder das Netz zu verdichten, entstehen Insellösungen mit hohen Betriebskosten, die selten skaliert werden können. Das ist weniger Ausdruck von Fortschritt als von fehlender strategischer Priorisierung.\nEin klarer Fokus auf bestehende, bewährte Verkehrsmittel und ihre konsequente Weiterentwicklung bringt in der Regel mehr verkehrliche Wirkung als die Einführung neuer Technologien ohne erkennbaren Bedarf.\nWarum weniger oft mehr ist #Ein überschaubares, gut verzahntes Netz sorgt für Verlässlichkeit und Akzeptanz. 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Was als Innovationsoffenheit gilt, führt in der Praxis zur Zersplitterung von Ressourcen, Planungsaufwand und Aufmerksamkeit.\u003c/p\u003e","title":"Weniger Systeme, mehr Wirkung"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/barcamp/","section":"Tags","summary":"","title":"Barcamp"},{"content":" Mit dem 6. Barcamp Nahverkehr, das am 25. September im Rahmen des Tags der Schiene stattfindet, möchten wir auch in diesem Jahr Freundinnen und Freunde des Nahverkehrs aus Bremen, Bremerhaven und Niedersachsen zusammenbringen. Das Barcamp findet im DGB-Haus in Bremen statt, Bahnhofspl. 22-28, 28195 Bremen. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.\nWas ist ein Barcamp?\nBei einem Barcamp treffen Menschen aus Initiativen, Verbänden, Behörden, (Nahverkehrs-) Unternehmen, demokratischen Parteien, der Wissenschaft und interessierte Personen an einen Tisch, um sich auszutauschen, Kooperationen zu entwickeln und in Kontakt zu kommen. Dies passiert in entspannter Atmosphäre ohne vorgeplantes Programm, denn das kannst du direkt zu Anfang mitbestimmen. Typische Formate sind Workshops, Vorträge und Diskussionsrunden. Was davon genau gemacht wird entscheidet ihr. Gerne können Teilnehmende Beiträge vorbereiten um die Qualität der Veranstaltung so zu erhöhen.\nDie Themen? Eure Wahl!\nÜber die Themen entscheidet ihr! Alles, was sich inhaltlich mit Nahverkehr und dessen Verbesserung befasst, kann Thema auf dem Barcamp werden: Ob Ausbau von Straßenbahn und Bus, Streckenreaktivierungen, Tarife oder etwas anderes. Wir halten bei den Themen die euch wichtig sind.\nDer Fahrplan\nAb 09:30 Uhr treffen wir uns, um 10 Uhr startet die Fahrt. Später kann natürlich zugestiegen werden. Zu Beginn wird das Programm entwickelt, anschließend folgen 3 Zeitslots, in denen eure spannenden Themen für je eine Stunde behandelt werden. Eine Themenrichtung interessiert euch weniger? Kein Grund auszusteigen! Bei 4-5 gleichzeitig stattfindenden Runden ist für alle die richtige Verbindung dabei. Anschließend wird es ein Netzwerktreffen geben. Dabei wollen wir natürlich allen, besonders jungen Menschen, Frauen, Personal des Nahverkehrs, und Menschen mit Behinderung, eine Möglichkeit bieten, um zusammenzufinden. Vor Fahrtende werden in einem abschließenden Plenum die Ergebnisse der Sessions kurz vorgestellt.\nWährend des Barcamps bietet das Bistro warmes, vegetarisches oder veganes Mittagessen, Snacks und Getränke an.\nBei uns fahren alle mit\nWir achten auf barrierefreie Räume und bei Bedarf bieten wir eine Kinderbetreuung an. Gebt dies bitte in der Anmeldung an.\nWie kann ich dabei sein?\nDie Anmeldung wird zeitnah über unsere Website sowie die der Mitveranstaltenden möglich sein. Mehr als das braucht es nicht, denn bei uns fährt man fahrscheinfrei! Wir freuen uns zwar immer über finanzielle Unterstützung, um dieses Event zu ermöglichen, deine Anwesenheit und rege Beteiligung sind uns aber Bezahlung genug.\nWann und Wo?\nWann: 20. September\nWo: DGB-Haus, Bahnhofspl. 22-28, 28195 Bremen\n**Anmeldung: **in kürze über unsere Website\n**Programm:**drei Sessions à 60 min., warmes vegetarisch/veganes Mittagessen, Netzwerk­treffen bei Kaffee und Kuchen, gemeinsamer Abschluss mit Rekapitulation der Sessions\nUpdates findest du hier:\nWebsite: https://einsteigen.jetzt/\nSocial Media: https://www.instagram.com/einsteigen.jetzt/?hl=de\nSei dabei, steig einfach ein. Wir sehen uns am 20.09. zum Barcamp Nahverkehr.\nDu hast noch weitere Fragen? Sprich uns an!\nCalvin Prangemeier, Einfach Einsteigen\nbarcamp@einsteigen.jetzt; prangemeier@einsteigen.jetzt\nJohanna Düring, Einfach Einsteigen\nbarcamp@einsteigen.jetzt; duering@einsteigen.jetzt\nTel.:0155 63529324\nWann und wo kann ich mich Anmelden? # Details Aktuell bauen wir unsere Website um und ändern auch unsere Anmeldeformulare ein wenig. In wenigen Tagen wirst du aber hier und bei den Mitveranstaltern ein Anmeldeformular finden.\nWie viel kostet die Teilnahme am Barcamp? # Details Wir möchten, dass jede*r am Barcamp teilnehmen kann – unabhängig vom eigenen Budget. Deshalb gibt es keinen festen Teilnahmebeitrag: Du zahlst einfach das, was dir möglich ist. Auch für Verpflegung während des Barcamps ist gesorgt.\nNatürlich entstehen uns Kosten für die Organisation, daher freuen wir uns über jeden Beitrag, der uns hilft, das Barcamp zu realisieren. Aber: Deine Teilnahme ist uns wichtiger als dein finanzieller Beitrag. Komm also gerne vorbei, auch wenn du wenig oder gar nichts zahlen kannst!\n","date":"20 September 2025","permalink":"/barcamp-2025/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"Gemeinsam mehr bewegen","title":"Barcamp Nahverkehr 2026"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/veranstaltungen/","section":"Tags","summary":"","title":"Veranstaltungen"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/dabei-sein/","section":"Tags","summary":"","title":"Dabei-Sein"},{"content":"FAQs #Wo schicke ich meine Bewerbung hin? # Details Bitte sende Deine Bewerbung an bewerbung@einsteigen.jetzt.\nWelche Bewerbungsunterlagen soll ich einreichen? # Details Das wichtigste sind uns das Motivationsschreiben und der Lebenslauf.\nWas sind die Aufgabenbereiche? Brauche ich Vorkenntnisse oder bestimmte Fähigkeiten? # Details Die Aufgabenbereiche richten sich stark nach Deinen persönlichen Vorlieben und Interessen. Ob Social Media, Webseitenprogrammierung oder Konzepterarbeitung - wir finden für Dich eine Aufgabe. Schaue gerne auch unter unseren Praktikums-Stellenanzeigen vorbei.\nSelbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, in anderen Bereichen Erfahrungen zu sammeln. Du bringst die Vorkenntnisse und Fähigkeiten ein, die Du hast. Wichtig wäre jedoch, dass Du - nach einer gewissen Einarbeitungszeit - gut selbständig arbeiten kannst.\nWelche Praktika kann man bei Einfach Einsteigen machen? # Details Bei uns kannst Du ein Studienpraktikum, ein Praktikum im Rahmen einer Umschulung, Weiterbildung und Wiedereingliederung oder ein freiwilliges (Orientierungs-) Praktikum im Umfang von drei Monaten machen. Beachte dabei die Angaben Deiner Studienordnung.\nFür welche Studienfächer bietet Einfach Einsteigen Praktika an? # Details Geistes- und Sozialwissenschaften, Verkehrs-, Umwelt- und Naturwissenschaften, Psychologie, Tourismusmanagement, Politik, Verwaltungsrecht, Recht (Verwaltung, Finanzen, Ausschreibungsrecht etc.), Verwaltungorganisation, Bibliothekswesen, Volkswirtschaft, Kunst, Design, Verkehrswesen, Gestaltung, Informatik…\nWie lange dauert ein Praktikum? # Details Beim Studienpraktikum hängt die Dauer von Deiner Studienordnung ab. Wir empfehlen eine Dauer von drei Monaten. Die Dauer eines Praktikums im Rahmen einer Umschulung, Weiterbildung und Wiedereingliederung hängt von den jeweiligen Vorgaben ab. Das freiwillige (Orientierungs-) Praktikum sollte drei Monate dauern. Ab einer Dauer von sechs Monaten könntest Du statt eines Praktikums einen Bundesfreiwilligendienst machen. Schreib uns gerne eine Email an bewerbung@einsteigen.jetzt.\n#Kann das Praktikum bezahlt werden? # Details Leider stehen uns momentan dafür die finanziellen Mittel nicht zur Verfügung. Wir bemühen uns fortlaufend, dies zu ändern. Im Einzelfall haben wir in der Vergangenheit, wenn projektgebundene Mittel zur Verfügung standen, eine Aufwandsentschädigung zahlen können.\nKann ich auch bei Euch arbeiten? # Details Schau gerne unter unseren Stellenangeboten, ob aktuell eine Stelle ausgeschrieben ist. Sende aber auch gerne eine Initiativbewerbung an bewerbung@einsteigen.jetzt - vielleicht finden wir eine gute Lösung!\n#Was ist ein Freiwilliges Ökologisches Jahr? # Details Dauer i.d.R. 12 Monate Beginn i.d.R. am 01. September Höchstalter 27 Jahre Teilnahme an 25 Seminartagen Alle Infos findest Du beim Träger für das FÖJ unter https://www.foej-bremen.de/\nWas ist der (ökologische) Bundesfreiwilligendienst? # Details Dauer 6-18 Monate Beginn ganzjährig Höchstalter keines Teilnahme an 25 Bildungstagen in 12 Monaten bei Unter-27jährigen; bei Über-27jährigen an 1 Tag/Monat Alle Infos findest Du unter https://www.bundesfreiwilligendienst.de/ (wenn Du lang genug suchst)\nFür FÖJ und ÖBFD: Ich habe mich beworben, was passiert jetzt? # Details Wir finden es immer gut, sich persönlich kennenzulernen. Darum laden wir Dich zu einem Vorstellungsgespräch ein - persönlich oder digital. Wenn wir alle einen guten Eindruck voneinander gewonnen haben, schließen wir einen Arbeitsvertrag miteinander. Außerdem melden wir Dich beim Träger an, der Dich kontaktieren wird und ebenfalls eine Vereinbarung über den Freiwilligendienst mit Dir schließen wird.\nDein Einsatz muss ggf. noch vom Bundesfamilienministerium genehmigt werden. Das ist nur eine Formsache, dauert aber erfahrungsgemäß ein paar Wochen.\nWas bringt mir ein FÖJ? # Details Du gewinnst Einblick in die Arbeitswelt, entwickelst Dich weiter, machst Erfahrungen außerhalb der Schule, kannst Deine eigenen Fähigkeiten einsetzen, aber auch Einblicke in vielfältige andere Themenfelder gewinnen. Du lernst fürs Leben!\nMit einem 12-monatigen FÖJ kannst Du den praktischen Teil der Fachhochschulreife ableisten. Es ist aber nicht vorrangiges Ziel eines Freiwilligendienstes. Für manche Ausbildungs- und Studiengänge wird das FÖJ als Vorpraktikum oder Anerkennungsjahr anerkannt. Genaueres dazu sagt Dir (später) deine zukünftige Ausbildungsstätte!\nAn wen wende ich mich, wenn ich noch mehr Fragen hab? # Details Falls du noch mehr Fragen hast, kannst Du Dich gerne über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung setzen oder uns eine Email schreiben.\nKontaktformular ","date":"1 Juli 2025","permalink":"/mitmachen/faq-mitarbeiten/","section":"Mitmachen","summary":"Fragen und Antworten zu Praktikum, Freiwilligendienst","title":"FAQs Mitarbeiten"},{"content":"Es gibt verschiedene Wege, um bei Einfach Einsteigen mitzumachen. Erfahre hier mehr darüber:\n🤝 Ich will mich engagieren 👥 Freiwilligendienste 📧 Praktika 📋 Stellenausschreibungen War noch nicht das Richtige dabei? # 🤝 Aktiv werden • Lade uns ein! - Vortrag oder Workshop buchen • Newsletter abonnieren - Bleib auf dem Laufenden • Spenden - Unterstütze unsere Arbeit • Förderkreis - Unterstütze uns langfristig 📞 Kontakt aufnehmen Wir suchen ständig motivierte Menschen, die sich für eine nachhaltige Verkehrswende in Bremen einsetzen möchten. Egal ob du regelmäßig Zeit hast oder gelegentlich mit anpacken willst - jede Unterstützung zählt! Melde Dich bei uns! Team von Einfach Einsteigen # Möchtest Du uns erstmal ein bisschen kennenlernen? Hier kommst Du direkt zum Team.\nMithelfen bei Einfach Unterwegs # Einfach Unterwegs ist eine Volksinitiative für gute Mobilität für alle, die wir gemeinsam mit Fridays for Future Bremen ins Leben gerufen haben. Dort werden in nächster Zeit fleißig Unterschriften gesammelt, damit es in 2027 zu einem Volksentscheid kommen kann. Es gibt verschiedene Aufgaben:\nUnterschriften sammeln Betreuung von Informationsständen Öffentlichkeitsarbeit bzw. Social Media Möchtest Du mithelfen? – helfende Hände sind jederzeit erwünscht!\nSchau für weitere Informationen einfach auf der Website von Einfach Unterwegs vorbei.\nHast Du noch Fragen? #Schau in unserem FAQ zum Thema Mitmachen vorbei:\nHier geht\u0026rsquo;s zum FAQ Wegbeschreibung # ","date":null,"permalink":"/mitmachen/","section":"Mitmachen","summary":"Möglichkeiten zur Mitarbeit","title":"Mitmachen"},{"content":"Jobs #Aktuell haben wir keine offenen Stellenausschreibungen.\nPraktika #Um unser Konzept weiterzuentwickeln, es weiter in die Öffentlichkeit und die Zivilgesellschaft zu tragen, für die Organisation unseres Fundraisings sowie für die Organisation von Veranstaltungen und Kongressen suchen wir ab sofort wieder Studienpraktikant*innen verschiedenster Fachbereiche.\nBereich Ab Weitere Informationen Studienpraktikant*innen Gesellschafts- und Sozialwissenschaften (w/m/d) Ab sofort Link Studienpraktikant*innen für Projektarbeiten/Konzeptentwicklung (w/m/d) Ab sofort Link Studienpraktikant*innen Personal- und Teamentwicklung Ab sofort Link Studienpraktikant*innen interne Bibliotheksorganisation Ab sofort Link Studienpraktikant*innen mit IT-Hintergrund (w/m/d) Ab sofort Link Studienpraktikant*innen Fundraising Ab sofort Link Studienpraktikant*innen Social Media / Öffentlichkeitsarbeit (w/m/d) Ab sofort Link Studienpraktikant*innen Kampagnenarbeit Verkehrswende (w/m/d) Ab sofort Link Studienpraktikant*innen allgemein (w/m/d) Ab sofort Link Freiwilligendienste #Wir bieten die Möglichkeit, bei uns einen Freiwilligendienst zu absolvieren, zur Zeit als Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) oder ökologischen Bundesfreiwilligendienst. Aber auch ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Europäischer Freiwilligen Dienst (EVS) sind bei entsprechendem Vorlauf denkbar.\nBereich Dauer Ab Altersgrenze Weitere Informationen Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) 12 Monate September 2026 16-27 Link Ökologischer Bundesfreiwilligendienst (BFD) 12-24 Monate Ab sofort Keine Link Abschlussarbeiten #Einfach Einsteigen bietet auch die Möglichkeit Studienpraktika in für zahlreiche Studiengänge zu absolvieren und Abschlussarbeiten mitzubetreuen und Themen dafür anzuregen. Für die Fächer Psychologie und Politikwissenschaften können wir auch eine fachliche Betreuung gewährleisten. Interesse? Mehr zu unseren Studienpraktika hier. Bei Interesse an einer Abschlussarbeit schreibe uns einfach eine Nachricht.\n","date":"25 Juni 2025","permalink":"/mitmachen/stellenangebote/","section":"Mitmachen","summary":"\u003ch3 id=\"jobs\" class=\"relative group\"\u003eJobs \u003cspan class=\"absolute top-0 w-6 transition-opacity opacity-0 -start-6 not-prose group-hover:opacity-100\"\u003e\u003ca class=\"group-hover:text-primary-300 dark:group-hover:text-neutral-700\" style=\"text-decoration-line: none !important;\" href=\"#jobs\" aria-label=\"Anker\"\u003e#\u003c/a\u003e\u003c/span\u003e\u003c/h3\u003e\u003cp\u003eAktuell haben wir keine offenen Stellenausschreibungen.\u003c/p\u003e","title":"Stellenangebote"},{"content":"Mobilität ist mehr als ein Weg von A nach B – sie schafft Zugang zu Bildung, Arbeit, Freizeit und sozialem Leben. In Teil 1 unserer Serie zur Mobilitätsarmut haben wir den ländlichen Raum beleuchtet, in dem ÖPNV-Angebote oft rar sind. Teil 2 widmete sich den Herausforderungen in urbanen Räumen, wo trotz dichterem Netz soziale Ungleichheiten zu Mobilitätsproblemen führen. Jetzt schauen wir konkret auf Bremen: Wo hakt es im Nahverkehr? Wer ist besonders betroffen? Und was müsste passieren, damit alle Menschen mobil sein können?\nMobilitätsarmut konkret: Bremen im Fokus #Die ungleichen Startbedingungen zwischen Auto und ÖPNV zeigen sich in Bremen sehr deutlich. Zwar verfügt das Zentrum über ein vergleichsweise gut ausgebautes Netz mit Bus und Straßenbahn, doch schon wenige Kilometer außerhalb verändert sich das Bild. Wer etwa aus Gröpelingen oder Oberneuland zur Domsheide möchte, braucht mit dem ÖPNV im Schnitt zwanzig Minuten länger als mit dem Auto. Fällt eine Bahn aus oder ist der Anschluss schlecht getaktet, summiert sich das schnell. Noch drastischer ist die Situation an den Rändern der Stadt: In Bremen-Nord fehlt es an durchgehenden Verbindungen – an Sonn- und Feiertagen oder in den späten Abendstunden ist die Lage besonders angespannt. Menschen, die in Schicht arbeiten oder außerhalb der klassischen „Bürozeiten“ unterwegs sind, haben kaum verlässliche Optionen.\nDie Linie 4 fährt zum Beispiel zwar alle zehn Minuten, aber nur jede zweite Bahn verlässt Borgfeld in Richtung Lilienthal. Wer eine Verbindung verpasst, muss mitunter zwanzig Minuten auf die nächste warten. Und wer auf die Regionalbahn RS1 angewiesen ist, etwa in Bremen-Nord, muss Verspätungen oder gar Ausfälle einkalkulieren: 2023 war jede zehnte Fahrt mehr als fünf Minuten zu spät, jede zwanzigste fiel ganz aus. Wer also werktags auf diese Verbindung angewiesen ist, wartet 12 mal im Jahr vergebens auf den Zug.\nBarrierefreiheit: Anspruch und Wirklichkeit #Zur Mobilitätsarmut gehört nicht nur der zeitliche Mehraufwand. Besonders drastisch zeigt sich das Problem bei der Barrierefreiheit. Laut Daten des ZVBN waren 2022 noch über 70 Prozent der Bushaltestellen in Bremen nicht barrierefrei. Bei weiteren 20 Prozent ist technische oder fremde Hilfe erforderlich, um überhaupt einsteigen zu können. Die offiziell als barrierefrei deklarierten Straßenbahnhaltestellen sind oft nur unter Idealbedingungen zugänglich: Fällt der Hublift aus – keine Seltenheit –, wird der Einstieg zur Herausforderung. Kritisch: Nur Menschen im Rollstuhl sind im Fall eines Unfalls über die BSAG versichert. Wer mit Rollator, Kinderwagen oder Krücken auf den Lift angewiesen ist, muss im Zweifel selbst zahlen.\nSelbst vergleichsweise gut gestellte Stadtteile wie Oberneuland sind betroffen. Zwar existieren dort Haltestellen, doch sind sie aus manchen Teilen des Stadtteils ohne Auto kaum zu erreichen. Die mangelnde Erreichbarkeit trifft damit auch Menschen, die eigentlich im Einzugsgebiet des ÖPNV wohnen.\nFahrradstadt mit Abstrichen #Bremen gilt als Fahrradstadt, doch auch hier offenbaren sich Schwächen. Im ADFC-Fahrradklimatest 2024 rutschte Bremen von Platz eins auf Platz drei ab, obwohl bereits die frühere Spitzenbewertung nur eine Note von 3,6 aufwies – also allenfalls befriedigend. Auch die aktuelle Bewertung mit 3,54 zeigt: Der Handlungsbedarf ist weiterhin groß. Ein wesentlicher Kritikpunkt ist der schleppende Ausbau der sogenannten Premiumrouten. Die Pläne, die unter mehreren grünen Verkehrssenator*innen entwickelt wurden, sollten den Radverkehr sicherer und attraktiver machen. Doch die Umsetzung kommt nur langsam voran. Zwar macht der Wallring sichtbar Fortschritte, doch viele andere Premiumrouten bestehen bislang nur aus einzelnen, nicht verbundenen Teilstücken – oder befinden sich erst in Planung. In ihrer Gesamtheit ergeben sie bislang kein funktionierendes Netz. Hinzu kommt die schlechte Qualität vieler vorhandener Wege: Schlaglöcher, fehlende Abtrennungen zum Autoverkehr und zweckentfremdete Radwege mindern die Verkehrssicherheit.\nInfrastruktur und Finanzierung: Was jetzt passieren muss #Der zentrale Hebel gegen Mobilitätsarmut liegt in einer besseren Infrastruktur. Zwar wäre ein Schnellbahnnetz für Bremen wünschenswert, ist aber mittelfristig unrealistisch. Realistischer ist der gezielte Ausbau des Straßenbahnnetzes. Wir haben dazu gemeinsam mit dem BUND bereits 2021 das Konzept „Mehr Straßenbahn wagen!“ veröffentlicht, das konkrete Vorschläge für die Erweiterung des Netzes macht. Einerseits braucht es Erweiterungen in bislang schlecht angebundene Stadtteile wie Osterholz, andererseits müssen bestehende Knotenpunkte wie die Domsheide oder der Hauptbahnhof entlastet werden. Neben bestehenden Maßnahmen wie der Querspange-Ost, die eine erste wichtige Querverbindung darstellt, braucht es vor allem zusätzliche Verbindungen dieser Art zwischen den Stadtteilen, die unabhängig vom Zentrum verlaufen, sowie eine Ringlinie, die die Innenstadt umgeht. Solche Strukturen erhöhen die Stabilität des Netzes bei Störungen und bieten alternative Routen, ohne immer das Zentrum durchqueren zu müssen. Auch die Weserquerungen stellen ein Problem dar: Lediglich zwei Brücken sind für die Straßenbahn befahrbar, was das Netz anfällig für Bauarbeiten oder Störungen macht. Zusätzliche Brücken würden hier Resilienz schaffen.\nFür all diese Maßnahmen braucht es Geld. Mit dem Einfach Einsteigen Finanzierungskonzept haben wir bereits 2019 einen Vorschlag gemacht: Eine paritätische Umlagefinanzierung, bei der alle Bremer*innen und Pendler*innen einen Beitrag leisten – 19,76€ normal und 10€ ermäßigt. Auch Unternehmen sollen ihren Teil beisteuern, mit einer Gewinnumlage von 3,23%. Mit einer so kombinierten Finanzierung ließen sich rund 80 Millionen Euro jährlich generieren. Gleichzeitig wird das Konzept „Einfach Einsteigen“ aktuell überarbeitet, um es an die veränderten Rahmenbedingungen und zukünftigen Mobilitätsbedarfe anzupassen. Das wäre genug, um Betrieb, Ausbau und sogar ticketfreies Fahren zu finanzieren – angepasst an die Realitäten des Deutschlandtickets.\nFazit #Wer in Bremen mobil sein will, braucht Geduld, Glück oder ein Auto. Damit Mobilität kein Luxus bleibt, müssen wir den Nahverkehr konsequent ausbauen, barrierefrei gestalten und solidarisch finanzieren. Mobilität ist kein Privileg – sie ist Teil sozialer Gerechtigkeit. Nur wenn alle mitgenommen werden, kann unsere Stadt wirklich in Bewegung bleiben.\nAusblick: Teil 4 – Bremerhaven im Fokus #Auch über Bremen hinaus werden wir das Thema Mobilitätsarmut weiterverfolgen. Angesichts der derzeitigen Kürzungspläne im ÖPNV wollen wir uns demnächst gezielt mit der Situation in Bremerhaven befassen. Dieser vierte Teil unserer Serie ist besonders wichtig, um drohende Mobilitätsverluste sichtbar zu machen und auf notwendige Maßnahmen hinzuweisen, bevor irreversible Einschnitte geschehen.\n","date":"25 Juni 2025","permalink":"/blog/mobilit%C3%A4tsarmut-in-bremen--ein-ungleiches-spiel/","section":"Blog","summary":"Mobilität ist mehr als ein Weg von A nach B – sie schafft Zugang zu Bildung, Arbeit, Freizeit und sozialem Leben.","title":"Mobilitätsarmut in Bremen – ein ungleiches Spiel"},{"content":" Themen \u0026amp; Konzepte Barrierefreiheit Menschenrecht Deutschlandticket Bundesweite vereinfachung des ÖPNV Weitere Themen \u0026amp; Konzepte Projekte \u0026amp; Kampagnen Einfach Unterwegs Volksentscheid für gute Mobilität Barcamp Nahverkehr 2026 Gemeinsam mehr bewegen Weitere Projekte \u0026amp; Kampagnen Einfach Einsteigen setzt sich ein Für:\n🚌 Einen massiv ausgebauten und fahrscheinfreien Nahverkehr für alle.\n💶 Eine neue, solide Finanzierungsgrundlage für den Nahverkehr.\n🌍 Den Nahverkehr als das Rückgrat einer umfassenden Verkehrswende.\n♿ Einen Nahverkehr ohne physische und finanzielle Zugangshürden.\nNewsletter #Bleib auf dem Laufenden! Melde dich für unseren regelmäßigen Newsletter an und erfahre als erste*r von neuen Studien, Veranstaltungen und politischen Entwicklungen rund um die Verkehrswende in Bremen.\nMelde dich hier an\n💝 Spenden Du möchtest die Verkehrswende finanziell unterstützen? Mit einer Spende hilfst du uns, unabhängig für die Verkehrswende zu arbeiten. Jetzt spenden 🤝 Förderkreis Du möchtest die Verkehrswende regelmäßig finanziell unterstützen? Dann werde Teil unseres Förderkreises und sichere damit langfristig unsere Arbeit für einen besseren Nahverkehr für alle. Mitglied im Förderkreis werden Sei dabei! #Du willst die Verkehrswende in Bremen voranbringen? Wir suchen Menschen, die sich engagieren möchten – egal ob regelmäßig oder gelegentlich. Bei uns kannst du in verschiedenen Bereichen aktiv werden:\nFreiwilliges Engagement Freiwilligendienst Praktikum Studentische Hilfskraft Mehr Informationen\nVideo zum Basiskonzept # ","date":null,"permalink":"/","section":"Weil Nahverkehr für alle ist","summary":"Hauptseite des Vereins. Lerne über Einfach Einsteigen.","title":"Weil Nahverkehr für alle ist"},{"content":" Quelle.\nAls die Landesnahverkehrgesellschaft Niedersachsen (LNVG) im März 2021 stolz die Bestellung von 34 neue elektrischen Doppelstocktriebzüge vom Typ Coradia Stream HC für das Expresskreuz Bremen/Niedersachsen (EBN) bei der Firma Alstrom bekannt gab, war die Welt noch in Orndung. Mehr als 4 Jahre später, rollen die neuen Züge noch immer nicht. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024 hätten die Triebzüge erstmals ihren Dienst antreten sollen. Doch stattdessen müssen sich die Fahrgäste auf eine längere Verspätung und ein Ersatzkonzept einstellen.\nIm ersten Teil unserer Reihe sind wir bereits auf die Bedeutung des Expresskreuzes und die Probleme mit der Barrierefreiheit eingegangen. Teil 2 widmet sich den Verzögerungen und dem Ersatzkonzept.\nChronik der Verzögerungen: Ein Aufschub nach dem anderen #Der Bestellung der Doppelstocktriebzüge im März 2021 ging ein langes Ausschreibungsverfahren voraus, das die Einschätzung der Machbarkeit, die neuen Züge bis Dezember 2024 zu liefern und die Eignung von Alstom für den Auftrag, eigentlich gewährleisten sollte. Doch nach Vergabe des millionenschweren Auftrags verschob Alstom bis heute vier Mal die Lieferung:\nEnde 2022 wird die Lieferung bis Dezember 2024 auf 10 Züge begrenzt, der Rest soll 2025 folgen. Dezember 2023 verschob sich die Lieferung der ersten Züge erneut – nun auf Sommer 2025. August 2024 wird verkündet, 20 Züge kämen erst Ende 2025, der Rest im darauffolgenden Jahr. November 2024 wird der Liefertermin auf März 2026 geschoben, einhergehend die Andeutung, es könne sich noch in den Sommer 2026 ziehen. Als Gründe für die Verzögerungen nennt Alstom Lieferkettenprobleme und Personalausfälle, die mit der Corona-Pandemie und dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zusammen hingen. Weitere Komplikationen sind durchaus möglich: Sollten die Behindertenverbände und die Landesbehindertenbeauftragten von Bremen und Niedersachsen, ihre durchaus berechtigte Klageandrohung wahr machen, dürfte es zu weiteren Verzögerungen kommen. Das beträfe immerhin täglich 40.000 Menschen, die im EBN unterwegs sind.\nEin entbehrungsreiches Ersatzkonzept für frustrierte Fahrgäste #Die mehrfachen Verschiebungen haben seit Dezember 2024 spürbare Folgen für die Fahrgäste. Weil die neuen Züge nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen, muss ein Ersatzkonzept herhalten: Die alten Doppelstockzüge waren zum Teil schon für andere Nutzungen verplant und so kommen ersatzweise ältere Triebwagen zum Einsatz. Das bedeutet für die Fahrgäste weniger Sitzplätze und Komforteinbußen, besonders auf den stark frequentierten Linien. Auf der Linie des RE1 (Hannover - Bremen - Oldenburg - Norddeich Mole) fahren immerhin weiterhin die bekannten roten Doppelstock-Züge, deren größtes Manko ein eingeschränkt verfügbares WLAN ist. Auf der RE8 (Hannover - Bremen - Bremerhaven-Lehe) und RE9 (Osnabrück - Bremen - Bremerhaven-Lehe) kommen allerdings noch ältere Fahrzeuge mit einer verringerten Sitzplatzanzahl zum Einsatz. Auch die Barrierefreiheit ist hier ein Problem und die Fahrradmitnahme ist nur eingeschränkt möglich.\nDie geplante Direktverbindung zwischen Hannover und Wilhelmshaven verzögert sich damit ebenfalls. Die Aufteilung der Züge in Oldenburg ist erst mit der vollständigen Auslieferung der Alstomzüge möglich. Für Pendler*innen und Reisende bleibt das Angebot damit vorerst deutlich hinter den ursprünglichen Versprechen zurück. Die nun für das erste Quartal 2026 versprochenen Züge sollen nach aktuellem Stand dann ab Sommer auf den Linien des RE8 und des RE9 zum Einsatz kommen. Sollten weitere Verzögerungen tatsächlich eintreten, bedeutet das für die Strecke zwischen Osnabrück und Bremerhaven-Lehe schweißtreibende Aussichten in überfüllten Waggons: Die alten Züge auf dieser Linie haben nämlich keine Klimatisierung.\nUnd die Folgen für Alstom und die LNVG? #Die wiederholten Verzögerungen werfen ein Schlaglicht auf die Vergabepraxis im Bahnsektor. Einerseits wird nämlich von Seiten Alstoms an einem Arbeitsplatzrückbau in Deutschland gewerkelt, um die Produktion kostengünstiger in Osteuropa durchzuführen. Das Werk in Salzgitter, das für den Wagenkastenrohbau der neuen Cordia Stream HC verantwortlich ist, wäre ebenfalls betroffen – allerdings ist bis 2025 eine Standortsicherung zugesichert worden, die auch die Arbeitsplätze vor Ort betrifft. Arbeitsplatzsicherung und regionale Produktion können also durchaus eine Rolle gespielt haben, bei der Vergabe des Auftrags an Alstom.\nAndererseits muss die parallel ablaufende Auftragsflut bei Alstom benannt werden. So hat das norwegische Unternehmen Norske Tog bei Alstom insgesamt 55 neue Züge geordert, die ursprünglich 2024 anlaufen sollten. Das Auslieferungsdatum wurden bisher zwei mal, aktuell auch bis 2026 verschoben. Die notwendige Modernisierung der Zugflotte wurde so ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen und auf den Strecken fahren veraltete Modelle. Die Hamburger Hochbahn hat einen eigenen, milliardenschweren Auftrag an Alstom erteilt. Bisher rechnet man noch mit einer pünktlichen Lieferung der ersten Züge bis zum Jahr 2028.\nTrotz der massiven Verzögerungen gibt es kaum spürbare Konsequenzen für den Zughersteller. Rechtliche Schritte zur Kompensation der entstandenen Schäden werden im Fall des Expresskreuzes Bremen/Niedersachsen zwar geprüft. Darüber hinaus ist das Image aber noch intakt genug, um weitere Großaufträge, wie den aus Hamburg, an Land zu ziehen. Der Verkehrswende ist durch die Unzuverlässigkeit Alstoms hingegen ein Bärendienst erwiesen worden: Unzufriedene Fahrgäste wechseln im Zweifel wieder von der Schiene auf die Straße, das Vertrauen in die Machbarkeit eines modernisierten und ausgebauten Schienenverkehrs sinkt und auch der Rückbau von Arbeitsplätzen, in einer Schlüsselindustrie der Verkehrswende, sendet die falschen Signale.\n","date":"23 Mai 2025","permalink":"/expresskreuzdrama-teil-2-ihre-abfahrt-verzoegert-sich-um-513-tage-23h-und-57min/","section":"Blog","summary":"Verzögerungen und andere Probleme im Expresskreuz zwischen Bremen und Oldenburg","title":"Expresskreuzdrama Teil 2: Ihre Abfahrt verzögert sich um 513 Tage 23h und 57min"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/bremerhaven/","section":"Tags","summary":"","title":"Bremerhaven"},{"content":" Quelle: 75 Jahre Bremerhavener Straßenbahn, abrufbar unter: öpnv-bremerhaven.de Wir schreiben den 30.Juli 1982: Nach 101 Betriebsjahren fährt zum vorerst letzten Mal eine Straßenbahn durch Bremerhaven, trotz 18.000 gesammelter Unterschriften gegen ihre Stilllegung. Freund*innen der Bremerhaverner Straßenbahn veranstalten eine öffentliche Trauerfeier auf dem Theodor-Heuss-Platz, der letzte Zug wird auf seiner Fahrt vom Hauptbahnhof ins Depot begleitet, durch den großen Andrang von Menschen, die der letzten Fahrt beiwohnen wollen, im Schritttempo. Vier Jahrzehnte später wird nun wieder diskutiert, die Straßenbahn nach Bremerhaven zurückzuholen. Dank der Beharrlichkeit engagierter Bürger*innen fand das Anliegen seinen Weg auf die politische Tagesordnung und jüngst wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Doch wie kam es eigentlich dazu, dass das durchaus beliebte Verkehrsmittel aus der Hafenstadt verschwand?\nVon starken Pferden zu Pferdestärken: Die Anfänge der Straßenbahn #Am 26. Juni 1881 rollte die erste Pferdebahn vom Bahnhof Geestemünde bis zur Wurster Straße in Lehe rollte. Anfangs zogen 50 Pferde 14 Wagen über knapp sieben Kilometer Gleis, Haltestellen im heutigen Sinn gab es nicht – wer mitfahren wollte, winkte die Bahn einfach heran. Zunächst wurde die Strecke nur eingleisig befahren – an ausgewählten Ausweichstellen musste auf entgegenkommende Wagen gewartet werden. Trotz dieser anfänglichen Einschränkungen wurde die Bahn häufig genug frequentiert, dass die Strecken ausgebaut wurden und die Pferdeherde bald auf die dreifache Größe anwachsen durfte.\nDie Elektrifizierung startete 1898 mit Akkumulatoren-Triebwagen, eine damals innovative Lösung, um auf Oberleitungen im Überseehafen zu verzichten. Ab 1905 wurde dann eine Umstellung auf elektrischen Betrieb mit Oberleitungen in die Wege geleitet. So wurde die Straßenbahn nach und nach zum festen Bestandteil der städtischen Mobilität, was das Stadtbild für Generationen prägen sollte.\nDie Straßenbahn als Lebensader verbindet Menschen #Die Tram verband die damals noch eigenständigen Gemeinden Bremerhaven, Geestemünde und Lehe und wuchs mit der Stadt. Bis 1920 fuhren lediglich zwei Linien: \u0026ldquo;die Rote\u0026rdquo; (Linie 2) verkehrte auf der Nord-Süd-Achse und \u0026ldquo;die Grüne\u0026rdquo; (Linie 3) führte in die östlichen Gebiete. Später kamen weitere Strecken hinzu: Nordwärts ins niedersächsische Langen, südlich bis Wulsdorf und zu den Hafenanlagen. 1949 war schließlich mit 6 Straßenbahnlinien die größte Ausweitung des Netzes erreicht, ergänzt durch einige Buslinien.\nDie Fahrgastzahlen spiegelten die Bedeutung wider: Im ersten Betriebsjahr Jahr 1882 nutzten insgesamt knapp 850.000 Menschen die Bahn, 1892 waren es über 1,3 Millionen. In den 1970er Jahren erreichte der Nahverkehr Bremerhavens (zu dem inzwischen auch der Betrieb durch Busse gezählt wurde) seinen Höhepunkt mit rund 25 Millionen Fahrgästen. Die Bahn war nach wie vor das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs, der in einer sogenannten Bandstadt, die sich durch ihre in die Länge gezogene Struktur auszeichnet, weit voneinander entfernte Punkte verbinden muss. Ab 1975 sanken die Fahrgastzahlen allmählich, was unter anderem auf die Systemkonkurrenz durch den Nahverkehr mit Bussen erklärt werden kann.\nDie Übernahme des Nahverkehrs durch Busse #Die ersten Omnibusse fuhren in Bremerhaven bereits 1925 an der Unterweser entlang. Doch erst ab den 1960er Jahren wurden sie zunehmend zu einer Konkurrenz für die Straßenbahn. Neue Buslinien, moderne Gelenkbusse und ein flexibleres Netz sollten die Mobilität der Anwohnenden verbessern. Kürzere Linien der Straßenbahn wurden so im Zuge der Busexpansion stillgelegt. Weiterhin setzte der zunehmende Autoverkehr in den Nachkriegsjahren der Straßenbahn zu. Einerseits verlor sie durch zunehmenden Individualverkehr Mitfahrer*innen und andererseits wurden die Straßen durch höheres PKW-Aufkommen für die Bahnen schlechter befahrbar.\nDer Investitionstrend setzte sich auch in den darauffolgenden Jahren fort, in denen neue Busse angeschafft und ein moderner Betriebshof gebaut wurde. Für die Straßenbahn hingegen wurden zwar 1968 noch einmal fünf neuwertige Gelenkzüge angeschafft, aber eine dringend nötige Sanierung des Schienennetzes wurde in einem 1971 erbrachten Gutachten als zu kostspielig eingeschätzt und eine zweite Art Verkehrsmittel für eine Stadt unter 200.000 Einwohnern als \u0026ldquo;Luxus\u0026rdquo; diffamiert. Stattdessen wurden neue Busse angeschafft und der Nahverkehr zunehmend von der Schiene auf die Straße verlagert. Zunächst durch Ablösung einzelner Strecken durch Busverkehr, ab 1977 dann auch auf den Hauptstrecken der Straßenbahn in den Abendstunden und Samstags ab 14 Uhr. Besonders problematisch war der Investitionsfokus auf Busverkehr allerdings, da das Schienennetz nicht mehr mit der Stadt mitwachsen durfte. Stattdessen wurde für die Anbindung der Vororte auf Busse gesetzt, deren Strecke sich im Stadtbereich teilweise mit denen der Bahn deckte. Statt also in die Straßenbahn zu steigen, um in der Stadt voran zu kommen, wurde es durch die Streckenführung einfacher gemacht, direkt einen Bus zu nehmen.\nSchließlich fiel die Entscheidung gegen eine grundlegende Sanierung der Straßenbahn in den politischen Gremien – trotz einer engagierten Bürgerinitiative, die 18.000 Unterschriften für den Erhalt sammelte. Am 30. Juli 1982 fuhr die letzte Bahn durch Bremerhaven. Die erst 1968 erworbenen Bahnen wurden kurz darauf von der Bremer Straßenbahn AG aufgekauft und fanden schließlich noch ein drittes Zuhause in Timișoara, Rumänien, wo sie restauriert und mit neuem Anstrich bis heute im Einsatz sind. Um den Öffentlichen Nahverkehr in Bremerhaven steht es hingegen weitaus schlechter. Statt der 25 Millionen Fahrgäste im Jahr 1975 fuhren im Jahr 2023 nur noch 13,95 Millionen Menschen mit.\n","date":"14 Mai 2025","permalink":"/eine-kurze-geschichte-der-strassenbahn-bremerhavens/","section":"Blog","summary":"Die Geschichte der ehemaligen Straßenbahn in Bremerhaven mit Kommentar zur eventuellen Rückkehr","title":"Eine kurze Geschichte der Straßenbahn Bremerhavens"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/strassenbahn/","section":"Tags","summary":"","title":"Strassenbahn"},{"content":" In Bremerhaven gibt es nach langer Diskussion ernsthafte Bestrebungen zur Wiedereinführung einer Straßenbahn. Wir haben mit Jens Volkmann, Sprecher des VCD Bremerhaven, einem der hartnäckigsten Verfechter des Projekts gesprochen, um mehr über den aktuellen Stand und die weiteren Perspektiven zu erfahren.\nKurzvorstellung: Jens Volkmann #Jens Volkmann ist seit vielen Jahren Sprecher des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) in Bremerhaven. Seit 1998 setzt er sich gemeinsam mit seinen Mitstreiter*innen für die Rückkehr der Straßenbahn in die Seestadt ein. Er war maßgeblich an der Erstellung und Veröffentlichung der Broschüre \u0026ldquo;Die Straßenbahn. Für die Zukunft Bremerhavens\u0026rdquo; beteiligt, die im August 2013 vom VCD Bremerhaven und dem Nord-Süd-Forum Bremerhaven herausgegeben wurde. Als engagierter Verfechter eines umweltfreundlichen öffentlichen Nahverkehrs nimmt er verkehrspolitische Entscheidungen, die dem ÖPNV schaden, kritisch in den Blick und positioniert sich öffentlich zu stadtentwicklungspolitischen Themen. Seine langjährige Beharrlichkeit in der Frage der Straßenbahnwiedereinführung hat wesentlich dazu beigetragen, dass das Thema in Bremerhaven kontinuierlich auf der politischen Agenda bleibt.\nDas Interview #Einfach Einsteigen: Du setzt Dich seit mehr als 25 Jahren für die Wiedereinführung der Straßenbahn in Bremerhaven ein. Was motiviert Dich, dieses Thema über einen so langen Zeitraum zu verfolgen?\nGenau genommen seit 35 Jahren. Auslöser war ein Besuch mit der Familie in Freiburg im Breisgau im Jahr 1990. Mein Bruder Axel hatte angeregt, sich dort einmal die damals neu angelegten Straßenbahnstrecken in den Freiburger Westen anzusehen. Die sind mustergültig trassiert, mit Rasengleisen und Ampelvorrangschaltungen. Mindestens genauso herausragend ist die Integration der Tram in der Altstadt, die eine großräumige Fußgängerzone ist. Mit der Straßenbahn wird sie leistungsfähig, aber eben auch sanft und stadtverträglich erschlossen. Das hat mich damals so beeindruckt, dass ich mir gesagt habe: So etwas brauchen wir in Bremerhaven auch! Das System ist so überzeugend, dass es sich lohnt, dafür auch über Jahrzehnte am Ball zu bleiben.\nEinfach Einsteigen: Anfang April wurde bekannt, dass ein Planungsbüro gefunden wurde, um die Machbarkeitsstudie zur Straßenbahn durchzuführen. Das Auftaktgespräch fand am 30. April statt. Wie bewertest Du diese Entwicklung und welche Rolle spielt der VCD in diesem Prozess?\nWir sind natürlich hocherfreut, dass nach so langer Zeit endlich ein externes Gutachterbüro den volkswirtschaftlichen Nutzen eines neuen Straßenbahnsystems ermitteln wird. Das ist genau die Untersuchung, auf die wir so lange gedrungen haben, weil nur mit ihr die erforderlichen Zuschüsse vom Bund, vom Land und ggf. auch von der EU fließen werden, sofern das Untersuchungsergebnis positiv ist. Es gab tatsächlich über lange Jahre Politiker in Bremerhaven, die dieses Gutachten verhindern wollten, weil sie die Straßenbahn aus ideologischen Gründen ablehnen.\nWir als VCD gehören jetzt zu einem begleitenden Arbeitskreis des Projekts, der beim Stadtplanungsamt angesiedelt ist. Dieser hatte zusammen mit der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung BIS in einem zweijährigen Prozess die Grundlagen für das Vergabeverfahren des Gutachtens organisiert. Ein zäher Vorgang, der viel Zeit gekostet hat.\nAufgabe des AK wird es nun sein, zusammen mit dem Gutachter den bestmöglichen Einstieg in ein hochwertiges Nahverkehrssystem zu finden. Es gilt, eine sogenannte Vorzugsvariante für eine erste Straßenbahnlinie zu entwickeln. Unter der Maßgabe der technischen Machbarkeit und der Wirtschaftlichkeit.\nEinfach Einsteigen: Was ist der Kern Eures Konzepts für die Wiedereinführung der Straßenbahn? Welche Aspekte werden in der Machbarkeitsstudie und einer möglichen standardisierten Bewertung untersucht?\nAus unserer Sicht geht es bei der Einführung einer modernen Straßenbahn in Bremerhaven um zwei Zielsetzungen: Eine echte Alternative zum Auto zu entwickeln und den öffentlichen Raum aufzuwerten. Ein Straßenbahnprojekt ist aus unserer Sicht immer auch ein Städtebauprojekt. Wir bieten damit den Menschen in der Stadt mehr Lebensqualität und leisten gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.\nIm Teilbereich der technischen Machbarkeit der Untersuchung wird es darum gehen, die Straßenbahn in die vorhandenen Straßenräume zu integrieren und ihr nach Möglichkeit immer freie Fahrt zu ermöglichen. Natürlich unter Berücksichtigung der Flächenansprüche der Fußgänger und Radfahrer, aber auch des Autoverkehrs, der jedoch in einem gewissen Umfang Verkehrsflächen an den Umweltverbund zurückgeben wird müssen.\nAus dieser Untersuchung wird eine Vorzugsvariante ermittelt werden, die dann der sogenannten standardisierten Bewertung unterzogen wird. Hier werden beispielsweise die durch die Tram eingesparten Pkw-Kilometer und damit CO₂-Emissionen sowie Reisezeiteinsparungen im ÖPNV den Investitions- und Betriebskosten gegenübergestellt. Sollte der hier zu ermittelnde Nutzen-Kosten-Indikator größer als 1 sein, ist das Projekt förderfähig und Bremerhaven kann mit Zuschüssen von bis zu 90 Prozent der Investitionskosten rechnen.\nEinfach Einsteigen: Wie schätzt Du die Stimmung in der Bevölkerung hinsichtlich einer Wiedereinführung der Straßenbahn ein? Gibt es aus Deiner Sicht ausreichend Unterstützung für das Projekt?\nWir haben überwiegend positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten. Die Leute wissen um die Qualität von schienengebundenen Verkehrsmitteln. Der Fahrkomfort ist einfach deutlich besser als beim Bus. Daher die hohen Sympathiewerte für die Straßenbahn. Man spricht in diesem Zusammenhang ja auch vom sogenannten Schienenbonus. Die Menschen lassen ihr Auto viel eher für eine Straßenbahn stehen als für einen Bus. Das ist empirisch nachgewiesen.\nHinzu kommen unsere Visualisierungen, die Bremerhaven mit einer modernen Straßenbahn im öffentlichen Raum zeigen. Die haben bei vielen Menschen für einen Aha-Effekt gesorgt. Die Chancen für eine Verschönerung unserer Stadt durch Einführung eines hochwertigen Nahverkehrs haben mittlerweile viele Leute erkannt.\nEinfach Einsteigen: Wann rechnest Du mit konkreten Ergebnissen der Machbarkeitsstudie, und wie schätzt Du die Chancen ein, dass die Studie positiv ausfällt und die Bremerhavener Stadtpolitik sich tatsächlich für die Straßenbahn entscheidet?\nFür die Ermittlung der technischen Machbarkeit und eine daraus abgeleitete erste Empfehlung für das weitere Vorgehen haben die Gutachter etwa 18 Monate angesetzt. Nach einer Spiegelung dieser Ergebnisse gegenüber der Politik und der Stadtgesellschaft soll dann die eigentliche standardisierte Bewertung der Vorzugsvariante vorgenommen werden. Die Präsentation des Gesamtergebnisses ist für Anfang 2028 vorgesehen. Das ist ein langer Untersuchungszeitraum. Am Ende aber wird es belastbare Zahlen geben. Wir sind zuversichtlich, dass eine Straßenbahn für Bremerhaven volkswirtschaftlich sinnvoll ist. Allein die Bandstadtstruktur der Seestadt ist prädestiniert für die Schiene. Viele relevante Einrichtungen sind wie an einer Perlschnur aufgereiht schon mit einer Linie zu erreichen.\nWenn die Politik die Chancen erkennt, die sich mit diesem Projekt verbinden – mehr Lebensqualität für die Menschen, nachhaltiger Umwelt- und Klimaschutz, städtebauliche Aufwertung gerade auch für benachteiligte Stadtteile – dann bin ich zuversichtlich, dass es grünes Licht für eine moderne Tram in Bremerhaven geben wird.\nWir danken Jens Volkmann für das Interview!\n","date":"13 Mai 2025","permalink":"/interview-mit-jens-volkmann-zur-strassenbahninitiative-in-bremerhaven/","section":"Blog","summary":"Interview mit Jens Volkmann zu einer möglichen Wiedereinführung einer Straßenbahn in Bremerhaven","title":"Interview mit Jens Volkmann zur Straßenbahninitiative in Bremerhaven"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/wirtschaftlichkeit/","section":"Tags","summary":"","title":"Wirtschaftlichkeit"},{"content":" Eine Straßenbahn, die vor einem alten Gebäude über einen Marktplatz fährt Im ersten Teil unserer Reihe zur Mobilitätsarmut haben wir bereits aufgezeigt, wie Mobilitätsarmut gesellschaftliche Teilhabe erschwert. Dabei haben wir uns vor allem mit der eher offensichtlichen Mobilitätsarmut auf dem Land auseinandergesetzt. Doch Mobilitätsarmut ist kein Randphänomen ländlicher Räume – sie ist längst eine zentrale soziale Frage in Städten weltweit. Im zweiten Teil richten wir deshalb den Fokus auf die Situation in Städten – denn auch dort ist Mobilitätsarmut eine reale, wenn auch oft übersehene Herausforderung.\nWas bedeutet Mobilitätsarmut in der Stadt? #Mobilitätsarmut beschreibt eben auch Situationen, in denen Menschen durch mangelnden Zugang, zu hohe Kosten oder fehlende Barrierefreiheit im Verkehrssystem in ihrer gesellschaftlichen Teilhabe eingeschränkt sind. Dabei geht es nicht nur um den öffentlichen Nahverkehr: Auch Fuß- und Radwege, Sharing-Angebote, sichere Wege sowie eine barrierefreie Umgebungen spielen eine zentrale Rolle. In urbanen Räumen äußert sich Mobilitätsarmut oft durch:\nöffentliche Verkehrsmittel, die zu teuer oder schlecht erreichbar sind Verbindungen, die unzuverlässig oder zu lang getaktet sind (häufiger in Randlagen oder Vororten) fehlende Konkurrenzfähigkeit des öffentlichen Verkehrs zum Auto, insbesondere was Komfort, Zuverlässigkeit und Reisezeit betrifft Barrieren für Menschen mit Behinderung oder ältere Menschen ein unzureichendes Angebot an sicheren, durchgängigen Rad- und Fußwegen Eine häufige Fehlannahme in der politischen Debatte – auch unter wohlmeinenden, oft linken Akteur*innen – ist es, Mobilitätsarmut vorrangig über Sozial- oder Ermäßigungstarife lösen zu wollen. Doch günstige Tickets nützen wenig, wenn es am dichten Netz, am attraktiven Takt oder schlicht an verlässlichen Verbindungen fehlt. Wer Mobilitätsarmut wirksam bekämpfen will, muss auch in Angebotsausbau, Infrastruktur und Qualität investieren.\nWer ist besonders betroffen? #Mobilitätsarmut betrifft in Städten vor allem Menschen, die ohnehin mit sozialen oder finanziellen Herausforderungen konfrontiert sind. Besonders hart trifft es Menschen mit geringem Einkommen, die sich weder ein eigenes Auto noch teure Tickets für den öffentlichen Nahverkehr leisten können. Für Arbeitslose und Geringverdienende stellen die Kosten für Mobilität oft eine reale Hürde bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz dar, da sie sich Fahrten zu Vorstellungsgesprächen oder zu weiter entfernten Jobs schlicht nicht leisten können.\nAuch ältere Menschen und Menschen mit Behinderung sind häufig betroffen, weil die Infrastruktur und die Fahrzeuge in vielen Städten nicht ausreichend barrierefrei gestaltet sind. Familien stehen vor der Herausforderung, die Mobilitätskosten für mehrere Personen zu stemmen, was das Haushaltsbudget zusätzlich belastet. Hinzu kommen Migrantinnen und Migranten sowie Angehörige von Minderheiten, die oft in Stadtteilen mit schlechter Verkehrsanbindung leben und darüber hinaus mit weiteren Hürden wie Sprachbarrieren konfrontiert sind. All diese Gruppen erleben Mobilitätsarmut nicht als isoliertes Problem, sondern als Teil eines komplexen Geflechts sozialer Benachteiligung.\nWie bremst Mobilitätsarmut den sozialen Aufstieg? #Wenn Menschen keinen verlässlichen Zugang zu bezahlbaren und gut erreichbaren Mobilitätsangeboten haben, wird es für sie deutlich schwieriger, Arbeitsplätze, Bildungseinrichtungen oder Gesundheitsdienste zu erreichen. Dies schränkt nicht nur ihre beruflichen und schulischen Chancen ein, sondern auch ihre Möglichkeiten, soziale Kontakte zu pflegen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Wer beispielsweise in einem schlecht angebundenen Stadtteil wohnt, muss häufig lange und umständliche Wege in Kauf nehmen, um zu einer Ausbildungsstätte, einem Arbeitsplatz oder zu Freizeitangeboten zu gelangen.\nFür Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien bedeutet das oft, dass sie seltener an außerschulischen Aktivitäten teilnehmen können und damit wichtige Chancen auf persönliche Entwicklung und Integration verpassen. So entsteht ein Teufelskreis: Die eingeschränkte Mobilität verhindert den Zugang zu Möglichkeiten, die für den sozialen Aufstieg notwendig wären, und trägt dazu bei, bestehende Ungleichheiten zu verfestigen. Mobilitätsarmut wird so zu einer unsichtbaren, aber wirkungsvollen Schranke für gesellschaftlichen Fortschritt.\nBeispiele aus europäischen Städten #Studien aus Mailand, London oder Paris zeigen: Selbst in Metropolen mit eigentlich gutem ÖPNV gibt es „weiße Flecken“ – Stadtteile, in denen die Anbindung schlecht und die soziale Verwundbarkeit hoch ist. In Mailand etwa sind es vor allem die äußeren Bezirke, in denen sich soziale Benachteiligung und schlechte Erreichbarkeit überlagern. In London geben viele Menschen an, dass hohe Ticketpreise oder lange Wege zur nächsten Haltestelle ihre Job- und Bildungschancen einschränken.\nFazit: Schlüssel zur Chancengleichheit in der Stadt #Mobilitätsarmut ist eine der größten, oft übersehenen sozialen Herausforderungen in Städten – und sie betrifft Millionen Menschen weltweit. Wer sie bekämpft, schafft nicht nur mehr Gerechtigkeit im Verkehr, sondern öffnet auch Türen zu Bildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe für alle. Mobilität ist mehr als Fortbewegung: Sie ist der Schlüssel zu sozialem Fortschritt und Chancengleichheit – in Bremen, Bremerhaven und überall sonst. Im dritten Teil unserer Reihe werden wir deshalb genauer beleuchten, wie sich Mobilitätsarmut konkret in Bremen zeigt – und welche Wege es geben könnte, sie wirksam zu verringern.\n","date":"6 Mai 2025","permalink":"/themen/mobilitaetsarmut-als-staedtische-herausforderung/","section":"Themen und Konzepte","summary":"städtische Herausforderung: Begriffserklärung zur Mobilitätsarmut mit Bezug auf urbane Räume, sowie Erläuterung des Problems","title":"Mobilitätsarmut"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/blog/","section":"Tags","summary":"","title":"Blog"},{"content":"Das Expresskreuz Bremen-Niedersachsen, einst als Vorzeigeprojekt für modernen Nahverkehr gefeiert, steckt in der Krise. Verzögerte Züge, hitzige Debatten um Barrierefreiheit und eine umstrittene Bahnwerkstatt sorgen für Schlagzeilen. In dieser Blogreihe blicken wir hinter die Kulissen des Dramas.\nDie Geburt des Expresskreuzes: Mehr als nur Schienen\nSeit 2001 verbindet das Expresskreuz Bremen-Niedersachsen (EBN) als Rückgrat des norddeutschen Regionalverkehrs wichtige Wirtschaftszentren. Mit 6 Millionen Zugkilometern pro Jahr und 40.000 Pendlern täglich ist es das zweitgrößte Netz Norddeutschlands. Die roten Doppelstockzüge der DB Regio prägten zwei Jahrzehnte lang das Bild, doch die Flotte ist in die Jahre gekommen. Rostende Wagenübergänge und steigende Reparaturkosten machten einen Neustart unausweichlich.\nDas Expresskreuz in Zahlen:\nRE1 (Hannover - Bremen - Oldenburg - Norddeich Mole) RE8 (Hannover - Bremen - Bremerhaven-Lehe) RE9 (Osnabrück - Bremen - Bremerhaven-Lehe) Details:\nZugkilometer/Jahr: 6 Mio. Pendler*innen täglich: ca. 40.000 Neue Züge: 34 Coradia Stream HC von Alstom Investition: 760 Mio. € (420 Mio. Fördermittel + 340 Mio. Wartung) Geplanter Start: Ursprünglich 2024, mehrfach verschoben, aktuell frühestens März 2026 Die große Verjüngungskur: 760 Millionen Euro für neue Züge\nAb Dezember 2024 sollte alles besser werden: 34 nagelneue Coradia Stream HC-Züge des Herstellers Alstom würden das Netz revolutionieren. Mehr Platz, mehr Komfort, mehr Technik: Die neuen Züge sollten 25 % zusätzliche Sitzplätze bringen, dank längerer Wagen und smarter Raumaufteilung, stufenfreie Einstiege an 68 % der Haltepunkte, flexible Mehrzweckbereiche für Fahrräder, Kinderwagen und Rollstühle, und modernes Reisemanagement mit Echtzeit-Auslastungsanzeigen. Darüber hinaus sollte durch Teilung der Züge in Oldenburg zusätzlich Wilhelmshaven angebunden werden.\nDas fehlende Taktgefühl\nFast ein halbes Jahr nach dem geplanten Start des neuen Expresskreuzes ist leider (noch) nichts besser geworden. Die Auslieferung der neuen Züge verzögert sich. Mit ersatzweise angemieteten Zügen halten Deutsche Bahn und die Landesnahverkehrsgesellschaft LNVG den Betrieb aufrecht und Fahrgäste müssen mit Einschränkungen leben. In dieser Reihe beleuchten wir die Brennpunkte des Projekts, von der verschlechterten Barrierefreiheit bis zum Streit um die Bahnwerkstatt in Oslebshausen.\n","date":"1 Mai 2025","permalink":"/das-drama-um-die-neuen-expresskreuz-zuege/","section":"Blog","summary":"Das Expresskreuz Bremen-Niedersachsen steckt in der Krise. Verzögerte Züge, hitzige Debatten um Barrierefreiheit und eine umstrittene Bahnwerkstatt sorgen für Schlagzeilen","title":"Das Drama um die neuen Expresskreuz-Züge"},{"content":"Mobilitätsarmut ist ein Begriff, der erst in den letzten Jahren zunehmend in Diskussionen über Verkehrspolitik und soziale Gerechtigkeit auftaucht. Ursprünglich aus der wissenschaftlichen und fachpolitischen Diskussion stammend, findet er nun zunehmend auch den Weg in die breite Öffentlichkeit. Seine genaue Definition und sein Umfang befinden sich allerdings noch in Entwicklung. Im Kern bezeichnet Mobilitätsarmut die Einschränkung sozialer Teilhabe aufgrund begrenzter Mobilitätsmöglichkeiten.\nLange bevor dieser Begriff populär wurde, haben wir uns bereits mit den dahinterliegenden Herausforderungen beschäftigt: Wie kann Mobilität für alle zugänglich gemacht werden, unabhängig von Einkommen, Wohnort oder persönlichen Umständen? Die Auseinandersetzung mit dem Konzept der Mobilitätsarmut hat uns geholfen, die Problematik rund um Nahverkehr und Mobilität für alle präziser zu fassen und neue Perspektiven auf bestehende Ungleichheiten zu entwickeln.\nWas umfasst Mobilitätsarmut eigentlich?\nMobilitätsarmut ist ein vielschichtiges Phänomen, mit verschiedene Dimensionen. Zum einen geht es um die Verfügbarkeit von Verkehrsangeboten – besonders wichtig ist hier der Umweltverbund aus öffentlichem Nahverkehr, Fuß- und Radwegen. Die zweite Dimension betrifft die Erreichbarkeit von Verkehrsangeboten, Zielorten und Aktivitäten – können Menschen Schulen, Arbeitsplätze, Ärzte oder Einkaufsmöglichkeiten in angemessener Zeit erreichen? Eine dritte Dimension ist die Erschwinglichkeit: Können sich Menschen die verfügbaren Mobilitätsoptionen überhaupt leisten? Hinzu kommen noch mobilitätsbezogene Zeitarmut – wenn lange Wege so viel Zeit in Anspruch nehmen, dass kaum noch Zeit für Erholung oder soziale Aktivitäten bleibt – und die Exposition gegenüber schädlichen Umwelteinflüssen. Diese Dimensionen können sich gegenseitig verstärken oder auch ausgleichen, etwa wenn ausreichend finanzielle Mittel oder Zeit vorhanden sind.\nMobilitätsarmut im ländlichen Raum\nDiskutiert wurde Mobilitätsarmut zunächst in Bezug auf ländliche Räume. In ländlichen Regionen ist das Auto oft das alternativlose Hauptverkehrsmittel. Große Teile des VBN-Gebiets und insgesamt der Westen Niedersachsens sind davon besonders betroffen. Wenn der ÖPNV kaum oder schlecht ausgebaut ist, Direktverbindungen fehlen, Taktungen unzureichend sind oder die Fahrten zu lange dauern, ist ein Alltag ohne Auto kaum zu bewältigen. Rund 70 Prozent der Wege werden dort mit dem PKW zurückgelegt, nur 5 Prozent mit öffentlichen Verkehrsmitteln. In diesen ländlichen Kontexten sind wir dem Thema Mobilitätsarmut in unserer Arbeit zuerst begegnet – etwa im Zusammenhang mit unserer Mehr Bahn-Studie über die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken in Niedersachsen.\nMobilitätsarmut ist jedoch kein ausschließlich ländliches Phänomen. Auch in Städten wie Bremen kann sie auftreten. Damit werden wir uns jedoch in einem zweiten Blogartikel befassen, den wir in den kommenden Wochen veröffentlichen werden.\nBesonders betroffene Gruppen\nBesonders betroffen von Mobilitätsarmut sind Menschen, die sich kein Auto leisten können, (noch) keinen Führerschein haben oder aus verschiedenen Gründen nicht selbst fahren können oder wollen. Dazu gehören:\nKinder und Jugendliche, die für Schule, Ausbildung und Freizeitaktivitäten mobil sein müssen, aber noch nicht selbst Auto fahren dürfen. Ältere Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fahren können oder wollen. Für sie ist Mobilitätsarmut oft auch mit sozialer Isolation verknüpft, wenn sie Freunde, Familie oder kulturelle Angebote nicht erreichen können. Menschen mit Behinderungen, für die Barrierefreiheit eine zentrale Voraussetzung für Mobilität ist. Menschen mit Migrationshintergrund, die oft mit besonderen Mobilitätshürden wie Sprachbarrieren konfrontiert sind. Besonders problematisch ist die Situation für Menschen mit niedrigem Einkommen in ländlichen Regionen. Sie müssen oft einen überproportional hohen Anteil ihres Haushaltsbudgets für Mobilität aufwenden, wenn sie auf ein Auto angewiesen sind, oder sie verzichten auf Mobilität und damit auf gesellschaftliche Teilhabe.\nLösungsansätze für mehr Mobilitätsgerechtigkeit\nUnser Bremer Konzept für einen umlagefinanzierten, im Angebot und Netz ausgebauten Nahverkehr lässt sich leider nicht 1:1 auf den ländlichen Raum übertragen. Dennoch setzen wir uns dafür ein, dass in einem niedersächsischen Landesrahmengesetz die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Kommunen eine Umlagefinanzierung einführen können. Die Regierungsparteien SPD und Grüne haben dies beide in ihren Wahlprogrammen zur Landtagswahl 2022 aufgegriffen. Wir erinnern die Beteiligten regelmäßig daran, dies auch umzusetzen. Aktuell steht in Niedersachsen besonders die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken im Fokus. Mit unserem Engagement im Lenkungskreis Reaktivierungen und unserer eigenen Mehr Bahn-Studie wollen wir dazu beitragen, dass insbesondere bisher vernachlässigte Räume wieder Bahnanbindungen erhalten. Leider werden bei der Bundesförderung zur Reaktivierung von Bahnstrecken ländliche Räume weiterhin benachteiligt.\nEin Ansatz, der vielerorts zur Bekämpfung von Mobilitätsarmut diskutiert wird, ist die Verankerung von Mobilitätsgarantien, die ein Mindestmaß an Mobilität und sozialer Teilhabe sicherstellen sollen. Ob dieser Weg überzeugt, wird die Praxis zeigen – denn was nützen Garantien, wenn die Angebote dafür nicht bereitstehen?\nFazit: Mobilitätsgerechtigkeit als gesellschaftliche Aufgabe\nDer Ausbau des Nahverkehrs ist nicht nur eine Frage von Umwelt- und Klimaschutz. Es geht darum, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, sein Bedürfnis nach Mobilität zu befriedigen und dort, wo das nur durch physische Ortsveränderung möglich ist, entsprechende ökologische Angebote bereitzustellen. Denn mobil zu sein bedeutet mehr als nur Verkehr von A nach B; es ist eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe am politischen, sozialen und wirtschaftlichen Leben. Eine sozial gerechte Verkehrswende muss daher selbstbestimmte Mobilität für alle ermöglichen – unabhängig von Wohnort, Einkommen, Alter oder anderen persönlichen Merkmalen. Eine umfassende Verkehrswende wird es nur geben, wenn wir diese Aspekte berücksichtigen.\n","date":"9 April 2025","permalink":"/mobilitaetsarmut-eine-wachsende-herausforderung-fuer-eine-gerechte-gesellschaft/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"Mobilitätsarmut ist ein Begriff, der erst in den letzten Jahren zunehmend in Diskussionen über Verkehrspolitik und soziale Gerechtigkeit auftaucht.","title":"Mobilitätsarmut: Eine wachsende Herausforderung für eine gerechte Gesellschaft"},{"content":"Die Bremer CDU träumt erneut von Seilbahngondeln als Teil des Nahverkehrsnetzes. Am 12. März reichte sie eine \u0026ldquo;Kleine Anfrage\u0026rdquo; in den Bremer Senat ein, in der sie detaillierte Machbarkeitsprüfungen für das Projekt forderte, bei dem eine Überquerung der Weser als Entlastung der Bremer Brücken im Fokus steht. Was auf den ersten Blick innovativ klingt, ist tatsächlich ein altbekannter Vorschlag, der schon 2019 diskutiert und dann ad acta gelegt wurde. Damals kam die Idee vom Wirtschaftsressort, wurde zunächst von der CDU unterstützt und schließlich als nicht machbar bewertet. Doch was ist diesmal dran an der Seilbahn-Vision?\nDer Vorschlag der Bremer CDU\nDer aktuelle CDU-Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund maroder Brücken und stockender Verkehrsplanung. Mit einer \u0026ldquo;Kleinen Anfrage\u0026rdquo; möchte die CDU-Fraktion vom Senat wissen, welche rechtlichen, technischen und genehmigungsrelevanten Voraussetzungen es für eine Seilbahn über die Weser braucht und was davon bereits geprüft wurde. Die Christdemokrat*innen plädieren für eine Strecke von Gröpelingen über die Überseestadt bis möglicherweise zum Neustädter Bahnhof.\nMichael Jonitz, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, argumentiert: \u0026ldquo;Die Bremer Brücken werden auf Jahre hinaus Baustelle sein und brauchen dringend eine Entlastung\u0026rdquo;. Gleichzeitig bemängelt er, dass sich bei der Nahverkehrsanbindung der Überseestadt seit Jahren nichts bewegt habe und die Machbarkeitsstudie für eine neue Straßenbahntrasse kaum vor 2030 vorliegen werde.\nDie Vorteile einer Seilbahn\nAuf den ersten Blick wirkt die Idee tatsächlich charmant: Eine Seilbahn könnte laut CDU in nur 6 bis 12 Monaten gebaut werden, deutlich schneller als neue Straßenbahntrassen. Mit Kosten zwischen 3,5 und 19 Millionen Euro pro Kilometer wäre sie potenziell günstiger als eine Straßenbahn, und das Gemeindeverkehrsfinanziergesetz ermöglicht Förderungen von bis zu 75 Prozent. Zudem könnte eine Seilbahn die Weser ohne aufwendige Brückenbauten überwinden, benötigt nur Platz für Stützen und Stationen und könnte dank Fahrstühlen von Anfang an barrierefrei ausgebaut werden.\nWarum der Vorschlag dennoch kritisch zu sehen ist\nG͟e͟s͟c͟h͟w͟i͟n͟d͟i͟gk͟e͟i͟t͟ ͟d͟e͟r͟ ͟P͟l͟a͟n͟u͟n͟g ͟u͟n͟d͟ ͟d͟e͟s͟ ͟B͟a͟u͟s͟\nEs wird bei der Seilbahn immer von schneller Umsetzbarkeit gesprochen, in der Realität sieht das aber wahrscheinlich anders aus. Erst einmal müsste geeignetes Personal für Planung gefunden werden. Das ungewohnte Verkehrsmittel wird nicht nur das Verkehrsressort fordern, sondern auch andere Ressorts, mit denen verschiedenste Dinge abgestimmt werden müssen. Der Neubau des Verkehrsmittels wird auch die Kooperation der Bürger*innen fordern. Seilbahnprojekte scheitern nicht zuletzt oft am Widerstand von Anwohner*innen, die um ihre Privatsphäre fürchten, wenn Gondeln über Wohngebiete hinwegfahren.\nV͟o͟r͟h͟a͟n͟d͟e͟n͟e͟ ͟R͟e͟s͟s͟o͟u͟r͟c͟e͟n͟ ͟w͟e͟r͟d͟e͟n͟ ͟b͟e͟r͟e͟i͟t͟s͟ ͟s͟t͟a͟r͟k͟ ͟b͟e͟a͟n͟s͟pr͟u͟c͟h͟t͟\nEin weiteres Verkehrsprojekt würde wertvolle Ressourcen binden und bestehende Prozesse weiter ausbremsen. Bremen kommt schon beim Ausbau der Straßenbahn nur langsam voran. Die Planungsabteilung (für Straßenbahn) im Verkehrsressort ist personell unterbesetzt, ebenso die Abteilung Schienenverkehr, die eigentlich die Erweiterung des Regio-S-Bahn-Netzes vorantreiben sollte. Die geplante Angebotsoffensive der BSAG existiert bislang ausschließlich auf dem Papier. Der Personalmangel ist derart eklatant, dass selbst an die geringste Taktverdichtung nicht zu denken ist.\nB͟e͟t͟r͟i͟e͟b͟l͟i͟c͟h͟e͟ ͟H͟e͟r͟a͟u͟s͟f͟o͟r͟d͟e͟r͟u͟n͟ge͟n͟ ͟e͟i͟n͟e͟s͟ ͟z͟u͟s͟ä͟t͟z͟l͟i͟c͟h͟e͟n͟ ͟V͟e͟r͟k͟e͟h͟r͟s͟m͟i͟t͟t͟e͟l͟s͟\nAus betrieblicher Sicht ist es sinnvoll, die Zahl unterschiedlicher Verkehrsmittel im Nahverkehr gering zu halten. Jedes Verkehrsmittel erfordert eine eigene Wartungs- und Organisationsstruktur, spezifische Ersatzteile und spezialisiertes Personal. Das bindet finanzielle Mittel und erhöht den organisatorischen Aufwand. Je mehr unterschiedliche Verkehrssysteme existieren, desto weniger direkte Verbindungen können angeboten werden. Die Folge sind mehr Umstiege, die Zeit kosten und den Reisekomfort erheblich mindern. Gerade der Umstieg von einer Seilbahn auf bestehende Systeme erscheint besonders aufwendig.\nS͟pe͟z͟i͟f͟i͟s͟c͟h͟e͟ ͟P͟r͟o͟b͟l͟e͟m͟e͟ ͟e͟i͟n͟e͟r͟ ͟W͟e͟s͟e͟r͟-͟S͟e͟i͟l͟b͟a͟h͟n͟\nBei einer Seilbahn über die Weser im Bremer Westen gibt es zudem ein signifikantes Problem: Die Weser ist ab der Stephanibrücke flussabwärts als Seeschifffahrtsstraße deklariert. Dadurch müsste eine Höhe von mindestens 54 Metern der Seilbahnkabinen zum Wasser gewährleistet werden, die Türme müssten also 75 Meter oder höher sein. Das würde die Kosten erheblich steigern.\nP͟e͟n͟d͟l͟e͟r͟*͟i͟n͟n͟e͟n͟v͟e͟r͟k͟e͟h͟r͟ ͟e͟r͟f͟o͟r͟d͟e͟r͟t͟ ͟l͟e͟i͟s͟t͟u͟n͟gs͟f͟ä͟h͟i͟ge͟ ͟S͟ys͟t͟e͟m͟e͟\nAußerdem löst eine Seilbahn die grundlegende Probleme nicht. Ein guter Teil des Autoverkehrs in Bremen wird durch Pendler*innen verursacht. Der Ausbau in Richtung Umland und ganzheitlich Konzepte wären dafür notwendig. Diese große Anzahl an Menschen ließe sich besser durch zusätzliche Investitionen in die S-Bahn oder das Straßenbahnnetz aufnehmen, da diese Systeme eine deutlich höhere Kapazität bieten als eine Seilbahn.\nDie Faszination für neue Technologien\nIn der Politik und Wirtschaft ist es teils sehr beliebt, neue Technologien zu propagieren, weil man dafür in den Medien aufmerksamkeit bekommt. Wir erleben regelmäßig, wie Menschen uns alternative, teilweise vermeintlich neue Systeme zur Straßenbahn vorschlagen. Beliebt sind auch Vorschläge wie spurgeführte Oberleitungsbusse oder Flugtaxen, die auf den ersten Blick charmant scheinen, aber in der Praxis klare Nachteile gegenüber einer Straßenbahn haben und eigene Herausforderungen mit sich bringen\nFazit: Konzentration auf Bewährtes statt Luftschlösser\nDie Verkehrsprobleme Bremens sind real und brauchen dringend Lösungen. Aber statt immer neue Verkehrsmittel ins Spiel zu bringen, sollten wir uns darauf konzentrieren, die bestehenden Systeme auszubauen und zu verbessern. Die aktuelle Diskussion um eine Seilbahn lenkt nur von den eigentlichen Problemen ab. Es muss mehr investiert werden und zwar nicht in kurzfrsitige Problemverlagerungen sondern in mittel- bis langfristige Lösungen.\nWas Bremen wirklich braucht sind keine Luftschlösser, sondern verlässliche Investitionen in den Ausbau des Straßenbahn- und S-Bahn-Netzes, bessere Taktungen der bestehenden Linien und eine klare Strategie für die Verkehrsentwicklung der kommenden Jahrzehnte. Dafür setzen wir uns bei Einfach Einsteigen weiterhin ein.\n","date":"1 April 2025","permalink":"/eine-seilbahn-fuer-bremen-eine-charmante-aber-fragwuerdige-idee/","section":"Blog","summary":"Die Bremer CDU reichte sie eine \u0026ldquo;Kleine Anfrage\u0026rdquo; in den Bremer Senat ein, in der sie detaillierte Machbarkeitsprüfungen für das Projekt forderte, bei dem eine Überquerung der Weser als Entlastung der Bremer Brücken im Fokus steht.","title":"Eine Seilbahn für Bremen – Eine charmante, aber fragwürdige Idee"},{"content":"Vom 21. bis 23. März nahmen wir an der Strategiewerkstatt der Bewegungstiftung teil, die unsere Arbeit wiederholt gefördert hat. Diese jährliche Vernetzungsveranstaltung bringt engagierte Menschen aus verschiedensten zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Strategien zu entwickeln. Verkehrswende war dabei nur eines von vielen Themen. Schwerpunkte waren der zunehmende Rechtsruck und die damit in Verbindung politischen Infragestellung von Klimaschutz und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Themen, mit denen wir uns auch befassen müssen. Wir möchten hier erläutern, warum dies wichtig ist.\nZivilgesellschaft als Säule der Demokratie\nZivilgesellschaftliche Initiativen sind ein unverzichtbarer Bestandteil einer funktionierenden Demokratie. Sie übernehmen Aufgaben, die staatliche Institutionen nicht oder nur unzureichend erfüllen. Sie geben Bürger*innen eine Stimme, bringen vernachlässigte Themen auf die politische Agenda und wirken als Korrektiv gegenüber Politik und Wirtschaft. Besonders in Zeiten, in denen das Vertrauen in staatliche Institutionen schwindet, fungieren gemeinnützige Organisationen als Brücken zwischen Bevölkerung und Politik. Sie entwickeln innovative Modelle, schaffen Gemeinschaft und fördern demokratische Teilhabe. Durch ihr Engagement tragen sie maßgeblich zur Stabilität und Weiterentwicklung unserer demokratischen Gesellschaft bei. Auch Einfach Einsteigen leistet hier solche Beiträge.\nMobilität, gesellschaftliche Teilhabe und demokratisches Vertrauen\nMobilität ist nicht nur ein technisches oder infrastrukturelles Thema, sie ist ein fundamentaler Aspekt gesellschaftlicher Teilhabe. Der Zugang zu bezahlbarer, umweltfreundlicher Mobilität entscheidet darüber, wer am öffentlichen Leben teilnehmen kann und wer ausgegrenzt wird.\nDie Probleme im Verkehrssektor sind offensichtlich und seit Jahrzehnten bekannt: überlastete Straßen, Luftverschmutzung, Lärmbelastung, mangelnde Anbindung des ländlichen Raums und eine zu hohe Abhängigkeit vom motorisierten Individualverkehr. Umfragen in Bremen und bundesweit zeigen, dass eine Mehrheit der Menschen diese Probleme als dringend ansieht und Lösungen erwartet. Doch die Politik versagt seit Jahrzehnten, Lösungen für diese Probleme zu finden.\nDieses Versagen trägt wesentlich zum schwindenden Vertrauen in die Problemlösungsfähigkeit unserer demokratischen Institutionen bei. Wenn offensichtliche Probleme nicht gelöst werden, obwohl technische und finanzielle Lösungen verfügbar wären, entsteht Frustration. Menschen beginnen zu zweifeln, ob unser demokratisches System überhaupt in der Lage ist, die drängenden Fragen unserer Zeit zu beantworten.\nEngagement über die Verkehrswende hinaus\nGenau hier wird deutlich, warum unser Engagement für Nahverkehr und Verkehrswende auch ein wichtiger Beitrag zu einer funktionierenden Demokratie ist. Wir betrachten die Verkehrswende ist nicht als ein isoliertes Thema, sondern als Teil einer umfassenden und notwendigen gesellschaftlichen Transformation. Wenn wir erfolgreich sein wollen, müssen wir die breiteren politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verstehen und mitgestalten. Angesichts des gegenwärtigen Rechtsrucks ist es auch unsere Aufgabe, diese mit zu verteidigen.\nGemeinsam für eine starke Zivilgesellschaft\nAus diesen Gründen sind wir auch der Allianz \u0026ldquo;Rechtssicherheit für politische Willensbildung -Zivilgesellschaft ist gemeinnützig\u0026rdquo; beigetreten. Diese setzt sich dafür ein, den Rahmen der Gemeinnützigkeit zu schützen und zu erweitern, damit zivilgesellschaftliche Organisationen ihre wichtige Rolle für unsere Demokratie weiterhin erfüllen können. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Organisationen kämpfen wir für eine Stärkung der Zivilgesellschaft und gegen Versuche, kritische Stimmen zu marginalisieren.\nFazit: Verteidigung der Demokratie\nUnser Engagement für einen besseren, zugänglichen und ökologischen Nahverkehr und eine umfassende Verkehrswende bleibt selbstverständlich weiterhin der Kern unserer Arbeit. Doch wir verstehen dieses Engagement zunehmend auch als Demokratiearbeit. Wenn wir zeigen, dass zivilgesellschaftliches Engagement konkrete Verbesserungen im Alltag der Menschen bewirken kann, stärken wir das Vertrauen in demokratische Strukturen.\n","date":"27 März 2025","permalink":"/ueber-den-tellerrand-hinaus-warum-einfach-einsteigen-sich-auch-jenseits-der-verkehrswende-engagiert/","section":"Blog","summary":"Schwerpunkte waren der zunehmende Rechtsruck und die damit in Verbindung politischen Infragestellung von Klimaschutz und zivilgesellschaftlichen Organisationen","title":"Über den Tellerrand hinaus: Warum Einfach Einsteigen sich auch jenseits der Verkehrswende engagiert"},{"content":"Im Sommersemester 2025 findet an der Universität Bremen zum sechsten Mal das Public-Transport-Lab statt.\nDie Verkehrswende braucht nicht nur praktische Projekte, sie braucht auch begleitende Forschung und die Ausbildung von Planer*innen und sonstigen Mitarbeiter*innen, die die Verkehrswende in der Region vorantreiben können. Daher fordert Einfach Einsteigen eine entsprechende Förderung von Forschung und den Aufbau passenden Studiengängen und Studienprojekten in der Region. Konkret schlagen wir auch den Aufbau eines Sonderforschungsbereichs Verkehrswende vor. Bisher gibt es in Bremen und in der VBN-Region nur wenige Studienangebote für Menschen, die die Verkehrswende voranbringen möchten.\nDa unser Anliegen von der Wissenschaftsbehörde und unsere öffentlichen Forderungen bisher auf politischer und behördlicher Ebene ignoriert worden sind, haben wir uns selbst auf den Weg gemacht, dass noch zarte Pflänzchen \u0026ldquo;Verkehrswende\u0026rdquo; in der wissenschaftlichen Ausbildung wachsen zu lassen. Wir nennen es: Public-Transport-Labs. Mit Public-Transport-Labs möchten wir - angepasst an die jeweiligen Strukturen - kleine, studentische Forschungsprojekte mit den Schwerpunkten Nahverkehr und Verkehrswende in den universitären Strukturen des Landes Bremen und in der weiteren VBN-Region auf den Weg bringen. Unser Ansatz ist dabei interdisziplinär gedacht. Wir denken, dass die wissenschaftliche Ausbildung und Forschung nicht auf die klassischen verkehrswissenschaftlichen Fächer begrenzt sein sollte.\nEs bestehen zur Zeit Kontakte zu Lehrenden an der Universität Bremen, der Hochschule Bremen und zur Hochschule für Künste. Weitere Kontakte zur Lehrenden und Student*innen in alle Studiengänge und an den anderen Universitäten im Verbundgebiet sind sehr willkommen.\n","date":"25 März 2025","permalink":"/ptl/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"\u003cp\u003eIm Sommersemester 2025 findet an der Universität Bremen zum sechsten Mal das Public-Transport-Lab statt.\u003c/p\u003e","title":"Public-Transport-Labs"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/domsheide/","section":"Tags","summary":"","title":"Domsheide"},{"content":"Joachim Steinbrück, geboren 1956, erblindete im Alter von 15 Jahren. Er studierte von 1976 bis 1983 Rechtswissenschaften an der Universität Bremen und arbeitete dort anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Nach seiner Promotion war er als Referent in der Erwachsenenbildung tätig und von 1990 bis 2005 als Richter am Arbeitsgericht Bremen. Von Juli 2005 bis April 2020 fungierte er als Landesbehindertenbeauftragter des Landes Bremen und setzte sich intensiv für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ein. Nach seiner Pensionierung ist er weiterhin behindertenpolitisch aktiv. Seit Herbst 2024 ist er Vorsitzender von Selbstbestimmt Leben Bremen e.V.\nEinfach Einsteigen: Du hast am ursprünglichen Beteiligungsverfahren zum Umbau der Domsheide teilgenommen. Wie hast du diesen Prozess erlebt und zu welchen Ergebnissen ist man damals gekommen?\nIm Zeitraum 2018 / 2019 hat es ein breites Beteiligungsverfahren zur Neugestaltung der Straßenbahn- und Bushaltestellen an der Domsheide gegeben. Damals wurden zahlreiche Varianten geprüft. Übrig blieben zwei Varianten, die es beide ermöglichen, auf der Nord-Süd-Achse 75 m lange Haltestellen für die Straßenbahnen und Busse zu bauen, die aus Richtung Bahnhof kommen bzw. dorthin fahren. Variante 2.3 sieht vor, dass die Haltestellen auf der Achse Bahnhof - Neustadt um ca. 50 m weiter in Richtung Wilhelm-Kaisen-Brücke verschoben werden und die Haltestellen der Linie 2 und 3 auf der Ost-West-Achse in etwa dort verbleiben sollen, wo sie sich heute befinden. Variante 5.1 sieht hingegen vor, die komplette Haltestellenanlage auf dem Platz zwischen Glocke, alter Post und dem Landgericht anzuordnen. Hierdurch entstehen deutlich kürzere Umstiegswege. Ergebnis des damaligen Beteiligungsverfahrens war, dass der Variante 5.1 eindeutig der Vorzug zu geben ist, weil sie insbesondere auch wegen der kürzeren Umstiegswege die gesetzlichen Anforderungen an die Barrierefreiheit erfüllt.\nEinfach Einsteigen: In Folge des Beteiligungsverfahrens, in dem die Variante 5.1 mit einer vereinten Haltestelle vor der Glocke favorisiert wurde, hatte sich auch die damalige Verkehrssenatorin hierfür ausgesprochen. Zu einem Beschluss des Senats kam es jedoch nicht. Die Variante 5.1 stieß auf Widerstand an mehreren Stellen. Nach den Landtagswahlen 2023 wurde dann im Koalitionsvertrag Variante 2.3 aufgenommen. Wie hast Du das wahrgenommen und welche Gründe wurden für die Änderung angegeben?\nWenn das Ergebnis eines breiten Beteiligungsverfahrens einfach über den Haufen geworfen wird, fragt man sich natürlich, warum man sich überhaupt beteiligt und eingebracht hat. In meiner früheren Funktion als Landesbehindertenbeauftragter hatte ich immer darauf hingewiesen, dass ich die Variante 2.3 aus drei Gründen für nicht barrierefrei halte: Es gibt lange Umstiegswege mit einer Länge von bis zu 195 m, eine langgezogene Steigung, die insbesondere für gehbehinderte Menschen eine besondere Erschwernis darstellt und die Nahverkehrsnutzer*innen müssen die Radwegverbindung auf der Achse Marktstraße - Dechanatsstraße queren, was zu Konflikten zwischen Fußgänger*innen und Radfahrer*innen führt.\nDeshalb war es für mich nicht nachvollziehbar, dass der Senat im Februar 2024 beschlossen hat, die Variante 2.3 weiterzuverfolgen. Begründet wird dies mit den Belangen des Konzerthauses Glocke und Aspekten der Gestaltung des Platzes auf der Domsheide. Eine Haltestelle vor dem Konzerthaus wird von den Befürworter*innen der Variante 2.3 als störend angesehen. Meines Erachtens lassen sich die Belange der Stadtgestaltung und der Glocke aber mit einer gebündelten Haltestellenanlage auf der Domsheide vereinbaren.\nUm dies zu erreichen könnte ein städtebaulicher Gestaltungswettbewerb durchgeführt werden. Meines Wissens war dies von der früheren Verkehrssenatorin auch so geplant. Wenn die Planung, die die Senatorin 2019 vorgelegt hat, damals weiterverfolgt worden wäre, hätten wir möglicherweise bereits heute eine neue Domsheide mit Flüstergleisen.\n[Flüstergleise, auch als Masse-Feder-Systeme bekannt, sind spezielle Gleiskonstruktionen, bei denen die Schienen beweglich in einer federnden Unterkonstruktion gelagert sind, um Schwingungen und damit Lärm und Erschütterungen beim Bahnverkehr zu reduzieren.]\nEinfach Einsteigen: Als Teil des \u0026ldquo;Bündnisses Domsheide für Alle\u0026rdquo; hast Du im vergangenen Jahr zahlreiche Gespräche mit Politik, Verwaltung, Wirtschaftsvertreter*innen und Zivilgesellschaft geführt. Welche Erfahrungen, hast Du dabei gemacht?\nI nteressant für mich in den Gesprächen war, dass all diejenigen, die sich mit dem Thema Verkehr beschäftigen, die Variante 5.1 für die bessere Lösung halten, und zwar nicht nur, weil die Umstiegswege kürzer und barrierefrei sind, sondern weil die Haltestellenanlage in dieser Variante leistungsfähiger ist. Persönlich habe ich daher Zweifel daran, dass an der Domsheide bei der Variante 2.3 Umleitungsverkehre reibungslos abgewickelt werden können wie sie derzeit wegen der Sperrung der Bürgermeister-Smidt-Brücke für Busse und Straßenbahnen erfolgen. Die städtebaulichen Belange, die die Befürworter*innen der Variante 2.3 ins Feld führen, sind nach meinem Empfinden bisher nicht weiter konkretisiert worden. Dass bei der Verschiebung der Haltestellen in der Balgebrückstraße um ca. 50 m Richtung Wilhelm-Kaisen-Brücke allein die Länge des Umstiegwegs in Verbindung mit dem langgezogenen Gefälle für behinderte Menschen eine besondere Erschwernis darstellt, ist - so mein Eindruck - den Anhänger*innen der Variante 2.3 nicht bewusst oder wird von ihnen nicht ernst genommen.\nEinfach Einsteigen: Anfang März wurden die Behindertenverbände in ein sogenanntes Gestaltungsgremium Domsheide eingeladen. Was wurde da vorgestellt und wie ist die Stimmung bei den Behindertenverbänden seitdem?\nNeben dem Landesbehindertenbeauftragten und drei Vertretern des Landesteilhabebeirates haben Vertreter*innen aus der Verwaltung, die sich mit Stadtgestaltung und Verkehrsplanung beschäftigen, der BSAG, des Landesdenkmalpflegers sowie externe Expert*innen teilgenommen. In der Einladung war darauf hingewiesen worden, dass in dem Gremium auch die Bedenken des Landesbehindertenbeauftragten erörtert werden sollten. Diese wurden aber zunächst gar nicht thematisiert. Vielmehr wurden gleich zu Beginn Überlegungen zur Gestaltung der Domsheide auf Grundlage der Variante 2.3 vorgestellt. Erst auf ausdrückliches Nachfragen von Seiten der Vertreter behinderter Menschen wurde auf unsere Kritik eingegangen; sehr deutlich wurde dabei, dass an der Verschiebung der Haltestellen in der Balgebrückstraße in Richtung Wilhelm-Kaisen-Brücke festgehalten werden soll. Persönlich empfand ich das Gestaltungsgremium Domsheide als sehr frustrierend, weil ich das Gefühl bekam, mir soll etwas verkauft werden, was ich nicht haben will. Frust entstand bei mir vor Allem dadurch, dass die beiden Planungsvarianten nicht mehr ernsthaft gegeneinander abgewogen werden sollen, sondern die Variante 2.3 als gesetzt bzw. beschlossen gilt. Mein Eindruck war, dass es den anderen Interessensvertretern behinderter Menschen in dem Gremium ähnlich ging. Dank unserer Beharrlichkeit konnten wir am Ende aber immerhin erreichen, dass bis zur nächsten Sitzung des Gremiums am 20. Mai geklärt werden soll, ob und welche Möglichkeiten bestehen, die Umstiegswege kürzer zu gestalten als dies bisher in Variante 2.3 der Fall ist. Ich persönlich bin aber eher pessimistisch, dass es hier deutliche Verbesserungen geben wird.\nEinfach Einsteigen: Wir danken für das Gespräch!\n","date":"21 März 2025","permalink":"/interview-mit-joachim-steinbrueck-vors-von-selbstbestimmt-leben-e-v/","section":"Blog","summary":"Joachim Steinbrück setzte sich intensiv für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ein. Nach seiner Pensionierung ist er weiterhin behindertenpolitisch aktiv.","title":"Interview mit Joachim Steinbrück, Vors. von Selbstbestimmt Leben e.V."},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/b%C3%BCrgerschaft/","section":"Tags","summary":"","title":"Bürgerschaft"},{"content":"Ein Kommentar von Dominik Lange, Sprecher von Einfach Einsteigen\nAm 6. März waren wir zu einem sogenannten \u0026ldquo;Stakeholder-Briefing\u0026rdquo; der Senatorin für Mobilität eingeladen, um an einem Tisch mit verschiedenen Akteur*innen (u.a. Politik, Behörde, Behindertenverbände, Glocke, Domsgemeinde, Denkmalpflege, Umwelt- und Verkehrsverbände und einige mehr) über die Umgestaltung der Domsheide zu diskutieren.\nNeben einer durchaus lehrreichen Vorstellung der stadtentwicklungstechnischen Gesichtspunkte, die zur Entscheidung des Senats für die Variante 2.3 führten, merkte man dennoch schnell, dass der Senat mit allen Mitteln versucht, den Konflikt um den Umbau der Domsheide in ihrem Sinne zu befrieden und die Variante 2.3 als vermeintlich einzige Alternative zu normalisieren.\nEs mag zwar an sich ihr gutes Recht sein, für den Senats-Favoriten zu werben, widerspricht aber dem Beteiligungsverfahren von 2019 (!), das bereits eindeutig zum Ergebnis gelangte, dass die barrierefreie und fahrgastfreundliche Variante 5.1 die in vielerlei Hinsicht deutlich bessere Alternative wäre. So hat es auch ein Vertreter des Verkehrswendebündnisses hervorgehoben. Wir haben den Eindruck gewonnen, dass die Entscheidung für die Variante 2.3 mit den getrennten und weiter als bisher auseinanderliegenden Haltestellen zwar politisch gewollt, aber fachlich nicht zu begründen ist.\nSchlaglichtartig seien dabei nur 3 Aspekte nochmal hervorgehoben:\nDie Variante 2.3. schafft mehr Barrieren durch längere Umsteigewege und eine höhere Steigung. Die chaotische Dechanat-Wachtstraßen-Querung wird überhaupt nicht aufgelöst, es bleibt eine gefährliche Querung für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen. Wie die BSAG erneut bestätigte, erhöht die Variante 5.1 sogar signifikant den Takt gegenüber der Variante 2.3. Der Senat will den ÖPNV also wissentlich nicht attraktiver machen. Leider haben sich die Befürworter der Variante 2.3 dem Dialog aktiv entzogen, sind regelrecht geflüchtet - entweder noch während oder direkt im Anschluss an die Veranstaltung. Was individuell vielleicht verständlich ist, führt insgesamt nicht zu einem wechselseitigen Verständnis für die verschiedenen Perspektiven. Das ist mehr als ärgerlich, denn genau dieser Dialog wäre essenziell gewesen, um eine tragfähige Lösung für alle zu finden. Hier muss noch mehr passieren – und vor allem muss endlich richtig zugehört werden, statt lediglich zu beschwichtigen.\nWas jedoch auch klar sein sollte: wenn Stadtentwicklung und Barrierefreiheit in der Güterabwägung konfligieren, dann ist es völlig indiskutabel, welches Gut höher zu gewichten ist. Es wäre bedauerlich, wenn erst ein Gericht die Einschätzung des gesunden Menschenverstandes (und des Grundgesetzes) bestätigen müsste. Denn die Kosten dafür sind immerhin ein Stillstand von mehreren Jahrzehnten. Das kann und sollte der bremischen Senat nicht verantworten.\nStattdessen muss er endlich mit offenen Karten spielen und die Frage beantworten: was hat den Senat 2019 trotz des eindeutigen Ergebnisses des Beteiligungsverfahrens zugunsten der 5.1. bewegt, sich wider besseres Wissen für die 2.3. zu entscheiden? Wir bleiben dabei: nur die Variante 5.1. ist tatsächlich barrierefrei. Sie sollte auch umgesetzt werden.\n","date":"21 März 2025","permalink":"/gegen-eine-normalisierung-der-variante-2-3-als-alternativlose-domsheide-option/","section":"Blog","summary":"Wenn Stadtentwicklung und Barrierefreiheit in der Güterabwägung konfligieren, dann ist es völlig indiskutabel, welches Gut höher zu gewichten ist.","title":"Gegen eine Normalisierung der Variante 2.3. als alternativlose Domsheide-Option!"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/autos/","section":"Tags","summary":"","title":"Autos"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/bremer-b%C3%BCndnis-verkehrswende/","section":"Tags","summary":"","title":"Bremer-Bündnis-Verkehrswende"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/parkraumbewirtschaftung/","section":"Tags","summary":"","title":"Parkraumbewirtschaftung"},{"content":"In vielen deutschen Städten sieht man es täglich: Autos, die mit zwei Rädern auf dem Gehweg und zwei Rädern auf der Straße parken. Dieses sogenannte \u0026ldquo;aufgesetzte Gehwegparken\u0026rdquo; ist in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus gerückt, besonders in Bremen. Das Thema gehörte einst zur Gründungsmotivation des Bremer Bündnis Verkehrswende, in dessen Rahmen wir uns mit unseren Partner*innen gemeinsam für eine gerechte Verteilung des öffentlichen Raums einsetzen. Kläger*innen aus dem Umfeld des Bündnis haben im Juni 2024 ein wegweisendes Gerichtsurteil beim Bundesverwaltungsgericht erstritten, das die Stadt zum Handeln zwingen sollte. Noch wird weiter verschleppt und verzögert, aber lange wird das nicht mehr möglich sein. In diesem Artikel beleuchten wir die verschiedenen Aspekte des aufgesetzten Gehwegparkens und zeigen, warum dieses Thema so wichtig für die Verkehrswende ist.\nWas ist aufgesetztes Gehwegparken und warum ist es illegal?\nAufgesetztes Gehwegparken ist weit verbreitet, insbesondere in engen Wohnstraßen mit begrenztem Parkraum. Rechtlich gesehen verbietet die Straßenverkehrsordnung (StVO) schon lange das Abstellen von PKWs auf Gehwegen. Selbst, wenn das Verkehrszeichen 315 dies explizit erlaubt, ist das Verkehrszeichen selbst in vielen Fällen rechtswidrig aufgestellt worden. Denn das Parken auf Gehwegen darf nur zugelassen werden, wenn genügend Platz für den unbehinderten Verkehr von Fußgänger*innen gegebenenfalls mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer*innen auch im Begegnungsverkehr bleibt.\nDas Bundesverwaltungsgericht hat in seinem Urteil vom Juni 2024 die Rechtswidrigkeit des illegalen Gehwegparkens bestätigt und klargestellt, dass Anwohner*innen einen Anspruch darauf haben, dass Behörden gegen dieses Verhalten vorgehen, wenn die Benutzung des Gehwegs erheblich beeinträchtigt wird.\nWie kam es zur Duldung des aufgesetzten Gehwegparkens?\nObwohl das aufgesetzte Gehwegparken grundsätzlich verboten ist, wurde es in vielen Städten jahrelang toleriert. In Bremen beispielsweise existierte eine innerbehördliche Anweisung, ordnungsrechtlich nicht gegen rechtswidriges Gehwegparken vorzugehen. Auch andere Städte wie Oldenburg haben diese Praxis insbesondere in historischen Stadtquartieren geduldet, in denen ein hoher Parkdruck herrscht.\nEin weiterer Faktor ist, dass es keine verbindlichen Regelungen zu den Maßen von Gehwegen gibt. Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen empfiehlt zwar eine Breite von 2,5 Metern für Gehwege, aber eine Verpflichtung dazu besteht nicht. Diese unklare Regelungslage hat dazu beigetragen, dass Behörden die Praxis des aufgesetzten Gehwegparkens in vielen Fällen nicht konsequent verfolgt haben.\nDas Bremer Bündnis Verkehrswende setzt sich dafür ein, dass diese jahrzehntelange Duldungspraxis beendet wird, da sie auf Kosten der schwächsten Verkehrsteilnehmer*innen geht und einer zukunftsfähigen Mobilitätspolitik fundamental widerspricht.\nAuswirkungen auf Fußgänger*innen, Radfahrende, Kinder und Menschen mit Behinderungen\nDas aufgesetzte Gehwegparken führt zu erheblichen Einschränkungen für zahlreiche Verkehrsteilnehmer*innen. In Bremen haben Kläger*innen aus dem Umfeld unseres Bündnisses vor Gericht erfolgreich argumentiert, dass durch das aufgesetzte Parken Restgehwegbreiten von weniger als 1,50 Metern verbleiben, was einen Begegnungsverkehr unmöglich macht.\nBesonders problematisch ist die Situation für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Rollstuhlfahrer*innen und Personen mit Rollatoren können oft nicht mehr passieren oder benötigen Unterstützung, um an den parkenden Fahrzeugen vorbeizukommen. Eltern mit Kinderwagen stehen vor ähnlichen Problemen und müssen häufig auf die Fahrbahn ausweichen, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt.\nAuch für Kinder ist die Situation gefährlich. Kinder auf Fahrrädern müssen aufgrund der blockierten Gehwege oft auf die Straße ausweichen, wo sie dem fließenden Verkehr ausgesetzt sind. Zudem wird ihre Sichtbarkeit durch die parkenden Autos eingeschränkt, was das Unfallrisiko zusätzlich erhöht.\nDas Oberverwaltungsgericht Bremen hat in seinem Urteil festgestellt, dass die Funktion eines Gehwegs unzumutbar beeinträchtigt ist, wenn entgegenkommende Fußgänger*innen und Rollstuhlfahrer*innen nicht oder nur mit Mühe aneinander vorbeikommen können. Nach den Empfehlungen für die Anlage von Fußverkehrsanlagen (EFA) wird für Fußgänger*innen eine Breite von 80 Zentimetern benötigt, im Begegnungsverkehr somit mindestens 1,60 Meter.\nFolgen für Rettungskräfte und Müllfahrzeuge\nNeben den Auswirkungen auf individuelle Verkehrsteilnehmer*innen hat das aufgesetzte Gehwegparken auch gravierende Folgen für Rettungsdienste und andere öffentliche Dienstleistungen. In engen Straßen, wo auf beiden Seiten aufgesetzt geparkt wird, ist oft nicht mehr genügend Platz für Rettungsfahrzeuge. Feuerwehr und Krankenwagen können dann im Ernstfall nicht mehr zu ihren Einsatzorten gelangen oder werden erheblich verzögert.\nDas Amt für Straßen und Verkehr in Bremen erkennt dieses Problem offiziell an und betont die Notwendigkeit, Rettungswege freizuhalten. Bei Alarmfahrten kann wertvolle Zeit verloren gehen, wenn sich die Feuerwehr mit ihren großen, schweren Löschfahrzeugen erst Platz verschaffen muss, um zum Einsatzort zu gelangen. In einer Notfallsituation können schon wenige Minuten Verzögerung über Leben und Tod entscheiden.\nAuch Müllfahrzeuge haben in solchen Straßen oft Schwierigkeiten, was zu Problemen bei der Abfallentsorgung führen kann. Die Sicherstellung der Erreichbarkeit für Rettungskräfte und Versorgungsfahrzeuge ist daher einer der Hauptgründe, warum Städte wie Bremen offiziell gegen das aufgesetzte Gehwegparken vorgehen müssten.\nDer Konflikt um das aufgesetzte Gehwegparken in Bremen\nIn Bremen hat sich der Konflikt um das aufgesetzte Gehwegparken besonders zugespitzt. Im Jahr 2016 verlangten Anwohnende von der zuständigen Straßenverkehrsbehörde, geeignete Maßnahmen gegen das Gehwegparken zu treffen. Die Behörde lehnte diesen Antrag ab, was zu einem langwierigen Rechtsstreit führte. Das strategische Ziel der Kläger*innen war dabei, ein Musterurteil zu erwirken, das nicht nur in Bremen, sondern bundesweit Behörden zum Handeln zwingen würde.\nDas Verwaltungsgericht Bremen gab den Kläger*innen 2021 zunächst Recht und verpflichtete die Stadt, gegen das aufgesetzte Gehwegparken vorzugehen. Das Oberverwaltungsgericht Bremen bestätigte diese Entscheidung im Dezember 2022 im Kern, räumte der Straßenverkehrsbehörde aber ein größeres Ermessen bei der Umsetzung ihrer Maßnahmen ein. Sowohl die Anwohner*innen als auch die Stadt gingen in Revision beim Bundesverwaltungsgericht, welches am 6. Juni 2024 das eingangs erwähnte Grundsatzurteil gefällt hat: Anwohner*innen haben einen Anspruch darauf, dass die Straßenverkehrsbehörde bei erheblicher Beeinträchtigung der Gehwegnutzung gegen das illegale Gehwegparken einschreitet. Allerdings darf die Stadt bei der Umsetzung zunächst die am stärksten belasteten Quartiere priorisieren.\nDieses Musterurteil hat weitreichende Folgen, nicht nur für Bremen, sondern für ganz Deutschland. Es stärkt die Rechte von Fußgänger*innen, betroffenen Anwohner*innen und Rollstuhlfahrenden und setzt die Städte unter Druck, zeitnah Konzepte gegen das Gehwegparken zu entwickeln und umzusetzen.\nVerzögerungstaktik der Bremer Behörden\nTrotz des klaren Urteils des Bundesverwaltungsgerichts zeigt sich in Bremen ein deutlicher Mangel an politischem Willen zur Umsetzung. Das zuständige Ressort versucht, die Umsetzung des Urteils so lange wie möglich zu verzögern, während der Bremer Senat kein erkennbares Interesse daran hat, die notwendigen Veränderungen voranzutreiben.\nAls Reaktion auf das Urteil hat Bremen zwar ein stufenweises Konzept zum Umgang mit dem Gehwegparken entwickelt, das am 16. Januar 2025 der Städtischen Deputation für Mobilität, Bau und Stadtentwicklung vorgestellt wurde. Dieses vierstufige Programm, das vorgeblich die Rettungssicherheit und Barrierefreiheit verbessern soll, erweist sich bei näherer Betrachtung jedoch als Sammlung leerer Worte ohne konkrete Umsetzungsstrategie oder zeitlichen Rahmen.\nDas Konzept sieht z.B. vor, in einer ersten Stufe Maßnahmen für die Rettungssicherheit in Stadtteilen mit besonders hohem Handlungsbedarf zu ergreifen. In weiteren Stufen sollen dann die Rettungssicherheit in den übrigen Stadtteilen verbessert und das Parken in Quartieren neu geordnet werden. Inhaltlich formuliert es damit nur, was ohnehin dem gesunden Menschenverstand entspricht. Woran es mangelt ist eine klare Perspektive, finanzielle Mittel und eine Fahrplan zur Umsetzung.\nAufgesetztes Gehwegparken und die Verkehrswende\nDie Problematik des aufgesetzten Gehwegparkens steht in einem direkten Zusammenhang mit den Zielen der Verkehrswende. Die Verkehrswende zielt auf eine Transformation des Mobilitätssystems: weg von der Dominanz des motorisierten Individualverkehrs hin zu einem nachhaltigen, multimodalen Verkehrssystem, das Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und öffentliche Verkehrsmittel in den Mittelpunkt rückt.\nEine erfolgreiche Verkehrswende erfordert eine Neuverteilung des öffentlichen Raums. Gehwege müssen wieder primär für Fußgänger*innen zur Verfügung stehen, damit das Zufußgehen als umweltfreundlichste Form der Mobilität attraktiver wird. Die Beseitigung des aufgesetzten Gehwegparkens kann somit als ein wichtiger Schritt hin zu einer gerechteren Verteilung des öffentlichen Raums und einer nachhaltigeren urbanen Mobilität verstanden werden. Sie fördert die aktive Mobilität zu Fuß und mit dem Rad, verbessert die Barrierefreiheit und trägt so zu lebenswerten, inklusiven Stadtquartieren bei.\nFazit: Gehwegparken als Schlüsselfrage für lebenswerte Städte\nDie Auseinandersetzung mit dem aufgesetzten Gehwegparken geht weit über die Frage hinaus, wo Autos abgestellt werden dürfen. Sie berührt grundlegende Aspekte der städtischen Mobilität und Lebensqualität. Wem gehört der öffentliche Raum? Wie viel Platz sollte dem Auto eingeräumt werden? Wie können wir sicherstellen, dass alle Menschen – unabhängig von ihrer Mobilität – sich frei in der Stadt bewegen können?\n","date":"16 März 2025","permalink":"/wem-gehoert-der-gehweg-warum-das-ende-des-illegalen-parkens-ueberfaellig-ist/","section":"Blog","summary":"In vielen deutschen Städten sieht man es täglich: Autos, die mit zwei Rädern auf dem Gehweg und zwei Rädern auf der Straße parken. Dieses sogenannte \u0026ldquo;aufgesetzte Gehwegparken\u0026rdquo; ist in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus gerückt, besonders in Bremen.","title":"Wem gehört der Gehweg? Warum das Ende des illegalen Parkens überfällig ist."},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/bsag/","section":"Tags","summary":"","title":"BSAG"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/streik/","section":"Tags","summary":"","title":"Streik"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/verdi/","section":"Tags","summary":"","title":"Verdi"},{"content":"Busse und Bahnen stehen still, Pendler*innen suchen nach Alternativen, viele fragen sich: Warum schon wieder Streik? Als Initiative Einfach Einsteigen wollen wir erklären, warum wir die Anliegen der Streikenden unterstützen.\nDie doppelte Krise des ÖPNV\nDer Bremer Nahverkehr (nicht nur dieser) befindet sich in einer doppelten Krise: Einerseits hat sich bei der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) ein Defizit von 150 Millionen Euro angesammelt, andererseits fehlt es zunehmend an Personal - bis 2030 allein zwischen 80.000 bis 100.000 Mitarbeiter*innen deutschlandweit. Die 2022 beschlossene ÖPNV-Angebotsoffensive wurde auf unbestimmte Zeit verschoben, und seit Anfang 2023 fährt die BSAG einen Notfahrplan ohne absehbares Ende.\nDiese Situation ist kein Einzelfall. Bundesweit kämpfen Verkehrsbetriebe mit ähnlichen Problemen. Die Streiks, die wir derzeit erleben, sind daher mehr als nur ein Arbeitskampf – sie sind Ausdruck einer strukturellen Krise im Verkehrssystem.\nVerlässlichkeit in Gefahr\nGegner*innen von Streiks wollen das deutsche Streikrecht immer wieder beschränken. Häufig wird als Grund dafür das Bedürfnis der Fahrgäste nach einem verlässlichen Nahverkehr angeführt. Das ist aber Augenwischerei: Die eigentliche Gefahr für die Verlässlichkeit des Nahverkehrs liegt nicht in den temporären Streiks, sondern in den langfristigen strukturellen Problemen.\nIn den kommenden 10 Jahren werden 22% der Mitarbeitenden der BSAG in den Ruhestand gehen. Der Krankenstand ist seit der Pandemie deutlich gestiegen. Die Arbeitsbedingungen haben sich verschärft: lange Schichten, wenig Pausen, fehlende Anerkennung. Ohne Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen wird es unmöglich sein, ausreichend neue Mitarbeiter*innen zu gewinnen und zu halten. Die Folge wären dauerhaft unzuverlässige Verbindungen, Fahrtausfälle und ein viel schlimmerer Vertrauensverlust.\nMehr als nur Lohnforderungen\nEin entscheidender Punkt, der in der öffentlichen Debatte oft untergeht: Den Streikenden geht es nicht primär um ein faireres Gehalt. Im Zentrum steht die Forderung nach einem bundesweiten Manteltarifvertrag, bessere und vor allem einheitlichere Arbeitsbedingungen schaffen soll.\nSeit Jahren bemüht sich ver.di um diesen Manteltarifvertrag, doch die Politik und die kommunalen Arbeitgeber verweigern sich einer langfristigen Lösung. Stattdessen kommt es immer nur zu kurzfristigen, regionalen Vereinbarungen. Sobald diese auslaufen, beginnt der Kampf von vorne.\nDie Lösung: Umlagefinanzierung und faire Arbeitsbedingungen\nAls Einfach Einsteigen haben wir ein Konzept zur Umlagefinanzierung des Bremer Nahverkehrs vorgelegt. Die Idee: Alle Bremer*innen, Arbeitnehmer*innen, Tourist*innen und Unternehmen zahlen eine Umlage, mit der ein deutlich erweiterter, fahrscheinfreier Nahverkehr finanziert wird.\nDieses Konzept würde nicht nur einen Ausbau des ÖPNV ermöglichen, sondern auch faire Arbeitsbedingungen und angemessene Löhne für die Beschäftigten sicherstellen. Die bisherigen ÖPNV-Subventionen könnten für Infrastrukturausbau und Modernisierung verwendet werden, wobei Bundesmittel zusätzliche Finanzierung bringen würden.\nGemeinsam für eine sozial-ökologische Verkehrswende\nEs wird nur dann zu einer Verkehrswende im Nahverkehr kommen, wenn es gelingt, viele neue Mitarbeiter*innen zu gewinnen. Dafür braucht es attraktive Arbeitsbedingungen und eine verlässliche Finanzierung.\nWir unterstützen daher die Forderungen der Streikenden nach einem bundesweiten Manteltarifvertrag und besseren Arbeitsbedingungen. Gleichzeitig fordern wir die Politik auf, endlich eine nachhaltige Finanzierungslösung für den ÖPNV zu finden.\nNur so können wir einen ausgebauten, fahrscheinfreien und barrierefreien Nahverkehr schaffen, der sowohl für die Fahrgäste als auch für die Beschäftigten attraktiv ist. Die kurzfristigen Unannehmlichkeiten durch Streiks nehmen wir in Kauf, um langfristig einen besseren ÖPNV für alle zu erreichen.\n","date":"4 März 2025","permalink":"/warum-im-oepnv-wieder-gestreikt-wird/","section":"Blog","summary":"Der Bremer Nahverkehr befindet sich in einer Krise. Wir unterstützen die Forderungen der Streikenden nach einem bundesweiten Manteltarifvertrag und besseren Arbeitsbedingungen. Gleichzeitig fordern wir die Politik auf, endlich eine nachhaltige Finanzierungslösung für den ÖPNV zu finden.","title":"Warum im ÖPNV wieder gestreikt wird"},{"content":"Am 27. Mai 2024 fand in Bremen eine eindrucksvolle Veranstaltung des Bremer Bündnisses Verkehrswende statt, die unter dem Motto \u0026ldquo;Freie Wege für Alle statt Parkplätze!\u0026rdquo; stand. Diese Aktion zielte darauf ab, auf die weitverbreitete Praxis des illegalen Parkens aufmerksam zu machen, welche seit Jahrzehnten stillschweigend geduldet wird.\nIn der Biebricher Straße, 28199 Bremen, wurde um 10 Uhr ein symbolisches Auto auf kreative Weise \u0026ldquo;verschönert\u0026rdquo;, um zu zeigen, wie viel öffentlicher Raum durch falsch geparkte Fahrzeuge in Anspruch genommen wird. Besorgte Anwohner riefen aus Sorge um das eigene Fahrzeug während der Aktion die Polizei. Auf Nachfragen war diese nicht bereit, den illegal geparkten Fahrzeugen Strafzettel zu verteilen. Die Beamten begründeten dies damit, dass sie dann im gesamten Stadtteil tätig werden müssten.\n(C) BUND, Paul Stilger\nDie Veranstaltung diente nicht nur der Sensibilisierung der Öffentlichkeit, sondern war auch ein starkes Signal an die Ordnungsbehörden, endlich konsequenter gegen das aufgesetzte Parken vorzugehen. Die Beteiligten hoffen, dass das bevorstehende Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Leipzig bundesweite Strahlkraft haben wird und zu einer nachhaltigen Verbesserung der Verkehrssituation in deutschen Städten beiträgt.\nHintergrund:\nIn Bremen haben 2019 fünf Anwohner:innen aus drei Straßen gegen die Mobilitätsbehörde und die Innenbehörde der Stadt Bremen geklagt. Das OVG hatte das erstinstanzliche Urteil des Verwaltungsgerichts, demzufolge die Behörden gegen das Gehwegparken vorgehen müssen, zwar bestätigt, aber einen recht großen Ermessensspielraum eingeräumt. Beide Seiten gingen in die Revision.\nDie Revisionsverhandlung zu dem am 3. März 2023 vom OVG ausgesprochene Urteil im Bremer Gehwegprozess findet am 6. Juni 2024 vor dem Bundesverwaltungsgericht statt. Der Anlass ist, dass das Bremer OVG zwar die Verletzung der Rechte der Klagenden festgestellt hat, das aktive Handeln aber de facto dem politischen Ermessen der Behörden überlässt. Angesichts des seit Jahrzehnten praktizierten Wegschauens der Bremer Ordnungs- und Straßenverkehrsbehörden arbeiten die Kläger:innen mit der Anrufung des BVG auf ein Urteil hin, das die Stadt zu einem wirksamen Vorgehen verpflichtet.\nRückfragen an:\nADFC: Sven Eckert, sven.eckert@adfc-bremen.de, +49 (0421) 51 77 88 -20\nBUND: Lisa Tschink, lisa.tschink@bund-bremen.net, 0421 79 00 222\nEinfach Einsteigen: Dominik Lange, lange@einsteigen.jetzt, 0176 646 571 53\nVCD: Sandra Conrad-Juhls, scjuhls@gmail.com, mob. 0162 133 6363\n","date":"28 Mai 2024","permalink":"/bremer-aktion-freie-wege-fuer-alle-statt-parkplaetze-setzt-starkes-zeichen-gegen-illegales-parken/","section":"Blog","summary":"Am 27. Mai 2024 fand in Bremen eine eindrucksvolle Veranstaltung des Bremer Bündnisses Verkehrswende statt, die unter dem Motto \u0026ldquo;Freie Wege für Alle statt Parkplätze!\u0026rdquo; stand. Diese Aktion zielte darauf ab, auf die weitverbreitete Praxis des illegalen Parkens aufmerksam zu machen, welche seit Jahrzehnten stillschweigend geduldet wird.","title":"Bremer Aktion \u0026#8218;Freie Wege für Alle statt Parkplätze!\u0026#8216; setzt starkes Zeichen gegen illegales Parken"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/innenstadt/","section":"Tags","summary":"","title":"Innenstadt"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/pressemitteilungen/","section":"Tags","summary":"","title":"Pressemitteilungen"},{"content":"Seit dem 01. Mai 2024 ist Dominik (Lange) im Team von Einfach Einsteigen.\nWer bin ich? #Ich habe 2023 meinen Master of Arts in Philosophie an der Uni Bremen gemacht, war aber schon in meiner Studienzeit vor allem aktivistisch und politisch unterwegs. Ich habe die Students For Future Bremen aufgebaut und war mitverantwortlich für die Neuausrichtung der Uni im Bereich Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und Klimaneutralität. Auch am Neustart der Ortsgruppe von Fridays For Future Bremen war ich maßgeblich beteiligt. Im Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (AStA) der Uni Bremen habe ich sowohl im Vorstand als Finanzreferent sowie als Referent für Hochschulpolitik gearbeitet und dabei verschiedene Bildungs- und Kürzungsproteste mitorganisiert und einen Semesterticketrückerstattungs-Fonds für Studierende während der Corona-Pandemie ausgehandelt.\nMeine Interessen liegen vor allem auf Klima- und Verkehrs-, und Wissenschaftspolitik; aber auch auf Fragen der sozial-ökologischen Transformation, der Umverteilung und Vergesellschaftung. Mir liegt es am Herzen, an Projekten zu arbeiten, die immer auch eine Vision davon in sich tragen, wie eine lebenswertere, nachhaltige und gerechtere Welt aussehen könnte. Es gibt bereits einige Ideen, die ich in den kommenden Jahren umsetzen möchte. Ich freue mich auf die anstehende Zeit!\nWas ist das Problem? #Die Verkehrswende kommt nur schleppend voran. Das 49€-Ticket ist für viele Menschen kaum bezahlbar. Ferner belegen erste Umfragen, dass der Anreiz, vom Auto auf den Nahverkehr umzusteigen noch viel zu gering ist (nur 8% der Nutzer*innen waren vorher nicht regelmäßig mit Bus/ Bahn unterwegs). Gleichzeitig fehlt an allen Ecken und Enden das Geld, den Nahverkehr in dem für die Verkehrswende erforderlichen Umfang auszubauen (Wirfahrenzusammen fordert deshalb z.B. ein bundesweit Investition-Programm in Höhe von 16 Mrd. Euro). Außerdem fehlen deutschlandweit rund 80.000 Bus- und Bahnfahrer*innen im Nahverkehr und die schwierigen Arbeitsbedingungen verlangen viel von den Mitarbeiter*innen der Verkehrsbetriebe ab – um nur einige Baustellen zu nennen. [1][2][3]\nWeshalb also Einfach Einsteigen? #Weil Einfach Einsteigen mit seinem Konzept eines fahrscheinfreien umlagefinanzierten Nahverkehrsmodell eine umsetzbare und fundierte Möglichkeit entwickelt hat, diese Probleme anzugehen. Wie im Klimaschutz, so gilt auch bei der Verkehrswende: die Lösungen sind da, es braucht den politischen Willen, sie umzusetzen.\u0026quot;\nQuellen:\n[1] https://www.vdv.de/jetzt-mehr-bewegen-modernisierung-und-ausbau.aspx [2] https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/deutschlandticket-jahresbilanz-100.html [3] https://www.wir-fahren-zusammen.de/\n","date":"15 Mai 2024","permalink":"/vorstellung_dominik_lange/","section":"Blog","summary":"Mir liegt es am Herzen, an Projekten zu arbeiten, die immer auch eine Vision davon in sich tragen, wie eine lebenswertere, nachhaltige und gerechtere Welt aussehen könnte.","title":"Neu im Team: Dominik Lange stellt sich vor (Campaigner/Öffentlichkeitsarbeit)"},{"content":"Das Geld ist da! # nahverkehrfüralle\nFür faire Arbeitsbedingungen und einen ausgebauten, fahrscheinfreien und barrierefreien Nahverkehr in Bremen\nDer Bremer ÖPNV in der Krise\nDer Bremer Nahverkehr ist in der Krise: Bei der BSAG hat sich ein Defizit in Höhe von 150 Millionen Euro angesammelt. Der Ausbau des Nahverkehrs kommt nicht voran. Die 2022 beschlossene ÖPNV-Angebotsoffensive, die vorsieht, Taktungen und Angebot ab September schrittweise deutlich auszubauen, wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Schlimmer noch: Seit Anfang 2023 fährt die BSAG einen Notfahrplan, dessen Ende zurzeit nicht absehbar ist.\nDas Versagen des Bremer Senats\nDer Bremer Senat hat es in den vergangenen Jahren versäumt, eine nachhaltige Lösung für die künftige Finanzierung des Bremer ÖPNVs zu finden. Sowohl „Einfach Einsteigen“, als auch die SPD haben dazu Vorschläge vorgelegt. Die SPD, Bürgermeister Bovenschulte, Verkehrssenatorin Ünal, Linke und Grüne betonen gerne bei jeder Gelegenheit, wie wichtig ihnen der ÖPNV ist.\nDie Lösung: Einfach Einsteigen in Bremen #einfacheinsteigen\nEinfach Einsteigen hat ein Konzept zur Umlagefinanzierung des Bremer Nahverkehrs veröffentlicht. Die Idee: Bremerinnen, Menschen die hier arbeiten, Touristinnen und Unternehmen zahlen alle eine Umlage. Mit dieser würde Betrieb und Unterhalt eines im Angebotsumfang deutlich erweiterten Bremer Nahverkehrs finanziert werden. Die Nutzung wäre dann fahrscheinfrei. Die bisherigen ÖPNV-Subventionen können für Infrastrukturausbau und Modernisierung (u.a. Barrierefreiheit) verwendet werden. Bei Projekten, die der Bund kofianziert, gibt es 75-90 % Bundesförderung dazu. So käme schnell ein 3-stelliger Millionenbetrag pro Jahr zusammen. Die Entscheidung über dieses oder ähnlich gelagerte Konzepte wird vom Bremer Senat, der seit 2019 „prüft“, verschleppt. Und das, obwohl laut Umfragen fast 2/3 der Bremer*innen dafür wären.\nArbeitsbedingungen und Personalkrise bei der BSAG\nIn den kommenden 10 Jahren werden 22% der 2250 Mitarbeitenden der BSAG in den Ruhestand gehen. Obwohl das lange absehbar war, hat man sich lange nicht ausreichend um Nachwuchs gekümmert. Darunter müssen nun Fahrgäste und Mitarbeitende leiden. Seit Pandemiebeginn ist der Krankenstand deutlich gestiegen. Die Folge sind Fahrtausfällen und viele Überstunden für das Personal. Auch so haben sich die Arbeitsbedingungen verschärft: Das Fahrpersonal hat lange Schichten und oft nur kurze Pausen. Die fehlende Anerkennung auf dem Lohnzettel macht es schwierig Mitarbeitende dauerhaft zu gewinnen und zu halten.\nBarrierefreiheit als „nice-to-have“ ?\nSeit 2022 schreibt das Personenbeförderungsgesetz „vollständige Barrierefreiheit“ vor. Im Bremer Verkehrsentwicklungsplan ist gesetzeswidriger Weise vorgesehen, dass man alle Bushaltestellen bis 2036 und gerade einmal die Hälfte aller Straßenbahnhaltestellen bis 2034 barrierefrei umbauen möchte.\nBeim Umbau der Domsheide hat man sich auf eine Lösung verständigt, die Umsteigewege und zeiten, um 50 Meter und bis zu 12 Minuten, je nach Tageszeit und Wochentag, für alle Fahrgäste verlängern würde. Barrierefreiheit geht anders.\nWir fahren zusammen!\nDie Verkehrswende im Nahverkehr wird nur gelingen, wenn es gelingt, viele neue Mitarbeitende zu gewinnen. Daher haben sich die Klimabewegung und ver.di zur #wirfahrenzusammen-Kampagne zusammengeschlossen. Gemeinsam streiten und streiken wir für einen bundesweiten Manteltarifvertrag im Nahverkehr. Das Umlagekonzept von Einfach Einsteigen würde es erlauben, faire Arbeitsbedingungen und einen ausgebauten, fahrscheinfreien und barrierefreien Nahverkehr in Bremen zu finanzieren.\n","date":"27 Februar 2024","permalink":"/zusammen/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDas Geld ist da! \u003cem\u003e#\u003c/em\u003e nahverkehrfüralle\u003c/strong\u003e\u003cbr\u003e\nFür faire Arbeitsbedingungen und einen ausgebauten, fahrscheinfreien und barrierefreien Nahverkehr in Bremen\u003c/p\u003e","title":"Wir fahren zusammen!"},{"content":"Unsere Machbarkeitsstudie für einen Bahnplan in Niedersachsen #Bereits bei der Erarbeitung des Konzeptes Mehr Straßenbahn wagen, welches wir Anfang 2021 veröffentlicht haben, wurden wir auf die Lücken im Bahnnetz des Bremer Umlands aufmerksam. Bei näherer Betrachtung entdeckten wir viele stillgelegte Bahnstrecken und ehemalige Bahnhöfe in Niedersachsen. Angesichts der Vielzahl der aufgegebenen Strecken riefen wir das Projekt Mehr Bahn Niedersachsen ins Leben. Das Ziel des Projekts ist es, den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Bremen und Niedersachsen durch die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken zu verdichten. Hierbei möchten wir den ländlichen Raum besser anbinden, Nahverkehrsknotenpunkte stärken und dadurch eine Verlagerung vom motorisierten Individualverkehr (MIV) auf den SPNV generieren.\nFür Euch unterwegs\nDurch die Streckenstillegungen sind große Lücken im Bahnnetz entstanden, die dazu führen, dass ganze Regionen vom Schienennahverkehr abgehängt sind. In den aufgegebenen Strecken schlummert jedoch eine Chance, denn häufig ist noch Infrastruktur vorhanden, die wieder in Betrieb genommen werden kann. Wir haben ein Zielnetz konzipiert, welches ehemalige, zu reaktivierende, Strecken in das aktuell vorhandene Liniennetz einfügt. Dieses Netz zeigt das Potenzial des niedersächsischen Bahnverkehrs auf und soll als Anregung für einen Ausbau des SPNVs dienen.\nDas Vorgehen der Untersuchung\nIm Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersuchen wir die Reaktivierbarkeit von über 50 ehemaligen Bahnstrecken in Niedersachsen anhand von betrieblichen, sozialen und ökologischen Kriterien. Dabei betrachten wir Faktoren wie die notwendigen Investitionsmaßnahmen, öffentliche Daseinsvorsorge, die Erreichbarkeit von Menschen, Treibhausgasemissionen und aktuelle politische Diskussionen.\nWir sind für Euch im Lenkungskreis\nSeit April 2023 sind wir im neu berufen Parlamentarischen Lenkungskreis Streckenreaktivierung des Landes Niedersachsen aktiv. Hier dürfen wir mitdiskutieren, wie zukünftige Strecken im Raum Niedersachsen reaktiviert werden können. Die Strecken, über die im Reaktivierungsprogramm der Landesregierung gesprochen wird, durchlaufen ein mehrstufiges Verfahren und werden von verschiedenen Perspektiven betrachtet. Wir möchten nicht nur hinter verschlossenen Türen mitreden, sondern auch öffentlich über das Verfahren sprechen, um es Euch verständlicher und transparenter zu machen.\nAls Teil unserer Arbeit verstehen wir außerdem, aus der Ferne gewonnene Informationen vor Ort zu vertiefen und mit Euch in einen Austausch zu treten. Dies tun wir durch Exkursionen und sowie Treffen mit Initiativen und Akteuren, die sich für den Erhalt von bestimmten Bahnstrecken einsetzen.\n","date":"12 Dezember 2023","permalink":"/mehrbahnnds/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken","title":"Mehr Bahn Niedersachsen"},{"content":"Unser fünftes Barcamp Nahverkehr fand dieses Jahr an einem ganz besonderen Ort statt: der Skatehalle des Sportgartens im alten Postgebäude, nahe des Hauptbahnhofs. 30 Teilnehmer*innen fanden sich ein, um in einem gemeinsam gestalteten Programm ihre Expertise und Erfahrungen zu den Themen Nahverkehr und Verkehrswende in Bremen und Niedersachsen auszutauschen.\nSchon beim Einlass durften die Barcamper*innen ihre Interessen und Herzensthemen auf Moderationskarten schreiben, welche unser Team zu inhaltlichen Feldern zusammenfasste. Nach dem Veranstaltungsauftakt und einer Vorstellungsrunde wurden aus den 20 Vorschlägen die neun Themen gewählt, welche in drei Sessions über den Tag verteilt diskutiert werden sollten.\nWir starteten in die erste Runde, in der die Themen Schienenreaktivierung in Niedersachsen, Nachhaltigkeit / CO2-Bilanz und Multimodalität auf dem Plan standen.\nIn der zweiten Session befassten sich die Teilnehmenden mit der Bremer S-Bahn, Barrierefreiheit und Haltepunkten, sowie dem Nahverkehr im ländlichen Raum.\nNach den Gesprächsrunden und inhaltlichen Anregungen war es Zeit für eine Pause. Beim Mittagessen ergaben sich einige Gespräche zwischen Verkehrswende-Enthusiast*innen aus politischen, aktivistischen, universitären oder zivilgesellschaftlichen Räumen. Es entstand ein fruchtbarer Austausch zwischen Menschen, die sich auf verschiedene Weisen in Bremen und Niedersachsen engagieren, unterschiedliche fachliche Schwerpunkte haben und eine Vielfalt an persönlichen Geschichten aus dem Nahverkehr zu berichten hatten.\nFür die dritte Phase begaben sich die Teilnehmenden zu den finalen Besprechungen, die sich mit der Finanzierung / 49-Euro-Tickets, dem Straßenbahnausbau und der Taktung / Verspätungen befassten.\nDie letzte Phase begann, und wir kürzten die geplanten Mini-Vorträge aus den Gruppen und entschieden uns stattdessen für eine gemeinsame Reflektionsrunde im Kreis. Jede Person fasste in ein paar Sätzen zusammen, was ihr gefallen und wie sie die Veranstaltung empfunden hatte. Wir bedanken uns für jeden einzelnen Beitrag und nehmen viele Anregungen für das nächste Jahr mit!\nDamit war das Barcamp eigentlich an seinem Ende angelangt - aber nur eigentlich: Einige Teilnehmende blieben noch, um sich zu unterhalten oder uns beim Abbau zu helfen. Wir hoffen, dass alle anderen weiterhin von den Eindrücken des Tages begleitet werden und sich der ein oder andere neue Kontakt geknüpft hat. Bei Einfach Einsteigen jedenfalls klingt das Barcamp lange nach\u0026hellip; Danke an alle Teilnehmenden! Wir sehen uns im nächsten Jahr!\nHier findet ihr die Ergebnisprotokolle der verschiedenen Sessions.\n","date":"26 September 2023","permalink":"/rueckblick-barcamp-nahverkehr-2023/","section":"Blog","summary":"Am 16. September fand unser fünftes Barcamp Nahverkehr statt. 30 Teilnehmer*innen fanden sich ein, um in einem gemeinsam gestalteten Programm ihre Expertise und Erfahrungen zu den Themen Nahverkehr und Verkehrswende in Bremen und Niedersachsen auszutauschen.","title":"Barcamp Nahverkehr 2023"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/events-barcamps-und-veranstaltungen/","section":"Tags","summary":"","title":"Events, Barcamps Und Veranstaltungen"},{"content":"DIE VERANSTALTUNG MUSS LEIDER VERSCHOBEN WERDEN.\nInfos zu einem neuen Termin folgen.\nDer Nahverkehr ist Begegnungsort vieler unterschiedlicher Menschen und Arbeitsort für das Personal von BSAG, DB, Nordwestbahn und anderer Unternehmen. Die Erfahrungen im Nahverkehr sind mit Freud, Leid, manchmal auch Wut und vielen Gefühlen dazwischen verbunden.\nIm Sinne von Klimaschutz und Verkehrswende sollen in Zukunft noch viel mehr Menschen den Nahverkehr nutzen und er dafür nutzbar gemacht werden. Die Auseinandersetzungen darüber sind oft mit viel Emotionalität verbunden. Dieser Emotionalität möchten wir in unserem 1. Public Transport Slam, der im Anschluss an unser Barcamp im Rahmen des Tags der Schiene am 16. September in der alten Post nahes des Hauptbahnhofs stattfindet, einen Raum geben.\nEingeladen sind Wortspielartist*innen, Rapper*innen, Poet*innen, Musiker*innen und andere kreative Nahverkehrsfreund*innen, Mitarbeitende von Nahverkehrsunternehmen, die Lust haben ihren Gefühlen und Erfahrungen rund um den Nahverkehr auf kreative + positive Art Ausdruck verleihen und mit dem Publikum teilen möchten. Am Ende der Veranstaltung wird das Publikum den besten Beitrag auswählen. Alle Teilnehmenden erhalten einen Anerkennungspreis für ihre Teilnahme.\nDer Public Transport Slam wird organisiert durch von Einfach Einsteigen. Unterstützt werden wir dabei durch Christian Gutsche (Solidarstrom), der bereits zahlreiche Klimaslams organisiert hat und der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen.\nVeranstaltungsort:\nSkatehalle bei der alten Post beim Hauptbahnhof\nSportgarten e. V.\nAn der Weide 50a\n28195 Bremen\nBeitragsanmeldung\nWer sich für einen Beitrag anmelden will, der kann uns unter slam@einsteigen.jetzt dafür kontaktieren.\nDer Eintritt ist frei. Wir freuen uns aber über Spenden, um die Kosten decken zu können.\n","date":"28 Juli 2023","permalink":"/slam/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"Im Sinne von Klimaschutz und Verkehrswende sollen in Zukunft noch viel mehr Menschen den Nahverkehr nutzen und er dafür nutzbar gemacht werden. Die Auseinandersetzungen darüber sind oft mit viel Emotionalität verbunden. Dieser Emotionalität möchten wir in unserem 1. Public Transport Slam einen Raum geben.","title":"Public Transport Slam"},{"content":"Das Public Transport Lab ist zurück. In der siebten Veranstaltungsreihe dieser Art widmen wir und dem Thema Narrative der Mobilitätswende - Wie überwinden wir die rechte Diskurshoheit des \u0026ldquo;Kulturkampfs\u0026rdquo; gegen das Auto? Sandra Conrad-Juhls leitet durch die Veranstaltung, in der wir uns diesem Thema unter anderem mit Gastvorträgen nähern wollen. Für Studierende der Universität Bremen ist die Anmeldung zur Veranstaltung weiterhin unter der Veranstaltungsnummer 08-zsp-GS-1017 möglich. Die Veranstaltung ist aber auch offen für Studierende der Hochschule Bremen, der Hochschule für Künste und für alle anderen Interessierten.\nDie Veranstaltung findet im SFG-Gebäude der Universität Bremen in Raum 2060 statt. Hier gibt es eine Anfahrtbeschreibung.\n* * Veranstaltungen des siebten Public Transport Labs\n* * 10.04.2025 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nWenn Fahrradwege und Grün aus dem Boden schießen, bekommt die Mobilitätswende ein Gesicht / Projektgruppenfindung\nJan Kamensky - Visual Utopias * * 17.04.2025 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nEntfällt\n* * 24.04.2025 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nUnter der Lupe: Nicht-Nutzer*innen von Bikesharing am Beispiel der Stadt Mainz\nChristina Rutka - HS RheinMain * * 08.05.2025 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nBrainstorming Fokusgruppenarbeit im World Café Format\n* * 15.05.2025 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nVon Kopenhagen bis zum Westwind - Schönheit im öffentlichen Raum ohne PKWs und wie sie unsere Wahrnehmung verändern kann Diskussion\nAndrea Reidl - RiffReporter * * 22.05.2025 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nMit Rechts Interviews führen?\nJana Faus - Pollytix Berlin * * 05.06.2025 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nNarrativentwicklung bei Volksentscheiden\nWiebke Herding - ON:SUBJECT * * 12.06.2025 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nPolitik im Migrationskurs\n* * 19.06.2025 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nRace, Class, Gender Narrativ – Warum es wichtig ist, seine Zielgruppen direkt zu benennen\nLakshmi Thevasagayam - Kollektiv Wort-Wechsel Hannover * * 03.07.2025 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nGruppenpräsentationen und Diskussion\n* * 10.07.2025 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nGruppenpräsentationen und Diskussion\n* * ","date":"23 Juni 2023","permalink":"/sommersemester-25/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"In der siebten Veranstaltungsreihe dieser Art widmen wir und dem Thema Narrative der Mobilitätswende. Wie überwinden wir die rechte Diskurshoheit des \u0026ldquo;Kulturkampfs\u0026rdquo; gegen das Auto?\u0026quot;","title":"Narrative der Mobilitätswende - Wie überwinden wir die rechte Diskurshoheit des \"Kulturkampfs\" gegen das Auto?\""},{"content":"Wir bieten die Möglichkeit, bei uns einen Freiwilligendienst zu absolvieren, zurzeit als Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) oder ökologischen Bundesfreiwilligendienst. Aber auch ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Europäischer Freiwilligen Dienst (EVS) sind bei entsprechendem Vorlauf denkbar.\nFreiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) ab 1. September 2025 - Einstieg im September (Ausnahmsweise auch später), Alter 16-27, Dauer 12 Monate Ökologischer Bundesfreiwilligendienst (BFD) - Einstieg ab sofort möglich, keine Altersgrenze, Dauer: 12-24 Monate ","date":null,"permalink":"/mitmachen/freiwilligendienste/","section":"Mitmachen","summary":"\u003cp\u003eWir bieten die Möglichkeit, bei uns einen Freiwilligendienst zu absolvieren, zurzeit als Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) oder ökologischen Bundesfreiwilligendienst. 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Darin enthalten war u.a. auch die Wiederaufnah­me der Linie 4 nach Horn-Lehe sowie deren Weiterbau nach Borgfeld und Lilienthal. Anfang 2019 hat Einfach Einsteigen sein Basiskonzept für einen umlagefinanzierten Nahverkehr veröffentlicht. Es war das Ziel, neben einem fahrscheinfreien Betrieb des Bremer Nah­verkehrs Eigenmittel in Höhe von jährlich mindestens 80 Mio € für einen umfassenden Ausbau des Streckennetzes von Straßenbahn und Regio-S-Bahn sowie die Anschaffung zusätzli­cher Fahrzeuge zu generieren. Im Jahre 2014 wurde parteiübergreifend der Verkehrsentwicklungsplan 2025 (VEP) in der Bremer Bürgerschaft verabschiedet und bildet nunmehr die Basis für den weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes. Die Umsetzung dieser Pläne im VEP 2025 hat sich jedoch als äußerst schwierig erwiesen; bis heute wurde keine der im Jahre 2014 verabschiedeten Ausbauplanungen des Straßenbahnetzes umgesetzt. Und auch bei der im Jahre 2020 begonnenen Fortschreibung des VEP 2025 ist kein weiterer Aus­bau des Straßenbahnnetzes vorgesehen. Dem setzen nun BUND und Einfach Einsteigen eine Strategie zum Ausbau des Bremer Straßenbahnnetzes entgegen.\nMit dem Konzept „Mehr Straßenbahn wagen! Wohin führt das Bremer Straßenbahnnetz der Zukunft?“ wird eine langfristige Vision für den öffentlichen Verkehr vorgestellt. Straßenbahnbau ist ein Marathonlauf: Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte zei­gen,wie viele Jahre ins Land gehen können, bis eine einmal geplante Straßen­bahn­linie auch wirklich realisiert ist. Wir wollen über das tägliche verkehrspolitische Kleinklein weit hinausdenken und ein Diskussionsangebot für einen Netzausbau machen. Die zentrale Frage lautet: „Wie könnte in Bremen eine Ver­kehrs­wende konkret aussehen, die aufgrund des Klimawandels dringender denn je ist?“ Unser Vorschlag basiert auf längst bestehenden Planungen; diese wurden jedoch durch eige­ne Ideen weiterentwickelt und präzisiert. Da wir nicht über die Kapazi­täten professioneller Expert*innen verfügen, erhebt dieser Entwurf nicht den An­spruch, perfekt und in jeder Hinsicht umsetzbar zu sein. Es geht also nicht um eine 1:1-Umsetzung. Vielmehr wollen wir einen öffentlichen Diskussionsprozess in Gang setzen und Politik und Verwaltung dafür ge­winnen, die Verkehrswende deutlich schneller und mutiger anzugehen und mehr Straßenbahn zu wagen!\nMark Wege Gründer und Sprecher Einfach Einsteigen Dieter Mazur Vorsitzender BUND Bremen\nNetzkarte Warum Bremen mehr Straßenbahn wagen muss\nDas Bremer Straßenbahnnetz ist ein Schatz: Während viele Städte in Deutschland in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts für die autogerechte Stadt ihre Straßenbahnnetze ganz eingestellt oder zu großen Teilen unter die Erde gelegt haben, blieb das Bremer Netz größtenteils erhalten. Trotz Streckenstilllegungen kam es glücklicherweise auch immer wieder zu Erweiterungen des Netzes. Es wuchs allerdings immer nur sehr langsam, womit das schienengebundene Nahverkehrsnetz Bremens bei der Entwicklung im Vergleich zu anderen deutschen Städten zurückgeblieben ist. Damit das Netz im Sinne der Verkehrswende zukunftsfähig wird, müssen folgende Probleme im Bestandsnetz angegangen werden:\nAlle Linien führen über die Innenstadt. Das macht den Betrieb anfällig für Störungen bei Unfällen, Veranstaltungen und Demonstrationen oder unflexibel, wenn es zu Bauarbeiten kommt. Im Straßenbahnnetz fehlen Querverbindungen zwischen den Linien und Stadtteilen. Da nur langsame tangentiale Busverbindungen existieren, geht es meist schneller, mit der Straßenbahn über die Innenstadt zu fahren. Fahrgäste, die gar nicht in die Innenstadt wollen, machen dort die Bahnen voller als notwendig. Es gibt mit der Linie 4 nach Lilienthal nur eine existierende Verbindung und mit der Linie 8 nur eine weitere geplante Verbindung ins Bremer Umland. Zahlreiche Bremer Stadtteile haben gar keine Anbindung an die Straßenbahn, z. B. Findorff und Woltmershausen. Fehlende bzw. langsame Verbindungen können zeitlich nicht mit dem Auto konkurrieren. Der ÖPNV gilt als wenig zuverlässig. Das trägt auch dazu bei, dass von den täglich mehr als 160.000 Pendler*innen über 70 % das Auto wählen. Bremen hat einen vergleichsweise geringen Nahverkehrsanteil von nur 16 %; der VEP 2025 sieht im bestmöglichen Szenario nur eine bescheidene Steigerung auf 20 % vor. Die Pläne zur Autofreien Innenstadt brauchen ein deutlich ausgebautes Nahverkehrsnetz, damit der ÖPNV zur attraktiven Alternative für Autofahrende wird. Eine Angebotsausweitung im bestehenden Netz kann nur ein Anfang sein. Viele der hier vorgeschlagenen Strecken sind bereits früher von Straßenbahnen bedient worden. So wurden zwischen den 1940er und 1970er Jahren die Linien nach Rablinghausen, Findorff und Burg stillgelegt. Ein Zeichen falscher Verkehrsplanung. Straßenbahnen statt Busse Die BSAG hat im Rahmen der Klimaenquete-Kommission der Bürgerschaft ein Konzept für ein Schnellbus-Netz vorgestellt, das den weiteren Ausbau der Straßenbahn ersetzen soll. BSAG-intern hatte die Arbeitsgruppe BSAG Zukunft 2030 (Z30) jedoch auch ein Konzept für den weiteren Ausbau der Straßenbahn erarbeitet. Ein Schnellbus-Netz ist zügig und kostengünstig realisierbar und verbessert das Nahverkehrsangebot, kann jedoch nur als eine Übergangslösung betrachtet werden. Straßenbahnen haben viele Vorteile gegenüber Bussen: Sie sind in der Regel schneller und pünktlicher als Busse, weil sie überwiegend auf eigenen Gleiskörpern fahren. Sie haben mehrere Ein- und Ausstiege, was zur Verkürzung der Haltezeiten führt. Ein weiterer Vorteil ist die Antriebstechnologie: Seit mehr als 100 Jahren fahren Straßenbahnen erfolgreich elektrisch. Die gegenwärtigen Dieselbusse sollen künftig durch alternative, klimaneutrale Antriebe ersetzt werden. Allerdings sind diese Antriebstechnologien noch nicht ausgereift. Verkehrsbetriebe und Politik zögern, sich auf eine Technologie festzulegen, weil die Gefahr millionenschwerer Fehlinvestitionen in die Busse und die Infrastruktur besteht. Straßenbahnen haben, abhängig von den eingesetzten Fahrzeugtypen, eine um 50 bis 400 % größere Beförderungskapazität gegenüber Bussen und auch eine drei- bis viermal höhere Lebensdauer als Busse. Mit einer geringeren Zahl an Fahrzeugen und Fahrpersonal kann dieselbe Personenanzahl befördert werden. Straßenbahnen sind geräumiger und komfortabler, bieten mehr Raum für Kinderwagen, Rollstühle oder Rollatoren. Die höhere Laufruhe der Straßenbahnen trägt zu einem deutlich hohen Fahrkomfort bei. Ein Verzicht auf umfassenden Netzausbau würde die Abhängigkeit vom Auto verfestigen und die gesellschaftliche Teilhabe vieler Menschen deutlich erschweren.\nKlimavorteile des Nahverkehrs Für den Bremer Verkehr und seine Ausbauplanungen gibt es keine Klimabilanz, ein großes Versäumnis angesichts der fortschreitenden Klimakrise. Im Verkehrsmittelvergleich des Umweltbundesamtes schneidet der Nahverkehr in der Klimabilanz deutlich besser ab als der motorisierte Individualverkehr (MIV). Insbesondere die Straßenbahn hat eine positive Umweltbilanz: Sie emittiert deutlich weniger Treibhausgase und andere Schadstoffe. In Bremen fahren die Straßenbahnen bereits seit 2010 ausschließlich mit Ökostrom, was ihre Umweltbilanz weiter verbessert.\nKonzept vom BUND und Einfach Einsteigen #Mehr Straßenbahn wagen! Der Bremer Verkehrsentwicklungsplan (VEP) 2025 sieht die Erweiterung des Straßenbahnnetzes von 85 km auf 110 km sowie den Bau von 16 neuen S-Bahnhöfen im Regio-S-Bahn-Netz vor. Es gibt zwar weitere Linienvorschläge, diese werden jedoch zurzeit nicht weiter verfolgt. Mit der Realisierung eines umlagefinanzierten Nahverkehrs, wie im Basiskonzept von Einfach Einsteigen vorgesehen, würden die Fahrgastzahlen deutlich steigen und sich die Förderaussichten durch den Bund deutlich verbessern. Zudem ist für Ende 2021 die Überarbeitung der Standardisierten Bewertung angekündigt, wodurch ebenfalls die Aussicht auf Förderung von Ausbauprojekten steigt.\nAnschluss aller Stadtteile an das Straßenbahnnetz. Schaffung von Querverbindungen zwischen den Stadtteilen, ohne über die Innenstadt zu fahren. Querverbindungen dienen auch der Stabilisierung des Netzes im Falle von Störungen und Bauarbeiten. Neuerschließung großer Gewerbe- und Siedlungsgebiete in Bremen und Niedersachsen. Schaffung einer Ringlinie, die die Innenstadt weitgehend umfährt. Im VEP geplante Netzerweiterungen werden weitgehend unverändert übernommen. Bevorzugung von Linienverläufen auf eigener Trasse. In der Neustadt gibt es einen Streckenabschnitt mit abweichender Linienführung auf dem Hin- und Rückweg. Damit sollen Konflikte mit dem restlichen Verkehr reduziert und das Erschließungsgebiet vergrößert werden. Ausweitung der Verbindungen ins Umland. Führung der Vorschläge für Netzerweiterungen im Umland (Thedinghausen und Harpstedt) auf den Bestandstrassen der Bremen-Thedinghauser Eisenbahn (BTE) und der Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn (DHE) Was leistet das vorliegende Konzept (nicht)? #Die dem Konzept zugrundeliegenden Vorschläge wurden mit Verkehrsplanern besprochen. Zahlreiche bereits diskutierte Vorschläge wurden aufgegriffen. Die Frage nach Bundeszuschüssen muss im Prozess beantwortet werden. Allerdings werden die Förderchancen aufgrund dieser Überarbeitung eher steigen. Bei einer angenommenen Fahrgastzahlensteigerung im Zuge eines umlagefinanzierten Nahverkehrskonzeptes steigt die Förderwahrscheinlichkeit von Ausbauprojekten. Bremen-Nord bleibt wegen der komplexen Lage vorerst weitgehend ausgeklammert, bis auf die Verlängerung der Straßenbahn nach Vegesack. Diese Strecke kann bei Ausfällen oder Störungen im Regio-Bremen-Netz als Ersatz dienen. Mögliche Umlandverbindungen sind in unserem Vorschlag nur beispielhaft ausgeführt. Weitere Potenziale müssen umfassend geprüft werden. Ganz ausgeklammert ist der Ausbau des Regio-S-Bahn-Netzes, weil hier bei der Nutzung der Gleise ggf. auch die gleichzeitige Nutzung durch den Güter- und Fernverkehr bedacht werden muss.\nStreckenausbau und geschätzte Kosten #Das Bremer Straßenbahnnnetz umfasst aktuell laut Wikipedia 79 km, unsere eigene Messung auf Open-Streetmap ergab 85 km. Im VEP 2025 sind Erweiterungen des Netzes um knapp 25 km vorsehen; davon liegen 16 km in Bremen. Zusätzliche Erweiterungsmaßnahmen, die im Vorlauf der Aufstellung des VEP geprüft, aber (hauptsächlich aus Kostengründen) zurückgestellt wurden, belaufen sich auf weitere 18 km. Unser Vorschlag fügt den Plänen des Verkehrsentwicklungsplans (VEP) 2025 etwa 97 km hinzu, davon 52 km innerhalb Bremens und weitere ca. 45 km ins Umland, davon ca. 35 km auf den bestehenden Strecken der Bremen-Thedinghauser Eisenbahn (BTE) und der Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn (DHE).\nIm Vorschlag sind drei zusätzliche Brücken enthalten: Eine Brücke parallel zur Karl-Carstens-Brücke (Erdbeerbrücke), eine weitere von der Überseestadt zum Pier 2 sowie eine Brücke parallel zur geplanten Fahrradbrücke, die die Überseeinsel mit Woltmershausen verbindet und das Güterverkehrszentrum (GVZ) anbindet. Das Konzept greift ferner die im VEP 2025 enthaltene Strecke durch den Bürgerpark auf. Generell ist eine Linie, die als Teil einer Ringlinie die Stadtteile Findorff und Schwachhausen verbindet, sehr sinnvoll.\nAufgrund der zahlreichen notwendigen Abwägungen ist es zurzeit nicht möglich, eine valide Kostenschätzung abzugeben. Zur Orientierung einige Zahlen:\nEin Kilometer Straßenbahn kostet zwischen 10 und 20 Millionen Euro. Die überwiegende Führung der Straßenbahn auf Bestandsstrecke der DHE und der BTE im Umland ist vermutlich deutlich günstiger. Abzuwägen ist, ob dort ein zweigleisiger Ausbau für einen attraktiven Takt notwendig ist. In Bremen sind ca. 70 km zusätzlich zu den bereits im VEP verankerten Strecken zu finanzieren, mit Kosten zwischen 700 Mio und 1,4 Milliarden Euro. Hinzu kommen Kosten für Brücken von 150 bis 200 Millionen Euro. Die Strecke von etwa 45 km im Umland müsste durch die betroffenen Gemeinden und Landkreise bzw. das Land Niedersachsen finanziert werden. Bis zu 90 % der anfallenden Kosten können durch den Bund getragen werden, sofern die Strecken förderfähig sind. Weitere Kosten würden für die Anschaffung zusätzlicher Straßen­bah­nen (Stückpreis zwischen 2.5 und 3 Mio Euro, vermutlich teilweise förderfähig durch den Bund) und den Bau weiterer Depots entstehen. Durch die Nachrüstung von Straßenbahnen mit Akkus, um einzelne Netzabschnitte ohne Oberleitung befahren zu können. Vorschläge zur Beschleunigung des Straßenbahnausbaus Konflikte um Ausbaupläne sind nicht immer zu vermeiden, Verbesserungspotential sehen wir jedoch u.a. in folgenden Punkten:\nFehlende Gesamtperspektive: Bei der Planung der Osttangente wurde die Ausdünnung des Taktes nach Sebaldsbrück beklagt. Eine gleichzeitige Projektierung der ebenfalls geplanten Verbindung vom Weserwehr zur Malerstraße hätte diesen Einwand gar nicht erst auftreten lassen.\nZur Beschleunigung des Netzausbaus und der Verkehrswende werden mehr Mittel für die Planung, die Bürgerbeteiligung und die Kommunikation benötigt.\nArbeitsabläufe innerhalb der verantwortlichen Behörden müssen optimiert werden.\nBremen sollte sich auf Bundes-/EU-Ebene langfristig dafür einsetzen, das Pla­nungs­recht, z.B. die Optimierung von EU-Ausschreibungen, zu ändern.\nMögliche Klagen gegen einzelne Ausbauprojekte haben weniger Relevanz, wenn es einen umfassenderen Ausbauplan gibt und in der Zwischenzeit andere Planungen verfolgt werden.\nBaumfällungen lassen sich reduzieren, indem die Straßenbahn abschnittsweise ohne Oberlei- tung fährt und/oder die Trassen auf bestehenden Fahrspuren zulasten des MIV verlaufen. Im Münchener Englischen Garten ist eine Tram ohne Oberleitung geplant. Die Siemens-Straßenbahnen der Baureihe Avenio, die auch in Bremen gerade eingeführt werden, erlauben grundsätzlich eine Nachrüstung von Akkus. Es ist zu prüfen, ob dies auch bei den in Bremen ausgelieferten Fahrzeugen möglich ist.\nIn Abschnitten mit engem Straßenzuschnitt sollte eine eingleisige Füh­rung geprüft werden.\nDie Platzierung von Oberleitungsmasten zwischen den Gleisen anstatt beidseitig entlang der Straße kann das Konfliktpotential reduzieren.\nUnsere Forderungen\nDie Bremer Landesregierung und das Verkehrsressort müssen den Ausbau des Nahverkehrs, insbesondere des Straßenbahnnetzes, deutlich ernster nehmen.\nDie aktuelle Fortschreibung des VEP 2025 darf nicht ohne umfangreiche, zusätzliche Projekte zum Ausbau des Straßenbahnnetzes verabschiedet werden.\nDamit ein Ausbau auch umgesetzt werden kann, muss eine langfristige Finanzierungsperspektive auf den Weg gebracht werden. Das Land Berlin plant, von 2020 bis 2035 28,1 Milliarden Euro in den Nahverkehrsausbau zu investieren. Das sind, umgerechnet auf die Bevölkerungszahl, 7630,- Euro pro Einwohner*in. Bremen sollte hier mindestens gleichziehen.\nFür eine beschleunigte Umsetzung von Ausbauprojekten sollte im Verkehrsressort deutlich mehr Personal eingestellt werden.\nBereits im Verkehrsentwicklungsplan 2025 enthaltene Strecken\nVerlängerung von Huchting, Roland-Center nach Mittelshuchting, Brüsseler Str. und Weyhe, Hagener Str. [VEP-Maßnahmennr. BS.19, BS.20]. Teilweise Benutzung von Strecken der Bremen-Thedinghauser Eisenbahn (BTE). Streckenlänge: ca. 13,8 km.\nVerlängerung Kulenkampffallee zur Universität [VEP-Maßnahmennr. E.5]. Streckenlänge: ca. 1,7 km.\nVerlängerung Gröpelingen nach Oslebshausen [VEP-Maßnahmennr. E.1]. Streckenlänge: ca. 2 km.\nQuerverbindung Riensberg nach Horn [VEP-Maßnahmennr. E.2]. Streckenlänge: ca. 1 km.\nQuerverbindung Weserwehr zur Malerstr. [VEP-Maßnahmennr. E.3]. Streckenlänge: ca. 500 m.\nQuerverbindung Ost von Julius-Brecht-Allee über Steubenstr. zur Benningsenstr. [VEP-Maßnahmennr. BS.18]. Streckenlänge: ca. 1,5 km.\nVerlängerung Sebaldsbrück nach Tenever [VEP-Maßnahmennr. E.4]. Streckenlänge: ca. 4,4 km. Während der VEP-Entwicklung diskutierte Strecken (nicht aufgenommen)\nQuerverbindung Neustadt von Huckelriede über Kornstr. und Gastfeldstr. bis zur Langemarckstr. In unserem Vorschlag wird diese Strecke zwischen Langemarckstraße und Kirchweg nur eingleisig geführt und zusätzlich wird eine weitere eingleisige Strecke durch die Gastfeldstraße und Pappelstraße geführt. Streckenlänge: ca. 4,8 km.\n(teilweise) Querverbindung Nord von Walle über Findorff und den Bürgerpark nach Schwachhausen/Kirchbachstr. Wir haben als eine mögliche Alternative eine Tunnelverbindung aufgenommen, andere Alternativen sind denkbar. Streckenlänge: 6,95 km.\n(teilweise)Verlängerung Bürgerpark nach Findorff, entlang Hollerallee, Eickedorfer Straße, Fürther Straße. Streckenlänge: ca 1,7 km.\n(teilweise) Streckenast nach Woltmershausen, Rablinghausen. Allerdings führt unsere vorgeschlagene Verbindung, nicht wie im VEP über die historische Straßenbahn über die Woltmershauser Str., sondern bis Friedhof über die Simon-Bolivar-Straße und Auf dem Bohnenkamp, direkt am Tabakquartier vorbei. Streckenlänge: ca. 4,8 km.\nStrecken, die (hauptsächlich) unsere eigenen Ideen sind\nVerbindung von der Falkenstraße über die Findorffstraße zur Hollerallee. Ermöglicht Anbindung des Schlachthofs und trägt als zusätzliche Querung der Bahngleise zur Netzstabilisierung bei. Streckenlänge: ca. 1 km.\nStraßenbahn in der Überseestadt, inkl. Weser- und Hafensprung. Bereits in Planung, aber nicht im VEP enthalten. Wir streben jedoch eine umfassendere Einbindung der Überseestadt ins Gesamtnetz an. Die Streckenführung basiert auf der Stellungnahme von Einfach Einsteigen Streckenlänge: ca. 6 km.\nStrecke von Tenever nach Oyten. Beispiel für eine Verbindung in das Umland, um Pendler*innen eine Alternative zum Auto zu geben. Weiterer Ausbau in Oyten selbst, u.a. in die (geplanten) Gewerbegebiete, scheint sinnvoll. Streckenlänge: ca. 5,7 km.\nStrecke von Mittelshuchting/Brüsseler Str. über Delmenhorst nach Harpstedt. Kostengünstige Anbindung des Bremer/Delmenhorster Umlands, um Pendler*innen attraktive Verbindungen zu bieten. Teilweise auf den bestehenden Strecken der Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn. Streckenlänge: ca. 29,8 km.\nAnbindung Stahlwerke, die bisher schlecht an den Nahverkehr angebunden sind. Streckenlänge: ca. 2,8 km.\nVerbindung Huckelriede - Brinkum und Verlängerung der Mitbenutzung der BTE-Strecke bis Thedinghausen. Der Abschnitt Huckelriede bis Brinkum basiert auf einer alten BSAG-Planung. Streckenlänge: ca. 20,7 km.\nAnbindung des GVZ, das bisher nur schlecht über die regelmäßig überfüllte Buslinie 63(S) angebunden ist. Streckenlänge: ca. 5,3 km.\nAnbindung Oberneuland: realisiert als Querverbindung von Horn an der heutigen Linie 4 über Oberneuland bis zur Haltestelle Osterholzer Landstr. an der heutigen Linie 1. Streckenlänge: ca. 6,5 km.\nQuerverbindung von Peterswerder nach Kattenturm. Essentieller Bestandteil der Ringlinie 9 über die Erdbeerbrücke. Streckenlänge: 4,3 km.\nQuerverbindung Horn nach Sebaldsbrück. Führt von (H) Bgm.-Spitta-Allee über die gleichnamige Straße, dann über In der Vahr und Vahrer Str. nach Sebaldsbrück (Streckenverlauf Bus 21). Streckenlänge: ca. 4 km.\nBremen-Nord. Führt vom Bhf Oslebshausen über Grambke, Burg, Lesum nach Vegesack (Strecke Bus 95). Das Teilstück bis Ossietzkystraße ist Voraussetzung für die Strecke zu den Stahlwerken. Streckenlänge: ca. 10,7 km.\nAnbindung Bhf Gröpelingen. Zweigt kurz hinter Gröpelingen von der Bremen-Nord-Strecke ab und führt durch den Schwarzen Weg zum geplanten Bhf Gröpelingen. Streckenlänge: ca. 0,9 km.\nImpressum Redaktion: Mark Wege Text: Mark Wege, Dieter Mazur Konzept: Mark Wege, Julian Unbescheid, Simon Schreckenberg Weitere Mitarbeit: Johannes Bouchain, Sabine Sommer, Lisa Tschink, Bernd Quellmalz, Beatrix Wupperman, Wolfgang Geißler Linienplan: Simon Schreckenberg Layout \u0026amp; Grafiken: Adriana Lemus — vicexversa.com Fotonachweise: s. 2 / Dieter Mazur: Birgit Wingrat / Mark Wege: Anna Rachow; s. 1, 3, 4, 10, 11 / Straßenbahnen: Julian Unbescheid\nEinfach Einsteigen e.V. Postfach 106052 28060 Bremen Telefon: 0421 / 56 50 54 76 https://einsteigen.jetzt team@einsteigen.jetzt Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) e.V. Landesverband Bremen Am Dobben 44 28203 Bremen Telefon: 0421 / 79 00 20 https://bund-bremen.net info@bund-bremen.net\n","date":"16 Juni 2023","permalink":"/themen/mehr-stra%C3%9Fenbahn-wagen/","section":"Themen und Konzepte","summary":"Mitte der 1980er Jahre hat der BUND ein Straßenbahnausbau-Konzept erarbeitet, von dem maßgebliche Anteile später auch im offiziellen ÖPNV-Konzept des Bremer Senats Berücksichtigung fanden. Darin enthalten war u.a. auch die Wiederaufnah­me der Linie 4 nach Horn-Lehe sowie deren Weiterbau nach Borgfeld und Lilienthal. Anfang 2019 hat Einfach Einsteigen sein Basiskonzept für einen umlagefinanzierten Nahverkehr veröffentlicht.","title":"Mehr Straßenbahn wagen!"},{"content":"Vorbemerkung:\nDies ist das Einfach Einsteigen Basiskonzept für einen umlagefinanzierten, ausgebauten Nahverkehr in Bremen, wie wir es im Januar 2019 veröffentlicht und angesichts der damaligen Koalitionsverhandlungen zwischen SPD, Grünen und der Linken aktualisiert haben. Die Grundidee ist ein paritätisch durch Wirtschaft und Bürger*innen zu gleichen finanzierter Nahverkehrsbetrieb, der es erlaubt diesen fahrscheinfrei zu betreiben und umfassende Mittel für einen Nahverkehrsausbau zur Verfügung zu haben. Damit setzen wir uns von etwaigen Forderungen nach einem generell kostenlosen Nahverkehr ab. Die Verwirklichung soll als Teil eines Gesamtkonzepts für eine Verkehrswende geschehen, das Maßnahmen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs, zur Einschränkung des PKW-Verkehrs und weitere Maßnahmen mit einschließt.\nStand der Dinge #Seit dem ist eine Menge passiert: Die damals neue rot-grün-rote Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag die Prüfung unseres Konzepts und anderer Konzepte vereinbart. Diese Prüfung wurde während der Legislaturperiode durch das Verkehrsressort nie richtig abgeschlossen. Es wurden nur Teilaspekte geprüft. Interessant ist aber, dass alle Koalitionspartner im Laufe der Legislaturperiode aus unserem Vorschlag abgeleitete Konzepte veröffentlicht haben (Bremen Ticket der SPD, Grüne, LINKE), die auf einer Finanzierung des Nahverkehrsbetriebs überwiegend aus der Grundsteuer setzen. Ein Fortschritt, aber aus unserer Sicht fehlte gerade die für uns wichtigen Finanzierung eines substanziellen Ausbaus des Netzes weitestgehend. In den Wahlprogrammen zur Landtagswahl 2023 tauchten die Forderungen wieder auf. Das Finanzierungsinstrument wurde aber offen gelassen und erlaubt auch eine Finanzierung durch eine Umlage.\nEinfach Einsteigen und das Deutschlandticket #Mittlerweile haben auch Corona, die Energiekrise und das (4)9 €-Ticket neue Fragen aufgeworfen: Sicher dürfte sein, dass die Rechnung nicht mehr exakt die Gleiche ist. Gestiegene und neue Subventionen, aber auch Kosten für Betrieb und Bau von Infrastruktur machen es leider für uns nicht leicht, aktuell eine neue Berechnung vorzunehmen. Wir gehen aber davon aus, dass vom Grundsatz her unsere Idee weiterhin stimmig ist und funktioniert.\nEinige Menschen gehen davon aus, dass die Einführung des Deutschlandtickets der Erfüllung unserer Forderung sehr nahekommt und dass man vielleicht nur noch eine Preissenkung fordern müssen, also quasi das 9 €-Ticket wieder einführt. Das ist nicht korrekt: Ein wesentlicher Hintergrund unseres Ansatzes ist es, kontinuierlich sehr viele Mittel für den Ausbau von Infrastruktur bereitzustellen. Die Fahrscheinfreiheit ist ein willkommener Nebeneffekt, der nicht Selbstzweck ist. Wir halten einfache und günstige Tarife für wichtig. Aber halten da regional angepasste Konzepte für sinnvoller. Forderungen nach einem bundesweit kostenlosen Nahverkehr oder einem bundesweit gültigem 9 €-Ticket nützen weder dem Klimaschutz, noch der Verkehrswende. Mit heißer Nadel gestrickte Studien, die anderes behaupten, haben uns methodisch nicht überzeugt. Ein bundesweit gültiges, günstiges Nahverkehrsticket führt unnötigem Mehrverkehr, vertreibt teilweise sogar Stammfahrgäste, die für ihre Alltagsbesorgungen auf den Nahverkehr angewiesen sind. Auch, wenn es der Erfahrung des Einfach Einsteigen Gefühls nahe kommt, glauben wir nicht, dass es zu den Aufgaben des Staates gehört, Menschen jederzeit bundesweit kostengünstige Reisen im Nahverkehr zu ermöglichen. Für Menschen mit geringem Einkommen sollten andere Wege gefunden werden, damit diese gelegentlich bundesweit reisen können. Als soziale Maßnahme zur gesellschaftlichen Teilhabe wäre ein ausgebauter, günstiger Nahverkehr in der Region wichtiger. Das wäre auch sozialer, weil damit nicht die Mitarbeitenden der Verkehrsbetriebe regelmäßig an ihre Belastungsgrenzen getrieben und Menschen im Rollstuhl nicht aus den Zügen vertrieben werden würden.\nDennoch ist das Deutschlandticket (vorerst) Realität und wirft rechtliche und finanzstrukturelle Fragen in Zusammenhang damit auf. Wir bemühen uns um Klärung und rechtliche Gutachten.\n","date":"16 Juni 2023","permalink":"/konzept-bremen/","section":"Themen und Konzepte","summary":"Das Konzept von einfach einsteigen für Bremen und Umland","title":"Konzept Bremen"},{"content":"Anmeldung\nZu den Berichten vergangener Barcamps.\nAustauschen und Vernetzen für einen besseren Nahverkehr in Bremen und Niedersachsen\nAuch in diesen diesem Jahr bringen wir Freundinnen und Freunde des Nahverkehrs aus Bremen und Niedersachsen zum (im) Barcamp Nahverkehr zusammen. Eingeladen sind alle, die an einem besseren Nahverkehr interessiert sind: Privatpersonen, Menschen aus Verbänden, Initiativen, Politik, Behörden, (Nahverkehrs)unternehmen und Wissenschaft.\nDer Ablauf ist so gestaltet, dass mit wenig Formalitäten jede*r etwas beitragen kann und ein gemeinsamer, niedrigschwelliger Austausch möglich ist. Es gilt das Barcamp-Du und am Beginn der Veranstaltung wird aus vorgeschlagenen Beiträgen das Programm zusammengestellt.\nFormate und Themen\nInnerhalb des Programmes ist Platz für alle Themen rund um den Nahverkehr und seiner Verbesserung. Der Zeitrahmen pro Slot beträgt eine Stunde. Denkbare Formate sind Vorträge, Diskussionen und / oder Workshops. Wir möchten in diesem Jahr insbesondere dazu ermutigen, die vorgeschlagenen Sessions im Vorfeld vorzubereiten. Ob diese stattfinden können, hängt vom Interesse der Teilnehmenden ab. Denkbare Themen von Sessions können z.B.: Nahverkehrsausbau, Tarife, technische, planerische und organisatorische Fragen, Barrierefreiheit, die Verbindung von Nahverkehr mit dem Umweltverbund oder Beteiligung sein.\nAblauf\nEs gibt vier Runden, die je eine Stunde andauern werden, wobei jeweils drei bis vier Themenslots parallel stattfinden. Dieses Jahr wird es ferner einen Strang geben, in denen jede Stunde drei Beträge a 20 Minuten zum Thema Bahn-Reaktivierungen angeboten werden können. Die vierte Runde am Nachmittag wird dieses Mal für Austausch- und Vernetzungsrunden für verschiedene Zielgruppen zur Verfügung stehen. Geplant sind bisher Runden für Menschen unter 30, Frauen, (Kommunal- und Partei)Politik und zum Thema Reaktivierungen. Ferner werden alle Sessions gut dokumentiert und im abschließenden Plenum vorgestellt, damit alle auch von denen profitieren können, an denen sie nicht teilgenommen haben. Am Abend findet in diesem Jahr im Anschluss auch der Public-Transport-Slam als unterhaltsamer Abschluss des Tages statt.\nZu Beginn des Barcamps wird das Programm nach den Interessen der Teilnehmenden zusammengestellt. Das nachfolgende Programm gliedert sich dann in 4 hintereinander stattfindende Sessions, wobei eine Session genau eine Stunde dauert und bis zu 5 parallel stattfindende Angebote umfasst. Dabei wird es pro Session fest ein Angebot zum Thema Reaktivierung geben. Außerdem ist die letzte Session am Nachmittag für Netzwerktreffen von jungen Menschen, Frauen, sowie zum Thema Streckenreaktivierungen und Barrierefreiheit vorsehen. In einem abschließenden Plenum werden dann noch die Ergebnisse aller Sessions kurz vorgestellt.\nFür Essen und Getränke wird mittags und in den Pausen während des Barcamps ausreichend gesorgt. Der Tagungsort ist (weitgehend) barrierefrei. Um Menschen mit Kindern die Teilnahme zu erleichtern, bieten wir in diesem Jahr auch Kinderbetreuung an.\nOrganisiert von Einfach Einsteigen gemeinsam mit dem VCD Bremen.\nDie Teilnahme ist grundsätzlich kostenfrei. Wir bitten allerdings um einen freiwilligen Beitrag nach Selbsteinschätzung, um die nicht unerheblichen Kosten für die Vorbereitung und Durchführung des Barcamps decken zu können. Herzlichen Dank!\nMitträgerinnen des Barcamps 2023\nZeitplan des Barcamps 2023\n009:00 Uhr – 09:30 UhrEinlass für Vereine und Organisationen, die Infomateralien auslegen 09:30 Uhr – 10:00 UhrEinlass für alle, Anmeldung10:00 Uhr – 11:00 UhrThemenfindung11:10 Uhr – 12:10 UhrErste Phase12:20 Uhr – 13:20 UhrZweite Phase13:20 Uhr – 14:30 UhrMittagspause14:30 Uhr – 15:30 UhrDritte Phase15:30 Uhr – 15:50 UhrKaffee + Kuchen16:00 Uhr – 17:00 UhrPräsentationen und Berichte17:00 UhrEnde des Barcamps\nVeranstaltungsort: Skatehalle bei der alten Post\nSportgarten e. V. An der Weide 50a 28195 Bremen\nDie Fotos auf dieser Seite zeigen Teilnehmende vom Barcamp 2020 und wurden von Friedemann Wagner aufgenommen.\nVergangene Barcamps #Barcamp Nahverkehr 2022\nBarcamp Nahverkehr 2021\nBarcamp Autofreie (Innen)stadt 2021\nBarcamp Nahverkehr 2020\n","date":"5 Juni 2023","permalink":"/barcamp/","section":"Blog","summary":"\u003cp\u003e\u003ca href=\"/barcamp/anmeldung/\"\u003eAnmeldung\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eZu den \u003ca href=\"#berichte\"\u003eBerichten vergangener Barcamps\u003c/a\u003e.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAustauschen und Vernetzen für einen besseren Nahverkehr in Bremen und Niedersachsen\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e","title":"Barcamp Nahverkehr Bremen-Niedersachsen am 16. September 23"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/austausch/","section":"Tags","summary":"","title":"Austausch"},{"content":"Einfach Einsteigen veröffentlicht heute seine Wahlprüfsteine zur Bremischen Bürgerschaftswahl. Besonders spannend sind hierbei die Positionen für einen ausgebauten und fahrscheinfreien Nahverkehr in Bremen. Sowohl CDU als auch FDP lehnen einen fahrscheinfreien ÖPNV ab. Wobei die CDU Verbesserungen im Nahverkehr über mehr Anwohnerparkgebiete und entsprechende Einnahmen finanzieren will. Die aktuellen Koalitionsparteien SPD, Grüne und Linke hingegen befürworten einen ausgebauten und fahrscheinfreien ÖPNV. Die SPD legt sich dabei noch nicht auf einen Finanzierungsweg fest, wohingegen die Grünen diesen mit einer monatlichen Umlage für alle Bremer*innen, sowie Pendler*innen- und Tourist*innen finanzieren würde. Alternativ schlagen sie einen Finanzierung über eine Erhöhung der Grundsteuer vor. Eine Option, die auch von der Linken in Kombination mit einer Erhöhung der Gewerbesteuer ins Spiel gebracht wird.\nWeitere Fragen haben wir zum allgemeinen ÖPNV Ausbau, der Straßenbahn in der Innenstadt, mehr Querverbindungen, aufgesetzem Gehwegparken, Tempo 30, E-Autos, Mobilitätsvision für Bremen und zu Verkehrssicherheit gestellt.\nAlle zehn Fragen und die Antworten der einzelnen Parteien können Sie hier nachlesen.\n","date":"5 Mai 2023","permalink":"/einfach-einsteigen-veroeffentlicht-wahlpruefsteine-zur-bremischen-buergerschaftswahl/","section":"Presse","summary":"Wir haben, vor der Wahl, Wahlprüfsteine an die etablierten Parteien versendet, um ihre Haltung zu wesentlichen Themen der Mobilität zu erfragen, damit den Wähler*innen eine fundierte Entscheidung bei der, zu dem Zeitpunkt anstehenden, Wahl ermöglicht wird.","title":"Einfach Einsteigen veröffentlicht Wahlprüfsteine zur Bremischen Bürgerschaftswahl"},{"content":" Pressemitteilungen und Medienresonanz\nPresseverteiler Für Journalist*innen und Medienschaffende\nE-Mail-Adresse * Weiter → Bitte eine gültige E-Mail-Adresse eingeben.\nVorname * Nachname * Medium / Redaktion + Weitere Angaben (optional) Anrede — Herr Frau Divers Titel PLZ Spam-Schutz… Ich bin damit einverstanden, den Presseverteiler von Einfach Einsteigen zu erhalten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Vielen Dank! Sie werden in Kürze in unseren Presseverteiler aufgenommen. Leider konnte die Anmeldung nicht abgeschlossen werden. Bitte später erneut versuchen. Anmelden Wird gesendet… ","date":null,"permalink":"/presse/","section":"Presse","summary":"Pressemitteilungen und Medienresonanz","title":"Presse"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/medienresonanzen/","section":"Tags","summary":"","title":"Medienresonanzen"},{"content":"Interview am 05.05.2023 mit Wolfgang Geißler:\nYour browser does not support the audio element. ","date":"5 Mai 2023","permalink":"/radiointerview-bremen-zwei/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003eInterview am 05.05.2023 mit Wolfgang Geißler:\u003c/p\u003e\n\n\u003caudio controls preload=\"metadata\"\u003e\n  \u003csource src=\"/wp-content/uploads/Deutschlandticket-endlich-da-Bremen-denkt-schon-lange-weiter-%5F-Studio-live-Wolfgang-Geissler-Einfach-einsteigen.mp3\" type=\"audio/mp3\"\u003e\n  Your browser does not support the audio element.\n\u003c/audio\u003e","title":"Radiointerview Bremen Zwei"},{"content":"Wir haben, vor der Wahl, Wahlprüfsteine an die etablierten Parteien versendet, um ihre Haltung zu wesentlichen Themen der Mobilität zu erfragen, damit den Wähler*innen eine fundierte Entscheidung bei der, zu dem Zeitpunkt anstehenden, Wahl ermöglicht wird.\nHier sind die Fragen, Antworten und die Position von Einfach Einsteigen und den Parteien vor der Wahl:\n1. Soll der ÖPNV weiter ausgebaut werden? Wenn ja, was genau soll bis wann getan werden? Was wird das kosten und wie wollen Sie es finanzieren?\nWir haben in unserem Konzept „Mehr Straßenbahn wagen“ einen Vorschlag für eine Verdopplung des Bremer Straßenbahnnetzes vorgelegt. Die Finanzierung erfolgt über die frei werdenden Haushaltsmittel, wenn das Einfach Einsteigen Konzept für einen umlagefinanzierten Fahrscheinfreien Nahverkehr umgesetzt wird.\nLeider wurde der ÖPNV in den letzten Jahren kaum ausgebaut. Wir werden die Maßnahmen, die 2014 im Verkehrsentwicklungsplan (VEP) einschließlich der Fortschreibung einstimmig beschlossen wurden, schnellstmöglich auf den Weg bringen. Die dafür erforderlichen finanziellen Mittel werden wir in den kommenden Haushalten zur Verfügung stellen. Mit unserer Idee einer Klima-Anleihe werden zusätzliche Mittel für Ausbauprojekte im Sinne des Klimaschutzes zur Verfügung stehen.\nDer Ausbau des ÖPNV ist uns ein großes Anliegen, das wir energisch vorantreiben möchten. Wir orientieren uns dabei an den Vorhaben des VEP 2025 sowie der im letzten Jahr verabschiedeten Fortschreibung. Neben dem Ausbau der Infrastruktur setzen wir uns für Fahrschein- und Fahrplanfreiheit ein. Im Rahmen der sog. Fastlanes hat der Senat Kreditermächtigungen in Höhe von 2,5 Mrd. Euro für Klimaschutzmaßnahmen beschlossen, welche zu einem Teil auch in den Mobilitätssektor fließen. Zusätzlich verfolgen wir das Ziel, die Fahrscheinfreiheit und Ausbaumaßnahmen über eine Erhöhung der Grundsteuer abzusichern.\nWir wollen den Takt und die Verbindungen unserer Straßenbahnen und Busse sowie die Fahrradinfrastruktur massiv ausbauen. Zur stärkeren Nutzung des ÖPNV wollen wir ihn ticketlos machen (ticketlos plus), das Straßenbahnnetz ausbauen und den 7-Minuten-Takt einführen. Mit einem Mobilitätsgesetz sorgen wir für eine solide ÖPNV-Finanzierung. Diese soll unter anderem auf einer Erhöhung der Parkgebühren basieren. So wird zunächst rechtlich geprüft, wie wir eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung über Ticketautomaten und Apps für öffentliche Parkplätze einführen können und welche Möglichkeiten wir haben, um sie nach Größe des Autos, Antriebsart und Anschluss an den ÖPNV zu staffeln. Darauf aufbauend entwickeln wir ein Konzept, dass das Parken im öffentlichen Raum in Bremen im Regelfall zunächst ca. 30 Euro im Monat kosten lassen wird. Mit diesen Einnahmen können wir den ÖPNV-Ausbau bis 2027 und weitere Angebote wie Carsharing-Dienstleistungen bezahlen. Die 11 Angebotsstufen sind für uns wichtig. Es wurden erhebliche Mittel für den Ausbau durch den Klimafonds bereitgestellt.\nBis 2030 muss der Anteil des PKW-Verkehrs um 30 % reduziert werden. Für eine gelingende Verkehrswende ist also ein zügiger Ausbau des ÖPNVs in Bremen absolut zwingend. Wesentliche Ausbauziele für ÖPNV, Carsharing, Rad- und Fußverkehr sowie Festlegungen zur Umverteilung von Investitionen zugunsten des Umweltverbunds wollen wir in einem Mobilitätsgesetz festhalten. Durch das priorisierte Maßnahmenpaket „Dekarbonisierung des Verkehrs“ stehen insgesamt bis 2027 ca. 600 Millionen Euro für den Verkehrssektor zur Verfügung, davon ca. 100 Millionen für den Ausbau des ÖPNV in Bremen und Bremerhaven. Da die Enquete-Kommission den Finanzbedarf allein im Sektor Verkehr auf rund 2,3 Milliarden Euro beziffert, möchten wir als LINKE die erforderlichen Mittel auch über 2027 hinaus über den Klimafond und die Ausnahmeregel von der Schuldenbremse aufbringen.\nWir wollen den ÖPNV weiter ausbauen. Dazu wollen wir die Taktung erhöhen. In Bremen soll diese bei 7 Minuten (von 06:00 und 22:00) liegen – nachts soll alle 25 Minuten eine Fahrt möglich sein. Des Weiteren wollen wir die Anbindung an das GVZ verbessern und die Busverbindungen stärker ausbauen sowie auch dort die Taktung erhöhen. Selbiges gilt für die Überseestadt – auch hier setzen wir uns für einen Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel ein. Für uns Freie Demokraten ist klar, dass die Verbesserung und Erweiterung der Infrastruktur ein wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung Bremens ist, weshalb wir diese Projekte schnellstmöglich angehen möchten. Bezüglich der Finanzierung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen müssen Haushaltsmittel umgeschichtet und anders priorisiert werden, zum anderen werden wir vom Bund Mittel einfordern. Für den ÖPNV-Ausbau zum GVZ schwebt uns ein Gemeinschaftspool vor, welcher von Arbeitgebern und den Gewerbegebieten mitfinanziert wird.\n2. Der ÖPNV ist bisher über Subventionen und Fahrscheinverkäufe finanziert. Wollen Sie, dass Bremen einen fahrscheinlosen Nahverkehr bekommt und wie soll dieser finanziert werden?\nMit dem Konzept für einen fahrscheinfreien, umlagefinanzierten Nahverkehr haben wir ein Modell entwickelt, dass mehr Geld für den Nahverkehr bringt und ihn gleichzeitig fahrscheinfrei macht.\nWir lehnen zum derzeitigen Zeitpunkt einen fahrscheinlosen ÖPNV, finanziert u.a. über die Erhöhung der Grundsteuer, ab. Unser Ziel ist es, den ÖPNV durch qualitative und quantitative Maßnahmen deutlich attraktiver zu machen; die Fahrgastzahlen zu erhöhen und dadurch zum Klimaschutz beizutragen. Wir wollen zudem ein 365-Euro-Ticket einführen und den Schülerinnen und Schülern im Land Bremen den ÖPNV kostenlos ermöglichen sowie einen kostenlosen ÖPNV im Innenstadtbereich etablieren. Wie im Rahmen der Fortschreibung des VEP beschlossen, werden wir durch zusätzliche Bewohnerparkzonen mehr Geld für die Finanzierung des ÖPNV zur Verfügung haben. Am Ende ist es eine Frage der Prioritätensetzung im Haushalt, die wir für den Verkehr als unabdingbar ansehen.\nWir setzen uns für eine grundlegende Verbesserung der Finanzausstattung des ÖPNV ein und bekennen uns dabei ausdrücklich zu Solidarsystemen der Finanzierung. Mit unserem Vorschlag zum Bremen-Ticket traut sich Bremen als einzige Stadt dieser Größe in Deutschland und eine der wenigen Städte in Europa an ein mutiges Zukunftsprojekt: den kostenfreien Nahverkehr. Diesen wollen wir in einem solidarischen Modell, das alle einbezieht und für alle gut leistbar ist, finanzieren. Dazu gehört auch der Ausbau des ÖPNV-Angebots, damit dieser für alle tatsächlich zu einer attraktiven Alternative zu anderen Verkehrsträgern wird.\nWir wollen einen ticketlosen Nahverkehr (ticketlos plus). Dafür wollen wir eine Verkehrsumlage in Bremen entwickeln: ein monatlicher Beitrag von allen Bremer*innen, Pendler*innen und eine Abgabe für Tourist*innen. Dadurch können dann alle frei mit Bus und Bahn im 7-Minuten-Takt fahren. Es gibt grundsätzlich zwei zu prüfende Varianten: Eine Umlage und eine Erhebung über die Grundsteuer.\nFür eine echte Verkehrswende ist ein wichtiger Baustein das Angebot eines preisgünstigen und leistungsfähigen ÖPNV, der eine echte Alternative für die meisten Fahrten darstellt und dem gegenüber der PKW nur wenig oder gar keine Zeitersparnis bringt. Der ticketfreie ÖPNV ist daher für DIE LINKE ein Schlüsselprojekt. Das 9-Euro-Ticket hat gezeigt, wie stark Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, wenn der Preis stimmt. Es geht hierbei auch um ein Stück Freiheitsgewinn für alle – vor allem für diejenigen, die sich Mobilität jetzt schon kaum noch leisten können. Finanzieren wollen wir das über die Anhebung der Grundsteuer auf Wohnen und der Gewerbesteuer. Das ist das sozial gerechteste Modell, weil die Belastung gestaffelt ist nach Lebensstandard bzw. nach Gewinn. Zusätzliche Einnahme können und müssen generiert werden über die City-Tax für Tourist*innen, eine Veranstaltungsabgabe und konsequente Parkraumbewirtschaftung.\nNein, einen fahrscheinlosen Nahverkehr wollen wir nicht. Entbürokratisierung und eine einfache Handhabung im Nahverkehr ist uns aber wichtig, weshalb wir die Einführung des digitalen Deutschlandtickets durch den Bundesminister für Digitalisierung und Verkehr begrüßen und unterstützen.\n3. Soll die Straßenbahn von der Obernstraße in die Martinistraße verlegt werden? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?\nNein, die Straßenbahn soll in der Obernstraße bleiben, weil dadurch die beste Anbindung der Innenstadt gewährleietet wird und eine Verlegung massive Kosten und eine jahreslange Großbaustelle verursachen wurde. Diese Mittel würden für den Ausbau in andere Stadtteile fehlen.\nJa, durch die Straßenbahn sind andere Nutzungsmöglichkeiten in der Obernstraße aktuell so gut wie unmöglich. Daher gilt es, die Straßenbahn aus der Obernstraße zu entfernen. Diese soll in die Martinistraße verlegt werden. Ziel ist es, auch hier neuen Raum zu schaffen, welcher anders bzw. erstmalig genutzt werden kann. Da die Martinistraße aktuell ein Provisorium darstellt, bietet sich hier die Chance einen neuen Straßenraum, mit neuen Möglichkeiten hinsichtlich Aufenthaltsqualität, Radverkehr, ÖPNV und Autoverkehr insgesamt zu schaffen.\nWir wollen den ÖPNV in der Innenstadt neu denken. Die derzeitige Linienführung dient nicht in jeder Hinsicht dem Ziel einer attraktiven, vielfältigen und lebendigen Innenstadt. Insbesondere steht die Straßenbahn der Entwicklung der Obernstraße und des Marktplatzes mit Rathaus und Roland im Weg. Außerdem entsprechen die Haltestellen an der Domsheide und vor der Glocke nicht unseren Erwartungen an einen attraktiven Bus- und Straßenbahnverkehr. Deshalb haben wir eine umfassende städtebauliche und verkehrliche Machbarkeitsstudie zur grundsätzlichen Neuausrichtung des ÖPNV in der Innenstadt mit dem Ziel der Verlegung der Straßenbahn aus der Obernstraße in die Martinistraße sowie einer Haltestelle in der Balgebrückstraße auf den Weg gebracht. Die Studie ist die Grundlage für unsere weiteren Entscheidungen.\nWir sehen eine Verlegung der Straßenbahn aus der Obernstraße in die Martinistraße aufgrund der zu erwartenden hohen Kosten und der langen Bauzeit sehr kritisch. Derzeit findet eine vom Mobilitätsressort in Auftrag gegebene Machbarkeitsuntersuchung statt. Sobald ein Ergebnis vorliegt, werden wir uns mit der möglichen Verlegung noch einmal intensiv befassen.\nEine lebendige Innenstadt und eine Straßenbahnlinie mitten hindurch sind keine Gegensätze. Andere Städte verlegen mehr Straßenbahnlinien in die Innenstadt, damit Geschäfte, Restaurants, Aufenthaltsraum so gut wie möglich erreichbar sind. Die Verlegung würde viel Geld und Zeit kosten, und es gibt keine wirkliche Rechtfertigung dafür. Auch aus Gründen der Barrierefreiheit sollte aus LINKER Sicht die Straßenbahn in der Obernstraße verbleiben.\nWir möchten die Straßenbahn aus der Obernstraße wegverlegen. Die Obernstraße soll künftig als Erlebnisraum fungieren und mehr zur Attraktivität der Innenstadt beitragen. Statt einer Verlegung in die Martinistraße könnte eine Umleitung über die Westerstraße günstiger und schneller gehen, denn hierfür müssten keine neuen Gleise verlegt werden. Voraussetzung ist, dass die Weserbrücken dem Stand halten. Dies sollte ein Gutachten prüfen.\n4. Wollen Sie die ÖPNV-Querverbindungen der Stadt stärken, um die Haltestellen in der Innenstadt zu entlasten und Wege zwischen Stadtteilen zu verkürzen? Wenn ja, welche konkreten Maßnahmen planen Sie? Bis wann? Was soll das kosten und wie soll es finanziert werden?\nWir haben in unserem Konzept „Mehr Straßenbahn wagen“ einen Vorschlag für eine Ringlinie vorgelegt. Die genau Führung ist noch zu prüfen. Die Finanzierung erfolgt über die frei werdenden Haushaltsmittel, wenn das Einfach Einsteigen Konzept für einen umlagefinanzierten Fahrscheinfreien Nahverkehr umgesetzt wird.\nDie Teilfortschreibung des VEP sieht zusätzliche Querverbindungen im Rahmen von Expressbuslinien vor. Diese werden wir noch in der nächsten Legislaturperiode auf den Weg bringen und die dafür erforderliche Finanzierung (Investitionskosten ca. 25 Mio. Euro und Standardjahrkosten ca. 7 Mio. Euro) im Haushalt sicherstellen.\nWir unterstützen die BSAG bei der Umsetzung der Angebotsoffensive, die die Qualität des ÖPNVs in Bremen wesentlich erhöhen wird. Konkret beinhaltet die Angebotsoffensive unter anderem ein leistungsfähiges Prioritätsnetz, Metrobuslinien, Quer- und Gewerbelinien, Expressbuslinien und eine starke Quartiersanbindung. Wir setzen uns für die rasche Umsetzung der bestehenden Planungen wie dem Ausbau der Linien 1 und 8 nach Huchting, Stuhr und Weyhe, der Anbindung der Überseestadt, der Querspange Ost, der Gleisverbindung zwischen Riensberg und Horn, der Querverbindung zwischen Weserwehr und Malerstraße sowie der Verlängerung der Linie 10 entlang der Osterholzer Heerstraße ein. Ferner möchten wir den Straßenbahnanschluss des Tabakquartiers in Woltmershausen, den Ausbau der Straßenbahn von Gröpelingen Richtung Bremen-Nord sowie die Verlängerung der Linie 8 Richtung Universität in Angriff nehmen. Überdies wollen wir, dass die Bremer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr als 500 Meter bis zur nächsten ÖPNV-Haltestelle zurücklegen müssen.\nWo immer es sinnvoll und finanzierbar ist, schaffen wir weitere Straßenbahnquerverbindungen. Derzeit im Bau befindet sich die Querverbindung Ost. Wir setzen uns außerdem für die Querverbindung von Horn nach Schwachhausen ein. Weitere Querverbindungen sollen durch neue Busverbindungen abgedeckt werden, wie sie in der Teilfortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans beschrieben sind.\nDIE LINKE fordert mehr Abdeckung durch den ÖPNV über das ganze Stadtgebiet, vor allem durch mehr Querverbindungen, die nicht über den Hauptbahnhof führen. Hierdurch ergeben sich deutlich mehr Umstiegsmöglichkeiten, mehr Wegeoptionen und direktere Verbindungen. Bis die neuen Straßenbahnlinien und S-Bahn-Haltepunkte errichtet sind, sollen zusätzliche Buslinien verkehren. Innenstadtferne Quartiere und Gewerbegebiete sollen beim ÖPNV-Ausbau bevorzugt werden. Wir wollen eine bessere Taktung des ÖPNV, vor allem in Randzeiten, was zu mehr Flexibilität und kürzeren Umsteigezeiten führt. Dies kommt vor allem Beschäftigten im Schichtdienst sowie jungen Menschen zugute. Die erforderlichen Mittel müssen auch über 2027 hinaus über den Klimatopf finanziert werden.\nDer ÖPNV ist ein wichtiger Teil der Mobilitätswende, weshalb wir ihn stärken wollen und attraktiver machen. Damit das gelingt, werden wir die Taktung erhöhen und dafür sorgen, dass Busse und Bahnen stärker frequentiert fahren. Dies gilt auch für die Verbindungen, die durch die Innenstadt führen, womit eine erste Entlastung erzielt wäre. Des Weiteren möchten wir wichtige Knotenpunkte mittels Schnellbussen effektiver miteinander verbinden. Hierbei möchten wir vor allem, dass die Quartiere besser erreichbar sind. Auch ein Shuttle-Konzept für die Innenstadt wäre denkbar.\n5. Aktuell gibt es großen Personalmangel bei Nahverkehrsbetrieben und Planungsinstitutionen. Mit welchen konkreten Maßnahmen wollen Sie dieses Problem lösen, was würden diese kosten und wie sollen sie ggf. finanziert werden?\nDie Arbeitsbedingungen und die Entlohnung bei den Verkehrsbetrieben müssen besser werden, damit das Berufsfeld attraktiver wird. Im Planungsbereich muss die Kooperation zwischen Behörden und Uni und Hochschule enger werden, um mehr Absolvent*innen als Planer*innen gewinnen zu können. Die Finanzierung für beides erfolgt über das Einfach Einsteigen Konzept für einen umlagefinanzierten fahrscheinfreien Nahverkehr.\nDer Arbeits- und Fachkräftemangel betrifft so gut wie alle Branchen und Bereiche. Bessere Bildung, bessere Übergänge von Schule in Ausbildung, Aus- und Fortbildung, attraktive Arbeitsbedingungen, Anerkennung ausländischer Abschlüsse und Fachkräftegewinnung aus dem Ausland sind Themen, die wir in diesem Zusammenhang angehen werden. Wir wollen zudem mit einer Ausbildungsoffensive für mehr Fahrpersonal bei der BSAG sorgen. Außerdem werden wir durch mehr Sicherheitspersonal in den Fahrzeugen, den Fahrerinnen und Fahrern einen sicheren Arbeitsplatz ermöglichen. Die erforderliche Finanzierung werden wir im Rahmen der Haushaltsaufstellungen sicherstellen.\nKurz- und mittelfristig setzen wir uns dafür ein, dass das Berufsbild im ÖPNV attraktiver wird. Hierzu gehört neben einer guten Bezahlung insbesondere auch eine Verbesserung der Sicherheit des Personals. Zudem wollen wir den Fachkräftemangel mit einer umfassenden Strategie bekämpfen. Dazu gehört für uns auch Zuwanderung und die Qualifizierung der vielen Menschen, die durch Flucht und Vertreibung zu uns gekommen sind.\nWir wollen im Verkehrsbereich in den nächsten 8 Jahren mehr an Infrastruktur und Taktveränderung umsetzen als in den letzten 30 Jahren zusammen. Dafür braucht es vor allem gutes und ausreichend Personal. Wir wollen ein duales Studienprogramm mit der Hochschule Bremen einrichten und einen Studiengang in Verkehrsplanung „Nahmobilität und Barrierefreiheit“. Zudem wollen wir mit Abend- und Wochenendkursen ein Weiterbildungsangebot für Quereinsteiger*innen in der Planung aufbauen. Wir starten in 2023 mit der BSAG, Bremerhaven Bus, dem ASV und Magistrat eine große Ausbildungsoffensive und unterstützen dabei ein Kompetenz- und Ausbildungszentrum bei der BSAG. Das Thema Personalausbildung und -gewinnung werden wir in Kooperation mit der Hochschule und dem Handwerk deutlich intensiver angehen. Wir werden uns für bessere Arbeitsbedingungen einsetzen. Neben einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Maßnahmen zur Begegnung der in der Branche spezifischen Arbeitslast wollen wir durch faire und gute Entlohnung das Berufsfeld im ÖPNV langfristig attraktiver machen.\nSeit der Verabschiedung des Verkehrsentwicklungsplans 2025 im Jahr 2014 ist nur für einen Bruchteil der darin beschriebenen neuen Ausbauschritte überhaupt mit der Planung begonnen worden. Diese Umsetzungsgeschwindigkeit ist angesichts der Dringlichkeit des menschengemachten Klimawandels eine Katastrophe. Wir wollen eine systematische Neuaufstellung der Prozesse beim Amt für Straßen und Verkehr (ASV) zur Verbesserung der Planungsverläufe und -zeiten, der Baustellenplanung und -führung. Der öffentliche Dienst ist das Rückgrat des Bundeslandes und zentral für die anstehenden Herausforderungen gerade auch bei den sozial-ökologischen Transformationsprozessen. In den vergangenen vier Jahren konnte der seit 1993 andauernde Personalabbau gestoppt und umgekehrt werden: In Bremen arbeiten nun erstmals wieder mehr Menschen in der Kernverwaltung als im Jahr 2000. Dies ist auch dringend notwendig und bleibt eine zentrale Forderung der LINKEN: Ein handlungsfähiger Staat wird gebraucht!\nDer Fachkräftemangel ist aktuell eine der größten Herausforderungen und wird dies auch in Zukunft sein. Hierzu legen wir Freie Demokraten mit dem geplanten Fachkräfteeinwanderungsgesetz auf Bundesebene eine erste Grundlage. Deutschland braucht mehr ausländische Fachkräfte, um dem demografischen Wandel entgegentreten zu können. Wichtig ist auch, dass es für Schülerinnen und Schüler während ihrer Schulzeit mehr Möglichkeiten gibt, Praxiserfahrungen in verschiedenen Berufen zu sammeln, um diese Berufe langfristig attraktiv zu machen. Bei den Planungsinstitutionen kann es kurzfristig Sinn machen, Prioritäten und damit auch Gehaltsstrukturen zu verschieben.\n6. Soll illegales Gehwegparken in Zukunft konsequent sanktioniert werden? Wenn ja, wie und ab wann soll das passieren? Sollte Parken im öffentlichen Raum, auch in Wohngebieten, grundsätzlich Geld kosten?\nIllegales Gehwegparken muss konsequent unterbunden werden. Öffentlicher Raum, der von Autos besetzt wird muss immer Geld kosten, um einen Anreiz zum Umstieg auf den Umweltverbund zu geben. Quartiersgaragen nehmen Platz weg und können nicht rentabel betrieben werden und sind deshalb eine Scheinlösung, die wir ablehnen.\nWir werden dort, wo der Gehweg auch mit parkenden Autos breiter als 1,5 Meter ist, aufgesetztes Parken erlauben, Bewohnerparken in den innenstadtnahen Quartieren mit den Menschen und Beiräten vor Ort einführen und die Jahresgebühr auf maximal 100 Euro im Jahr begrenzen. Ein wichtiges Element ist darüber hinaus für uns die Schaffung von zusätzlichen Parkmöglichkeiten in Form von z.B. Quartiersgaragen. Diese sollen aber nicht einfach nur die Autos von der Straße in die Garage führen, sondern als Mobilitätspunkte auch Abstellflächen für Lastenräder, E-Bikes, Carsharing-Autos oder E-Scooter sowie Ladeinfrastruktur bieten. Die ganzen Debatten rundum das Bewohnerparken machen auch deutlich, dass der ÖPNV in den letzten Jahren so vernachlässigt wurde, dass er sich nicht zu einer echten Alternative entwickeln konnte. Wir werden die ÖPNV-Kapazitäten in Qualität und Quantität erhöhen, indem wir mehr Busse und Bahnen auf die Straße und Schiene bringen, das Streckennetz ausbauen, die Taktzeiten verbessern und Maßnahmen aus dem Verkehrsentwicklungsplan schneller planen und umsetzen. Ein gut ausgebauter, funktionierender, zuverlässiger, sicherer und schneller ÖPNV ist eine Alternative zum eigenen Auto, zumindest im innerstädtischen Verkehr.\nVor allem in den Stadtteilzentren und den innenstadtnahen Quartieren gibt es im öffentlichen Raum deutlich mehr Autos als Abstellmöglichkeiten. Wir wollen deshalb gangbare und ordnungsgemäße Lösungen entwickeln, die alle Menschen und ihre Bedürfnisse in den Wohnquartieren in den Mittelpunkt rücken und damit Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität mehr Raum geben und das Gehwegparken zurückdrängen. Hierzu sind quartiersscharfe Konzepte wie bspw. Quartiersgaragen ein Lösungsweg.Dabei ist uns die Abstimmung mit den Beiräten wichtig.\nMenschen mit Kinderwagen oder Rollstuhl müssen den Gehweg nutzen können. Wir wollen daher aufgesetztes Parken konsequent unterbinden; durch Abschleppen und, wo notwendig, durch Poller zwischen Fußweg und Straße. Um die dadurch knapper werdenden Parkplätze in den Quartieren nicht nur nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, parkt“ zu verteilen, führen wir ine Parkraumbewirtschaftung ein. Wir stärken die Überwachung des ruhenden Verkehrs beim Ordnungsamt, um illegales Parken konsequent zu ahnden und ermöglichen die Anzeige von Falschparken und andere Verkehrsmängel über ein Online-Formular.\nAufgesetztes Parken ist ein Problem zulasten von Fußgänger*innen, der Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit. Aufgrund der großen Anzahl an Autos, die aufgesetzt parken, ist es aber realistisch betrachtet nicht möglich, dieses Problem überall sofort mit ordnungspolitischen Maßnahmen zu lösen. Wir fordern deshalb einen Runden Tisch, um zeitnah Stellen im Stadtgebiet zu ermitteln, bei denen dringlicher Handlungsbedarf besteht. Hier muss das aufgesetzte Parken prioritär unterbunden werden. Die Verkehrsbehörde muss darüber hinaus ein Konzept entwickeln, wie das Problem des aufgesetzten Parkens flächendeckend gelöst werden kann. Darüber hinaus wollen wir einen kommunalen Abschleppdienst, damit dieser im Sinne der verkehrspolitischen Steuerung ohne kommerzielle Anreize eigenständig tätig werden kann. Außerdem wollen wir eine stufenweise Parkraumreduzierung von insgesamt 25 Prozent und ein flächendeckendes Anwohnerparken. Der Grundbetrag für eine Parkberechtigung muss dabei sozial verträglich sein. Für besonders große und schwere Fahrzeuge sollen die Gebühren verdoppelt werden.\nWir Freie Demokraten stehen hinter dem Rechtsstaat. Selbstverständlich setzen wir uns dafür ein, dass rechtswidriges Verhalten im Einzelfall sanktioniert wird. Ein rechtlicher Sonderfall ist jedoch das sog. aufgesetzte Parken, da es jahrelang geduldet wurde. Daher dürfen nach der Rechtsprechung des OVG Bremen nicht alle aufgesetzt parkenden Fahrzeuge von heute auf morgen abgeschleppt werden. Durch Schaffung von mehr legalem Parkraum in Quartieren oder weiteren P+R-Plätzen wollen wir das Problem an der Wurzel anpacken und das aufgesetzte Parken auf Fußwegen generell reduzieren.\n7. Betrachten Sie E-Autos als Teil einer nachhaltigen Verkehrswende? Wenn nein, warum? Wenn ja, warum und in welchem Umfang?\nNein, E-Autos sind kein Teil einer nachhaltigen Verkehrswende, da sie teuer sind, öffentlichen Raum einnehmen, schwere Unfälle verursachen und der Ressourcenverbrauch für Bau und Betierb hoch ist. Deshalb sollte zukünftig nur eine geringe Zahl an E-Autos in der Stadt unterwegs sein.\nDas Auto wird auch in Zukunft Bestandteil eines unabhängigen Mobilitätsmixes sein. Elektroautos tragen derzeit zu einer lokalen Reduktion der CO2-Emmissionen bei und können zukünftig, insbesondere dann, wenn sie mit erneuerbaren Energien betrieben werden und in Kombination mit anderen Maßnahmen wie der Förderung des öffentlichen Nahverkehrs und des Radverkehrs sowie der Etablierung von Carsharing-Systemen eingesetzt werden, zu einer nachhaltigen Mobilitätswende beitragen.\nDie Mobilitätsbedarfe einer Großstadt sind komplex und unterliegen einer dynamischen Entwicklung. Eine Stadt, die frei von jedwedem motorisierten Individualverkehr ist, halten wir aktuell nicht für realistisch. Wir setzen auf eine Verkehrspolitik des Miteinanders und möchten mithilfe unserer politischen Entscheidungen erreichen, dass diese unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger, wenn nötig auch mit der Nutzung des eigenen PKW erfüllt werden können. E-Autos bieten, wenn sie mit klimaneutralem Strom geladen werden, einen Weg diesen motorisierten Individualverkehr nachhaltiger zu gestalten. Wir möchten aber gleichzeitig erreichen, dass die beschriebenen Abhängigkeiten zu einem eignen PKW, durch die Schaffung attraktiver alternativer Mobilitätsformen, Schritt für Schritt reduziert werden.\nEs ist keine Verkehrswende, wenn Verbrenner einfach nur eins zu eins durch E-Autos ersetzt werden. Wir setzen vor allem auf klimafreundliche Mobilität mit modernen Bussen und Bahnen und auf sichere Rad- und Fußwege. Ganz ohne das Auto wird es nicht gehen. Anders als heute wird es künftig aber leise und abgasfrei mit Batterieantrieb unterwegs sein. Da fast zwei Drittel der Klimagase im Verkehr aus dem Auto stammen, liegt hier eine große Chance für abgasfreie Elektroantriebe. Darüber hinaus halten wir an unserem Ziel fest, den Autoverkehr entsprechend den Ergebnissen der Enquete-Kommission Klimaschutz stark zu reduzieren: In Bremen sollen bis zum Jahr 2030 ein Drittel weniger Kfz zugelassen sein und bis 2038 sogar zwei Drittel weniger.\nEs gibt zu viele PKW in Bremen: Ihre Zahl ist in den vergangenen zehn Jahren um 10 Prozent gestiegen. Individualisierter Auto-Verkehr (inklusive E-Autos) in der Stadt bedeutet Gift fürs Klima und eine ungerechte Verteilung des öffentlichen Raumes. Deshalb ist es notwendig, den Anteil von PKW im Verkehr bis 2030 mindestens um 30 Prozent zu senken. Der verbliebene Anteil muss zu mindestens 50 Prozent aus E-Autos bestehen. Wir unterstützen den Neuzulassungsstopp von nicht klimaneutralen PKW in der EU ab 2035, die Förderung von Hybridfahrzeugen ist abzuschaffen. Wir lehnen zudem die Förderung von E-Fuel- und wasserstoffbetriebenen PKW aufgrund von zu geringer Energieeffizienz und Energieunabhängigkeit ab. Wir wollen aber prioritär besonders vielen Autofahrer*innen den Umstieg auf den Umweltverbund (ÖPNV, Fuß- und Radverkehr) ermöglichen. Gleichzeitig ermöglicht ein Rückbau der PKW-fokussierten Infrastruktur die Umwandlung von öffentlichem Raum zu z. B. Grünflächen, Wohnraum oder breiteren Fußwegen.\nSelbstverständlich ist das E-Auto, und damit individuelle, klimaneutrale Fortbewegung, ein wichtiger Teil einer nachhaltigen Verkehrs- und Mobilitätswende. Klar ist aber auch, dass die Politik den Rahmen setzen und Voraussetzungen schaffen muss, damit es sich für die Bürgerinnen und Bürger lohnt auf ein Elektrofahrzeug umzusteigen. Dafür möchten wir Freie Demokraten beispielsweise den Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur massiv vorantreiben.\n8. Wollen Sie eine flächendeckende Einführung einer Standardgeschwindigkeit von 30km/h im Stadtgebiet? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?\nJa, weil es Lärm, Abgase und Co2 Ausstoß reduziert und die Unfallgefahr und -schwere reduziert.\nBereits heute gilt auf den allermeisten Straßen in Bremen bereits Tempo 30. Darüberhinausgehende temporeduzierende Maßnahmen (z.B. an Unfallschwerpunkten) müssen je nach Einzelfall bewertet werden. Vor Schulen, Kitas, Krankhäusern und sozialen Einrichtungen soll bis 20 Uhr Tempo 30 gelten.\nTempo 30 in den Quartieren erhöht die Sicherheit für alle und sorgt für mehr Gleichberechtigung zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern. Die mit den Forderungen nach Tempo 30 in den Quartieren verfolgten Ziele sind neben der Verkehrssicherheit auch die Reduktion von Verkehrslärm und die Steigerung der Lebensqualität der Menschen vor Ort. Wir unterstützen deshalb eine Novellierung der Straßenverkehrsordnung, um eine flächendeckende Einführung von Tempo 30 in den Quartieren möglich zu machen.\nTempo 30 sorgt für eine höhere Verkehrssicherheit, besseren Lärmschutz und eine bessere Luftqualität. Wir wollen juristisch prüfen, inwiefern wir weitere Tempo 30-Zonen und - Abschnitte einrichten können. Wir setzen uns außerdem auf Bundesebene für eine flächendeckende Tempo 30-Regel in Städten ein. Sollten Kommunen das Recht erhalten, eigenständig über Tempo 30 zu entscheiden, wie es die Verkehrsminister*innen der Bundesländer wollen, sind wir dafür, schnellstmöglich Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in Bremen einzuführen.\nDIE LINKE fordert Tempo 30, gekoppelt an verkehrsberuhigende Maßnahmen wie Fahrbahnverengungen, Hindernisse durch z. B. Blumenkübel, Bremsschwellen, Einbahnstraßen. Feste Geschwindigkeitsprüfungen sind mindestens in der Nähe von Schulen, Haltestellen und großen Kreuzungen einzurichten. Ein positiver Nebeneffekt dieser Maßnahmen ist die starke Verringerung von Raserei. Tempo 50 wollen wir weiterhin für vierspurige Straßen und Kraftfahrstraßen beibehalten, wobei wir den Rückbau von vierspurigen Straßen zu zweispurigen Straßen prüfen wollen.\nNein, wir wollen keine flächendeckende Einführung einer Standardgeschwindigkeit von 30km/h. Gerade die Innenstadt und das umliegende Stadtgebiet müssen gut erreichbar sein. Dies gilt für Lieferanten, Pendler, Anwohner, aber auch Touristen und Menschen aus dem Unland. Zudem muss der Verkehr fließen, da es sonst zu Staus und Wartezeiten sowie erhöhtem Emissionsausstoß kommt. Bei Einführung einer Einheitsgeschwindigkeit besteht die Gefahr, dass der tägliche Verkehr und damit das alltägliche Leben an Qualität einbüßen. Uns ist wichtig, dass die Verkehrssicherheit gegeben ist. Dazu wollen wir beispielsweise Straßen und Brücken sanieren, Ampelschaltungen optimieren und das Baustellenmanagement effizienter gestalten.\n9. Aktuell legen die Bremer*innen ihre Wege zu 36% mit dem PKW, zu 23% dem Fahrrad, zu 25% zu Fuß und zu 16% mit dem ÖPNV zurück (Modal Split). Welche Aufteilung streben Sie für 2030 an? Was ist ggf. ihre darüber hinaus gehende Vision?\nUnser Ziel Ist die Erhöhung der drei Mobilitätsformen des Umweltverbundes aus Nahverkehr, Rad- und Fußverkehr. In Bremen hat dabei der ÖPNV noch die meiste Luft nach oben. Mit unserem Zielnetz für die Straßenbahn 2035 halten wir folgende Zahlen für möglich: PKW: 10%, ÖPNV 30%, Rad 30%, Fuß 30%.\nDie in der Frage dargestellten Zahlen beziehen sich auf den aktuellen Modal Split im Personenverkehr bezogen auf die Summe der Wege. Die CDU Bremen wird sich im Einklang mit den Empfehlungen der Enquetekommission „Klimaschutzstrategie für das Land Bremen für folgende Zielzahlen für den Modal Split bezogen auf die Summe der Personenkilometer bis 2030 einsetzen: ÖPNV: 26 %, Rad: 18 %, Fuß: 6 %, MIV: 50 %. Um die Klimaneutralität zu erreichen, streben wir einen Modal Split bezogen auf die Summe der Personenkilometer mit folgenden Zielwerten an: ÖPNV: 30 %, Rad: 23 %, Fuß: 10 %, MIV: 37 %\nWir wünschen uns, dass mehr Menschen die Angebote des ÖPNV für sich entdecken und diese als Alternative zum Auto nutzen. Dieser Wechsel sollte aus unserer Sicht aber nicht durch Druck (Wegfall von Parkplätzen etc.), sondern durch eine Steigerung der Attraktivität des ÖPNV (Taktung, Sicherheitsgefühl, Preis etc.) erreicht werden. Die Qualität von modernen und urbanen Mobilitätsdienstleistungsangeboten wie ÖPNV, Bike-Sharing, E-Scootern, Fahrradabstell- und Mitnahmemöglichkeiten sowie Parken spielt in der heutigen Zeit eine wesentliche Rolle für Umstieg auf den nachhaltigen Umweltverbund. Diese Qualität hängt in hohem Maße von eng aufeinander abgestimmten, geordneten und sich ergänzenden Mobilitätsdienstleistungsangeboten ab. In Absprache mit den örtlichen Mobilitätsdienstleister*innen wollen wir an dieser Stelle ansetzen und durch eine räumliche und digitale Vernetzung, beispielsweise mit dem Ausbau der Mobi.Punkte oder einheitlichen digitalen Bezahlmöglichkeiten, eine intuitive flexible Nutzung zwischen den Mobilitätsformen ermöglichen.\nDer Modal-Split des ÖPNV ist verglichen mit ähnlich großen Städten in Bremen unterdurchschnittlich. Wir wollen daher den ÖPNV attraktiver machen und den Rad- und Fußverkehr erheblich stärken. Gleichzeitig wollen wir die Zahl der Autos deutlich verringern. In Bremen sollen bis zum Jahr 2030 ein Drittel weniger Kfz zugelassen sein und bis 2038 sogar zwei Drittel weniger. Wir halten an dem im Verkehrsentwicklungsplan definierten Ziel fest, den Anteil des ÖPNV am Modal Split um ein Drittel zu erhöhen.\nVerkehr ist derzeitig der einzige Sektor, in dem die Emissionen nicht sinken. Dies ist auch auf die „autogerechte“ Stadtplanung der vergangenen Jahrzehnte zurückzuführen, durch den Infrastrukturausbau wurde mehr PKW-Verkehr begünstigt. Für DIE LINKE sieht zukunftsfähige Mobilität anders aus. Wie die Enquetekommission „Klimaschutzstrategie“ unterstrichen hat, brauchen wir aus ökologischen und sozialen Gründen dringend eine Mobilitätswende, weg vom motorisierten Individualverkehr, hin zu klimaneutralen Verkehrsmitteln für alle. Ziel der LINKEN ist eine ambitionierte, transformative Verkehrswende mit weniger motorisiertem Individualverkehr und mehr ÖPNV, Fuß- und Radverkehr. Nur so erreichen wir mehr soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Sicherheit, Effizienz, Energieunabhängigkeit, Gesundheit und kommen dem Ziel einer entspannten, ruhigen Stadt näher.\nWir Freie Demokraten streben nach Klimaneutralität, Sicherheit und Bezahlbarkeit im Verkehr. Dabei möchten wir, dass jede Bremerin und jeder Bremer die Möglichkeit hat, das Verkehrsmittel zu wählen, welches von ihr oder von ihm favorisiert und bevorzugt wird. Mobilität ist und bleibt Freiheit und eine individuelle Entscheidung. Die Politik muss einen Rahmen setzen, aber sollte die Gesellschaft nicht in ein Korsett gießen wollen. Wir lehnen daher einen vorgegeben Split ab und orientieren uns an den großen Zielen.\n10. In Bremen gibt es jedes Jahr mehr als 20.000 Verkehrsunfälle, die insbesondere an den Knotenpunkten (Stern, Stephanibrücke (B6), Am Brill) passieren. Besonders folgenschwer sind Unfälle bei hoher Geschwindigkeit. Was wollen Sie tun, um die Verkehrssicherheit in Bremen zu erhöhen?\nWir wollen, dass die Vision Zero (keine Unfalltoten mehr) in Bremen Realität wird. Dazu halten wir eine flächendeckende Einführung von Tempo 30 für sinnvoll und zudem eine bauliche Trennung der Verkehrsarten, beispielsweise durch protected Bike Lanes.\nIm Land Bremen ist bei der Unfallursache nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit und Abstand seit Jahren ein rückläufiger Trend sichtbar. Hervorzuheben ist die deutliche Zunahme von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von E-Scootern. Dennoch werden wir in Wohngebieten und anderen sensiblen Bereichen wie vor Schulen, Kindergärten oder Seniorenheimen Tempo-30 Zonen einrichten, um die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zu reduzieren und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Durch den Ausbau und die Verbesserung von Radwegen und Fußgängerüberwegen werden wir Konflikte zwischen unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern reduzieren und die Verkehrssicherheit erhöhen. Insbesondere an Kreuzungen und Einmündungen können besondere Sicherheitsmaßnahmen durch gut sichtbare Markierungen helfen, Unfälle zu vermeiden. Durch kontinuierliche Verkehrskontrollen, insbesondere von Geschwindigkeitsüberschreitungen, werden wir das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer für die Sicherheit im Straßenverkehr stärken.\nDie Erhöhung der Verkehrssicherheit ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir denken Mobilität vom Fußgänger aus und setzen uns neben Maßnahmen wie der Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur (z. B. Sanierung von Fuß- und Radwegen) für flächendeckendes Tempo 30 in den Quartieren ein. Das erhöht die Sicherheit für alle und sorgt für mehr Gleichberechtigung zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern.\nWir wollen mehr verkehrsberuhigte Bereiche und Spielstraßen und werden Flächen ausweisen, wo Mieträder und -roller zurückgegeben werden müssen. Wir wollen das Umbauprogramm für Kreuzungen fortsetzen, um sichere Trennung der Verkehrsarten und bessere Sichtbeziehungen herzustellen. An allen großen Kreuzungen richten wir vor den Autospuren Warteflächen für Radfahrer*innen ein und erlauben ein sicheres Linksabbiegen durch Fahrradmarkierungen auf der Straße. Fußgänger*innen sollen an großen Kreuzungen mit nur einer Ampelphase die Straße queren zu können, und wir wollen die Wartezeiten verbessern. An Baustellen hat für uns die sichere und komfortable Führung des Fuß- und Radverkehrs Priorität. Fahrradstreifen machen wir sicherer oder weiten sie zu richtigen Radwegen oder Protected Bikelanes aus. Wo ein richtiger Radweg mit den absoluten Mindestbreiten für Autoverkehr vereinbar ist, wird er gebaut. In Fahrradstraßen wollen wir den Verkehr weiter beruhigen. Ein entsprechendes Urteil aus Hannover hat dazu Vorgaben gemacht. (Siehe auch Fragen 6 und 8).\nDIE LINKE will Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit, dazu gehört zentral mehr Raum für Fuß- und Radverkehr. Das oberste Ziel muss sein: keine Verkehrstoten mehr („Vision Zero“). Wir fordern geschützte Radwege, wo immer realisierbar, was auch die Barrierefreiheit steigert. Wenn möglich, soll auch der Radverkehr z. B. durch Poller vom Fußverkehr getrennt werden. DIE LINKE fordert zudem durchgehende Fuß- und Radwege bei allen Kreuzungen von Haupt- zu Seitenstraßen, was verkehrsberuhigend wirkt und die Sicherheit beim Abbiegen von PKW stark erhöht. Die Mittel für den Fußverkehr im städtischen Haushalt sollen verdoppelt werden.\nUns Freien Demokraten ist es ein großes Anliegen die Verkehrssicherheit in Bremen zu verbessern und dadurch die Unfallquote zu senken. Dazu möchten wir eine Analyse aller Gefahrenstellen durchführen lassen, um diese anschließend zu beseitigen. Außerdem muss die Sanierung von Straßen, Fuß- und Radwegen in den Fokus genommen werden. Viele Wege sind in keinem guten Zustand, weshalb es in den letzten Jahren zu einem Sanierungsstau gekommen ist, der mit Priorität anzugehen ist. Des Weiteren lehnen wir behelfsmäßige, zusätzliche Fahrradspuren, welche zu einer erhöhten Unfallgefahr führen wie in der Martinistraße, ab.\n","date":"3 Mai 2023","permalink":"/landtagswahlen-bremen-2023/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"\u003cp\u003eWir haben, vor der Wahl, Wahlprüfsteine an die etablierten Parteien versendet, um ihre Haltung zu wesentlichen Themen der Mobilität zu erfragen, damit den Wähler*innen eine fundierte Entscheidung bei der, zu dem Zeitpunkt anstehenden, Wahl ermöglicht wird.\u003c/p\u003e","title":"Landtagswahlen Bremen 2023"},{"content":"Einfach Einsteigen veröffentlicht heute die Stadtteilergebnisse der bereits 2022 veröffentlichten Umfrage zur Verkehrswende in Bremen.\nIn der Auswertung nach den Bremer Stadtteilen zeigt sich, dass trotz großer sozio-ökonomischer Unterschiede sowohl das Mobilitätsverhalten als auch die Meinungen, wohin sich die Mobilität in Bremen entwickeln sollte, nicht allzu weit voneinander abweichen. Insgesamt kann konstatiert werden, dass ein reges Interesse an der Verkehrswende besteht und sich die Mehrheiten in den Stadtteilen eine Transformation der Mobilität hin zu mehr Fuß- Rad- und Nahverkehr wünschen.\nDabei ist Mobilität ein sehr aufgeladenes Thema in der bremischen Stadtgesellschaft und es zeigt sich, dass es zu einem der Hauptthemen im kommenden Wahlkampf werden wird. Die Umfrage liefert dabei eindrückliche Ergebnisse: In ausnahmslos allen untersuchten Stadtteilen empfindet eine große Mehrheit der Bremer*innen Mobilität als eher wichtig oder wichtig für die lokale Politik. Die Auswertung soll daher, mit Blick auf die kommende Bürgerschaftswahl, die Bedeutung des Themas Mobilität für die Bremer belegen: ,,Die Parteien müssen die Verkehrswende in allen Stadtteilen vorantreiben, um dem Wunsch der Bremer*innen nach mehr nachhaltiger Mobilität gerecht zu werden‘‘, so Wolfgang Geißler von Einfach Einsteigen.\nDurchgeführt wurde die repräsentative Befragung für ganz Bremen im Frühling 2022 durch das Hamburger Umfrageinstitut GMS, welches dazu ca. 1.000 Wahlberechtigte in Bremen telefonisch zu ihren Präferenzen, Verhaltensweisen und Meinungen zum Thema Mobilität befragt hat. Die nun veröffentlichte Auswertung bezieht sich auf die Stadtteile, in denen mindestens 50 Personen befragt wurden und wo dementsprechend signifikate Rückschlüsse auf die Haltungen der Stadtteilbevölkerung gezogen werden können. Dies sind: die Neustadt, Hemelingen, Schwachhausen, Huchting, Osterholz, Gröpelingen, Obervieland. Zudem gibt es zusammengefasste Ergebnisse der Stadtteile Oberneuland, Borgfeldt und Horn-Lehe sowie zu Bremen Nord und zu den innenstadtnahen Gebieten Findorff, Mitte, Walle, Schwachhausen, Östliche Vorstadt und Neustadt.\nMit der ergänzten Auswertung möchte Einfach Einsteigen der Bevölkerung, politischen Entscheidungsträger*innen und allen weiteren Akteuren ein differenziertes Bild zu den Meinungen der bremischen Bevölkerung zum Thema Verkehrswende in den einzelnen Stadtteilen liefern.\nDie Studie wurde gefördert durch die Bewegungsstiftung und die Elektrizitätswerke Schönau.\nDie Ergebnisse finden Sie hier: [/verkehrswendestudie-2022/verkehrswendeumfrage-auf- stadtteilebene-2/](/verkehrswendestudie-2022/verkehrswendeumfrage-auf- stadtteilebene-2/)\n","date":"23 März 2023","permalink":"/einfach-einsteigen-veroeffentlicht-stadtteilergebnisse-der-bremer-verkehrswendestudie-von-2022/","section":"Presse","summary":"Einfach Einsteigen veröffentlicht heute die Stadtteilergebnisse der bereits 2022 veröffentlichten Umfrage zur Verkehrswende in Bremen.\nIn der Auswertung nach den Bremer Stadtteilen zeigt sich, dass trotz großer sozio-ökonomischer Unterschiede sowohl das Mobilitätsverhalten als auch die Meinungen, wohin sich die Mobilität in Bremen entwickeln sollte, nicht allzu weit voneinander abweichen. 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Ebenso liegt eine Zusammenlegung der Ergebnisse aus den innenstadtnahen Gebieten Findorff, Mitte, Walle, Schwachhausen, Östliche Vorstadt und Neustadt vor.\nIn diesen Stadtteilen wurden mindestens 50 Personen für die Erhebung befragt.\nDie Stadtteilauswertung ergab, dass trotz großer sozio-ökonomischer Unterschiede sowohl das Mobilitätsverhalten als auch die Meinungen, wohin sich die Mobilität in Bremen entwickeln sollte, nicht allzu weit voneinander abweichen. Insgesamt kann konstatiert werden, dass ein reges Interesse an der Verkehrswende besteht und sich die Mehrheiten in den Stadtteilen eine Transformation der Mobilität hin zu mehr Fuß- Rad- und Nahverkehr wünschen.\nDie Umfrage liefert dabei auch eindrückliche Ergebnisse: in ausnahmslos allen untersuchten Stadtteilen – selbst den innenstadtfernen – empfindet eine große Mehrheit der Bremer die Bereiche Verkehr und Mobilität als eher wichtig oder wichtig für die lokale Politik.\nDie Studie belegt daher einmal mehr die Notwendigkeit der Politik und Parteien, die Verkehrswende in allen Stadtteilen voranzutreiben und den Wunsch der Bremer*innen nach mehr nachhaltiger Mobilität gerecht zu werden.\nDie Studie wurde gefördert durch die Bewegungsstiftung und die Elektrizitätswerke Schönau.\n","date":"17 März 2023","permalink":"/verkehrswendestudie-2022/verkehrswendeumfrage-auf-stadtteilebene-2/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"\u003cp\u003eEinfach Einsteigen veröffentlicht nun die auf einzelne Stadtteile erfolgte Auswertung der bereits 2022 veröffentlichten Umfrage zur Verkehrswende in Bremen.\u003c/p\u003e","title":"Verkehrswendeumfrage auf Stadtteilebene"},{"content":"Weser-Kurier am 16.03.2023 von Sigrid Schuer:\nHier lesen\n","date":"16 März 2023","permalink":"/was-sind-die-verkehrspolitischen-wuensche-in-den-stadtteilen/","section":"Blog","summary":"\u003cp\u003eWeser-Kurier am 16.03.2023 von Sigrid Schuer:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteil-mitte/was-sich-die-bremer-stadtteile-in-puncto-verkehrswende-wuenschen-doc7pbxvceko911qbtx16o\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eHier lesen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","title":"Was sind die Verkehrspolitischen Wünsche in den Stadtteilen?"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/daseinsvorsorge/","section":"Tags","summary":"","title":"Daseinsvorsorge"},{"content":"„Wir begrüßen das Vorhaben der Landesregierung, möglichst schnell mit den Reaktivierungen zu beginnen und auf das beschleunigte Planungsverfahren zu setzen.“, begrüßt Mark Wege, Sprecher von Einfach Einsteigen, das letzte Woche angekündigte Vorhaben. „Damit die Initiative kein Strohfeuer bleibt, muss parallel dazu ein Zielnetz für die nächsten 20 Jahre erarbeitet werden, dass auch den Neu- und Ausbau von Bahnstrecken umfasst.“, so Wege weiter. Nur ein attraktiver Takt ermögliche auch einen Umstieg vom Auto zur Bahn.\nÄnderungen der Bewertungsparameter bei der Förderung von Streckenreaktivierung durch die Bundesregierung geben der Landesregierung dabei mehr Spielraum: „Die stärkere Gewichtung der Bereiche Klimaschutz und Daseinsvorsorge wurden berücksichtigt, dies eröffnet gerade für den ländlichen Raum in Niedersachsen große Chancen“, so Frederik Burdorf, Reaktivierungsexperte bei Einfach Einsteigen. Wichtig sei dabei, dass die Landesnahverkehrsgesellschaft einen klaren, zukunftsgerichteten Auftrag und die Mittel für den anschließenden Betrieb zugesichert bekomme.\n„Seit der vorangegangenen Reaktivierungsrunde 2013 wurden lediglich zwei Strecken mit insgesamt nur 25 km Strecke reaktiviert.“, klagt Wege. Es gäbe zu viele Regionen, die weiterhin von der Schiene abgehängt seien. „Der Nahverkehr braucht in Niedersachsen deutlich mehr Schiene. Mit einem klaren Plan und Netzkonzept sollten im Schnitt jährlich mindestens 25 km Bahnstrecken reaktiviert beziehungsweise wo nötig auch neu gebaut werden.“, ergänzt Einfach Einsteigen-Bahnexperte Burdorf.\n","date":"1 März 2023","permalink":"/einfach-einsteigen-begruesst-reaktivierungsplaene-und-fordert-ein-langfristiges-zielnetz-fuer-die-niedersaechsische-schiene/","section":"Presse","summary":"Einfach Einsteigen begrüßt das Vorhaben der Landesregierung zur Reaktivierung von Bahnstrecken, zeitgleich fordern wir aber auch ein ambitioniertes, auf 20 Jahre angelegtes Zielnetz inklusive Neu- und Ausbau, um den Nahverkehr in Niedersachsen nachhaltig zu stärken und jährlich mindestens 25 km Schiene zu reaktivieren.","title":"Einfach Einsteigen begrüßt Reaktivierungspläne und fordert ein langfristiges Zielnetz für die niedersächsische Schiene"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/schiene/","section":"Tags","summary":"","title":"Schiene"},{"content":"„Seit Monaten steht die Entscheidung über die Linienführung der neuen Straßenbahn in der Überseestadt aus.\u0026quot; beklagt sich Mark Wege, Sprecher der Initiative Einfach Einsteigen. „Aus fachlicher und städtebaulicher Sicht sollte klar sein, dass die Variante über Überseeinsel (Hoerneckestraße) die bessere Lösung ist“, so Wege weiter. Durch diese würden künftig mehr als 2000 Menschen mehr direkt an das Straßenbahnnetz angebunden werden, für die sonst eine gesonderte Busverbindung geschaffen werden müsste. Eine Führung über die Konsul-Smidt-Straße sei eine verschenkte Gelegenheit.\n„Wir fordern eine zügige Entscheidung noch vor der Wahl\u0026quot;, so Wolfgang Geißler, ebenfalls Sprecher von Einfach Einsteigen. Bis zur nächsten Sitzung der Deputation für Mobilität am 9. März solle das Verkehrsressort eine entscheidungsreife Vorlage präsentieren. Gegebenenfalls sei eine Sondersitzung notwendig, damit die Bürgerschaft in ihrer letzten Sitzung am 26.4 die weitere Planung auf den Weg bringen kann. Ansonsten komme es durch die Koalitionsverhandlungen und die Neukonstituierung des Senats zu weiteren, unnötigen Verzögerungen. Auch im Hinblick auf die Klimakrise ist eine rasche Entscheidung erforderlich.\n„Der Senat hat den Bau der neuen Straßenbahnlinie durch die Überseestadt 2019 auf den Weg gebracht“, erläutert Geißler. „Damals war davon die Rede, dass der Baubeginn dieser wichtigen Verbindung bereits Anfang 2023 möglich sei.“, so Geißler weiter. „Wenn jetzt nicht zügig entschieden wird, wird es auch mit einem Baubeginn Anfang 2024 schwierig.“ Die noch regierende Koalition täte gut daran, die Entscheidung noch vor der Wahl zu treffen, da die sonstige verkehrspolitische Bilanz der Legislaturperiode eher dürftig sei.\n","date":"28 Februar 2023","permalink":"/einfach-einsteigen-kritisiert-behoerdliche-prokrastination-bremst-entscheidung-ueber-neue-strassenbahn-in-der-ueberseestadt-aus/","section":"Presse","summary":"Einfach Einsteigen kritisiert die Verzögerung der Entscheidung über die Linienführung der neuen Straßenbahn in der Bremer Überseestadt und fordert den Senat auf, noch vor der Wahl die Variante über die Überseeinsel (Hoerneckestraße) zu beschließen, da diese mehr Menschen anbindet und unnötige Verzögerungen durch die anstehende Neukonstituierung des Senats verhindert.","title":"Einfach Einsteigen kritisiert: Behördliche Prokrastination bremst Entscheidung über neue Straßenbahn in der Überseestadt aus"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/verbesserung/","section":"Tags","summary":"","title":"Verbesserung"},{"content":"© A.Savin, WikiCommons\nVorort-Erkundung (Spaziergang) \u0026amp; Vortrag mit Stephan Besier, Leipzig: 2. Februar 2023, 15.15 \u0026amp; 18 Uhr (s.u.)\nIn vielen Ländern Europas erlebt die Straßenbahn eine Renaissance: Sie trägt zu einem attraktiveren Nahverkehr und einer Belebung der Innenstädte bei. Nachdem sie vielerorts zugunsten der „autogerechten Stadt“ demontiert worden war, erwägen Städte wie Hamburg und Bremerhaven den Wiederaufbau ihrer Straßenbahn-Netze. Kiel hat diesen Schritt im November letzten Jahres bereits beschlossen.\nIn Bremen, das seine Straßenbahn nie verloren hat, ist eine alte Debatte wieder aufgelebt: Die Straßenbahn in der Innenstadt wird als Hindernis für eine attraktive Innenstadt angesehen und soll weg aus der Obernstraße. Durch die Verlegung der Straßenbahn in die Martinistraße erhoffen sich die Befürworter*innen eine Belebung der Innenstadt. Damit verbunden wäre allerdings auch die Verlegung einer der meistfrequentierten Haltestellen der Stadt aus der Fußgängerzone. Ob diese Maßnahme tatsächlich einen 2- bis 3-stelligen Millionenbetrag wert und finanzierbar ist, wird sowohl vom Verkehrsressort und als auch der BSAG infrage gestellt. Behindertenvertreter*innen fürchten durch die Verlegung zusätzliche Barrieren für mobilitätseingeschränkte Menschen.\nIn Verbindung mit dieser Debatte steht der seit Langem geplante barrierefreie Umbau der Umsteigehaltestelle an der Domsheide. Der lange Planungsprozess, der durch eine umfassende Bürgerbeteiligung begleitet wurde, wird nun infrage gestellt. Es wird befürchtet, dass die Straßenbahn das Konzerthaus „Die Glocke“ gefährdet. Manche stellen sogar die Straßenbahn an der Domsheide an sich infrage und möchten den Platz „aufwerten“. Die BSAG braucht in der Angelegenheit eine schnelle Entscheidung, da die notwendige Sanierung der Gleise dringend auf den Weg gebracht werden muss.\nEinfach Einsteigen und die Heinrich Böll-Stiftung Bremen möchten zur Versachlichung der Debatte beitragen und laden den renommierten Straßenbahnplaner Stephan Besier ein, mit uns das Gebiet rund um Martinistraße, Obernstraße und Domsheide zu erkunden. Während des Spaziergangs und im anschließenden Vortrag wird Besier seine Gedanken, Ideen und Eindrücke mit uns teilen und anhand von Beispielen aus anderen Städten und Ländern aufzeigen, worin die Chancen und Möglichkeiten für die Gestaltung der Straßenbahn in der Bremer Innenstadt liegen. Im Anschluss gibt es für die Teilnehmenden die Möglichkeit Fragen zu stellen und mit dem Referenten zu diskutieren.\nÜber den Referenten:\nStephan Besier studierte von 1994 bis 2000 Raum- und Umweltplanung an der Technischen Universität Kaiserslautern und an der University of Strathclyde in Glasgow. Zwischen 2004 und 2009 war er als Projektleiter bei der IBV Hüsler AG, Zürich tätig und betreute vor allem Projekte in Deutschland und Italien. Seit 2009 selbständige Tätigkeit als Berater. Der Sitz des Büros ist seit 2016 in Leipzig. Er plant an Nahverkehrs- und Straßenbahnprojekten in Deutschland (Erlangen, Kiel, Wiesbaden, München), Italien und Skandinavien mit und ist Mitglied in Expertengruppen in Deutschland und der Schweiz, die Planungsrichtlinien für den ÖPNV erarbeiten.\nIm Zuge seines Schwerpunkts der Infrastrukturgestaltung und städtebaulichen Integration von Stadtbahnen, bietet er einen interdisziplinären Ansatz für Infrastrukturgestaltung und städtebauliche Integration von Stadt- und Straßenbahnen und erarbeitet insbesondere Gestaltungskonzepte sowie Projekte zum Straßenraumentwurf.\nTreffpunkt Spaziergang:\nDomsheide, Kapitel 7 um 15:15, Aufbruch 15:30 – Der Spaziergang dauert ca. 1 ½ h\nVortrag 18h, Glocke Domsheide 6-8\nKostenlos, Anmeldung wird erbeten über die Heinrich-Boell-Stiftung Bremen.\n","date":"20 Januar 2023","permalink":"/strassenbahn-verkehrswende-zukunft-bremer-innenstadt/","section":"Blog","summary":"Trotz der europaweiten Wiederbelebung der Straßenbahn (z. B. Kiel) wird in Bremen über deren Verlegung aus der Obernstraße und der Domsheide debattiert, weshalb Einfach Einsteigen und die Heinrich Böll-Stiftung Bremen den Verkehrsplaner Stephan Besier einladen, um die Sachlage zu analysieren und internationale Lösungen für die Innenstadt aufzuzeigen.","title":"Wie wird die Straßenbahn zum Treiber der Verkehrswende – und welche Zukunft hat sie in der Bremer Innenstadt?"},{"content":"Weser-Kurier am 06.07.2022 von Felix Wendler:\nHier lesen\n","date":"6 Juli 2022","permalink":"/bremer-wuenschen-sich-weniger-autos-in-der-stadt/","section":"Blog","summary":"\u003cp\u003eWeser-Kurier am 06.07.2022 von Felix Wendler:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.weser-kurier.de/bremen/bremer-wuenschen-sich-weniger-autos-in-der-stadt-doc7lqseyiawnc7bp1ta39\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eHier lesen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","title":"Bremer wünschen sich weniger Autos in der Stadt"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/basiskonzept/","section":"Tags","summary":"","title":"Basiskonzept"},{"content":"Einfach Einsteigen veröffentlicht heute eine repräsentative Umfrage zu den Haltungen der Bremer*innen zum Thema Verkehrswende. Durchgeführt wurde die Befragung durch das Hamburger Umfrageinstitut GMS, welches dazu ca. 1000 Wahlberechtigte zwischen dem 2. und 20. Juni 2022 in Bremen telefonisch befragt hat.\nDie repräsentative Umfrage ergab, dass eine große Mehrheit der Befragten eine Verkehrswende in Bremen befürwortet. 75 Prozent sind der Meinung, die Stadt Bremen sollte Alternativen zum Auto fördern, z.B. durch Verbesserung des Nahverkehrs oder der Rad- und Fußwege. Und auch die Zustimmung zum Modell eines fahrscheinfreien umlagefinanzierten Nahverkehr, dass Einfach Einsteigen 2019 vorgelegt hat, ist ungebrochen. So sind zwei Drittel der Bremer*innen bereit 20 Euro im Monat zu bezahlen, um einen ausgebauten Nahverkehr fahrscheinfrei nutzen zu können. “Die Menschen in Bremen wünschen sich eine Verkehrswende”, so Einfach Einsteigen-Sprecher Wolfgang Geißler. “Sie sind offensichtlich auch bereit, Kosten oder Einschränkungen beim Autoverkehr zu tragen, wenn sie dafür bessere Rad- und Gehwege sowie einen besseren Nahverkehr bekommen.”\nSpannende Ergebnisse liefert die Umfrage auch im umstrittenen Bereich Parken: 73 Prozent der Bremer*innen befürworten eine Reduzierung des aufgesetzen Parkens von Autos auf Gehwegen. Hierin sieht Geißler Potenzial: “Weniger aufgesetzes Gehwegparken bedeutet für die Bremer*innen vor allem freie Gehwege”. Auch das in einigen Stadtteilen diskutierte Anwohner*innenparken wird von 54 Prozent der Menschen begrüßt. 41 Prozent sind dagegen. Und auch die Umwandlung von bisher kostenfreien in kostenpflichtige Parkplätze wird von einer knappen Mehrheit befürwortet.\nAuf die Frage, welcher Partei die Bremer*innen am meisten zutrauen, eine Verkehrspolitik in ihrem Sinne zu machen, antworteten 23 Prozent „Die Grünen“, 17 Prozent „SPD“ und 13 Prozent „CDU“. Die Mehrheit allerdings (32 Prozent) gab an, dies keiner Partei zuzutrauen. “Hierin steckt eine riesige Chance für die Politik, ihre Wahlprogramme an die Wünsche der Bremer Wähler*innen anzupassen”, so Geißler.\nMotivation für die Umfrage war, dass Mobilität ist ein sehr aufgeladenes Thema in der bremischen Stadtgesellschaft ist, welches zu einem der Hauptthemen im kommenden Wahlkampf werden wird. Es kursieren viele unterschiedliche Meinungen, die häufig für sich beanspruchen die Mehrheit zu repräsentieren. Mit der Umfrage möchte Einfach Einsteigen der Bevölkerung, politischen Entscheidungsträger*innen und allen weiteren Akteuren ein repräsentatives Bild zu den Meinungen der bremischen Bevölkerung zum Thema Verkehrswende liefern.\nDie Studie wurde gefördert durch die Bewegungsstiftung und die Elektrizitätswerke Schönau.\n","date":"6 Juli 2022","permalink":"/einfach-einsteigen-veroeffentlicht-verkehrswendestudie/","section":"Presse","summary":"Einfach Einsteigen veröffentlicht eine repräsentative Umfrage zu den Haltungen der Bremer*innen zum Thema Verkehrswende. Die Umfrage zeigt, dass eine große Mehrheit der Bremer Wahlberechtigten die Verkehrswende befürwortet und gleichzeitig eine breite Zustimmung zur Reduzierung des Gehwegparkens besteht","title":"Einfach Einsteigen veröffentlicht Verkehrswendestudie"},{"content":"Hier finden Sie unsere ausgearbeiteten Konzepte, durchgeführten Studien und politischen Positionierungen. Von grundlegenden Verkehrskonzepten bis hin zu konkreten Stellungnahmen zu aktuellen Planungen - diese Sammlung zeigt unser fachliches Fundament.\nAlle Dokumente stehen als Download zur Verfügung und können als Grundlage für eigene Projekte und Diskussionen verwendet werden.\n","date":null,"permalink":"/konzepte/","section":"Konzepte und Positionen","summary":"Unsere ausgearbeiteten Konzepte, Studien und politischen Positionierungen.","title":"Konzepte und Positionen"},{"content":"Die Ergebnisse der Studie finden Sie hier.\nEinfach Einsteigen hat nach 2019 nun wieder eine repräsentative Umfrage zu den Haltungen der Bremer*innen zum Thema Verkehrswende veröffentlicht. Durchgeführt wurde die Befragung durch das Hamburger Umfrageinstitut GMS, welches dazu ca. 1000 Wahlberechtigte zwischen dem 2. und 20. Juni 2022 in Bremen telefonisch befragt hat.\nDie repräsentative Umfrage ergab, dass eine große Mehrheit der Befragten eine Verkehrswende in Bremen befürwortet. 75 Prozent sind der Meinung, die Stadt Bremen sollte Alternativen zum Auto fördern, z.B. durch Verbesserung des Nahverkehrs oder der Rad- und Fußwege. Und auch die Zustimmung zum Modell eines fahrscheinfreien umlagefinanzierten Nahverkehr, dass Einfach Einsteigen 2019 vorgelegt hat, ist ungebrochen. So sind zwei drittel der Bremer*innen bereit 20 Euro im Monat zu bezahlen, um einen ausgebauten Nahverkehr fahrscheinfrei nutzen zu können. Dies zeigt, dass sich die Menschen in Bremen eine Verkehrswende wünschen und dazu offensichtlich auch bereit sind, Kosten oder Einschränkungen beim Autoverkehr zu tragen, wenn sie dafür bessere Rad- und Gehwege sowie einen besseren Nahverkehr bekommen.\nSpannende Ergebnisse liefert die Umfrage auch im umstrittenen Bereich Parken: 73 Prozent der Bremer*innen befürworten eine Reduzierung des aufgesetzen Parkens von Autos auf Gehwegen. Die Menschen wünschen sich entsprechend endlich freie Gehwege. Auch das in einigen Stadtteilen diskutierte Anwohner*innenparken wird von 54 Prozent der Menschen befürwortet. 41 Prozent sind dagegen. Und auch die Umwandlung von bisher kostenfreien in kostenpflichtige Parkplätze wird von einer knappen Mehrheit befürwortet.\nAuf die Frage, welcher Partei die Bremer*innen am meisten zutrauen, eine Verkehrspolitik in ihrem Sinne zu machen, antworteten 23 Prozent „Die Grünen“, 17 Prozent „SPD“ und 13 Prozent „CDU“. Die Mehrheit allerdings (32 Prozent) gab an, dies keiner Partei zuzutrauen. Darin steckt aber auch eine riesige Chance für die Politik, ihre Wahlprogramme nun an die Wünsche der Bremer Wähler*innen anzupassen.\nMotivation für die Umfrage war, dass Mobilität ist ein sehr aufgeladenes Thema in der bremischen Stadtgesellschaft ist, welches zu einem der Hauptthemen im kommenden Wahlkampf werden wird. Es kursieren viele unterschiedliche Meinungen, die häufig für sich beanspruchen die Mehrheit zu repräsentieren. Mit der Umfrage möchte Einfach Einsteigen der Bevölkerung, politischen Entscheidungsträger*innen und allen weiteren Akteuren ein repräsentatives Bild zu den Meinungen der bremischen Bevölkerung zum Thema Verkehrswende liefern.\nDie Ergebnisse der Studie finden Sie hier.\nDie Studie wurde gefördert durch:\n","date":"5 Juli 2022","permalink":"/verkehrswendestudie-2022/","section":"Konzepte und Positionen","summary":"\u003cp\u003eDie Ergebnisse der Studie finden Sie \u003ca href=\"/wp-content/uploads/Einfach-Einsteigen-Buergerbefragung_Juni-2022_V3.pdf\"\u003e\u003cstrong\u003ehier\u003c/strong\u003e\u003c/a\u003e.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eEinfach Einsteigen hat nach 2019 nun wieder eine repräsentative Umfrage zu den Haltungen der Bremer*innen zum Thema Verkehrswende veröffentlicht. Durchgeführt wurde die Befragung durch das Hamburger Umfrageinstitut GMS, welches dazu ca. 1000 Wahlberechtigte zwischen dem 2. und 20. Juni 2022 in Bremen telefonisch befragt hat.\u003c/p\u003e","title":"Verkehrswendestudie Bremen 2022"},{"content":"Regelmäßig berichten die Medien über die Arbeit von Einfach Einsteigen. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über die Artikel und Berichte der letzten Jahre. Leider ist in unserer schnelllebigen Zeit nicht mehr alles noch online verfügbar oder verlinkbar. Sollte ein Link nicht mehr verfügbar sein, bitten wir um einen Hinweis.\n2025 #Tagesspiegel Background (10.07.2025) von Anne Mechels und Mark Peter Wege: [Wie das Deutschlandticket besser werden kann] (https://background.tagesspiegel.de/verkehr-und-smart-mobility/briefing/wie-das-deutschlandticket-besser-werden-kann)\n2023 #Radiointerview Bremen Zwei (05.05.2023) mit Wolfgang Geißler:\nYour browser does not support the audio element. Weser-Kurier (20.03.2023) von Felix Wendler: Verkehrspolitik: Weniger Unterschiede als gedacht\nWeser-Kurier (20.03.2023) von Aljoscha-Marcello Dohme: Studie: Nordbremer fahren überdurchschnittlich viel Bus und Bahn\nWeser-Kurier (20.03.2023) von Felix Wendler: Das sind die beliebtesten Verkehrsmittel in den Bremer Stadtteilen\nWeser-Kurier (16.03.2023) von Siegrid Schuer: Was sind die verkehrspolitischen Wünsche in den Stadtteilen?\n2022 #Weser-Kurier (06. Juli 2022) von Felix Wendler: Bremer wünschen sich weniger Autos in der Stadt\n2021 #Rosa-Luxemburg-Stiftung (Dezember 2021) von Hendrik Sander: Wer bezahlt die Mobilitätsgerechte Stadt? Instrumente für eine alternative Finanzierung des ÖPNV\ntaz - die tageszeitung (22. November 2021) von Anja Krüger: Finanzierung des ÖPNV - U-Bahn-Abgabe für Arbeitgeber\ntaz - die tageszeitung - Nordausgabe (8. September 2021) von Alina Götz: „Uns ist wichtig, alle Stadtteile zu verbinden\u0026quot; - Interview mit Stina Reichardt (Sprecherin der Grünen Jugend Bremen), die mit einer Aktion das Straßenbahnausbaukonzept von BUND und Einfach Einsteigen unterstützt.\ntaz - die tageszeitung - Nordausgabe (30. August 2021) von Alina Götz: Leicht verlegen durch die Stadt\nDenkhaus Bremen (25. August 2021): Bremen Erneuerbar: \u0026ldquo;Wege aus der Klimakrise\u0026rdquo; - Interview mit Wolfgang Geißler: Nah­verkehr für alle! (Seite 14-15)\nWir - Älteren in den Gewerkschaften in Bremen und Bremerhaven (Nr. 43/ 2021) von Bernd Krause: \u0026ldquo;Einfach Einsteigen - Eine Bremer Initiative im Interview\ntaz - die tageszeitung- Bundesausgabe (28. Juni 2021) von Lotta Drügemöller: \u0026ldquo;Ticketloser Nahverkehr für alle: Einfach einsteigen, bitte!\u0026rdquo;\nver.di Verkehrsreport (Nr. 1/2021) von Uta von Schrenk: Das lohnt sich in jedem Fall - Interview mit Mark Wege\ntaz - die tageszeitung (19. März 2021) von Lotta Drügemöller: Freie Fahrt in Bus und Bahn: Wo geht die Reise hin?\ntaz - die tageszeitung - Nordausgabe (13. März 2021) von Lotta Drügemöller: Tramfahren mit der SPD - Drei Bürgerschaftsabgeordnete proben die große ÖPNV-Revolution\nbuten un binnen (12. März 2021): Kostenfreier ÖPNV in Bremen: Schaefer will erst Angebote verbessern\nbuten un binnen (12. März 2021): SPD will kostenfreien Nahverkehr für alle Bremerinnen und Bremer\nWeser-Kurier (12. März 2021) von Pascal Faltermann: Öffentlicher Nahverkehr - SPD will Gratis-ÖPNV für alle Bremer\nAchimer Kurier (11. März 2021) von Marius Merle: Konzept für Anbindung an Bremen - Mit der Straßenbahn nach Oyten\nSimon Zeimke Podcast (11. März 2021) von Kai Purschke: Eine Straßenbahn für Oberneuland\nDie Norddeutsche (8. März 2021) von Aljoscha-Marcello Dohme: Konzept für Ausbau entwickelt - Mit der Straßenbahn nach Bremen-Nord\ntaz - die tageszeitung - Nordausgabe (26. Februar 2021) von Alina Götz: Straßenbahn-Ausbau in Bremen - Endstation Zukunft\nWeser-Kurier (26. Februar 2021) von Pascal Faltermann: Öffentlicher Nahverkehr in Bremen - CDU-begrüßt Straßenbahn-Ideen\nWeser-Kurier (25. Februar 2021) von Pascal Faltermann: Ausbaukonzept für Straßenbahnnetz - Mit der Bahn durch den Bürgerpark\nBremenize (19. Januar 2021): Friedrich-Ebert-Straße: Kulturwandel gegen das Auto im Kopf\n2020 #Bremenize (10. November 2020): Einfach Einsteigen: A Public Transport Revolution?\nDie Freiheitsliebe (3. September 2020): Für eine erfolgreiche Verkehrswende – Das Nahverkehrskonzept von Einfach Einsteigen\nKreiszeitung (3. September 2020) von Mirja Mader: Kostenlos fahren mit Bus und Bahn? Diese Ticket-Modelle diskutiert Bremen\nUniversum Bremen (24. August 2020): Interview mit Wolfgang Geißler von Einfach Einsteigen - Fahrscheinfreier Nahverkehr für Bremen?!\ndenkhausbremen (19. August 2020): Interview mit Wolfgang Geißler von Einfach Einsteigen - Nahverkehr für alle!\nSpiegel Online (13. Mai 2020) von Lena Frommeyer: Folgen von Corona für den ÖPNV - Kurz vor Totalschaden\nSpiegel Online (14. März 2020) von Lena Frommeyer: Sozialer ÖPNV - Die Formel für einen ticketfreien Nahverkehr\nWeser-Kurier (23. Januar 2020) von Nina Willborn: Einfach Einsteigen - Nachdenken über den Nahverkehr\n2019 #Weser-Kurier (28. Mai 2019) von Nina Willborn: Verein für Verkehrswende - Bremer wollen „einfach einsteigen\u0026rdquo;.\nbuten un binnen (28. Mai 2019): Umfrage: Mehrheit der Bremer für ticketlosen Nahverkehr\nBild Bremen (9. Februar 2019): KOMMT DIE ÖFFI-PAUSCHALE? - 19,11 Euro von jedem Bremer\ntaz - die Tageszeitung -taz Nord (4. Februar 2019) von Lotta Drügemöller: Tram und Bus ohne Ticket - Bremen sucht den Super-Einstieg\nWeser-Kurier (24. Januar 2019) von Alice Echtermann: \u0026ldquo;Einfach einsteigen\u0026rdquo; für ticketloses Fahren - Bremer Initiative fordert ÖPNV-Abgabe von Bürgern und Firmen.\n","date":"11 April 2022","permalink":"/medienresonanz/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003eRegelmäßig berichten die Medien über die Arbeit von Einfach Einsteigen. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über die Artikel und Berichte der letzten Jahre. Leider ist in unserer schnelllebigen Zeit nicht mehr alles noch online verfügbar oder verlinkbar. Sollte ein Link nicht mehr verfügbar sein, bitten wir um einen \u003ca href=\"mailto:einfach@einsteigen.jetzt\"\u003eHinweis\u003c/a\u003e.\u003c/p\u003e","title":"Medienresonanz"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/medienresonanz/","section":"Tags","summary":"","title":"Medienresonanz"},{"content":"Trotz der noch recht kurzen Zeit des Bestehens von Einfach Einsteigen, haben sich schon viele Leute für eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und eine schnelle und weitreichende Umsetzung der Verkehrswende bei uns engagiert. Ob als Studienpraktikant*innen, Freiwillige, studentische Hilfskräfte oder Ehrenamtliche, sie alle haben unsere Arbeit bereichert und uns dabei unterstützt, unsere Projekte und Ziele erfolgreich zu gestalten. Wir sind euch sehr dankbar und freuen uns immer über ein Wiedersehen!\nVielen sind wir immer noch verbunden.\nGeplantes Ehemaligen-Netzwerk mit jährlichen Treffen geplant, Pandemiebedingt bisher immer wieder verschoben, aktueller Plan, Herbst 2022\nAnnika - War 2019 unsere erste Praktikantin Thomas - War in der Anfangsphase mit dabei, sehr, sehr kurz - eher rausnehmen Leyla 2019 Fiona - 2019 Finn Prakti und irgendwann später Hilfskraft zur ÖffiCON Jona - Öfficon Programm Prakti Natasha - rausnehmen Zoé Freiwilliges Ökologisches Jahr Xenia Es gab noch 2 Menschen, die nur bei der Öfficon dabei waren, dafür aber intensiv Sophie Freiwilliges Ökologisches Jahr (oder halbes, um genau zu sein) Ist in den Pandemie zu uns gekommen, hat tapfer an dem Schulwettbewerb Nahverkehr besser gemacht haben den wir dann Laura: lieber Rausnehmen Shirin (falsch geschrieben, ich weiß es aber auch nicht richtig) Lena: FÖJ, Öfficon Luisa: Übersetzungen von Fachtexten aus dem französischen, Öfficon, \u0026hellip; Mello - Praktikum und später Studentische Hilfskraft, u.a. Positionspapier zur Coronakrise, PTL Orga Konstantin - ehrenamtlich Schulwettbewerb Kathi Niedersachsen Sabine Simon Schreckenberg: Freiwilliges Soziales Jahr, ist mitten in den Pandemie zu uns gekommen, weil seine Einsatzstelle ihn nicht mehr haben wollte oder konnte. Hat sich bei uns mit technischen Fragen befasst und uns auch nach seinem FSJ beim Straßenbahnkonzept unterstützt. u.a. hat er die Karte gemacht Der Mensch, der bei der Bundeswehr war. Tjark Anni - ÖffiCON-Orga, Mitglied im Kernteam 2020-2021 Josephine: ÖffiCON-Orga, Mitglied im Kernteam 2019-2020 Wir wollten auch mal eine Liste im Handbuch machen, vielleicht mit dem Handbuchteam die Liste gemeinsam rekonstruieren. Wolle müsste in seinen Unterlagen mehr haben ","date":"18 Februar 2022","permalink":"/ueber-uns/hall-of-fame/","section":"Who We Are","summary":"\u003cp\u003eTrotz der noch recht kurzen Zeit des Bestehens von Einfach Einsteigen, haben sich schon viele Leute für eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und eine schnelle und weitreichende Umsetzung der Verkehrswende bei uns engagiert. Ob als Studienpraktikant*innen, Freiwillige, studentische Hilfskräfte oder Ehrenamtliche, sie alle haben unsere Arbeit bereichert und uns dabei unterstützt, unsere Projekte und Ziele erfolgreich zu gestalten. Wir sind euch sehr dankbar und freuen uns immer über ein Wiedersehen!\u003c/p\u003e","title":"Hall of Fame"},{"content":"Wir sind keine geborenen und gelernten Verkehrsexpert*innen. Im Laufe unserer Arbeit haben wir aber eine Menge Wissen und Know-How erworben, mit dem es uns gelingt, auch Fachleute zu überzeugen.\nWer bei uns mitmachen will, braucht auch heute kein*e Verkehrsexpert*in zu sein. Wenn Du Lust hast, bei uns engagiert mitzumachen, findet sich bestimmt ein geeignetes Projekt oder Arbeitsbereich.\nUnser Team Dominik Lange Sprecher Dominik hat Philosophie und Politikwissenschaften studiert. Etwas verkopft – und mit dem Bedürfnis, die Welt zu verändern – leitet ihn die Frage, wie eine freie und gerechtere Gesellschaft aussehen könnte. Aber eigentlich hat er einfach nur Spaß dabei, wichtige Menschen zu ärgern.\nSeit 2024 ist er zusammen mit Mark Sprecher von Einfach Einsteigen und vertritt die Initiative nach Außen. Offiziell ist er zuständig für Kampagnenplanung und -leitung, Konzeptarbeit und Strategieentwicklung, sowie Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit in Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Kultur. Inoffiziell macht er alles, was gerade anfällt.\nSeine Schwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Klima-, Verkehrs- und Sozialpolitik. Er ist davon überzeugt, dass wir die Klimaziele doch noch erreichen können – in Bremen vor allem durch die richtigen Weichenstellungen im Verkehrssektor.\nIn seiner Freizeit liegt er gerne irgendwo in der Sonne am Wasser rum und liest Bücher. Aber natürlich nur besonders schwere Kost, damit sich das Lesen lohnt. Ansonsten ist Dösen auch in Ordnung. Lieblingsort (im Sommer): der Unisee.\nMark Peter Wege Gründer und Sprecher Mark ist Diplom-Psychologe und Familienhelfer. Er hat Einfach Einsteigen im Jahr 2017 gegründet und versucht seitdem, Menschen dafür zu begeistern. Seine Grundidee war es, die alte Idee des Nulltarifs aus den 1970er Jahren neu zu durchdenken und darauf basierende Konzepte zu entwickeln, die nachhaltig sind, eine breite gesellschaftliche Akzeptanz finden und umsetzbar sind.\nEr engagiert sich seit seiner Schulzeit in ökologischen Bewegungen. In der Vergangenheit hat er u.a. das Brandenburger Tor mit 50.000 Dosen zugehängt, Jugendkongresse organisiert und Atomtransporte mit blockiert.\n","date":null,"permalink":"/team/","section":"Who We Are","summary":"\u003cp\u003eWir sind keine geborenen und gelernten Verkehrsexpert*innen. Im Laufe unserer Arbeit haben wir aber eine Menge Wissen und Know-How erworben, mit dem es uns gelingt, auch Fachleute zu überzeugen.\u003c/p\u003e","title":"Who We Are"},{"content":"Rosa-Luxemburg-Stiftung im Dezember 2021 von Hendrik Sander:\nHier lesen\n","date":"22 Dezember 2021","permalink":"/wer-bezahlt-die-mobilitaetsgerechte-stadt-instrumente-fuer-eine-alternative-finanzierung-des-oepnv/","section":"Blog","summary":"\u003cp\u003eRosa-Luxemburg-Stiftung im Dezember 2021 von Hendrik Sander:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.rosalux.de/fileadmin/images/Dossiers/Spurwechsel/lux_beitr_7_%C3%96PNV-Finanzierung_web.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eHier lesen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","title":"Wer bezahlt die Mobilitätsgerechte Stadt? Instrumente für eine alternative Finanzierung des ÖPNV"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/ehemalige/","section":"Tags","summary":"","title":"Ehemalige"},{"content":"Wir haben unsere ehemalige Praktikantin Kathi zu ihren Erfahrungen bei Einfach Einsteigen befragt:\nKathi, wie bist Du zu Einfach Einsteigen gekommen? #Im Rahmen meines B.Sc. Geografie Studiums in Hamburg ist ein Berufspraktikum zu absolvieren. Ich suchte also in Hamburg und in anderen Städten (wie Bremen) nach Praktikumsstellen, die mein Interesse wecken würden. Während meiner Internetsuche stieß ich auf ein Praktikumsausschreiben von Einfach Einsteigen, welches mich sofort ansprach. Besonders den interdisziplinären Ansatz von Einfach Einsteigen empfinde ich als wichtig, um die Verkehrswende voranzutreiben. Das entwickelte Konzept zum fahrscheinfreien und umlagefinanzierten Nahverkehr in Bremen, das interdisziplinäre Team und das angenehme sowie spannende Vorstellungsgespräch überzeugten mich, dass Einfach Einsteigen ein geeigneter Praktikumsgeber im Bereich der Mobilität und Verkehrswende darstellt.\nWas konntest Du bei Einfach Einsteigen lernen? #Dank Einfach Einsteigen konnte ich mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickeln. Ich lernte ein neugestartetes Projekt über die gesamte Praktikumszeit aktiv mitzugestalten und zu leiten. Meine GIS sowie Excel-Kenntnisse konnte ich darüber hinaus um ein Vielfaches ausbauen. Außerdem lernte ich durch das Arbeiten im Homeoffice meine Kommunikationsfähigkeiten und meine Teamfähigkeit zu verbessern. Ich konnte dank des Praktikums zudem mein Wissen rund um Nahverkehr und Verkehrswende vertiefen. Insgesamt kann ich sagen, dass ich viele geografiebezogene Aufgaben ausgeführt habe, die mich in meinem späteren Berufsleben weiterbringen werden.\nWas hat Dir besonders gut bei Einfach Einsteigen gefallen? #Insbesondere die Flexibilität, die geboten wird. Neben dem Praktikum musste ich meinen Nebenjob und Unikurse unter einen Hut bekommen, was bei Einfach Einsteigen kein Problem darstellte. Auch gefielen mir die Arbeit mit dem Team, die Teamtage, verschiedene Ausflüge und Veranstaltungen rund um Nahverkehr sehr gut. Trotz Homeoffice wurde ich sehr gut integriert und ich habe mich als Teil des Teams gefühlt. Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte, bei Einfach Einsteigen mein Praktikum zu absolvieren und ich mit einem so tollen Team zusammenarbeiten durfte.\n","date":"10 Dezember 2021","permalink":"/vertieftes-interdisziplinaeres-wissen-durch-das-praktikum-bei-einfach-einsteigen/","section":"Blog","summary":"\u003cp\u003eWir haben unsere ehemalige Praktikantin Kathi zu ihren Erfahrungen bei Einfach Einsteigen befragt:\u003c/p\u003e","title":"Vertieftes interdisziplinäres Wissen durch das Praktikum bei Einfach Einsteigen"},{"content":"Wir haben unseren ehemaligen Praktikanten Frederik zu seinen Erfahrungen bei Einfach Einsteigen befragt:\nFrederik, wie bist Du zu Einfach Einsteigen gekommen? #Ich bin auf Einfach-Einsteigen über eine Internetrecherche bezüglich meines Praxissemesters des Transformationsmanagements ländlicher Räume an der Universität Vechta gestoßen. Ich suchte einen Praktikumsplatz, welcher sich sowohl mit den inhaltlichen Schwerpunkten meines Studiums auseinandersetzte als auch mir möglichst viel kreativen Gestaltungsraum bot. Da sich Einfach Einsteigen vor allem mit der Nahverkehrsversorgung ländlicher Räume im Rahmen eines Projektes beschäftigt, passte dies ganz gut mit meinen Vorstellungen zusammen. Außerdem gefiel mir der Ansatz, sich für eine Mobilitätswende, die zwar auch ökologisch, aber vor allem eine soziale Handschrift trägt, einzusetzen. Ihr spannendes Konzept zum umlagefinanzierten Nahverkehr hat diesen Aspekt noch bestärkt. Abschließend lässt sich sagen, dass ich mich bei Einfach Einsteigen kreativ entfalten konnte, Verantwortung übernehmen durfte und mich teilweise gar nicht wie ein Praktikant, sondern wie ein gleichberechtigter Mitarbeiter gefühlt habe. Eine gute Atmosphäre um erfolgreich arbeiten zu können.\nWas konntest Du bei Einfach Einsteigen lernen? #Während meines Praxissemesters bei Einfach Einsteigen habe ich mich vorwiegend mit dem Thema Streckenreaktivierung in Niedersachsen auseinandergesetzt. Somit habe ich mir sehr viel Expertise rund um die Themen Nahverkehr, Streckenreaktivierung und Verkehrspolitik aneignen können. Ich konnte ein Netzwerk zu Interessengruppen, Verbänden und Politik in Niedersachsen aufbauen, die sich inhaltlich rund um diese Thematiken beschäftigen. Hauptsächlich habe ich während meines Praktikums bei Einfach Einsteigen mit Geographischen Informationssystemen (GIS) gearbeitet und eine Datenbank aufgebaut. Ich habe meine GIS-Kenntnisse erweitern können und viel Wissen über Datenbeschaffung, Verarbeitung und Analyse anhäufen können. Außerdem konnte ich im Rahmen der Projektkoordination auch neue Fähigkeiten in den Bereichen Leadership, Koordination und Teambuilding bei mir entdecken.\nWas hat Dir besonders gut bei Einfach Einsteigen gefallen? #Besonders gut hat mir die mir zugestandene gestalterische Freiheit und das Vertrauen der Sprecher von Einfach Einsteigen mir gegenüber gefallen. Außerdem fand ich das gesamte Team und die Arbeitsatmosphäre, sowie das Sozialverständnis gegenüber der Arbeitnehmer*innenschaft sehr wertvoll. Einfach Einsteigen ist meiner Meinung nach eine Initiative, die sich mit einem zukunftsorientierten Thema beschäftigt, einen modernen Arbeitsstil pflegt und sich innerhalb kürzester Zeit zu einer gefestigten Initiative entwickelt hat.\n","date":"10 Dezember 2021","permalink":"/gestalterische-freiheit-bei-der-regionalverkehrsplanung/","section":"Blog","summary":"\u003cp\u003eWir haben unseren ehemaligen Praktikanten Frederik zu seinen Erfahrungen bei Einfach Einsteigen befragt:\u003c/p\u003e","title":"Gestalterische Freiheit bei der Regionalverkehrsplanung: Praktikum bei Einfach Einsteigen"},{"content":"taz – die tageszeitung am 22. November 2021 von Anja Krüger:\nHier lesen\n","date":"22 November 2021","permalink":"/finanzierung-des-oepnv-u-bahn-abgabe-fuer-arbeitgeber/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003etaz – die tageszeitung am 22. November 2021 von Anja Krüger:\u003c/p\u003e","title":"Finanzierung des ÖPNV – U-Bahn-Abgabe für Arbeitgeber"},{"content":"Am 6.11. hat unser mittlerweile 3. Barcamp zum Thema Nahverkehr in Zusammenarbeit mit dem VCD Bremen im Theater Bremen stattgefunden. Mehr als 30 Teilnehmer*innen durften wir diesmal begrüßen – und das in Präsenz. Natürlich galt die allgemeine Maskenpflicht und 2G.\nGestartet sind wir mit einer Ansprache und der Organisation des Programms, ganz in Manier des Barcamps mit allen Teilnehmer*innen gemeinsam. Es wurden eine Menge von Themen vorgeschlagen, so viele, dass einige sogar zusammengelegt werden konnten. Nach dem Tüfteln unseres Teams stand das Programm, welches drei Arbeitsblöcke mit jeweils drei Themenslots beinhaltete, wobei die leibliche Verpflegung natürlich nicht fehlen durfte! Insgesamt gab es also neun verschiedene Themen, die von den Teilnehmer*innen selbst ausgesucht wurden: für jeden was dabei!\nDer erste Arbeitsblock bestand aus den Themen ÖPNV im ländlichen Raum, die Verbindung Bremen – Bremerhaven und Priorisierung des Streckenausbaus.\nIm zweiten Arbeitsblock hatten die Teilnehmer*innen die Wahl zwischen den Arbeitsgruppen Mobilitätsstationen, Landestarif Niedersachsen, welche die Tarifstruktur und den Fairtarif aufgriff, und Attraktivität des Nahverkehrs, in der auch Alternativen zu bestehenden Nahverkehrsmitteln besprochen wurden. Themen der technologischen Innovation, Streckenreaktivierung und Barrierefreiheit bildeten das Schlusslicht mit dem dritten Arbeitsblock.\nUnser Ziel war es, die an der Verkehrswende interessierten Menschen dazu zu bewegen, ihre persönliche Bubble zu verlassen und sich mit Personen auszutauschen, mit denen sie sonst selten in Dialog kommen würden. So kann man neue Denkanstöße gewinnen und andere Meinungen und Ansichten, als die eigenen kennenlernen.\nGelungen ist dies auf jeden Fall! Neben zahlreichen Brainstorming-Ergebnissen konnten wir beobachten, wie sich die Teilnehmer*innen untereinander vernetzten und gemeinsam auf Projekte und Aktionen gekommen sind. Auf diese sind wir besonders gespannt!\nWir bedanken uns bei allen, die da waren und freuen uns auf das nächste Mal!\n","date":"18 November 2021","permalink":"/rueckblick-barcamp-nahverkehr-2/","section":"Blog","summary":"Nachtrag zu den Themen des Barcamps 2021","title":"Rückblick Barcamp Nahverkehr"},{"content":"The final report of ÖffiCON* is ready!\nOur online-conference ÖffiCON*, which we hosted for the first time and stood under the theme „Rethinking Public Transport“, has found international recognition with participants from Europe and USA.\nThe broad program ranged from classic local transport topics such as supply and financing to topics such as diversity, participation, culture and philosophy. The program was arranged by over 50 speakers and also featured a small cultural program. Our goal was to connect people who otherwise would not come into contact with each other, to overcome the usual „bubbles“ and to direct the perspective to unusual solutions and ideas for better public transport.\nThe opportunity to host ÖffiCON* was made possible with the help of the Federal Environmental Agency, the Federal Environmental Ministry, the GLS Treuhand, the GLS Bank, as well as the Energiewerke Schönau (EWS).\nIn the near future, we plan to further develop ÖffiCON* into an expanded format and to push public transport and the mobility transformation with even more power!\nClick here to download the conference report.\nClick here for the german version of the conference report.\n","date":"3 November 2021","permalink":"/en/conference-report-oefficon-rethinking-public-transport/","section":"Blog","summary":"The first online conference Öfficon*, under the motto \u0026ldquo;rethinking public transport\u0026rdquo; with participants from Europe and the USA was a success.","title":"Conference Report \u0026#8222;ÖffiCON* \u0026#8211; Rethinking Public Transport!\u0026#8220;"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/%C3%B6fficon/","section":"Tags","summary":"","title":"ÖffiCON"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/report/","section":"Tags","summary":"","title":"Report"},{"content":"Der Abschlussbericht der ÖffiCON* ist fertig!\nUnsere Online Konferenz ÖffiCON*, die wir erstmalig veranstaltet haben und die in diesem Jahr unter dem Motto „Nahverkehr neu denken“ stattfand, hat mit über 400 Teilnehmer*innen aus Europa und den USA internationale Beachtung gefunden.\nDas breite Programm reichte von klassischen Nahverkehrsthemen wie Angebot und Finanzierung über Diversität und Partizipation bis hin zu Kultur und Philosophie. Gestaltet von über 50 Referent*innen, wartete die Veranstaltung darüber hinaus mit einem kleinen Kulturprogramm auf. Unser Ziel war es Menschen, die sonst nicht in Austausch kommen miteinander zu vernetzten, die üblichen „Bubbles“ zu überwinden und die Perspektive auf ungewöhnliche Lösungen und Ideen für einen besseren Nahverkehr zu lenken.\nErmöglicht wurde die ÖffiCON* durch das Umweltbundesamt, das Bundesumweltministerium, die GLS Treuhand, die GLS Bank sowie die Elektrizitätswerke Schönau.\nIn nächster Zeit planen wir die ÖffiCON* zu einem ausgeweiteten Format zu weiter zu entwickeln und den Nahverkehr sowie die Verkehrswende mit noch mehr Kraft voran zu treiben!\nHier der Link zum Abschlussbericht.\nLink to the English Version.\n","date":"3 November 2021","permalink":"/abschlussbericht-zur-oefficon-nahverkehr-neu-denken/","section":"Blog","summary":"Die erste Online Konferenz Öfficon*, unter dem Motto \u0026ldquo;Nahverkehr neu denken\u0026rdquo;, mit Teilnehmer*innen aus Europa und den USA war ein Erfolg.","title":"Abschlussbericht zur „ÖffiCON* - Nahverkehr neu denken“"},{"content":"","date":"1 Oktober 2021","permalink":"/presseverteiler/","section":"Presse","summary":"","title":"Presseverteiler"},{"content":"Wintersemester 2024/25\nWintersemester 2022/23\nSommersemester 2021\nSommersemester 2020\nWintersemester 2023/24\nWintersemester 2021/22\nWintersemester 2020/21\n* * **Wintersemester 2024/25: Das sechste Public Transport Lab!\n**\u0026ldquo;Streik, Streit, Straßenbahn\u0026rdquo;\nDas Public Transport Lab beschäftigte sich im Wintersemester 2024/25 unter dem Titel Streik, Streit, Straßenbahn in drei Blöcken mit jeweils einem Schwerpunktthema der Verkehrswende. Im ersten Block nahmen wir uns dem Thema \u0026ldquo;Mobilitätsarmut\u0026rdquo; an. Darauf folgten die Themen \u0026ldquo;Behindertenrechtsbewegung\u0026rdquo; und \u0026ldquo;Arbeiter*innenbewegung\u0026rdquo;. Dieses mal leitete unser Co-Sprecher Dominik Lange das Seminar zusammen mit Paul Lutz.\n* * Veranstaltungen den sechsten Public Transport Labs\n* * 24.10.2024 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nMobilitätsarmut - Theoretische Auseinandersetzung\n* * 07.11.2024 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nMobilitätsarmut - Exkursion nach Bremen Nord\n* * 14.11.2024 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nMobilitätsarmut - Gastvortrag\nJanna Aljets - Agora Verkehrswende * * 21.11.2024 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nBehindertenrechtsbewegung - Theoretische Auseinandersetzung\n* * 28.11.2024 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nBehindertenrechtsbeweung - Gastvortrag\nFlorian Grams - LAGS * * 05.12.2024 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nBehindertenrechtsbewegung - Selbstexperiment mit Simulationsbrillen\nYerun Teulings - TastSinn * * 12.12.2024 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nArbeiter*innenbewegung - Theoretische Auseinandersetzung\n* * 09.01.2025 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nArbeiter*innenbewegung - Fragerunde mit Gast\nHenning Kühn - BSAG * * **Wintersemester 2023/24: Das fünfte Public Transport Lab!\n** \u0026ldquo;Gender, Diversity und Teilhabe in der Mobilitätswende\u0026rdquo;\nDas Public Transport Lab beschäftigte sich im Wintersemester 2023/24 mit Gender, Diversity und Teilhabe in der Mobilitätswende. Wir wollten die Chancen einer Verkehrswende diskutieren, die Perspektiven von Kindern und alten Menschen, migrantisierten Personen oder menschen mit Behinderung, FLINTA* und deren prekären und oder gar keinen Beschäftigungsverhältnissen ins Zentrum rückt. Dabei haben wir uns sowohl mit Texten und interaktiven Formaten dem Thema genähert, als auch externe Referent*innen eingeladen. Wie schon ein Jahr zuvor, begleitete Annika Fuchs das Seminar.\n* * Veranstaltungen des fünften Public Transport Labs\n* * 26.10.2023 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nWarum eine Mobilitätswende\n* * 02.11.2023 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nTeilhabe, gender und Diversity als Begriffe kennenlernen und im Kontext von Mobilität\n* * 09.11.2023 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nEinführung feministische Verkehrswende\n* * 16.11.2023 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nGender Planning / Stadtentwicklung früher und Stadtplanung heute\nJuliane Krause - plan \u0026amp; rat * * 23.11.2023 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nMobility of Care\n* * 30.11.2023 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nSozio-ökonomische Situation\nChristoph Aberle - TU Hamburg * * 07.12.2023 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nAllianzen und Arbeit\n* * 14.12.2023 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nJunge und alte Menschen\n* * 21.12.2023 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nBarrieren abbauen / Behinderungen bzw. behindert werden\nArne Frankenstein - Landesbehindertenbeauftragter Bremen * * 11.01.2024 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nMobilität auf dem Land\n* * 18.01.2024 - Donnerstag 16 bis 18 Uhr\nGlobale Mobilität\n* * **Wintersemester 2022/23: Das vierte Public Transport Lab!\n** \u0026ldquo;Fahrplan für die Bremer Verkehrswende - Wie ein Mobilitätsgesetz für Bremen aussehen könnte\u0026rdquo;\nDas Public Transport Lab beschäftigte sich im Wintersemester 2022/23 mit einem Fahrplan für die Bremer Verkehrswende - Wie ein Mobilitätsgesetz für Bremen aussehen könnte. Wir wollten uns anhand der Erfahrungen in Berlin und dem Input Bremer Akteur*innen anschauen, welche Vorteile ein Mobilitätsgesetz für Bremen haben könnte und wie ein darin geregelter \u0026ldquo;Fahrplan für die Verkehrswende\u0026rdquo; aussehen könnte. Über das komplette Semester hinweg begleitete unsere Moderatorin Annika Fuchs das Public Transport Lab und führte durch die Sitzungen.\n* * Veranstaltungen des vierten Public Transport Labs # * * 26.10.2022 - Mittwoch 16 bis 18 Uhr\nDas Mobilitätsgesetz in Berlin: Ein Vorbild für Bremen?\nDr. Olaf Dilling - re Rechtsanwälte Dr. Philipp Schulte - Berlin autofrei * * 02.11.2022 - Mittwoch 16 bis 18 Uhr\nDer Verkehrsentwicklungsplan - noch strategisches Verkehrskonzept oder garantierter Stillstand?\nverlegt auf den 25.01.2023\n* * 09.11.2022 - Mittwoch 16 bis 18 Uhr\nSichere Straßen und Wege für alle: Was die Bremer Verkehrswende von anderen Städten lernen kann?\nAngelika Schlansky - Fuss e.V. Thomas Kirpal - SKUMS * * 16.11.2022 - Mittwoch 16 bis 18 Uhr\nMobilität für alle - wie könnte ein umfassendes Verständnis von inklusiver Mobilität in Bremen umgesetzt werden?\nArne Frankenstein - Landesbehindertenbeauftrager Bremen Christoph Aberle - TU Hamburg * * 23.11.2022 - Mittwoch 16 bis 18 Uhr\nWie können wir den Nahverkehr zum Rückgrat der Verkehrswende machen? Nahverkehr als attraktives Verkehrsmittel\nAndreas Busch - BSAG Mark Wege - Einfach Einsteigen * * 30.11.2022 - Mittwoch 16 bis 18 Uhr\nMobilitätshubs and more - Welche Infrastruktur braucht die Bremer Verkehrswende?\nMichael Glotz-Richter - SKUMS * * 14.12.2022 - Mittwoch 16 bis 18 Uhr\nWie können die Pendler*innen Teil der Bremer Verkehrswende werden?\nChristoph Lankowsky - SKUMS Dr. Dominic Santner - Arbeitnehmerkammer Bremen * * 21.12.2022 -Mittwoch 16 bis 18 Uhr\nEinfach aufsteigen: Schlüsselement Radverkehr\nBonnie Fenton - ADFC Bremen Anne Mechels - SKUMS * * 11.01.2023 - Mittwoch 16 bis 18 Uhr\nFinanzielle Anreize für weniger Autos \u0026amp; mehr Umweltverbund: Welche Instrumente sind in Bremen sinnvoll?\nRebecca Karbaumer - SKUMS Tim Bischoff - Cambio Carsharing * * 18.01.2023 - Mittwoch 16 bis 18 Uhr\nWarum braucht die Bremer Wirtschaft eine Verkehrswende?\nOlaf Orb - Handelskammer Bremen Dr. Thomas Nobel - to-be-now-logistics-research-gmbh * * 25.01.2023 - Mittwoch 16 bis 18 Uhr\nDer Verkehrsentwicklungsplan - noch strategisches Verkehrskonzept oder garantierter Stillstand?\nStephan Glinka - ADFC Bremen Prof. Dr. Sven Uhrhan - Hochschule Bremen * * 02.02.2023 - Mittwoch 16 bis 18 Uhr\nPodiumsdiskussion: Wie könnte ein Bremer Mobilitätsgesetz aussehen?\nRalph Saxe - Grüne Bremen Michael Jonitz - CDU Bremen Anja Schiemann - SPD Bremen Ingo Tebje - Linke Bremen * * Wintersemester 2021/22: Das dritte Public Transport Lab!\n\u0026ldquo;Kultivierung der Verkehrswende\u0026rdquo;\nDas Public Transport Lab beschäftigte sich im Wintersemester 2021/22 mit der Kultivierung der Verkehrswende. Das Auto ist tief im Denken und Handeln der Menschen verankert. Diese Verankerung ist ein großes Hindernis für eine notwendige Transformation. Wie also die Verankerung in den Köpfen der Menschen lockern? Wie kann die Verkehrswende gesellschaftlich kultiviert werden? Darüber und wie eine erfolgreiche Verkehrswende gelingen kann, wollten mit zahlreichen Gästen diskutieren.\n* * Veranstaltungen des dritten Public Transport Labs\n* * 27.10.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\n80 Millionen Verkehrsexpert*innen und die Verkehrswende\nMark Peter Wege - Einfach Einsteigen Wolfgang Geißler - Einfach Einsteigen * * 10.11.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\nDer Fahrgast im Mittelpunkt der Verkehrswende\nPeter Simon Bredemeier - proBahn * * 17.11.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\nGender und Mobilitätsplanung\nCarolin Kruse - VCD / AEM Institute * * 24.11.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\nRadverkehr, Rowdies und Radverkehrsplanung in Bremen - Psychologische Faktoren der alltäglichen Fahrradnutzung und kommunale Verkehrspolitik\nSandra Conrad-Juhls - ADFC Bremen * * 01.12.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\n\u0026ldquo;Bilder von Morgen, die wir wollen\u0026rdquo; - Was kann eine Bank zur Verkehrswende beitragen?\nMirko Schulte - GLS Bank * * 08.12.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\nRäumliche Betriebssysteme für Mobilität\nMartin Randelhoff - Zukunft Mobilität * * 15.12.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\nDigitale nachhaltige Mobilitätslösungen im Rahmen des kommunalen und betrieblichen Mobilitätsmanagements als Ergänzung zum ÖPNV\nBarbara Koch - B2RIDE Dr. bernhard Edmaier - B2RIDE * * 22.12.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\nMieter*innentickets/Falträder als Beitrag zur Verkehrswende!?\nMichael Herwegen - ILS Dr. Janina Welsch - ILS Jürgen Brunsing - RPTU Kaiserslautern-Landau * * 12.01.2022 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\nVerkehrswende per Gesetz – Wie mit bestehendem Recht die Verkehrswende gefördert werden kann\nJulian Senders - Stiftung Umweltenergierecht Dr. Olaf Dilling - re Rechtsanwälte * * 19.01.2022 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\nDie Bahn als Rückgrat der Verkehrswende? Können wir mit der Mobilitätspolitik der Ampel die Wende einleiten?\nMatthias Gastel - Bündnis 90/Die Grünen * * 26.01.2022 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\nReiseerleben im öffentlichen Verkehr – (über)sehen, verstehen, gestalten?\nKathrin Karola Viergutz - Institut für verkehrssystemtechnik am DLR Martin Schiefelbusch - NVBW * * Sommersemester 2021: Das zweite Public Transport Lab!\n\u0026ldquo;Nahverkehr und Verkehrswende nach Corona\u0026rdquo;\nDas Public Transport Lab beschäftigte sich im Sommersemester 2021 mit dem Thema Nahverkehr und Verkehrswende nach Corona. In einer digitalen Ringvorlesung wollten wir dieses Thema gemeinsam mit Expert*innen aus verschiedensten Bereichen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten und diskutieren. Jede Woche begrüßten wir andere Referierende, hörten Neues und Spannendes und kamen anschließend ins Gespräch miteinander. Am Ende des Semester ließen wir in Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl in zwei Podiumsdiskussionen Vertreter*innen von NGOs bzw. Vertreter*innen der demokratischen Parteien zu Wort kommen. Die Ringvorlesung war auch offen für Studierende der Hochschule Bremen und der Hochschule für Künste sowie die allgemeine Öffentlichkeit.\n* * Veranstaltungen des zweiten Public Transport Labs\n* * 21.04.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\nHerausforderungen und Perspektiven für Nahverkehr und Verkehrswende in Bremen\n* * 28.04.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\nPolitische und juristische Strategien für ein autofreies Berlin\nLisa Buchmann - Volksentscheid Berlin autofrei * * 05.05.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\nVERANSTALTUNG AUF ENGLISCH - Challenges for U.S. traffic and public transport arising from the coronavirus pandemic: transformational risks, uncertainties, and opportunities\nJohn Niles - Co-author of \u0026#34;The End of Driving: Transportation Systems and Public Policy Planning for Autonomous Vehicles\u0026#34; * * 12.05.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\nPop-Up Bike Lanes: Ein erfolgreiches Instrument für die Verkehrswende - auch in Bremen?\nSebastian Kraus - Mercator Research Institute Dirk von Schneidemesser - Hertie School of Governance * * 19.05.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\nLändliche Regionen mit der Bahn (wieder) erschließen - Beispielhafte Konzeption des Rhein-Südwestfalen- Express (NRW)\nTom Langemann - Stadtneudenken Andre Trapp - Stadtneudenken * * 26.05.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\ni2030: der Ausbau des Bahnnetzes in Berlin-Brandenburg - Ein Vorbild für Bremen und Niedersachsen?\nAlecander Kaczmarek - DB Berlin * * 02.06.2021 - Mittwoch 18 20 Uhr\nParkraumbewirtschaftung ein Instrument der Verkehrswende in Bremen?\nWolfgang Köhler-Naumann Sonja Gerling * * 09.06.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\nBackground, History, Experiences, Situation and perpectives of Fare Free Public Transport in France\nArnaud Passalacqua - Ecole d\u0026#39;Urbanisme de Paris / Fare-free transport monitor * * 16.06.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\nNetzwerk Anschlussmobilität/Projekt Wunderline - in knapp zwei Stunden von Bremen nach Groningen?\nBettina Fabich - Anschlussmobilität Groningen Tjeerd Postma - Wunderlinie * * 23.06.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\nVERANSTALTUNG AUF ENGLISCH - Der Nahverkehr in der Coronakrise: Gewerkschaftliche Herausforderungen im deutschen und britischen Raum\nMira Ball - ver.di Taj Salam - Unite the Union * * 30.06.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\n\u0026quot;\u0026hellip; dann kaufe ich lieber Essen für mein Kind als eine Fahrkarte\u0026quot;: Wie arme Menschen (nicht) mobil sind und was ihnen ein guter Nahverkehr nützt\nChristoph Aberle M.Sc. - Institut für Verkehrsplanung und Logistik TU Hamburg * * 07.07.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\nPODIUMSDISKUSSION - Die Verkehrswende und die Bundestagswahl I: Forderungen aus Verbänden und Bewegungen an die künftige Bundesregierung\nAlina Götz - taz Isabell Eberlein - changing cities Philipp Kosok - Agora Verkehrswende Helena Marschall - Fridays for Future Kerstin Haarmann - Verkehrsclub Deutschland Wolfgang Geißler - Einfach Einsteigen Podiumsdiskussion nochmal ansehen\n* * 14.07.2021 - Mittwoch 18 bis 20 Uhr\nPODIUMSDISKUSSION - Die Verkehrswende und die Bundestagswahl II: Pläne und Programme der Parteien\nAlina Götz - taz Sabine Leidig - Die Linke Daniela Kluckert - FDP Stefan Gelbhaar - Bündnis 90/Die Grünen Sarah Ryglewski - SPD Michael Jonitz - CDU Podiumsdiskussion nochmal ansehen\n* * Wintersemester 2020/21: Das erste Public Transport Lab!\nDas Public Transport Lab fand im Wintersemester 2020/21 an der Universität Bremen erstmalig statt. Mit dem Beginn des Semester Anfang November starteten wir ab dem 04.11.2020 mit unserem Modul wöchentlich mittwochs von 10-12 Uhr. Aufgrund der Coronakrise wurde unsere Veranstaltung ausschließlich als Online-Konferenz angeboten. In kleineren Gruppen konnten die Studierenden eigene Forschungsprojekte rund um die Themen Nahverkehr und Verkehrswende eigenständig erarbeiten. Dabei wurden sie von Einfach Einsteigen unterstützt und konnten durch wechselnde Gast-Referent*innen die unterschiedlichen Bereiche und Perspektiven dieser Themen kennen lernen. Das Modul war offen für alle Studierenden der Universität Bremen, der Hochschule Bremen und der Hochschule für Künste.\n* * Sommersemester 2020\nDas Public- Transport-Lab sollte erstmals im Sommersemester 2020 an der Universität Bremen stattfinden. Über 30 Anmeldungen stimmten uns recht optimistisch. Leider mussten wir das Projekt aufgrund der Coronakrise in das Wintersemester 2020/21 verschieben.\n","date":"10 September 2021","permalink":"/ptl/universitaet-bremen/vergangene-veranstaltungen/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"Die vergangenen Veranstaltungen von einfach einsteigen","title":"Vergangene Veranstaltungen"},{"content":"taz – die tageszeitung – Nordausgabe am 8. September 2021 von Alina Götz:\nHier lesen\n","date":"8 September 2021","permalink":"/uns-ist-wichtig-alle-stadtteile-zu-verbinden-interview-mit-stina-reichardt-sprecherin-der-gruenen-jugend-bremen-die-mit-einer-aktion-das-strassenbahnausbaukonzept-von-b/","section":"Blog","summary":"\u003cp\u003etaz – die tageszeitung – Nordausgabe am 8. September 2021 von Alina Götz:\u003c/p\u003e","title":"„Uns ist wichtig, alle Stadtteile zu verbinden“ – Interview mit Stina Reichardt (Sprecherin der Grünen Jugend Bremen), die mit einer Aktion das Straßenbahnausbaukonzept von BUND und Einfach Einsteigen unterstützt."},{"content":"taz – die tageszeitung – Nordausgabe am 30. August 2021 von Alina Götz:\nHier lesen\n","date":"30 August 2021","permalink":"/leicht-verlegen-durch-die-stadt/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003etaz – die tageszeitung – Nordausgabe am 30. August 2021 von Alina Götz:\u003c/p\u003e","title":"Leicht verlegen durch die Stadt"},{"content":"Denkhaus Bremen am 25. August 2021auf Seite 14-15:\nHier lesen\n","date":"25 August 2021","permalink":"/bremen-erneuerbar-wege-aus-der-klimakrise-interview-mit-wolfgang-geissler-nahverkehr-fuer-alle/","section":"Blog","summary":"\u003cp\u003eDenkhaus Bremen am 25. August 2021auf Seite 14-15:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://denkhausbremen.de/wp-content/uploads/2021/08/Wege-aus-der-Klimakrise_Bremen-erneuerbar-Broschuere.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eHier lesen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","title":"Bremen Erneuerbar: “Wege aus der Klimakrise” – Interview mit Wolfgang Geißler: Nahxadverkehr für alle!"},{"content":"Wir – Älteren in den Gewerkschaften in Bremen und Bremerhaven (Nr. 43/ 2021) von Bernd Krause:\nHier lesen\n","date":"5 August 2021","permalink":"/einfach-einsteigen-eine-bremer-initiative-im-interview/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003eWir – Älteren in den Gewerkschaften in Bremen und Bremerhaven (Nr. 43/ 2021) von Bernd Krause:\u003c/p\u003e","title":"Einfach Einsteigen – Eine Bremer Initiative im Interview"},{"content":"Das dritte Barcamp Nahverkehr ist vorbei. Danke an alle Beteiligten, die uns unterstützt haben. Es wird sicher nicht das letzte Barcamp gewesen sein. Einen Rückblick wird demnächst auf unserer Seite zu lesen sein. Wer über kommende Barcamps und andere Aktivitäten informiert werden möchte, dem/der empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren.\nAm 06. November 2021 veranstalten Einfach Einsteigen und der VCD das 3. Barcamp \u0026ldquo;Nahverkehr - Austauschen und Vernetzen für einen besseren Nahverkehr in Bremen und Niedersachsen\u0026rdquo;, das im Theater Bremen stattfinden wird. Der Einlass beginnt ab 9:30 Uhr, offizieller Beginn ist ab 10 Uhr. Die Veranstaltung endet um 16:30 Uhr.\nAnmeldung hier.\nJavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert. Um unseren Ticket-Shop ohne JavaScript aufzurufen, klicken Sie bitte hier.\nWorum geht\u0026rsquo;s bei dem Barcamp? Was muss getan werden, um Autofahrende zum Umstieg auf den Nahverkehr zu bewegen? Wie kommen wir weiter mit der Barrierefreiheit? Was muss getan werden, um die Schüler*innenbeförderung oder das Liniennetz zu verbessern? Wie kann der Nahverkehr für Pendelnde attraktiver gemacht werden? Welche Ideen gibt es für eine angenehmere Gestaltung von Haltestellen? Was für unterschiedliche Konzepte für einen fahrscheinfreien oder kostenlosen Nahverkehr sind vorstellbar? Das Barcamp bietet die perfekte Bühne für all das! Egal ob Themen, Projektvorhaben, Diskussionsbeiträge oder Fragen - alle Teilnehmenden können etwas einbringen oder viel mitnehmen. Gerne nehmen wir vorab schon Themenvorschläge entgegen.\nWie funktioniert das Barcamp? In selbstgesetzten Themen und frei gestaltbaren Sessions wird sich alles rund um das Thema Nahverkehr drehen. Zentrale Eigenschaft eines Barcamps ist die aktive Mitgestaltung durch die Teilnehmenden. Das heißt, das Programm wird nicht vorab geplant. Am Anfang des Barcamps stellen die Teilnehmenden ihre Themenwünsche, möglichen Beiträge (die auch vorbereitet sein können) und Ideen kurz vor. Anhand der Interessen der Teilnehmende wird dann gemeinsam abgestimmt welche Sessions stattfinden können und das Programm zusammengestellt. Die Sessions bieten die Möglichkeit für Workshops, Vorträge oder Diskussionen.\nWas wollen wir mit dem Barcamp erreichen? Ziel ist es, gemeinsam zu lernen, Erfahrungen auszutauschen, sich zu vernetzen und konkrete Lösungsansätze zu diskutieren, um gemeinsam die (Nah-)Verkehrswende ein Stück weiterzubringen. Zudem möchten wir neue Ideen für einen attraktiven und gut zugänglichen Nahverkehr entwickeln, um Alternativen zum Auto zu stärken. Interessant könnte es auch sein, gemeinsam Initiative für den Nahverkehrsplan 2023 zu ergreifen. Das Barcamp bietet zudem die Chance, neue Kooperationsformen zu bilden oder Vorhaben auf den Weg zu bringen, von Uniprojekten bis zu (Existenz-)Gründungen ist alles möglich.\nWer kann teilnehmen? Herzlich eingeladen sind alle, die sich mit dem Thema Nahverkehr in Bremen und Niedersachsen beschäftigen. Ob Privatperson, Mitarbeitende aus Behörden, Aufgabenträgern oder (Nahverkehrs-)Unternehmen, Engagierte aus Initiativen, Verbände oder Parteien: Das Barcamp bringt Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven zusammen. Aktuelle Probleme, visionäre Ideen oder spannende Lösungsansätze, die auch andere dieses Themengebietes interessieren könnten? Wir freuen uns, wenn das alles in das Barcamp eingebracht und Wissen mit anderen geteilt wird. Auch zum bloßen Zuhören zu erscheinen, alle sind beim Barcamp richtig und vor Ort willkommen!\nWer ist Einfach Einsteigen? Einfach Einsteigen setzt sich für die Verbesserung des Nahverkehrs als Teil einer umfassenden Verkehrswende ein. Dafür haben wir ein Konzept für einen umlagefinanzierten Nahverkehr erstellt. Das Modell ermöglicht bei gleichzeitiger Angebotsausweitung einen fahrscheinfreien Betrieb innerhalb Bremens sowie einen umfassenden Ausbau des Nahverkehrs und wird derzeit von der Bremer Senatsverwaltung geprüft.\nWer ist der VCD? Der VCD ist ein gemeinnütziger Umweltverband, der sich seit 1986 für eine klimaverträgliche, sichere und gesunde Mobilität für Menschen einsetzt. Unser Ziel ist die Verkehrswende, damit alle Menschen– egal ob in der Stadt oder auf dem Land – mit Bus, Bahn, Rad, zu Fuß und mit geteilten Fahrzeugen unterwegs sein könne. Der Landesverband Bremen hat einen engagierten Aktivenkreis, der sich vor Ort für eine echte Verkehrswende und eine lebenswerte Stadt einsetzt. Weitere Informationen unter bremen.vcd.org.\nDie Teilnahme am Barcamp ist kostenlos! Wir freuen uns über einen freiwilligen Beitrag nach Selbsteinschätzung, um die Organisationskosten zu decken. Aufgrund von Corona, bitten wir um eine vorherige Anmeldung! Menschen, die nicht vorher angemeldet sind, kann ein Einlass nicht gewährt werden. Bitte auch auf die unten stehenden Corona-Hinweise achten! Wir freuen uns über eine klimafreundliche Anreise! Bitte hier anmelden.\nCorona-Regeln Um die Teilnehmenden zu schützen und einen wirksamen Beitrag zur Pandemiebekämpfung zu leisten gilt auf dem Barcamp die 2G-Regelung. Das heißt zutritt haben nur diejenigen, die entweder geimpft oder genesen sind und eine entsprechden Nachweis vor Ort vorweisen können. Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, können bei vorlage eines Atests UND eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 24h sein darf, natürlich an der Veranstaltung teilnehmen. Die aussagekräftigen Atteste bitten wir bis spätestens 1.11 12h zusammen mit der Einverständnis diese an Fachkräfte zur Überprüfung übermitteln zu können, einzureichen. Während der Veranstaltung gilt ein Mindestabstand von 1.5m und Maskenpflicht (FFP2 oder FFP3) so lange nicht ein Sitzplatz eingenommen wurde. Auch am Sitzplatz wird das Tragen einer Maske empfohlen. Wir behalten uns vor aufgrund der Pandemielage oder behördlicher Anordnungen die Hygenievorschriften zu ändern. Die am Tag der Veranstaltung gültigen Hygenieregelungen werden vor Ort ausgehängt.\n","date":"15 Juli 2021","permalink":"/barcamp2021/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"Vernetzung zum Thema Nahverkehr","title":"Barcamp Nahverkehr 2021"},{"content":"Für den Klimaschutz - mehr Mut zur Wende! #Insgesamt 28 umwelt- und entwicklungspolitische Organisationen sowie Initiativen rufen zu einer gemeinsamen Menschenkette vom Osterdeich bis zur Schlachte am 3. Juli auf. Künstler*innen begleiten die Aktion. Der AK Klima des BUND Bremen hat die Aktion ins Leben gerufen und organisiert mit.\nDemo als Menschenkette mit Abstand #Bitte bringt Banner, Plakate, Tücher - und wenn Ihr möchtet - Töpfe und Kochlöffel mit.\nWir richten Sammel- und Verteilpunkte entlang der Strecke ein, damit wir wirklich zu einer Menschen\u0026quot;kette\u0026quot; werden.\nDie beteiligten Organisationen #BUND Bremen e.V., BUNDJugend, Greenpeace Bremen, ADFC Bremen, Robin Wood e.V., die Bremische Evangelische Kirche Klimaschutz, BIZ, Fridays For Future Bremen, Parents For Future Bremen, Gemeinwohl Ökonomie Bremen, BeN, Aktionsbündnis Wachstumswende, Ernährungsrat Bremen und umzu, einfach einsteigen, Bremer SolidarStrom, denkhausbremen, Freundeskreis Garten der Menschenrechte, clima activity, Bürger Energie Bremen - BEGeno, extinction rebellion Bremen, VCD, Bündnis Klimaschutz jetzt, Bremen im Wandel, Rotkäppchens Pop-up-Garten, attac, Fuß e.V., das KlimaCamp und ClimArt\nAblauf #11:00 Uhr Ankommen bei einem Verteilpunkt; Platz einnehmen\n12:00 Uhr Die Menschenkette steht, bewegt sich mit La-Ola-Wellen und macht Krach.\n12:30 Uhr Ausklang\nVerteilpunkte #Damit wir gemeinsam zu einer Menschenkette werden, haben wir die Bremer Gebiete den Verteilpunkten zugeordnet - das soll eine Orientierung sein, wichtig ist, dass Ihr kommt und noch weitere Bekannte, Freund*innen und Verwandte mobilisiert.\nAls Empfehlung für Aktive aus dem Bremer Osten\n1. Clausthaler Straße / Osterdeich 2. Auf dem Peterswerder (Deichschart Weserstadion) / Osterdeich 3. Lübecker Straße / Osterdeich\nAls Empfehlung für Aktive aus Bremen Mitte\n4. Sielwallfähre / Osterdeich 5. Deichstraße (Segelclub)/Osterdeich 6. Flaggenmast / Osterdeich\nAls Empfehlung für Aktive Links der Weser 7. Theaterschiff / Arkadenbaustelle 8. Martinianleger (Windrose) / Schlachte 9. Jugendherberge / Schlachte\nAls Empfehlung für Aktive aus dem Bremer Westen, Bremen Nord und Bremerhaven 10. Kulturkirche / Schlachte 11. Wesertower / Schlachte\n#Der Aufruf\nMenschenkette vom Osterdeich bis an die Schlachte unter dem Motto „Weser-Welle für den Klimaschutz – mehr Mut zur Wende!“\nAm Samstag, den 3. Juli von 11:00 bis 12:30 Uhr rufen wir Alle auf, eine Menschenkette an der Weser zu bilden, um konsequente, sofortige und sozial gerechte Klimaschutzmaßnahmen in Bremen zu fordern. Gemeinsam wollen wir mit La-Ola-Wellen Politiker*innen im Land Bremen Mut zum Handeln machen – Klimaschutz muss endlich als Querschnittsaufgabe aller Senatsressorts angegangen werden. Ziel muss dabei eine 80%ige CO2-Reduktion bis 2030 (gegenüber 1990) und die Klimaneutralität für Bremen bis 2035 sein. Dies kann nur gelingen, wenn alle an den Vorteilen des Klimaschutzes teilhaben. So kann Bremen seinen Beitrag zur Einhaltung des globalen 1,5-Grad-Ziels leisten, Vorbild für andere Städte werden und zu einer globalen, völker- und generationenübergreifenden Klimagerechtigkeit beitragen. Die Klimakrise sollte mit derselben Handlungsstärke wie die Coronakrise bewältigt und ein zukunftsfähiges neues solidarisches Modell für unsere Wirtschaft und Lebensstile entwickelt werden. Wir wollen eine wirkliche Wende!\nDie Energiewende umsetzen! Die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas muss schnellstmöglich beendet werden und die Versorgung mit Strom und Wärme bis spätestens 2035 zu 100% auf Basis von erneuerbaren Energien wie Solar- und Windenergie erfolgen. Die klimaneutrale Industrieentwicklung muss in der Automobil- und Luftfahrtindustrie, der Stahlproduktion sowie der Nahrungsmittelherstellung und -verarbeitung gefördert werden. Bereits 2021 müssen deutliche Schritte zu einem Solarstromanteil von 25% bis 2030 erfolgen.\nEine sozial-ökologische Wende im Wohnungsbereich: Die Unterstützung einer warmmietenneutralen energetischen Sanierung im öffentlichen und privaten Bereich muss gesichert werden. Die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum sollte vor allem durch Entwicklung, Erweiterung und Aufstockung im Bestand erfolgen. Dazu gehört auch die Umwandlung von nicht mehr benötigten Büro- und Gewerbeimmobilien, z.B. im Innenstadtbereich sowie das Erschließen von leerstehenden Wohngebäuden. Im Gebäudebestand muss die energetische Sanierungsrate auf deutlich über 2 % steigen und mindestens KfW55-Standard erreicht werden.\nEine Verkehrswende bevorzugt den Rad- und Fußverkehr gegenüber dem Auto durch mehr Attraktivität und fördert den ÖPNV. Dazu gehören neue ansprechende Infrastrukturen für Radverkehr und ÖPNV insbesondere auch durch einen höheren Anteil an den Verkehrsflächen. Auto-Pendler*innen sollen durch attraktive Angebote auf den ÖPNV umgelenkt werden. Der öffentliche Parkraum muss stark limitiert und seine Nutzung angemessen bepreist werden.\nWende in der Klimaanpassung: Leitlinie sollten Umbau und Sanierung vor Neubau und eine ressourcen- und flächensparende Gebäudenutzung und verkehrsvermeidende Bauleitplanung sein. Die Flächenversiegelung muss bis spätestens 2030 auf Netto-Null reduziert werden. In allen bebauten Gebieten sollte eine artenreiche und dem städtischen Klima förderliche Stadtnatur auf Dächern, Fassaden und Freiflächen weiterentwickelt werden. Eine klimafreundliche Stadtplanung schafft schattenspendendes Grün und trägt damit zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung bei.\nErnährungswende: In der öffentlichen Verpflegung (Kitas, Kantinen, Mensen) muss der Anteil von Fleisch und anderen tierischen Produkten auf ein Mindestmaß reduziert und eine weitgehend pflanzliche Ernährung gefördert werden. Die Beschaffung sollte darüber hinaus Regionalität, saisonalen und biologischen Anbau berücksichtigen.\n","date":"2 Juli 2021","permalink":"/weser-welle-am-samstag-3-juli-1100-1230-uhr/","section":"Blog","summary":"Aufruf zur Menschenkette vom Osterdeich bis an die Schlachte unter dem Motto „Weser-Welle für den Klimaschutz – mehr Mut zur Wende!“","title":"Weser-Welle für den Klimaschutz am Samstag, 3. Juli 11:00 - 12:30 Uhr"},{"content":"taz – die tageszeitung- Bundesausgabe am 28. Juni 2021 von Lotta Drügemöller:\nHier lesen\n","date":"28 Juni 2021","permalink":"/ticketloser-nahverkehr-fuer-alle-einfach-einsteigen-bitte/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003etaz – die tageszeitung- Bundesausgabe am 28. Juni 2021 von Lotta Drügemöller:\u003c/p\u003e","title":"„Ticketloser Nahverkehr für alle: Einfach einsteigen, bitte!“"},{"content":"taz – die tageszeitung am 19. März 2021 von Lotta Drügemöller:\nHier lesen\n","date":"19 März 2021","permalink":"/freie-fahrt-in-bus-und-bahn-wo-geht-die-reise-hin/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003etaz – die tageszeitung am 19.  März  2021 von Lotta Drügemöller:\u003c/p\u003e","title":"Freie Fahrt in Bus und Bahn: Wo geht die Reise hin?"},{"content":"taz – die tageszeitung – Nordausgabe (13. März 2021) von Lotta Drügemöller:\nHier lesen\n","date":"13 März 2021","permalink":"/tramfahren-mit-der-spd-drei-buergerschaftsabgeordnete-proben-die-grosse-oepnv-revolutionspd-will-kostenfreien-nahverkehr-fuer-alle-bremerinnen-und-bremer/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003etaz – die tageszeitung – Nordausgabe (13. März 2021) von Lotta Drügemöller:\u003c/p\u003e","title":"Tramfahren mit der SPD – Drei Bürgerschaftsabgeordnete proben die große ÖPNV-RevolutionSPD will kostenfreien Nahverkehr für alle Bremerinnen und Bremer"},{"content":"Weser-Kurier 12. März 2021 von Pascal Faltermann:\nHier lesen\n","date":"12 März 2021","permalink":"/oeffentlicher-nahverkehr-spd-will-gratis-oepnv-fuer-alle-bremer/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003eWeser-Kurier 12. März 2021 von Pascal Faltermann:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.weser-kurier.de/bremen/so-will-die-bremer-spd-kostenlosen-oepnv-verwirklichen-doc7fbok4xmcznxoik2avi?reloc_action=artikel\u0026amp;reloc_label=/bremen/bremen-stadt_artikel,-spd-will-gratisoepnv-fuer-alle-bremer-_arid,1964191.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eHier lesen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","title":"Öffentlicher Nahverkehr – SPD will Gratis-ÖPNV für alle Bremer"},{"content":"Weser-Kurier am 11. März 2021 von Marius Merle:\nHier lesen\n","date":"11 März 2021","permalink":"/konzept-fuer-anbindung-an-bremen-mit-der-strassenbahn-nach-oyten/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003eWeser-Kurier am 11. März 2021 von Marius Merle:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.weser-kurier.de/landkreis-verden/gemeinde-oyten/konzept-fuer-anbindung-oytens-an-bremer-strassenbahnnetz-doc7fboj6dgjqx107ivvavi?reloc_action=artikel\u0026amp;reloc_label=/region/achimer-kurier_artikel,-mit-der-strassenbahn-nach-oyten-_arid,1964085.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eHier lesen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","title":"Konzept für Anbindung an Bremen – Mit der Straßenbahn nach Oyten"},{"content":"Die Norddeutsche 08. März 2021 von Aljoscha-Marcello Dohme:\nHier lesen\n","date":"8 März 2021","permalink":"/konzept-fuer-ausbau-entwickelt-mit-der-strassenbahn-nach-bremen-nord/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003eDie Norddeutsche 08. März 2021 von Aljoscha-Marcello Dohme:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.weser-kurier.de/region/bremen-nord-organisationen-regen-strassenbahnausbau-nach-vegesack-an-doc7fbocm658491bmewbf0g?reloc_action=artikel\u0026amp;reloc_label=/region/die-norddeutsche_artikel,-mit-der-strassenbahn-nach-bremennord-_arid,1963250.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eHier lesen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","title":"Konzept für Ausbau entwickelt – Mit der Straßenbahn nach Bremen-Nord"},{"content":"Weser-Kurier am 26.02.2021 von Pascal Faltermann:\nHier lesen\n","date":"26 Februar 2021","permalink":"/oeffentlicher-nahverkehr-in-bremen-cdu-begruesst-strassenbahn-ideen/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003eWeser-Kurier am 26.02.2021 von Pascal Faltermann:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.weser-kurier.de/bremen/gute-grundlage-reaktionen-auf-ideen-zum-bremer-strassenbahnausbau-doc7esah51g40x3kssiix1?reloc_action=artikel\u0026amp;reloc_label=/bremen/bremen-stadt_artikel,-cdubegruesst-strassenbahnideen-_arid,1961543.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eHier lesen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","title":"Öffentlicher Nahverkehr in Bremen – CDU-begrüßt Straßenbahn-Ideen"},{"content":"taz – die tageszeitung – Nordausgabe am 26. Februar 2021 von Alina Götz:\nHier lesen\n","date":"26 Februar 2021","permalink":"/strassenbahn-ausbau-in-bremen-endstation-zukunft/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003etaz – die tageszeitung – Nordausgabe am 26. Februar 2021 von Alina Götz:\u003c/p\u003e","title":"Straßenbahn-Ausbau in Bremen – Endstation Zukunft"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/delmenhorst/","section":"Tags","summary":"","title":"Delmenhorst"},{"content":"Der BUND Landesverband Bremen und Einfach Einsteigen wollen mit ihrem Straßenbahnausbaukonzept ( nur Karte hier) die Diskussion in der Stadt anregen. Denn aus ihrer Sicht weist das bestehende Netz noch große Lücken auf. Vor dem Hintergrund des Klimawandels sei es dringend erforderlich, den Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) erheblich auszubauen, um eine Alternative zum Auto zu schaffen. Der Straßenbahn komme dabei eine zentrale Rolle zu. Die beiden Verbände schlagen in ihrem Konzept u.a. eine Ringlinie, mehr Querverbindungen und einen Ausbau um über 120 Kilometer vor.\n„Um die dringend benötigte Verkehrswende umsetzen zu können, müssen alle Elemente des Umweltverbundes zusammengreifen. Ein größeres Straßenbahnnetz würde zum Beispiel Pendlerinnen und Pendlern die Möglichkeit bieten, das Auto stehen zu lassen“, so BUND-Vorsitzender Dieter Mazur. Andere Städte würden Bremen um das funktionierende Straßenbahnnetz, das seit 2010 auch mit Ökostrom betrieben wird, beneiden. Hinsichtlich der Herausforderungen des Klimawandels müsse dieser Vorteil dringend ausgebaut werden. Mark Wege, Sprecher von Einfach Einsteigen, ergänzt: „Unser Diskussionsvorschlag ist ambitioniert, fußt aber auf einem nachhaltigen Finanzierungsmodel. Wenn der Senat wirklich eine Verkehrswende für Bremen will, muss er sich endlich trauen, in solchen Dimensionen zu denken!“\nDas Straßenbahnkonzept von BUND Bremen und Einfach Einsteigen sieht vor, das Netz mit seiner aktuellen Länge von 98 Kilometern auf insgesamt 226 Kilometer Länge auszubauen. Unter anderem soll Bremen-Nord mit einer Straßenbahn erschlossen werden, Woltmershausen die alte Linie 7 wieder bekommen und eine Ringlinie eingeführt werden. Einige Linien sollen auch über die Stadtgrenzen Bremens hinausgehen. Menschen, die aktuell mit dem Auto unterwegs sind, sollen mit einem gut ausgebauten Nahverkehr eine Alternative bekommen, damit in Bremen zukünftig weniger Autos unterwegs sind. Der BUND und Einfach Einsteigen erheben nicht den Anspruch, dass alles exakt wie vorgeschlagen umgesetzt wird, sondern möchten eine Diskussionsgrundlage für die Frage bieten, welchen Nahverkehr Bremen braucht, um die Verkehrswende zu schaffen.\nBUND Bremen: Dieter Mazur und Einfach Einsteigen: Mark Wege\n","date":"25 Februar 2021","permalink":"/mehr-strassenbahn-wagen-bund-bremen-und-einfach-einsteigen-legen-strassenbahnausbaukonzept-fuer-bremen-vor/","section":"Blog","summary":"Der BUND Landesverband Bremen und Einfach Einsteigen fordern eine erhebliche Erweiterung des ÖPNV-Netzes um über 120 Kilometer (von 98 auf 226 km), um eine dringend notwendige Alternative zum Auto und somit die Verkehrswende zu schaffen. Das Konzept, das unter anderem eine Ringlinie und die Erschließung von Bremen-Nord vorsieht, dient als Diskussionsgrundlage, um den Senat zu zukunftsorientiertem Denken und Investitionen in dieser Größenordnung zu bewegen.","title":"Mehr Straßenbahn wagen! BUND Bremen und Einfach Einsteigen legen Straßenbahnausbaukonzept für Bremen vor"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/nahverkehrsplan/","section":"Tags","summary":"","title":"Nahverkehrsplan"},{"content":"Weser-Kurier am 25.02.2021 von Pascal Faltermann:\nHier lesen\n","date":"25 Februar 2021","permalink":"/ausbaukonzept-fuer-strassenbahnnetz-mit-der-bahn-durch-den-buergerpark/","section":"Presse","summary":"Der BUND und „Einfach Einsteigen“ legen ein Ausbaukonzept mit mehr als 100 Kilometern für das Straßenbahnnetz in Bremen vor. Der Plan sieht Linien nach Bremen-Nord, Harpstedt, Oyten oder Oberneuland vor.","title":"Ausbaukonzept für Straßenbahnnetz – Mit der Bahn durch den Bürgerpark"},{"content":"Bremenize am 19.01.2021:\nHier lesen\n","date":"19 Januar 2021","permalink":"/friedrich-ebert-strasse-kulturwandel-gegen-das-auto-im-kopf/","section":"Blog","summary":"\u003cp\u003eBremenize am 19.01.2021:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.bremenize.com/friedrich-ebert-strasse-kulturwandel-gegen-das-auto-im-kopf/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eHier lesen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","title":"Friedrich-Ebert-Straße: Kulturwandel gegen das Auto im Kopf"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/corona/","section":"Tags","summary":"","title":"Corona"},{"content":"Rückblick auf 2020 #Nachdem wir im Jahr 2019 als neue Organisation mit dem Einfach Einsteigen Konzept für einen besseren, umlagefinanzierten und fahrscheinfreien Nahverkehr angetreten waren und dieses Anliegen zur Bürgerschaftswahl forciert haben, stand das Jahr 2020 stärker im Zeichen der Verstetigung unserer Arbeit. Wir haben mehrere Veranstaltungen durchgeführt, neue Projekte gestartet und uns räumlich und personell breiter aufgestellt. Dabei mussten wir auch den Widrigkeiten der Corona-Pandemie trotzen, haben dies aber bisher gut geschafft.\nAm 15. Februar haben wir im Bremer Kraftwerk City Accelerator unser erstes Barcamp veranstaltet. Über 60 Teilnehmer*innen hatten die Wahl zwischen insgesamt 16 Sessions und diskutierten darin über den Nahverkehr der Zukunft.\nAb März bremste dann die Corona-Pandemie unsere Arbeit erstmal etwas aus. Wir haben uns aber schnell an Online-Treffen und Homeoffice gewöhnt. Unseren Büroalltag konnten wir im Sommer mit Abstandsregeln und einem Hygienekonzept wieder langsam in Gang bringen, aber ein trubeliges Büro, gemütliches gemeinsames Mittagessen und schnelle Absprachen fehlen doch sehr und wir hoffen auf eine Entspannung im Sommer.\nDer Prüfauftrag zum Einfach Einsteigen Konzept, den der Bremer Senat auf den Weg gebracht hat, befindet sich aktuell in Arbeit. Wir konnten hierbei unsere Expertise einbringen und warten sehr gespannt auf das Ergebnis. Es scheint jedoch jetzt schon klar zu , dass das Einfach Einsteigen Konzept machbar ist und es vielmehr eine Frage des politischen Willens und der Durchsetzung ist, ob unser Konzept Realität wird.\nIm Herbst standen dann eine Reihe von Veränderungen an. Unsere Kollegin Josephine verabschiedete sich und auch unsere FÖJs Julian und Zoé beendeten erfolgreich ihren Freiwilligendienst und wenden sich nun der Universität zu. Dafür haben wir Anni und Sabine als neue Kolleginnen gewinnen können und Lena hat im September ihr FÖJ begonnen. Gleichzeitig sind wir in ein neues Büro gezogen und freuen uns, dass wir nun in der Innenstadt im Jakobikirchhof endlich dauerhafte Räume gefunden haben.\nIm September startete unser Schulwettbewerb “Nahverkehr besser machen”, bei dem wir Schüler*innen aus dem ganzen VBN-Gebiet ansprechen, damit sie ihre Vorstellungen vom Nahverkehr der Zukunft einbringen können. Im Oktober startete dann das Public Transport Lab. Ein Seminar an der Uni Bremen, in dem Studierende in Gruppen Projektarbeiten zum Thema Nahverkehr und Verkehrswende erstellen.\nAm 14. November haben wir mit unserem zweiten Barcamp gleichzeitig unsere erste Onlineveranstaltung durchgeführt. Mit zwei Impulsvorträgen von Katja Diehl und Timo Daum startete die Veranstaltung und dann konnten die 25 Teilnehmer*innen zwischen mehreren Sessions wählen und sich zu unterschiedlichen Bereichen des Nahverkehrs austauschen.\nAusblick auf 2021 #Im neuen Jahr wird sich unser Fokus zunächst auf die ÖffiCON* richten! Die ÖffiCON* findet vom 18.-21. März statt und ist unsere internationale Konferenz, um den Nahverkehr neu zu denken. Dabei wollen wir Menschen aus verschiedensten Bereichen der Gesellschaft wie Wissenschaft, Verwaltung, Politik, Medien, Aktivismus und viele mehr zusammenbringen, um Akteure, die sich allesamt für die Verkehrswende einsetzen, aber kaum miteinander in Kontakt kommen miteinander, zu vernetzen. Zudem wollen wir Referent*innen aus anderen Ländern gewinnen, in denen ein guter Nahverkehr ohne Tickets bereits Realität ist.\nIm Frühsommer wollen wir unser 3. Barcamp veranstalten. Diesmal zum vieldiskutierten Thema “Autofreie Innenstadt”. Wir begrüßen explizit die Pläne des Senats, müssen dabei aber auch berücksichtigen, wie Menschen dann ohne Auto in die Innenstadt kommen und welche Notwendigkeiten sowie Potenziale sich dadurch ergeben. Über all diese Fragen wollen wir diskutieren.\nWas das Einfach Einsteigen Konzept für einen besseren, umlagefinanzierten und fahrscheinfreien Nahverkehr in Bremen angeht, bleiben wir hartnäckig! Wir werben weiterhin sowohl mit öffentlichen Veranstaltungen als auch in Gesprächen mit den politischen Entscheidungsträger*innen in Bremen für unser Konzept. Unser Ziel ist und bleibt eine Verkehrswende für Bremen, damit Bremen zum Modell für weitere Städte in Deutschland und Europa wird.\nEuer Einfach Einsteigen Team\n","date":"18 Dezember 2020","permalink":"/jahresrueckblick-2020/","section":"Blog","summary":"Wir haben 2020 unsere Arbeit trotz Corona gefestigt (Barcamps, neue Projekte, Senatsprüfung des Konzepts) und fokussieren uns 2021 auf die internationale Konferenz ÖffiCON* und ein Barcamp zur autofreien Innenstadt, um unser Ziel des fahrscheinfreien Nahverkehrs in Bremen weiter voranzutreiben.","title":"Jahresrückblick 2020"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/%C3%B6fficon/","section":"Tags","summary":"","title":"Öfficon*"},{"content":"Zukunft \u0026amp; Finanzierung nachhaltiger Mobilität nach Corona\nIm Jahr 2021 haben wir die erste ÖffiCON* durchgeführt. In Erinnerung an die Veranstaltung wird diese Seite erhalten bleiben.\nÜber den nachfolgenden Button gelangt Ihr direkt zur ÖffiCON*-Seite.\nDes Weiteren könnt Ihr Euch, für mehr Informationen über anstehende Veranstaltungen, hier für unseren Newsletter anmelden.\nDirekt zur ÖffiCON*\nWir laden ein #Wie kann der Nahverkehr zum zentralen Baustein einer umfassenden Verkehrswende werden? Mit der ÖffiCON* eröffneten wir vom 18. bis 21. März 2021 einen Raum, um den Nahverkehr neu zu denken. Ausgehend von neuen Finanzierungsmodellen für Ausbau und Betrieb, diskutierten wir die Perspektiven und Chancen, die sich daraus ergeben. Welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es für eine umfassende Verkehrswende, für menschengerechte, lebendige Städte und eine umweltfreundliche Mobilität im ländlichen Raum?\nMit knapp 450 Anmeldungen und einem bunten, internationalen Programm war die online-Veranstaltung ein voller Erfolg. Die zentrale Frage der Konferenz war, wie sozial-gerechte und ökologische Innovationen im öffentlichen Personennahverkehr, insbesondere im Rahmen einer Neuausrichtung nach der Corona-Pandemie, gestaltet werden können.\nÖffiCON* eröffnet neue Perspektiven auf den Nahverkehr #Der Nahverkehr kann in den nächsten Jahren eine entscheidende Rolle einnehmen: Als Rückgrat einer Verkehrswende, in der der Umweltverbund aus Nahverkehr, Rad- und Fußverkehr eine echte Alternative zum Auto darstellt.\nDoch dafür braucht es umfassende Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung der Netze. Schon vor der Pandemie war es offensichtlich, dass die bisherigen Mittel dafür nicht ausreichen. Die Debatte um neue Finanzierungsmodelle für den Nahverkehr hat nun an Aktualität gewonnen. Niedrigere Fahrgastzahlen haben zu hohen Einnahmeausfällen geführt und die Pandemie selbst hat ein Unbehagen und einen Vertrauensverlust bei vielen Fahrgästen ausgelöst.\nIn der Krise liegt aber auch eine Chance. Im Rahmen der ÖffiCON haben wir diese Chance ihren Raum gegeben und gefragt: Wie gelingt die Zukunft \u0026amp; Finanzierung nachhaltiger Mobilität nach Corona?\nDas Programm der ÖffiCON* orientierte sich thematisch an den fünf Themensträngen „Neue Finanzierungswege“, „Verkehrspolitik und Verwirklichung“, „Umwelteffekte“, „Diversität und Beteiligung“ sowie „Kultur, Philosophie und Kunst“. Neben des Aspekts der Internationalität wurde das Programm dadurch möglichst divers und das Publikum bekam ebenfalls Einblicke in Themen, von denen viele womöglich zuvor gedacht haben, dass sie sich gar nicht mit Fragen um den öffentlichen Personennahverkehr verknüpfen ließen.\nMotivierende Grußworte kamen unter anderen von hochkarätigen Gästen wie Dr. Katrin Dziekan, Fachgebietsleiterin des Bereiches „Umwelt und Verkehr“ des Umweltbundesamtes und Mirko Schulte, Leiter des Bereichs Mobilität der GLS-Bank. Den Anfang machte der Bremer Bürgermeister und Präsident des Senats Dr. Andreas Bovenschulte. Für ihn ist klar: In Anbetracht der Herausforderungen rund um die Klimakrise und der aktuellen Probleme, die der Verkehr nicht nur aufgrund der Corona-Pandemie mit sich bringt, ist die Mobilität unserer Gesellschaft ein „Megathema“. Ein zentraler Ziel müsse aber ohne jede Frage sein, dass vor allem der öffentliche Personennahverkehr ein noch größerer Garant für sozial gerechte Mobilität werden müsse, als er es ohnehin schon sei.\nHighlights gab es im Laufe des Wochenendes einige: Unter dem Titel „Fewer cars, more life: The art of transforming cities into sustainable, vital urban spaces“ diskutierten Anabel Gulías Torreiro (Sprecherin für die Stadt Pontevedra, Spanien) Elizabeth Deakin (Professorin für Stadt- und Regionalplanung in Berkeley) und John Niles (Verkehrsexperte aus Vancouver), wie durch die Reduzierung des PKW-Aufkommens in Städten diese nachhaltiger und lebenswerter werden könnten.\nAußerdem ging es in der Podiumsdiskussion „New ways of financing public transport“ um die Frage, wie der öffentliche Nahverkehr alternativ finanziert werden könnte. In der Podiumsdiskussion „Wie weiter mit dem Nahverkehr \u0026amp; der Verkehrswende in Bremen?“ diskutierten Vertreter*innen mehrerer Bremer Parteien (Michael Jonitz für die CDU, Ralph Saxe für die Grünen sowie Anja Schiemann für die SPD) zusammen mit Janin Schaffer (Alfred-Wegener-Institut) und Wolfgang Geißler (Einfach Einsteigen), die Zukunft des Verkehrs in Bremen.\nDr. Alexandra Millonig, Raumplanerin und Wissenschaftlerin am Austrian Institut for Technology, hielt mit ihrer Keynote eine passionierte Rede zum Thema Geschlechtergerechtigkeit im Nahverkehr sowie öffentlichen Raum und wie Barrieren in der Infrastruktur zusammen mit gesellschaftlichen Barrieren dazu führen, dass es beim Thema Verkehr und Nutzung des öffentlichen Raums privilegierte und unterprivilegierte gesellschaftliche Gruppen gibt.\nIm Gespräch mit Sara Ortiz Escalante von der University of British Columbia knüpfte sie am selben Abend an die Frage vom Morgen an, wann eine „Mobilität für alle“ überhaupt erreicht ist. Das Gespräch drehte sich um die Rolle von Frauen sowie Barrierefreiheit und Privilegien in Nahverkehr und öffentlichem Raum diskutierte. Letztendlich sei die Verkehrswende nicht nur sinnvoll für den Klimaschutz, sondern auch das einzig umfassende Mittel, um eine „Mobilität für alle“ herzustellen.\nDen Abschluss der Veranstaltung bildete ein finales Panel: Dort wurde die Atmosphäre innerhalb des ÖffiCON*-Teams als „arbeitsaufwändig und konzentriert, aber sehr herzlich“ bewertet. Erste Gedanken an eine Folgeveranstaltung wurden geäußert. Zudem wurde gelobt, dass auf der ÖffiCON* Perspektiven abseits der Privatwirtschaft dargestellt werden, was auf ÖPNV-Konferenzen unüblich sei. Annika Fuchs, Leiterin des ÖffiCON*-Teams gab Einblick in die Organisation und freute sich darüber, dass die Konferenz trotz wenig Erfahrung mit online-Konferenzen gut gelang. Zudem seien aufgrund dieser wenigen Erfahrung der Fantasie der Ausgestaltung einer online-Konferenz umso weniger Grenzen gesetzt gewesen.\nDie Beteiligten endeten mit dem Fazit, den Erwartungen gerecht geworden zu sein neue, frische und vielfältigere Perspektiven auf die Zukunft des öffentlichen Personennahverkehrs zu bieten und damit eine Alternative gegenüber üblicher Fachkonferenzen der ÖPNV-Branche geboten zu haben. Ein Wunsch wäre, bei einer möglichen Neuauflage der ÖffiCON* die Diversität der Referierenden noch weiter zu steigern.\nDas ÖffiCON*-Team dankt seinen Unterstützer*innen: Dem UBA, dem BMU, der GLS Bank \u0026amp; GLS Treuhand und der EWS. Wir sind gespannt und vorfreudig, das Projekt ÖffiCON* nun weiter zu denken und freuen uns, Sie und Euch weiter auf dem Laufenden zu halten! Mehr Informationen über die Veranstaltung finden Sie in unserer Dokumentation.\nZur ÖffiCON*\n","date":"10 Dezember 2020","permalink":"/oefficon/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"\u003cp\u003e\u003cem\u003eZukunft \u0026amp; Finanzierung nachhaltiger Mobilität nach Corona\u003c/em\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Jahr 2021 haben wir die erste ÖffiCON* durchgeführt. 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Es entsteht die Befürchtung, dass wenn nicht mehr bewusst Geld für ein Ticket ausgegeben wird, geht auch die Wertschätzung für die Leistung verloren.\nDabei wird häufig übersehen, dass es in Deutschland andere etablierte, wirksame Systeme gibt, die genau so funktionieren, wie unser Basiskonzept. Nämlich mit einer paritätischen Finanzierung über Monatsbeiträge. Bestes Beispiel ist unser Gesundheitssystem, in dem Arbeitnehmer und Arbeitgeber monatlich den gleichen Prozentsatz zu den Gesamtkosten beisteuern. In unserem Basiskonzept wären es dann Bürger*innen und Unternehmen, die zu gleichen Teilen die Gesamtkosten tragen.\nDie paritätische Finanzierung unseres Gesundheitswesens macht es uns möglich, bei Beschwerden jederzeit einen Arzt aufzusuchen, ohne in der Praxis/vor Ort für die einzelne Behandlung zahlen zu müssen. Gerade in Akutfällen ist das ein Luxus, der nicht selbstverständlich ist. Das zeigt ein Blick in Länder wie die USA. Natürlich wissen wir aber eine Arztbehandlung nicht weniger zu schätzen, weil wir beim Verlassen der Praxis nicht bezahlen müssen. Denn Gesundheit gilt als Teil des Gemeinwesens, auf das jede*r Bürger*in einen Anspruch hat.\nWir sollten anfangen Mobilität ebenfalls als Teil des Gemeinwesens zu betrachten. Schließlich ermöglichen es uns Verkehrsmittel, die Strecken zurückzulegen, die nötig sind, um Einkäufe zu erledigen, Termine wahrzunehmen, zur Arbeit zu kommen oder Freund*innen und Verwandte zu besuchen. Mobilität ist kein Luxus und sollte jedem Mitglied der Gesellschaft zustehen, und zwar ohne für jede einzelne Verbindung ein Ticket lösen zu müssen. Wenn wir unsere Sichtweise ändern und Mobilität als Gemeinwohl betrachten, dann ist es nur logisch, ohne Ticketlösen einfach in Bus und Bahn einsteigen zu können. Wie bei unserem Gesundheitssystem heißt das aber nicht, dass wir die Leistung nicht schätzen, nur weil sie uns zusteht.\nTatsächlich kann vielmehr das Gegenteil der Fall sein.\nDenn dadurch, dass in einem paritätischen System jede*r Einzelne einen finanziellen Beitrag zu dessen Aufrechterhaltung leistet, steigt auch die individuelle Anteilnahme am Zustand des Systems. Anders ausgedrückt: Wenn ich für etwas zahle, möchte ich auch, dass es gut ist. Das führt dazu, dass kollektiv ein größeres Bewusstsein dafür da ist, was das System für den/die Einzelne*n leistet, und auch ein größeres Interesse daran, dass das System weiterhin gut läuft. Das kann sich in zweierlei Hinsicht positiv auswirken:\nZum Einen in Hinblick auf die Politik. Denn wenn den Verantwortlichen signalisiert wird, dass die Bürger*innen Interesse an einem gut funktionierenden Nahverkehrssystem haben, schließlich zahlen sie ja dafür, dann wird auch weiterhin in die Verbesserung des Netzes investiert.\nZum Anderen kann so ein bewussteres, sorgfältigeres Umgehen mit der bereitgestellten Leistung und auch mit den Verkehrsmitteln selbst auf Seiten der Nahverkehrsnutzer*innen erzielt werden. Das wiederum hat anstatt des befürchteten Wertverlusts vielmehr eine Aufwertung des Nahverkehrs zur Folge.\nDass eine Umstellung auf fahrscheinfreien Nahverkehr eine Aufwertung von Bus und Bahn bewirkt, wird durch Erfahrungsberichte aus Kommunen bestätigt, wo die Bürger*innen bereits seit Längerem kein Ticket mehr ziehen müssen, um einsteigen zu dürfen. In Dünkirchen, beispielsweise gab in einer repräsentativen Umfrage über die Hälfte (55,8%) der Befragten an, dass sich seit der Einführung des neuen, fahrscheinfreien Nahverkehrssystems ihr Bild des Nahverkehrs zum positiven gewandelt hat 1. Dies liegt natürlich auch darin begründet, dass das System ausgebaut und modernisiert wurde. Auch das Einfach Einsteigen Basiskonzept sieht die Kombination der beiden Standpfeiler a) Umlagefinanzierung und Fahrscheinfreiheit sowie b) Verbesserung des Angebots als essenzielle Grundlage für eine erfolgreiche Aufwertung und gesteigerte Nutzung des Nahverkehrs.\nWenn diese beiden Faktoren richtig ineinandergreifen, dann sind durchschlagende Erfolge zu verzeichnen. In Tallinn, das 2013 als erste Hauptstadt weltweit kostenlosen Nahverkehr für seine Bewohnenden einführte, hat sich die Einstellung zu den öffentlichen Transportmitteln signifikant zum Positiven gewandelt 2. In Missoula, USA, wo ein lokales Busunternehmen 2015 ein 3-jähriges Modellprojekt ins Leben rief und seine Passagiere ohne Fahrschein mitfahren ließ, sind die kostenlosen Busse zum Aushängeschild der Stadt und Stolz ihrer Bewohner*innen geworden 3. Und in Templin haben die Jahre fahrscheinfreien Nahverkehrs bewirkt, dass selbst nach dessen Abschaffung die Nachfrage sechs mal höher ist als vor seiner Einführung 4. Das zeigt: vorausgesetzt er wird richtig umgesetzt, bewirkt fahrscheinfreier Nahverkehr einen Imagewandel von Bus und Bahn vom ‚klobigen Verkehrsmittel für Notfälle‘ zum ‚Verkehrsmittel der Wahl‘.\nEin letzter Aspekt, der in der ‚Wertverlust‘-Debatte häufig angesprochen wird, ist die Angst vor zunehmendem Vandalismus und Ausfälligkeiten in Bus und Bahn. Doch auch hier können wir uns auf die Erkenntnisse aus anderen Kommunen berufen, und die bestätigen, dass seit der Einführung des fahrscheinfreien Nahverkehrs die Zahl der Vorfälle von Vandalismus tatsächlich nicht zu-, sondern eher abgenommen hat.\nUnd schließlich stehen dem Verkehrsnetz durch einen umlagefinanzierten Nahverkehr größere finanzielle Ressourcen zur Verfügung, die in die Instandhaltung und Reparatur des Netzes und der Verkehrsmittel investiert werden können.\nAlles in allem gibt es also genügend Gründe, die dafür sprechen, dass die Einführung eines umlagefinanzierten Nahverkehrssystems keine Abwertung des Nahverkehrs bedeutet. Sie stellt vielmehr eine enorme Möglichkeit dar, diesen aufzuwerten und somit einen sozial fairen, nachhaltigen und attraktiven nahverkehr zu schaffen, welcher von allen bezahlt und so auch von allen wertgeschätzt wird.\n1 Huré, Maxime (2019): Le Nouveau Réseau de Transport Gratuit à Dunkerque. De la Transformation des Mobilités aux Mutations du Territoire. VIGS\n2 Cats, Oded, Susilo, Yusak.O. \u0026amp; Reimal, Triin (2017): The prospects of fare-free public transport: evidence from Tallinn. Transportation 44, 1083–1104. https://doi.org/10.1007/s11116-016-9695-5\n3 Wahba, Monique (2015): Free transit attracts riders and helps communitis in more ways than one. MobilityLab. https://mobilitylab.org/2015/09/03/free-transit-attracts-riders-and-helps-communities-in-more-ways-than-one/\n4 Gehrke, Marvin (2016): Fahrscheinfrei im ÖPNV –Eine Alternative für Großstädte. Ein Maßnahmen-sortiment und die Realisierbarkeit in Berlin. IVP-Discussion Paper, 4/2016. Berlin\n","date":"9 Dezember 2020","permalink":"/was-nichts-kostet-ist-nichts-wert-oder-doch/","section":"Blog","summary":"Wir zeigen anhand verschiedener Beispiele auf, warum fahrscheinfreier Nahverkehr nicht zu einer Abwertung von Bus und Bahn führt, sondern im Gegenteil zu mehr Wertschätzung des Nahverkehrs.","title":"‚Was nichts kostet ist nichts wert‘ – oder doch?"},{"content":"Vielseitiges Praktikum mit Nachhaltigkeitsfaktor: Unsere ehemalige Pflichtpraktikantin Xenia berichtet, was sie aus ihrer Zeit bei Einfach Einsteigen gelernt hat.\nWie bist du zu Einfach Einsteigen gekommen? #Das erste Mal erfuhr ich von Einfach Einsteigen während eines Seminars an der Universität Bremen, welches Studierende auf ihre zukünftig bevorstehende Berufswahl vorbereiten sollte. Aktiv nach einem Pflichtpraktikumsplatz suchend, wurde ich direkt auf die Verkehrsinitiative aufmerksam. Als Studentin nutze ich selber täglich den ÖPNV und auch Themen rund um die Nachhaltigkeitsdebatte interessierten mich schon immer. Umso mehr freute ich mich, als ich nach einem Bewerbungsgespräch in Form eines entspannten Mittagessens die Zusage von Einfach Einsteigen erhielt.\nWas konntest du bei Einfach Einsteigen lernen? #Bei meinem Praktikum bekam ich vor allem mit, wie vielseitig die Arbeit an einem zukunftsorientierten Nahverkehrskonzept sein kann. Neben meiner Haupttätigkeit im Social-Media-Team übernahm ich Aufgaben im Organisations- bis hin zum Recherchebereich und konnte so wertvolle Einblicke in das Tätigkeitsfeld einer Verkehrsinitiative gewinnen. Von Beginn an konnte ich Verantwortung für meine Arbeitsfelder übernehmen und so auch eigene Ideen und Projekte im Team verwirklichen. Auf diese Weise konnte ich nicht nur mein Fachwissen rund um die Nahverkehrsplanung ausbauen, sondern auch verschiedene Soft Skills vertiefen.\nWas hat dir besonders gut bei Einfach Einsteigen gefallen? #Vor allem die Zusammenarbeit im jungen Team mit engagierten und netten Leuten gefiel mir sehr. Auch die Möglichkeit, sich kreativ ausleben zu können und eigene Ideen einzubringen, brachte viel Spaß bei der Arbeit an einer zukünftigen Verkehrswende in Bremen. Mit einer flexiblen Zeiteinteilung konnte außerdem jeder seinen Arbeitstag individuell gestalten. Zwar kam es durch die während meines Praktikumszeitraums präsente Corona-Pandemie immer wieder zu Hürden, doch durch das Ausweichen ins Homeoffice und das Sammeln neuer Erfahrungen konnte flexibel mit diesen Herausforderungen umgegangen werden. Zu guter Letzt werde ich besonders die gemeinsamen Mittagessen in der Gruppe nicht vergessen, wo man bei einem regelmäßigen Informationsaustausch viel über die aktuelle Nahverkehrspolitik in Bremen erfuhr. Alles in allem habe ich das Praktikum bei Einfach Einsteigen sehr genossen und werde die Initiative auch weiterhin regelmäßig verfolgen.\n","date":"4 Dezember 2020","permalink":"/pflichtpraktikum-bei-einfach-einsteigen-erfahrungsbericht/","section":"Blog","summary":"Vielseitiges Praktikum mit Nachhaltigkeitsfaktor: Unsere ehemalige Pflichtpraktikantin Xenia berichtet, was sie aus ihrer Zeit bei Einfach Einsteigen gelernt hat.","title":"Pflichtpraktikum bei Einfach Einsteigen: Erfahrungsbericht"},{"content":"Rückblick #Endlich wieder mal eine Präsenzveranstaltung! Dieses Gefühl trug die Teilnehmenden des 3. Barcamps von Einfach Einsteigen durch den 26. Juni 2021. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen kamen in der Friedenskirche Menschen zusammen, um sich über das Thema \u0026ldquo;Autofreie (Innen)Stadt\u0026rdquo; auszutauschen, zu diskutieren, Strategien zu entwickeln und neue Fragen aufzuwerfen.\nDurch die Kooperationspartner*innen Volkshochschule Bremen, dem BUND Bremen und der Zwischenzeitzentrale Bremen war eine interessante Veranstaltung vorprogrammiert. Dies wurde durch durch die Besucher*innen des Barcamps jedoch noch deutlich überboten: Vom Autofreien StadTraum e.V. über die SPD, die Linkspartei und das Verkehrswendebündnis kamen Bremer Parteien und Initiativen zusammen, die sich selbst bereits intensiv mit dem Thema beschäftigten. Doch auch neue Gesichter besuchten die Veranstaltung: \u0026ldquo;Wir sind beide begeisterte Radfahrer*innen und möchten herausfinden, was es mit der autofreien Innenstadt auf sich hat\u0026rdquo;, berichtet ein junger Teilnehmer in der Vorstellungsrunde.\nDie inhaltliche Bandbreite des Tages spiegelte wieder, wie groß das thematische Feld ist, das sich die Initiator*innen vorgenommen hatten: Wolfgang Geissler (Einfach Einsteigen) bot direkt zu Beginn eine Analyse über Befürworter*innen und Kritiker*innen der autofreien Innenstadt an: Welche Interessen gibt es? Wer könnte wie überzeugt werden? fragten sich die interessierten Zuschauer*innen.\nParallel und im Anschluss bildeten sich Gesprächsrunden zu den Themen Fahrradfreundlichkeit in der autofreien Innenstadt, Lieferverkehre in der Martinistraße und darüber hinaus sowie finanzielle Anreize für ökologisches Verhalten. Lisa Tschink (BUND) arbeitete mit ihren Teilnehmenden zudem den Begriff \u0026ldquo;Innenstadt als Wohnküche\u0026rdquo; heraus. \u0026ldquo;Die Innenstadt darf nicht zu einem Puppenhaus werden. Sie muss ästhetisch und funktional zugleich sein, eben wie eine Wohnküche\u0026rdquo;, waren sich die Teilnehmenden einig. \u0026ldquo;Die autofreie Innenstadt soll der Dreh- und Angelpunkt einer zukunftsfähigen Stadt werden\u0026rdquo;, ergänzt Lisa Tschink.\nDas erste Barcamp zum Thema Autofreie Innenstadt überzeugte durch eine familiäre Atmosphäre und die Freude darüber, sich mal wieder real gesehen zu haben. Für den Herbst 2021 ist ein weiteres Barcamp geplant.\nVeranstaltungsaufruf #Die Bremer Innenstadt soll bis 2030 autofrei werden, so die Vereinbarung der rot-grünen-roten Landesregierung. Bremen hat mit diesem Beschluss bundesweit für Aufsehen und Diskussionen gesorgt, folgt damit aber auch einem Trend: In immer mehr Städten Europas gibt es entsprechende Diskussionen, Beschlüsse oder Maßnahmen, um Autos in aus den Zentren zu verbannen und Platz zu schaffen für umweltfreundliche Mobilität. Mit Erfolg, wie sich zeigt. Dort, wo autofreie Innenstädte und Zonen umgesetzt werden, möchte niemand das Rad der Zeit zurückdrehen, da entgegen aller Vorurteile Autofrei zur Belebung der Innenstädte und des Einzelhandels beiträgt.\nMit dem Barcamp Autofreie (Innen)Stadt Bremen möchten wir all diejenigen einladen, die die autofreie (Innen)Stadt als Chance und positive Herausforderung begreifen.\nDie Veranstaltung fand statt in Kooperation mit: # Wir danken Cambio CarSharing für die freundliche Unterstützung.\n","date":"30 November 2020","permalink":"/barcamp-autofrei/","section":"Blog","summary":"Ein Rückblick zum dritten Barcamp vom 26. Juni 2021.","title":"Barcamp Autofreie (Innen)Stadt"},{"content":"Worum geht’s bei einem Barcamp? #Du fragst dich, wie sich Menschen am besten zu einem Umstieg auf klimagerechte Mobilität bewegen lassen? Du hast Lust, mit Anderen Themen des Nahverkehrs in Bremen und in anderen Orten zu diskutieren? Du interessierst dich für Ideen und Konzepte eines fahrscheinfreien, nachhaltigen Nahverkehrs? Du hast selbst Ideen, die Du gern auf den Prüfstand stellen möchtest?\nDann bietet Dir ein Barcamp den perfekten Rahmen! Egal ob Themen, Projektvorhaben, Diskussionsbeiträge oder Fragen – alle Teilnehmenden können etwas einbringen und viel mitnehmen.\nWie funktioniert ein Barcamp? #Zentrale Eigenschaft eines Barcamps ist die aktive Mitgestaltung durch die Teilnehmenden. Das heißt, Ihr setzt die thematischen Schwerpunkte und entscheidet gemeinsam, mit welchen Inhalten Ihr Euch während des Barcamps beschäftigt. Parallele und aufeinander folgende Sessions lassen dabei viel Spielraum für thematische Vielfalt!\nWas wollen wir mit unseren Barcamps erreichen? #Ziel ist es, gemeinsam zu lernen, Erfahrungen auszutauschen, sich zu vernetzen und konkrete Lösungsansätze zu diskutieren, um gemeinsam die Verkehrswende ein Stück weiterzubringen. Zudem möchten wir neue Ideen für einen attraktiven Nahverkehr entwickeln, um zukunftsfähige Alternativen zum Auto zu stärken.\nDas Barcamp bietet zudem die Chance, neue Kooperationsformen zu bilden oder Vorhaben auf den Weg zu bringen: Von Uniprojekten bis zu Gründungsideen ist alles möglich.\nWer kann teilnehmen? #Wir möchten Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven zusammenbringen. Willkommen sind daher neben Mitgliedern aus Initiativen, Verbänden und Parteien auch Schüler*innen, Studierende, Mitarbeiter*innen aus (Verkehrs-)Unternehmen und Start-ups sowie allgemein an diesem Thema Interessierte. Egal, ob du eine Idee einbringen, diskutieren oder erst mal zuhören möchtest – komm dazu und lass Dich inspirieren! Wir freuen uns über eine Spende.\nDie Fotos auf dieser Seite zeigen Teilnehmende vom Barcamp 2020 und wurden von Friedemann Wagner aufgenommen.\nWelche Vereinbarungen gelten für das Barcamp? # Hierarchien spielen keine Rolle: Jeder Beitrag zählt und in der Regel duzen sich alle Teilnehmenden. Der Umgangston ist freundlich und respektvoll, offline und online – das versteht sich von selbst. Alle Teilnehmenden können bloggen, twittern und online berichten und sich über die sozialen Medien mit anderen vernetzen. Alle Teilnehmenden, die eine Session anbieten möchten, stellen sich und ihre Session kurz und prägnant vor. Jeder Vorschlag ist relevant! Sollten mehrere Sessions zu einem Thema angeboten werden, wird die Session idealerweise gemeinsam gestaltet. Eine Session dauert 45 Minuten und die folgende Session ist genauso wichtig wie die vorherige. Falls die Zeit nicht reicht, sind Rückzugsorte möglich. Methoden und Inhalte können frei gewählt werden. Vergangene Barcamps #Barcamp Nahverkehr 2022\nBarcamp Nahverkehr 2021\nBarcamp Autofreie (Innen)stadt 2021\nBarcamp Nahverkehr 2020\n","date":"30 November 2020","permalink":"/barcamps/","section":"Blog","summary":"\u003ch3 id=\"worum-gehts-bei-einem-barcamp\" class=\"relative group\"\u003e\u003cstrong\u003eWorum geht’s bei einem Barcamp?\u003c/strong\u003e \u003cspan class=\"absolute top-0 w-6 transition-opacity opacity-0 -start-6 not-prose group-hover:opacity-100\"\u003e\u003ca class=\"group-hover:text-primary-300 dark:group-hover:text-neutral-700\" style=\"text-decoration-line: none !important;\" href=\"#worum-gehts-bei-einem-barcamp\" aria-label=\"Anker\"\u003e#\u003c/a\u003e\u003c/span\u003e\u003c/h3\u003e\u003cp\u003eDu fragst dich, wie sich Menschen am besten zu einem Umstieg auf klimagerechte Mobilität bewegen lassen? Du hast Lust, mit Anderen Themen des Nahverkehrs in Bremen und in anderen Orten zu diskutieren? Du interessierst dich für Ideen und Konzepte eines fahrscheinfreien, nachhaltigen Nahverkehrs? Du hast selbst Ideen, die Du gern auf den Prüfstand stellen möchtest?\u003cbr\u003e\nDann bietet Dir ein Barcamp den perfekten Rahmen! Egal ob Themen, Projektvorhaben, Diskussionsbeiträge oder Fragen – alle Teilnehmenden können etwas einbringen und viel mitnehmen.\u003c/p\u003e","title":"Barcamps von Einfach Einsteigen"},{"content":"In zwei Beiträgen haben wir beleuchtet, wie die Einführung des fahrscheinfreien Nahverkehrs in Dünkirchen die Fahrgastzahlen und das Fortbewegungsverhalten der Bürger*innen dort beeinflusst. Wir möchten nun auf den sozialen Sektor eingehen, da ein fahrscheinfreier, umlagefinanzierter Nahverkehr gerade hier enorme positive Veränderungen bewirken kann.\nDie soziale Seite der Mobilitätswende rückt bislang häufig neben dem Streben nach ökologischer Nachhaltigkeit in den Hintergrund. Natürlich ist uns bewusst, dass die Senkung der CO2- und Schadstoffemissionen im Verkehrssektor ist immens wichtig ist. Aber um eine Chance zu haben, die Klimakrise abzuwenden, müssen wir ökonomische, ökologische und soziale Aspekte vereint verfolgen. Eine Umstellung im Verkehrsbereich muss also neben ökologischer Nachhaltigkeit auch soziale Gerechtigkeit zum Leitsatz haben.\nDie Ergebnisse der Dünkirchner Studie deuten darauf hin, dass fahrscheinfreier Nahverkehr erheblich dazu beitragen kann, die soziale Gerechtigkeit zu erhöhen. Denn die Antworten der 2000 befragten Fahrgäste machen deutlich, dass gerade die sozial schwächsten Bevölkerungsgruppen deutlich von der Umstellung profitieren. Welche Gruppen sind das, und wodurch verbessert sich ihre Lage?\nMehr Möglichkeiten für Arbeitssuchende\nArbeitssuchende sind in mehrfacher Hinsicht darauf angewiesen, mobil zu sein, denn sie müssen sich sowohl regelmäßig bei den Behörden als auch bei potenziellen Arbeitgeber*innen vorstellen. Zwar konnten Arbeitssuchende oder Personen mit geringem Einkommen in Dünkirchen vor der Umstellung ein ermäßigtes Ticket beantragen, diese Möglichkeit wurde aber aus mehreren Gründen kaum wahrgenommen.\nTatsächlich wussten viele potenzielle Empfänger*innen nicht, dass ihnen ein ermäßigtes Ticket zustand oder welche Auflagen für die Beantragung nötig sind. Dies zeigt, wie bürokratisch aufwendig die Antragstellung und -erneuerung war. Dazu kommt die möglicherweise empfundene Scham bzw. Stigmatisierung bei der Vorstellung auf dem zuständigen Amt. In Kombination stellen diese Faktoren eine hohe Hemmschwelle dar, wie eine Vertreterin des Transportwesens in Dünkirchen betont:\n„ Für den Sozialtarif gab es ein ziemlich schwerfälliges administratives Vorgehen, was manchmal entmutigend sein konnte. Nicht unbedingt entmutigend, weil es ein administratives Vorgehen war, sondern entmutigend, weil es einem einen Stempel aufdrückt. Die Dauer des Vorgangs spielt natürlich auch mit rein, aber dieser Faktor, ein Art Marker zu haben sobald man dort ankommt hat einen großen Einfluss auf die Personen, die nicht unbedingt möchten, dass man weiß, dass sie Sozialhilfe beziehen.\u0026quot;\nDes weiteren muss berücksichtigt werden, dass auch ein ermäßigtes Ticket Geld kostet. Trotz des reduzierten Preises überstiegen die Kosten zum Teil den Betrag, den die Betreffenden ausgeben konnten oder wollten.\nGenau diese Probleme zeigen sich in Bremen, wo das „Stadtticket“ als ermäßigtes Monatsticket lange wenig Anklang fand, auch weil die Berechtigten nichts von der Existenz eines solchen Tickets wussten 1. Noch 2017 nahm weniger als 1/5 der Anspruchsberechtigten das ermäßigte Angebot wahr, gerade einmal 18,54% 2. Dies mag auch damit zusammenhängen, dass der Preis für das Stadtticket seit 2012 kontinuierlich anstieg: von 25€ auf 38,90€ 3\nUnd die Folgen der eingeschränkten Mobilität sind gravierend. Denn sie erschwert gleichzeitig eine Veränderung der Situation zum Positiven. Durch den kleinen Mobilitätsradius sinken die Chancen bei der Jobsuche und gleichzeitig verkleinert sich das soziale Umfeld. Am Ende steht eine zunehmende Gefahr der Isolation und des Ausschlusses aus der Gesellschaft, mit der gleichzeitig eine noch erhöhte Stigmatisierung einhergeht.\nMehr Teilhabe am sozialen Leben\nMit diesen Problemen sehen sich auch MigrantInnen und AsylbewerberInnen häufig konfrontiert. Für diese kommt erschwerend eine mangelnde Vertrautheit mit dem bürokratischen System hinzu, sowie häufig eine Sprachbarriere. Beides erschwert die Beantragung des Sozialtickets, jedoch auch die Navigation des Nahverkehrssystems im Allgemeinen. Das Wissen, einfach in Bus und Bahn einsteigen zu können, würde für sie eine enorme Erleichterung ihres Alltags bedeuten und somit eine Verbesserung der Integrationschancen.\nDünkirchen zeigt eindrucksvoll, dass öffentliche Verkehrsmittel durch die Fahrscheinfreiheit für Menschen aller sozioökonomischen Schichten zugänglich werden, ohne dass sie Stigmatisierungen oder endlose Behördengänge befürchten müssen. Dadurch wird auch die Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben gestärkt, denn zuvor blieben Mitglieder sozialer Gruppen in ihren Stadtteilen verhaftet, blieben „unter sich“, was soziale Segregation bedingt. Seit der Einführung des neuen Systems verlassen viele der Befragten deutlich häufiger ihr Zuhause und bewegen sich allgemein mehr in der Gesellschaft. Mobilität ist demnach gleichbedeutend mit gesellschaftlicher Teilhabe, mit Freiheit, Autonomie und einer Zunahme an sozialen Kontakten.\nSpaziergänge, soziale Kontakte, Alltagsbewältigung - was der Bus Senior*innen ermöglicht\nGerade auch für Rentner*innen, die häufig nicht mehr Auto fahren können oder wollen, ist der Nahverkehr von enormer Bedeutung. In der von Einfach Einsteigen, in Bremen, durchgeführten Studie befürwortete gerade die Gruppe der Ü60-Jährigen die Stärkung und Verbesserung des Nahverkehrs. Denn dieser ermöglicht Unternehmungen sowie das Aufrechterhalten (oder sogar Knüpfen) sozialer Kontakte und erleichtert den Alltag erheblich. Damit eröffnet der Zugang zu Bus oder Bahn eine sonst unmögliche Autonomie und wirkt sozialer Vereinsamung entgegen. Auch die Befragten in Dünkirchen empfinden die soziale Interaktion als besonders positiv, genau wie die bessere Effizienz des Netzes:\n\u0026ldquo;Ich nehme den Bus um spazieren zu gehen, ich bin 83 und fahre nicht mehr Auto. Ich wohne allein also fahre ich mit dem Bus spazieren, erledige so die Einkäufe, gehe am Deich spazieren\u0026hellip; für mich war das Netz vorher schon gratis, ich hatte das Seniorenabo, aber es ist viel besser als vorher!\u0026rdquo;\nWelche Folgen hat die größere soziale Durchmischung?\nDurch das neue Angebot wird der Nahverkehr Bevölkerungsgruppen zugänglich, die diesen vorher kaum oder gar nicht nutzten oder nutzen konnten. Die gesteigerte Nutzung durch Menschen verschiedenster Hintergründe eröffnet Möglichkeiten zum Austausch. Gleichzeitig können dadurch Spannungen zwischen sozialen Schichten zum Ausdruck kommen. So äußerten manche Befragten Skepsis ob der höheren Anzahl von Fahrgästen mit Migrationshintergrund, oder auch Angst vor einer „clochardisation“ (frei übersetzt: Überflutung der Fahrzeuge mit Obdachlosen). Zudem befürchteten einige durch die höhere Auslastung und Durchmischung einen Anstieg von Auseinandersetzungen in den Bussen.\nAll diese Sorgen erwiesen sich jedoch als unbegründet. Tatsächlich ist die Zahl der registrierten Vorfälle aggressiven oder ungebührlichen Verhaltens in den Dünkirchner Transportmitteln seit Einführung des neuen Systems sogar gesunken, was die Verantwortlichen mit einem Effekt gesteigerter „sozialer Kontrolle“ erklären. Anstelle der befürchteten Auseinandersetzungen berichten Fahrgäste vermehrt von einer freundlicheren, gar geselligen Atmosphäre in den Bussen. Und der Kontakt zu einer Vielzahl Menschen unterschiedlichster Hintergründe wird als Möglichkeit wahrgenommen, den eigenen Horizont zu erweitern:\n\u0026ldquo;Wenn man wie wir sein kleines Leben hat, seit Ewigkeiten im selben Viertel wohnt und seinen Freundeskreis hat verliert man schnell die Verbindung zu dem, was sich außerhalb davon abspielt. Man bewegt sich mit dem Auto fort, ist in seiner kleinen Blase eingesperrt. Mir gefällt es, jetzt so viel mitzubekommen, so vielen verschiedenen Leuten zu begegnen\u0026rdquo;.\nWelche Bilanz können wir ziehen?\nWie die Erkenntnisse aus Dünkirchen zeigen, ist ein fahrscheinfreies Nahverkehrssystem zwar kein universelles Allheilmittel, ebnet aber durch den barrierefreien Zugang zu Bus und Bahn den Weg für eine stärkere soziale Gleichstellung. Stigmatisierungen aufgrund von geringem Einkommen oder eines fehlenden Arbeitsverhältnisses entfallen damit zumindest im Nahverkehr, gleichzeitig wird gerade jenen Gruppen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht, denen dies sonst verwehrt bleibt. Auch dem Risiko von sozialer Isolation kann dadurch vorgebeugt werden.\nVon mehr Gleichstellung und weniger Teilung zwischen den sozialen Gruppen profitieren wir letztendlich alle. Und von einer besseren, freundschaftlichen Atmosphäre in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln sowieso.\n1 Brandt, Michael: Geringes Interesse am Bremer Sozialticket. Monatsticket für Hartz-IV-Empfänger. Weser-Kurier vom 10.05.2010\n2 Bremische Bürgschaft (2018): Mitteilung des Senatsan die Bremische Bürgerschaft (Landtag)vom 29. Mai 2018 - „Entwicklung der Ticketpreise im öffentlichen Personennahverkehr und Perspektiven für eine klimaverträgliche Mobilität für Alle“\n3 Freie Hansestadt Bremen: Ermäßigtes Nahverkehrsticket / StadtTicket Bremen. Stand vom 25.11.2020\n","date":"25 November 2020","permalink":"/die-soziale-dimension-der-verkehrswende-ein-einblick-aus-duenkirchen/","section":"Blog","summary":"Anhand des Beispiels Dünkirchen kann man sehen, dass der Fahrscheinfreie Nahverkehr, neben ökologischen Zielen auch zur Steigerung der sozialen Gerechtigkeit beiträgt.","title":"Die soziale Dimension der Verkehrswende - ein Einblick aus Dünkirchen"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/frankreich/","section":"Tags","summary":"","title":"Frankreich"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/r%C3%BCckblick/","section":"Tags","summary":"","title":"Rückblick"},{"content":"Rund 25 Teilnehmende aus verschiedenen Ecken Deutschlands diskutierten am 14.11.2020 beim 2. Barcamp die Frage, wie die Mobilität der Zukunft ökologisch, digital und sozial nachhaltig gestaltet werden kann. Neben Beiträgen von Katja Diehl und Timo Daum sorgten die Teilnehmenden selbst mit ihren Konzepten für thematischen Input. Im Vordergrund standen Vernetzung und Austausch sowie das gemeinsame Erarbeiten konkreter Ansätze für einen bessere Mobilität. Am Ende steht die Gewissheit, dass die Verkehrswende uns alle angeht. Und dass wir zusammenarbeiten müssen, um sie zu erreichen.\nVorträge von Katja Diehl und Timo Daum: positive Zukunftsvisionen und Abrechnung mit dem Ist-Zustand\nKatja Diehl gab mit ihrem Vortrag den Start in die Thematik Mobilität und Nahverkehr – und viel Stoff zum Nachdenken. Die Hamburgerin betonte die Wichtigkeit des Verkehrssektors für die Verkehrswende und hob das immense Potenzial gerade im Bereich des Nahverkehrs hervor. In anschaulichen Grafiken machte sie eindrucksvoll deutlich, welche Möglichkeiten sich durch Nahverkehrsausbau und PKW-Reduktion für die Stadtplanung und die individuelle Lebensqualität der Bewohner*innen ergeben. Ihr Ziel sind ‚kinderfreundliche‘ Städte mit einer deutlich reduzierten PKW-Anzahl, sicherem Verkehr und Raum für Bewegung und Grünflächen. Um dies zu erreichen, so Diehl, brauche es Visionen - und eine Abkehr vom Gewohnten: „die Menschen müssen ihre Komfortzone verlassen“. Und lernen, Mobilität neu zu denken. „Mobility as a Service“ soll das Ziel sein – ein multimodales Mobilitätsangebot, das eigene Fortbewegungsmittel ersetzt und sich nach dem Kund*innenbedarf richtet. Auf diese Weise profitieren alle – und jedes Verkehrsmittel hat seine Berechtigung.\nTimo Daum lieferte in seinem Kurzinput Kriterien für ein Nahverkehrsmodell der Zukunft, indem er hart mit dem aktuellen System ins Gericht ging: So wie der Nahverkehr im Moment aufgebaut sei, könne er keine Lösung für die Verkehrswende sein. Er sei vielmehr „Teil des Problems“. Warum? Laut Daum ist der ÖPNV nicht sozialverträglich, zudem fehlt ein einheitliches System, der Antrieb muss umgestellt werden - und vor allem: Der ÖPNV ist „ein Verkehrsmittel zweiter Klasse“. Um die Verkehrswende voranzubringen, so das Fazit, müsse der Nahverkehr attraktiver werden. Das heißt: elektrifiziert, multimodal, einheitlich und getrieben von der Nutzenperspektive.\nKurz zusammengefasst könnte man sagen: Eine Herausforderung, aber auch eine Hoffnung – das versinnbildlicht der Nahverkehr für unsere zukünftige Mobilität. Wo können wir nun ansetzen, und wie? Damit haben sich die Teilnehmenden in ihren Kleingruppen auseinandergesetzt.\nWelche Themen beschäftigen die Teilnehmenden?\nSo verschieden wie die sozialen Hintergründe der Teilnehmenden waren auch die vorgestellten Ideen. Von autonom-fahrenden Kabinen im öffentlichen Raum über den Bahnausbau in Niedersachsen bis zu Möglichkeiten solidarischer ÖPNV-Modelle – jede Fragestellung war willkommen. Ein zentrales Anliegen war auch die bessere Verknüpfung und simultane Förderung der verschiedenen Fortbewegungsarten Fußverkehr, Radverkehr und Nahverkehr. Die Quintessenz der Vorträge und Diskussionsrunden lässt sich in etwa so zusammenfassen:\nEssenziell für die Verkehrswende sind eine Ausweitung und bessere Kombination umweltfreundlicher Fortbewegungsmittel und -methoden. Neue Verkehrsmittel wie autonom-fahrende Kabinen aber auch e-Scooter können das Angebot an nachhaltigen Fortbewegungsmitteln vergrößern. Wo möglich soll Verkehrsvermeidung angestrebt werden, ansonsten ist insbesondere das Konzept der Multimodalität zentral: die kombinierte Nutzung mehrerer Verkehrsmittel.\nEin Vorhaben zur Förderung der Multimodalität, das im Rahmen des Barcamps diskutiert wurde, ist der Masterplan \u0026ldquo;Green City\u0026rdquo; der Stadt Bremen, der die Kooperation zwischen Anbieter*innen verschiedener Sharing-Dienste wie WK-Bike, e-Scooters etc. mit dem Nahverkehr fördern will. Ein gutes Projekt, wie die Teilnehmenden einräumen, nur: es sollte städteübergreifend gedacht werden. Denn schließlich ist die Verkehrswende eine Herausforderung, die sich nicht nur einzelnen Kommunen stellt.\nWelche Wünsche an den Nahverkehr bleiben offen?\nEine bessere Zusammenarbeit ist allgemein weit oben auf der Wunschliste vieler Teilnehmender – sowohl im überregionalen Sinn als auch zwischen Initiativen, Politik und Verwaltung. Dazu kommen Wünsche nach innovativen Konzepten, eine Aufwertung des gegenwärtigen Images des Nahverkehrs und mehr Mut in der Politik, sich konsequenter für die Förderung nachhaltiger Mobilität und für eine Reduktion des Autoverkehrs einzusetzen. Eine wichtige Rolle spielt auch die Finanzierung eines neuen Nahverkehrsmodells – ob solidarisch oder umlagefinanziert, gewünscht wird sich insbesondere mehr Transparenz und Kooperation von Seiten der Politik und Gemeinden.\nEin nachhaltiges, überregional konzipiertes und vor allem attraktives Verkehrsangebot, das eine echte Alternative zum Auto darstellt - „das ist im Moment vielleicht noch eher eine Wunschvorstellung“, meint ein Teilnehmer. Aber das heißt nicht, dass wir nicht in kleinen Schritten darauf hinarbeiten können. Das Barcamp hat uns einmal mehr gezeigt: ob Studierende oder Verkehrsexpert*innen, ob Fachspezialist*innen oder Verkehrsneulinge, ob alt oder jung – das Ziel besserer, nachhaltiger Mobilität verbindet Mitglieder verschiedenster Gesellschaftsgruppen. Und gemeinsam können wir viel erreichen.\nBarcamp 2.0 online: wie das Format virtuell funktioniert\nDas zweite von Einfach Einsteigen veranstaltete Barcamp sah sich mit einer besonderen technischen Herausforderung konfrontiert, nämlich ein von Ideenaustausch und Interaktion geprägtes Format wie das des Barcamps auf eine online- Veranstaltung zu übertragen. Denn das Barcamp ist ein offenes \u0026ldquo;Unkonferenz\u0026rdquo;-Format, in dem die Teilnehmer*innen selbst Ihre Themen einbringen. Es wird in lockerer, aber ernsthafter Atmosphäre gearbeitet und am Anfang der Veranstaltung wird das Programm gemeinsam zusammengestellt – je nach den Interessen und Wünschen der Teilnehmenden.\nWir hatten es uns zum Ziel gemacht, diesen besonderen partizipativen Charakter im online-Format zu erhalten. Darum konnten die Teilnehmenden sowohl im Vorhinein als auch während der Konferenz Wünsche für eigene Ideen und Konzepte zur Nahverkehrsgestaltung äußern. Die Vorschläge wurden im Plenum vorgestellt, anschließend gab es Kleingruppen-Räume zu den einzelnen Themen, in denen die Teilnehmenden sich austauschen konnten. Jede*r Einzelne konnte sich in die Breakout-Session zu dem Thema einwählen, das ihn oder sie am meisten interessierte. Insgesamt fanden zwei solcher Diskussionsrunden à drei Kleingruppen statt, in denen diskutiert und konkrete Lösungsansätze zum jeweiligen Thema erarbeitet wurden. Diese wurden dann im Plenum vorgestellt. Das Wechselspiel aus Vortrag und Diskussion, Feedback und einer kleinen Körperübung zwischendurch sorgten für das einhellige Fazit: Das war eine spannende, kurzweilige Veranstaltung!\nDas nehmen wir mit:\nWir sind zufrieden, das online-Barcamp so erfolgreich gemeistert zu haben: Die Teilnehmenden haben intensive Kontakte geknüpft, die sie auch weiterhin aufrecht erhalten wollen. Um die Verkehrswende deutschlandweit voranzubringen ist es essenziell, ein Netzwerk aufzubauen, Informationen und Wissen zu teilen und von den Erfahrungen anderer zu lernen – das haben wir erreicht. Sowohl in den Plenumsdiskussionen als auch in den Kleingruppen gab es rege Interaktion, stellten die Teilnehmenden Fragen, teilten Meinungen und Ideen und nutzten auch die Chatfunktion, um sich zu vernetzen und Informationen weiterzugeben. Durch den Austausch fühlen sich die Teilnehmenden bestärkt in ihrer Arbeit und in der Gewissheit dass es uns gemeinsam gelingen kann, die Mobilität Schritt für Schritt auf einen nachhaltigeren, sozialeren Pfad zu bringen.\nAlles in allem also erfreuliche Erkenntnis: Barcamp online funktioniert - mit dem richtigen technischen Support, vor allem aber mit motivierten Teilnehmenden! Ohne die vielen Engagierten, die mitgewirkt haben, wäre unser zweites Barcamp niemals ein solcher Erfolg gewesen. Ein großes Danke noch einmal an alle, die sich eingewählt, mitdiskutiert und beigetragen haben!\nWir hoffen, dass wir alle Teilnehmenden bei unserem nächsten Barcamp wiedersehen! Alle Interessierten, die bisher keine Zeit hatten oder das Format jetzt erst kennenlernen sind selbstverständlich ebenfalls herzlich eingeladen, bei unserem 3. Barcamp nächsten Sommer zum Thema Autofreie (Innen)Stadt Barcamp-Luft zu schnuppern!\n","date":"17 November 2020","permalink":"/visionen-fuer-die-mobilitaet-der-zukunft-intensiver-austausch-beim-barcamp-2-0/","section":"Blog","summary":"Ein Rückblick über die Diskussionen des zweiten Barcamps am 14.11.2020.","title":"Visionen für die Mobilität der Zukunft - intensiver Austausch beim Barcamp 2.0"},{"content":"Ob ein besserer und fahrscheinfreier Nahverkehr der Schlüssel für die Verkehrswende ist, hängt stark davon ab, wer umsteigt. Neuste Erkenntnisse aus Dünkirchen geben Grund zur Hoffnung.\nUnser Konzept eines umlagefinanzierten und fahrscheinfreien Nahverkehrs für Bremen ist realistisch, das beweisen Städte wie Dünkirchen im Norden Frankreichs. Dort hat die Stadtverwaltung im September 2018 ein solches Nahverkehrssystem eingeführt. Eine gleichzeitig begonnene Studie untersuchte die Auswirkungen des neuen Systems und erfasste unter anderem einen deutlichen Anstieg der Fahrgastzahlen (dazu mehr in unserem vorigen Blogartikel).\nDoch wer sind die neu gewonnenen Fahrgäste? Für eine nachhaltige Verkehrswende müssen vor allem Autofahrer*innen auf Bus und Bahn umsteigen. Ein häufiges Argument gegen fahrscheinfreien Nahverkehr ist die Befürchtung, dass die neu gewonnenen Fahrgäste eben nicht aus dem PKW-Sektor, sondern aus dem Fuß- und Radverkehr stammen. Wie berechtigt ist diese Befürchtung? Dazu geben die Zahlen aus Dünkirchen erste Anhaltspunkte.\nBewirkt das neue System eine Abkehr vom Auto?\nDie Sorge, gerade Autofahrer*innen könnten trotz eines attraktiveren Nahverkehrssystems nicht zum Umstieg bewegt werden, erwies sich in Dünkirchen als unbegründet: Unter allen Befragten, die die öffentlichen Verkehrsmittel seit der Umstellung häufiger nutzen, bestätigen 48%, vom Auto zum Nahverkehr gewechselt zu haben.\nDieses Ergebnis deckt sich mit den Resultaten der von Einfach Einsteigen vergangenes Jahr durchgeführten Umfrage: dort antwortete die Hälfte der Autofahrer*innen, bei einer Umstellung des Nahverkehrssystems nach dem Einfach Einsteigen Basismodell auf Bus und Bahn umsatteln zu wollen. Die Erkenntnisse aus Dünkirchen geben Anlass zur Hoffnung, dass diese Absicht auch umgesetzt wird.\nNoch konkreter wird eine Abkehr vom Auto beim Blick auf eine weitere Zahl: 10% der Neunutzer*innen haben seit der Einführung des fahrscheinfreien Nahverkehrs einen Wagen abgeschafft oder eine Neuanschaffung verschoben. Somit sinkt auch die Zahl der PKWs pro Haushalt.\nGeht der Ausbau des Nahverkehrs auf Kosten des Rad- oder Fußverkehrs ?\nMobilität soll in Zukunft so nachhaltig wie möglich sein. Wenn der Ausbau des Nahverkehrs zu einer Verlagerung von Fuß- und Radverkehr auf Bus und Bahn führt, wäre dies für die Verkehrswende kontraproduktiv.\nIn Dünkirchen konnte diese Sorge in Bezug auf die Fußgänger*innen ausgeräumt werden, denn für den Großteil der Befragten (68%) hatte die Einführung des neuen Nahverkehrssystems keine Auswirkungen darauf, wie häufig sie zu Fuß gehen. Es sind also keine negativen Effekte zu befürchten, im Gegenteil: wie die nachstehende Grafik veranschaulicht, gehen durch das neue System im Vergleich sogar mehr Menschen häufiger zu Fuß (19%). Denn zum einen fördert das erweiterte Netz Möglichkeiten zu Spaziergängen, zum anderen wird der Fußweg zu den Haltestellen, der in Modal Splits häufig unerwähnt bleibt, von den Befragten als gute Option betrachtet, Fortbewegung zu Fuß und per Bus/Bahn zu kombinieren.\nHat die Einführung des neuen Nahverkehrssystems sich darauf ausgewirkt, wie häufig Sie zu Fuß gehen?\nDoch wie sieht es mit den Fahrradfahrer*innen aus? In Bremen wird rund ein Viertel aller Wege mit dem Rad zurückgelegt. Damit hat die Stadt im Vergleich mit anderen Städten mit über 500.000 Einwohnern den mit Abstand höchsten Radverkehrsanteil. Manche in der Fahrradstadt befürchten, dass sich dies durch ein besseres Nahverkehrsangebot ändern könnte. Diese Sorge scheint zunächst nicht unbegründet: In der belgischen Stadt Hasselt stiegen nach Einführung des kostenlosen Nahverkehrs 12% der Radfahrer*innen auf den ÖPNV um 1, auch in Dünkirchen geben 7% der Befragten an, das Rad seltener zu benutzen als zuvor. Sieht man sich aber die Zahlen genauer an, wird ersichtlich: In Hasselt ist zwar ein Teil der Bevölkerung vom Fahrrad auf den Bus umgestiegen, doch allgemein ist der Anteil an mit dem Rad zurückgelegten Strecken in der selben Zeit gewachsen. Der Grund dafür? Die Stadt Hasselt hat gleichzeitig mit dem Ausbau des Nahverkehrs kräftig ins das Radwegenetz investiert und die Sicherheit für Radfahrer*innen im Straßenverkehr erhöht. In Dünkirchen wiederum ist die Radinfrastruktur sehr schwach ausgebaut, dementsprechend unpopulär ist das Fahrrad als Fortbewegungsmittel: 2018 wurden in Dünkirchen nur 2% aller Strecken mit dem Rad zurückgelegt; unter den Befragten der Studie besitzen 54% nicht einmal ein Fahrrad. Fehlen die Anreize für das Fahrrad, ist es nicht überraschend, wenn die Menschen es nicht nutzen.\nEs ist also weniger der Nahverkehr als vielmehr der Umfang und Zustand der Radinfrastruktur, die beeinflussen, wie stark das Rad als Fortbewegungsmittel genutzt wird. Wenn die Infrastruktur überzeugt, steigen kaum Radfahrer*innen um. Stattdessen, das betonen auch die Befragten in Dünkirchen, kann der Nahverkehr den Radverkehr ergänzen, als „plan B“ für jene Strecken und Situationen, für die das Rad ungeeignet ist. In diesem Fall ersetzt der Bus jedoch weniger das Fahrrad als vielmehr das Auto, welches sonst für solche Gelegenheiten genutzt wird.\nDas Schlagwort lautet: Multimodalität\nEs zeigt sich also: Fahrscheinfreier Nahverkehr trägt zu einer Veränderung der Fortbewegungsgewohnheiten bei. Welcher Art diese Veränderungen sind, kann allerdings nicht pauschal gesagt werden, da dies von vielen weiteren Faktoren abhängt. In Dünkirchen hat sich die Befürchtung ein verbessertes Nahverkehrsangebot ginge auf Kosten des umweltfreundlicheren Fuß- und Radverkehrs nicht bewahrheitet. Stattdessen zeigt sich eine situationsabhängige Wahl und Verbindung der Fortbewegungsmittel. Anstatt in Konkurrenz zueinander zu treten, ergänzen sich der Nahverkehr, das Fahrrad und die Fortbewegung zu Fuß. Genau diese Kombination der Fortbewegungsmittel, die sogenannte Multimodalität, erachten wir als essenziell für eine nachhaltige Verkehrswende. Die Ergebnisse aus Dünkirchen legen nahe, dass die Verbesserung des Nahverkehrsangebots dazu beiträgt. Sie zeigen auch, dass ein signifikanter Anteil der Autofahrer*innen zu einem Umstieg auf Bus und Bahn bereit ist – vorausgesetzt, die Bedingungen stimmen.\nDazu ist aber nicht nur eine Verbesserung des Nahverkehrs ausschlaggebend. Vielmehr müssen auch Push-Faktoren greifen, die die Nutzung des Autos unattraktiver machen, ein Stichwort hier ist die Parkraumbewirtschaftung. Gleichzeitig müssen Rad- und Fußverkehr weiter gefördert werden. Zwar tut Bremen, gerade im Vergleich mit Dünkirchen, bereits viel für seine Radfahrer*innen, doch es ist immer noch viel zu wenig für eine ernsthafte Verkehrswende. Auch hier gilt: Mit den richtigen Anreizen wird der Radverkehr auch dann nicht abnehmen, wenn ein fahrscheinfreies Nahverkehrssystem eingeführt wird. Stattdessen können Nahverkehr, Radverkehr und Fußverkehr einander ergänzen und das Auto in der Stadt überflüssig machen.\nFahrscheinfreier Nahverkehr kann aber nicht nur ‚grün‘ sein, eine nachhaltige Verkehrswende bedeutet gleichzeitig Zugang zu Bus und Bahn für alle Angehörigen der Gesellschaft. Die sozialen Auswirkungen fahrscheinfreien, umlagefinanzierten Nahverkehrs diskutieren wir in unserem nächsten und finalen Blogbeitrag zur Studie aus Dünkirchen.\n1 VIGS rapport 2019\n","date":"12 November 2020","permalink":"/wie-gruen-ist-fahrscheinfreier-nahverkehr/","section":"Blog","summary":"Neue Erkenntnisse aus Dünkirchen zeigen, dass das eingeführte, fahrscheinfreie Nahverkehrssystem nicht nur die Fahrgastzahlen deutlich erhöht, sondern auch fast die Hälfte der Neunutzer vom Auto gewinnen konnte. Entgegen der Befürchtung führt die Verbesserung des ÖPNV nicht zum Nachteil von Fuß- oder Radverkehr, sondern fördert eine Multimodalität, bei der alle umweltfreundlichen Fortbewegungsmittel das Auto ergänzen und ersetzen.","title":"Wie grün ist fahrscheinfreier Nahverkehr?"},{"content":"Bremenize am 10.11.2020 von Mark Peter Wege:\nHier lesen\n","date":"10 November 2020","permalink":"/einfach-einsteigen-a-public-transport-revolution/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003eBremenize am 10.11.2020 von Mark Peter Wege:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.bremenize.com/en/wird-bremen-bald-einfach-einsteigen/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eHier lesen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","title":"Einfach Einsteigen: A Public Transport Revolution?"},{"content":"Umlagefinanzierter, fahrscheinfreier Nahverkehr, dazu ein massiver Ausbau des Netzes, das ist das Einfach Einsteigen Basiskonzept. Schön und gut, sagen viele, das ist theoretisch eine tolle Idee. Aber wie soll das in der Praxis funktionieren? Und trägt das wirklich bei zu der von uns nachdrücklich geforderten, lange überfälligen Verkehrswende?\nTatsächlich ist der Gedanke eines fahrscheinfreien, umlagefinanzierten Nahverkehrs nicht neu: in Frankreich gibt es aktuell über 30 Kommunen, deren Nahverkehrssystem an manchen oder allen Wochentagen ohne voriges Fahrscheinlösen genutzt werden kann. Diese Gemeinden könnten ein Modell für Städte wie Bremen sein, die ein ähnliches System etablieren wollen. Doch es gibt kaum Erkenntnisse über die Effekte der Einführung fahrscheinfreien Nahverkehrs, da viel zu selten wissenschaftliche Forschungen in Auftrag gegeben wurden. Bis jetzt.\nDünkirchen, im Norden Frankreichs, führte 2015 die fahrscheinfreie Nutzung seines Nahverkehrssystems am Wochenende ein. Nach überwältigend positiven Reaktionen der Bevölkerung wurde die sogenannte „gratuité“ im September 2018 auf alle Wochentage ausgeweitet. Gleichzeitig startete eine Studie, die dokumentieren sollte, wie sich die Nutzung des Nahverkehrs und die Gewohnheiten der Bürger*innen durch das neue Angebot veränderten. Ende 2019 stellten die Forschenden die ersten Ergebnisse in einem ausführlichen Bericht vor.\nDieser liegt bislang leider nur auf Französisch vor, doch die gewonnenen Erkenntnisse können für die Umsetzung eines fahrscheinfreien Systems in Deutschland extrem wertvoll sein. Zwar können die Ergebnisse nicht 1-zu-1 übertragen werden können, da die Ausgangslage in den jeweiligen Städten zwangsläufig verschieden ist. Gerade Dünkirchen, das mit Umland rund 200.000 Einwohner*innen zählt, eignet sich aber aufgrund seiner Größe als guter Vergleichsmaßstab für eine Stadt wie Bremen.\nNoch liegt die Einführung des neuen Systems nicht lang zurück, und die derzeitige Pandemie verhindert zudem die Erhebung aktueller Daten, was es schwer macht, Aussagen über langfristige Folgen zu treffen. Doch schon die im vergleichsweise kurzen Untersuchungszeitraum festgestellten Entwicklungen sind bemerkenswert und erlauben eine gute Einschätzung dessen, was die Einführung eines fahrscheinfreien, umlagefinanzierten Nahverkehrskonzepts uns bringen kann. Was also sind die Schritte, die Dünkirchen unternommen hat, und welchen Effekt haben sie?\nWas bietet das neue Netz?\nDas Nahverkehrsangebot in Dünkirchen war lange Zeit extrem begrenzt, weshalb es nur ein verschwindend geringer Anteil der Bevölkerung (5%) regelmäßig nutzte. Um eine Steigerung der Fahrgastzahlen zu erreichen, nahm die Stadt eine Verbesserung des Angebots in Angriff. Das neue Verkehrssystem ist erheblich verdichtet und ausgebaut, so gilt eine regelmäßige Taktung von 10 Minuten, auch am Wochenende. Zudem wurde das Streckennetz um 30% erweitert. Dadurch wohnen nun 80% der Bevölkerung im Abstand von maximal 300 Metern zur nächsten Haltestelle.\nWie funktioniert die Finanzierung?\nIn Frankreich werden der öffentliche Verkehr und die Verkehrsinfrastruktur grundsätzlich nicht über den individuellen Steuerzahler finanziert, sondern über die Wirtschaft: Unternehmen mit mehr als 9 Angestellten entrichten die „Taxe Versement Transport“, eine sogenannte Unternehmenspauschalsteuer für den Verkehr. Die Steuer richtet sich nach der Finanzstärke des Unternehmens und wird mit 0,6% der Bruttolohnmasse erhoben 1. In Dünkirchen wurde die Steuer auf 1,55% angehoben, in Kombination mit den Mitteln der Kommune ermöglicht sie die Aufrechterhaltung des ticketfreien Nahverkehrs 2.\nWie sind die Auswirkungen auf die Fahrgastzahlen?\nIn Dünkirchen bewirkte die Umstellung des Verkehrssystems einen deutlichen Anstieg der Fahrgastzahlen: Im Vergleich zu 2017, dem letzten Jahr, an dem der Bus noch nicht durchgängig frei genutzt werden konnte, hat sich die Zahl der Nutzer*innen um 77% erhöht, von 9,3 Millionen im Jahr 2017 auf 16,5 Millionen im Jahr 2019.\nNoch deutlicher sind die Zahlen mit Blick auf die Wochenenden: An Samstagen nutzten 2019 im Vergleich zu 2015 (also vor Einführung der fahrscheinfreien Nutzung am Wochenende) mehr als doppelt so viele Menschen den öffentlichen Nahverkehr, an Sonntagen beinahe 3-Mal so viele. Doch auch von 2017 auf 2019 zeigt sich eine deutliche Zunahme der Fahrgäste. Dies beweist: nicht nur der Kostenfaktor ist ausschlaggebend für eine erhöhte Attraktivität des Nahverkehrs, sondern insbesondere auch das bessere Angebot mit häufigeren Fahrten und mehr Haltestellen.\nDoch was steckt hinter diesem Fahrgastanstieg? Fahren mehr Menschen mit dem Bus, oder fahren die einzelnen Personen häufiger?\nFahren die Dünkirchener häufiger als zuvor mit dem Bus?\nEindeutig: ja! Die Hälfte der Befragten gab an, den Nahverkehr häufiger oder deutlich häufiger zu nutzen als zuvor. Und ein weiterer wichtiger Aspekt, den die unten stehende Grafik verdeutlicht: Unter denjenigen, die häufiger Gebrauch von öffentlichen Transportmitteln machen, war rund ein Drittel, das den Bus zuvor noch nie benutzt hatte. Unter allen Fahrgästen sind demnach ca. 16% absolute Neunutzer*innen, ein nicht unerheblicher Anteil.\nWas die Grafik ebenfalls zeigt: Auch Personen, die zuvor eine Dauerkarte besessen hatten, fahren nun zu einem erheblichen Teil häufiger mit dem Bus. Das ist insofern bemerkenswert, als Besitzer*innen einer Dauerkarte auch im alten System für mehr Fahrten nicht mehr zahlen mussten. Die Kostenersparnis durch das neue, umlagefinanzierte System kann also nicht der Grund dafür sein, dass diese Gruppe nun häufigere Fahrten zurücklegt. Vielmehr erklärt sich die Mehrnutzung durch die Verbesserungen des ausgebauten Netzes. Das zeigen auch die Gründe, die die Befragten für die Änderung ihres Fahrverhaltens angeben: während über 80% die geringeren Kosten nennen, geben knapp 40% die bessere Anbindung und höhere Verlässlichkeit als Motivation an.\nWelche Erkenntnisse können wir für Bremen ziehen ?\nAusschlaggebend für das Ziel, den Nahverkehr attraktiver zu machen, sind zwei Faktoren:\n1. das Wegfallen der Hemmschwelle „Ticketkauf“, die uns sonst bei jedem Fahrschein überlegen lässt, ob wir ihn wirklich kaufen und\n2. ein deutlich besseres Angebot sowohl in Bezug auf die Größe des Netzes als auch auf die Taktung.\nEine massive Angebotsverbesserung ist auch in Bremen dringend notwendig, und essenzieller Teil des Einfach Einsteigen Konzepts. Wenn diese erfolgreich umgesetzt wird und dazu der Nahverkehr noch umlagefinanziert und fahrscheinfrei ist, dann werden Bus und Bahn für einen deutlich größeren Teil der Bevölkerung zur Option, das legen die deutlich gestiegenen Fahrgastzahlen in Dünkirchen nahe. Ein solcher Anstieg ist erfreulich, aber nicht überraschend. Viel wichtiger ist die Frage: Wer steigt wirklich um? Für eine nachhaltige Mobilitätswende müsste der Nahverkehr vorwiegend für Autofahrer*innen das neue Mittel der Wahl werden, doch geschieht das wirklich durch das neue System? Auch zu dieser Frage bietet der Bericht aus Dünkirchen Antworten, die wir euch in einem weiteren Beitrag vorstellen.\n1 Gehrke, Marvin/Groß, Stefan (2014): Fahrscheinfrei im ÖPNV. IVP-Discussion Paper.03/2014.Berlin. https://www.strassenplanung.tu-berlin.de/fileadmin/fg96/forschung_projekte/DP3_Gehrke_Fahrscheinfrei_im_%C3%96PNV.pdf\n2 Verfaillie, Bertrand (2018): Transports gratuits: Comment les villes financent le „sans-ticket“. In: Le Courrier des Maires, online unter https://www.courrierdesmaires.fr/77084/transports-gratuits-comment-les-villes-financent-le-sans-ticket/\n","date":"6 November 2020","permalink":"/was-uns-fahrscheinfreier-nahverkehr-bringen-kann-erkenntnisse-aus-duenkirchen/","section":"Blog","summary":"Umlagefinanzierter, fahrscheinfreier Nahverkehr, dazu ein massiver Ausbau des Netzes, das ist das Einfach Einsteigen Basiskonzept. Häufig wird gefragt ob dieses Modell auch wirklich zur Verkehrswende beiträgt.\nEine neue Studie aus Dünkirchen (Frankreich) bestätigt, dass die Kombination aus umlagesfinanziertem, fahrscheinfreiem Nahverkehr und einer massiven Angebotsverbesserung funktioniert. Dort stiegen die Fahrgastzahlen durch den Wegfall der Ticket-Hürde und den Netzausbau um 77%.","title":"Dünkirchen machts vor! Wie fahrscheinfreier Nahverkehr die Verkehrswende voran bringt."},{"content":"Kopenhagen möchte die erste klimaneutrale Hauptstadt werden #Kopenhagen plant, als erste Hauptstadt der Welt, im Jahr 2025 klimaneutral zu sein. Ein ambitioniertes Ziel, wie der Vergleich zeigt: Oslo plant im Jahr 2030 klimaneutral zu werden, Helsinki 2035 und Berlin erst 2050. Kopenhagen konnte zweifellos schon etliche Meilensteine auf diesem Weg erreichen. So konnte die Stadt trotz einer wachsenden Zahl von Einwohnern und Arbeitsplätzen ihren CO2-Ausstoß zwischen 2005 und 2017 um 42 % reduzieren. Einfach Einsteigen hat sich den Verkehrssektor in Kopenhagen angeschaut.\nDer Verkehr in Kopenhagen #Kopenhagen bezeichnet sich selbst als \u0026ldquo;City of Cyclists“, als Stadt der Radfahrer, und hat den Ausbau des Radverkehrs sehr gefördert und damit Pionierarbeit auf diesem Gebiet geleistet. Mit Erfolg: Der Radverkehr hat große Anteile am Verkehrsaufkommen hinzu gewonnen. So stieg der Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege zu Arbeit oder Ausbildung von 41% im Jahr 2016 auf 49% im Jahr 2018. Der Anteil des PKW-Verkehrs betrug bei dem Weg zur Arbeit im Jahr 2018 27%. Bei der Betrachtung der Gesamtheit aller Fahrten, unabhängig vom Fahrtziel, betrug der Anteil des PKW-Verkehrs im Jahr 2018 jedoch immer noch 32% (2016: 34%, 2010: 40%). Damit sinkt der PKW-Anteil zwar; dennoch bleibt das Auto bei der Gesamtheit der Fahrten das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel. Dort machten der Fahrradanteil zuletzt 28% und der Öffentliche Nahverkehr (ÖPNV) 19% aus. Der Vergleich mit anderen Städten zeigt, dass der PKW-Verkehr in Kopenhagen damit immer noch überraschend hoch ist. So lag der Anteil in Berlin im Jahr 2018 nur bei 26%. Die sinkenden PKW-Anteile in Kopenhagen zeigen zwar, dass die Maßnahmen zur Reduktion des PKW-Verkehrs Wirkung zeigen. Dennoch stellt sich die Frage, ob diese ausreichend sind, um die Klimaneutralität im Verkehrssektor zu erreichen.\nDie Rolle des Nahverkehrs in der \u0026ldquo;City of Cyclists\u0026rdquo; #Kann der Nahverkehr in Kopenhagen dazu beitragen, die Anzahl der Autofahrten zu reduzieren? Eine Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie zu nachhaltiger Mobilität in Europa kommt für Kopenhagen zu dem Ergebnis, dass die Nutzung des ÖPNVs dort unterdurchschnittlich ist. Den Grund dafür vermuten die Autoren in der dichten Besiedelung der Innenstadt, den damit einhergehenden kurzen Wegen dort sowie der starken Präsenz des Fahrrads. Gleichzeitig führen sie an, dass Pendler für weitere Strecken aufgrund des kleinen Verkehrsnetzes kaum Alternativen zum Auto haben.\nDie Kopenhagener Metro #An genau diesem Problem arbeitet Kopenhagen nun, indem die Stadt die Größe des Verkehrsnetzes ausbaut: Neben Bussen und S-Bahnen fahren seit 2002 auch zwei Metrolinien. Diese wurden im September 2019 um die „Cityringen“-Metro ergänzt, die nun als Ringbahn die Innenstadt erschließt. Eine weitere Linie befindet sich aktuell im Bau. In der Kernstadt beträgt seit der Eröffnung der Ringbahn die Distanz zur nächsten U- oder S-Bahn in 85% der Fälle weniger als zehn Minuten Fußweg. Sie stellt damit einen wichtigen Baustein im Ausbau der Nahverkehrs dar. Die Kopenhagener Metro fährt auf allen Linien fahrerlos und kann deswegen zu den Hauptverkehrszeiten im Abstand von 90 Sekunden verkehren, zum Vergleich: Die leistungsfähigsten deutschen U-Bahnen bieten mit drei Minuten Abstand den engsten Takt. Die Kopenhagener Metro ist also eine der modernsten der Welt, nutzt die Vorteile dieser Technologie durch die kleine Dimensionierung aber kaum aus: Trotz dieser engen Taktung sind die Kapazitäten mit denen deutscher U-Bahn-Systeme vergleichbar. Das liegt daran, dass ausschließlich Kurzzüge fahren und die Stationen auch nur für Kurzzüge ausgelegt sind. Das machte den Bau der Metro deutlich kostengünstiger als den eines herkömmlichen, nicht-automatisierten Systems mit größeren Fahrzeugen und Stationen und hat einen geringeren Energieverbrauch zur Folge. Im Jahr 2019 beförderte die Kopenhagener Metro beinahe 79 Millionen Fahrgästen, ein Rekordergebnis. Kopenhagens Klimaziel für den Verkehr gibt vor, dass bis zum Jahr 2025 nur noch maximal 25% aller Fahrten mit dem PKW zurückgelegt werden. Ob der Ausbau des Metronetzes dafür ausreichen wird, muss sich zeigen. Deutlich wird am Beispiel Kopenhagen, dass die Förderung des Radverkehrs zwar wichtig für die Verkehrswende ist, jedoch alleine nicht ausreicht. Ein Mix aus Pull- (z.B. Ausbau des ÖPNV) und Push-Maßnahmen (z.B. Parkraumbewirtschaftung) erzielt die größte Wirkung. Für die Verkehrswende in Bremen fordern wir, gemeinsam mit dem Bremer Bündnis Verkehrswende, genau diesen Mix.\n","date":"2 November 2020","permalink":"/die-kopenhagener-metro-ein-modernes-u-bahn-system/","section":"Blog","summary":"Kopenhagen plant, aks erste Hauptstadt der Welt, im Jahr 2025 Klimaneutral zu sein. Einfach Einsteigen hat sich den Verkehrssektor der Stadt genauer angeschaut.","title":"Die Kopenhagener Metro: Ein modernes U-Bahn-System"},{"content":"Wir haben unseren ehemaligen Praktikanten Finn zu seinen Erfahrungen bei Einfach Einsteigen befragt:\nFinn, wie bist Du zu Einfach Einsteigen gekommen? #Kennengelernt habe ich Einfach Einsteigen über eine Internet-Recherche für eine Projektarbeit im Rahmen meines Geographie-Studiums an der Uni Bremen. Ausgestattet mit Fragebögen zum Thema „Dein Weg zur Uni“ zogen wir über den Campus, um Näheres über das Mobilitätsverhalten der Bremer Studentinnen und Studenten sowie die Gründe ihrer Verkehrsmittelwahl zu erfahren. Schnell fragte ich mich, welche weiteren zivilgesellschaftlichen Akteure sich mit dem Verkehr in Bremen auseinandersetzen und so dauerte es nicht lange, bis ich auf der Website von Einfach Einsteigen landete. Ein spannendes Konzept zum umlagefinanzierten Nahverkehr und die bevorstehenden noch nicht verplanten Semesterferien haben mich dazu motiviert, hier ein Praktikum anzufangen. Eine Entscheidung, die ich nicht bereuen sollte, denn sofort stellte sich heraus, dass bei Einfach Einsteigen Professionalität und Produktivität auch immer mit Spaß und freundschaftlicher Atmosphäre einhergehen.\nWas konntest Du bei Einfach Einsteigen lernen? #Während meines Praktikums habe ich viel gelernt über Datenmanagement und die Organisation von Veranstaltungen. Der Abschluss meines Praktikums wurde überschattet von der Covid-19-Pandemie, weshalb die Arbeit ins Home-Office verlegt werden musste. Hierbei sammelten wir alle neue Erfahrungen, da insbesondere die Koordination untereinander auf die Probe gestellt wurde. Inzwischen setze ich mein Studium in Bonn fort, aber auch dort werde ich die Arbeit von Einfach Einsteigen weiter aufmerksam verfolgen. Nahverkehr gibt es schließlich überall.\nWas hat Dir besonders gut bei Einfach Einsteigen gefallen? #Besonders einprägsam waren die gemeinsamen Mittagspausen mit den dazugehörigen witzigen und spannenden Anekdoten aus jahrelangem Engagement für den Bremer Nahverkehr.\n","date":"30 Oktober 2020","permalink":"/anekdoten-und-datenmanagement-praktikum-bei-einfach-einsteigen/","section":"Blog","summary":"Wir haben unseren ehemaligen Praktikanten Finn zu seinen Erfahrungen bei Einfach Einsteigen befragt.","title":"Anekdoten und Datenmanagement: Praktikum bei Einfach Einsteigen"},{"content":"Corona sorgt für Verunsicherung #Viele Fahrgäste sind verunsichert: Wie hoch ist das Risiko einer Corona-Infektion im öffentlichen Nah- und Fernverkehr? Zu Beginn der Pandemie vermittelten etliche Medien den Eindruck, dass Nah- und Bahnverkehr ein großes Ansteckungsrisiko darstellen, ohne dass konkrete Erkenntnisse dazu vorliegen. Mittlerweile gibt es Studien dazu, die ein differenziertes Bild zeigen. Weil uns einige Anfragen dazu erreichten, haben wir uns damit befasst und möchten über den aktuellen Kenntnisstand aufklären.\nFernverkehrszüge sind keine Hotspots #Aktuell untersucht die Berliner Charité für die Deutsche Bahn das Ansteckungsrisiko in Fernverkehrszügen für Zugbegleiter. Die Studie ist noch nicht abgeschlossen, aber erste Zwischenergebnisse zeigen, dass Fernverkehrszüge keine Hotspots für das Infektionsgeschehen sind. Konkret zeigt die Studie, dass Zugbegleiter*innen, eine Berufsgruppe mit hohem Kundenkontakt, entgegen den Erwartungen kein höheres Infektionsrisiko als Mitarbeiter*innengruppen ohne Kundenkontakt haben. Für Menschen, die den öffentlichen Verkehr nutzen, sind das gute Nachrichten. Zwar unterscheidet sich die Situation von Zugbegleiter*innen und Fahrgästen im Zug. Zugbegleiter halten sich in der Regel über einen deutlichen längeren Zeitraum im Zug auf und haben dabei Kontakt zu vielen Menschen. Beides kann das Infektionsrisiko erhöhen. Durch die Bewegung der Zugbegleiter*innen durch den Zug sind die Kontakte jedoch eher kurz und die Zugbegleiter*innen bleiben nicht in einem Wagen. Das wiederum kann das Infektionsrisiko eher senken. Die Fahrgäste dagegen bleiben überwiegend an ihrem Platz und bewegen sich wenig im Zug. Sitzt ein*e Infizierte*r über einen längeren Zeitraum in einem Waggon, kann sich das Infektionsrisiko für die in der Nähe sitzenden Mitfahrenden erhöhen. Dabei sind zwei Faktoren entscheidend, wie eine Studie aus China zeigt: Je größer der Abstand im Zug zu einem/r Infizierten ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung. Und je kürzer die die Reisedauer ist, desto geringer ist auch das Infektionsrisiko. Ein weiterer Faktor für das Infektionsgeschehen ist die Belüftung. Die Klimaanlagen in den ICEs sorgen dafür, dass die Luft in den Wagens alle 6-8 Minuten komplett ausgetauscht und mit Frischluft vermischt wird. Nach allem, was bisher bekannt ist, senkt auch das die Ansteckungsgefahr im Zug.\nÜbertragbarkeit der Ergebnisse auf den Nahverkehr #Auf die Situation im Nahverkehr lassen sich die bisherigen Ergebnisse der Charité-Studie nicht unmittelbar übertragen. Hier öffnen sich die Türen regelmäßig und erlauben Frischluftzufuhr, die das Infektionsrisiko verringert. Die Fahrtdauer ist in vielen Fällen eher kurz, auch das reduziert das Infektionsrisiko. Zwar kann es zu Hauptverkehrszeiten schon vorkommen, so dass die Abstände nicht eingehalten werden können. Somit erhöht sich das Ansteckungsrisiko theoretisch. Etliche internationale Studien zeigen aber, dass das Infektionsrisiko im öffentlichen Nahverkehr nicht erhöht ist.\nMasken schützen #Was kann nun jede*r Einzelne tun, um das persönliche Risiko im öffentlichen Verkehr zu minimieren? Die Antwort darauf ist nicht immer bequem, aber einfach: Maske tragen, wie bundesweit vorgeschrieben. Dass Alltagsmasken das Infektionsrisiko verringern, gilt inzwischen als gesichert. Anders als ursprünglich angenommen, zeigen Studien inzwischen, dass sie nicht nur Andere, sondern auch den Träger selbst schützen. Es gibt nur sehr wenige Menschen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können. Am besten schützen FFP2- und FFP3-Masken; beide gibt es mit und ohne Ventil. Um sich selbst und andere zu schützen, ist von Masken mit Ventil abzuraten: Diese lassen die verbrauchte Luft ungefiltert nach außen und können somit andere Menschen gefährden.\nUnser Fazit #Der Nahverkehr ist, wenn die Fahrgäste Masken tragen, sicher als gedacht. Er stellt auch unter der Pandemie ein wichtiges Rückgrat unseres Verkehrssystems da und bringt z.B. Menschen zu ihren Arbeitsplätzen. Die Politik hat daher auch während der Pandemie die Aufgabe, den Nahverkehr zu stützen und dessen Ausbau vorantreiben.\n","date":"27 Oktober 2020","permalink":"/corona-infektionsrisiko-im-oeffentlichen-nah-und-fernverkehr/","section":"Blog","summary":"Da es nicht eindeutig ist wie hoch das Risiko einer Corona-Infektion im öffentlichen  Nah- und Fernvekehr ist, hat Einfach Einsteigen sich mit dem Thema auseinandergesetzt.","title":"Corona-Infektionsrisiko im öffentlichen Nah- und Fernverkehr"},{"content":"Einfach Einsteigen unterstützt Verdis Forderungen im Tarifkonflikt für den ÖPNV #Verdi, Einfach Einsteigen und weitere Akteure aus dem Bremer Verkehrswendebündnis demonstrierten am 18.9. gemeinsam unter dem Motto: \u0026ldquo;Mehr Klimaschutz brauch mehr ÖPNV\u0026rdquo; für bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung im ÖPNV. Wir haben Franz Hartmann, Gewerkschaftssekretär in Bremen bei Verdi, zu den Forderungen der Gewerkschaft befragt.\nFranz, Du bist Gewerkschaftssekretär für die Gewerkschaft Verdi. Was ist Euer Anliegen? Wofür demonstriert Ihr? #Wir sind heute hier im Rahmen der Tarifrunde 2020. Da geht es um den Rahmentarifvertrag bei den Beschäftigten der Bremer Straßenbahn AG. Wir fordern vor allem Entlastung im Bezug auf Arbeitszeit, Schichtlängen und Urlaubszeiten.\nWas bedeuten Eure Forderungen für die Fahrgäste? #Das bedeutet zum einen, dass wir die Qualität des ÖPNVs verbessern wollen. Wir möchten die Taktzeiten verbessern und die Fahrt angenehm und komfortabel für die Fahrgäste gestalten. Dafür brauchen wir Fahrerinnen und Fahrer, die ausgeruht nach ausreichenden Pausenzeiten ihre Schichten antreten. Das möchten wir mit den Arbeitgebern verhandeln. Wenn die Arbeitgeberseite unsere Forderungen nicht erfüllt oder gar nicht erst mit uns verhandeln will, kann das für die Fahrgäste bedeuten, dass wir bundesweit mit 130 Betrieben und 87.000 Beschäftigten in Aktion treten und auch streiken werden.\nWarum haltet Ihr Eure Forderungen für berechtigt, auch vor dem Hintergrund, dass die Mitarbeiter der BSAG während der Corona-Pandemie nicht in Kurzarbeit gegangen sind? #Die BSAG ist hier in Bremen als ÖPNV-Unternehmen systemrelevant. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BSAG haben während des Lockdowns durchgearbeitet und sich damit der Gefahr des Virus\u0026rsquo; voll ausgesetzt. Auch im April und Mai, also zu einem Zeitpunkt, als noch niemand wusste, wie gefährlich das Virus ist, war niemand von ihnen in Kurzarbeit. Die Wichtigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Einsatzbereitschaft auch in schwierigen Situationen, das muss sich auch in dem Tarifvertrag widerspiegeln.\nWie steht Verdi zu Einfach Einsteigen und der Verkehrswende insgesamt? #Wir stehen der Verkehrswende grundsätzlich sehr positiv gegenüber. Einfach Einsteigen ist eine Initiative, die uns gut gefällt. Vor allem sind wir beeindruckt davon, wie kompetent Einfach Einsteigen ist. Da macht die Zusammenarbeit sehr viel Spaß: Ich nenne das immer ‚Praxis trifft Theorie‘. Die Übereinstimmungen sind sehr groß.\nVielen Dank für das Interview und viel Kraft für den Arbeitskampf! #","date":"6 Oktober 2020","permalink":"/mehr-klimaschutz-braucht-mehr-oepnv/","section":"Blog","summary":"Verdi, Einfach Einsteigen und weitere Akteure aus dem Bremer Verkehrswendebündnis demonstrierten am 18.9. gemeinsam unter dem Motto: \u0026ldquo;Mehr Klimaschutz brauch mehr ÖPNV\u0026rdquo; für bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung im ÖPNV. Wir haben Franz Hartmann, Gewerkschaftssekretär in Bremen bei Verdi, zu den Forderungen der Gewerkschaft befragt.","title":"\"Mehr Klimaschutz braucht mehr ÖPNV\""},{"content":"Das Public Transport Lab ist eine regelmäßig stattfindende, von Einfach Einsteigen organisierte, interdisziplinäre Ringvorlesung an der Universität Bremen mit Themen rund um Nahverkehr und die Verkehrswende.\nSommersemester 2025: #Narrative der Mobilitätswende - Wie überwinden wir die rechte Dikurshoheit des \u0026ldquo;Kulturkampfs\u0026rdquo; gegen das Auto? # Mobilitätswendenarrative werden von einem nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung häufig als Verbotsnarrative erlebt (z.B. bei Berlin Autofrei). Diese werden meist von rechten und konservativen Kräften befeuert und zu einem Kulturkampf um das Auto hochstilisiert (z.B. Aus vom Verbrenner-Aus). Obwohl es wissenschaftlich unbestritten ist, dass die Pariser Klimaziele und vor allem das 1,5°C Ziel, aber auch Klimaneutralität bis 2038 in Bremen nur dann erreichbar ist, wenn eine Abkehr vom motorisierten Individualverkehr (MIV) stattfindet. Dass eine Abkehr nur dann realistisch ist, wenn sie mit einem Ausbau des ÖPNV und einer Verbesserung der aktiver Mobilität und Stärkung der Verkehrssicherheit Hand in Hand geht, ist nicht weniger eindeutig.Eigentlich bedeutet eine Abkehr vom Auto sogar ein Gewinn für alle, denn sie ermöglicht, Mobilität an den Bedürfnissen der Menschen neu- und weiterzudenken. Aber wie gelangen wir zu einem Narrativ, dass diese Chance für die Menschen auch erfahrbar macht? Wie überzeugen wir Menschen tatsächlich davon? Und wie verteidigen wir uns erfolgreich gegen diejenigen, die trotz aller wissenschaftlichen Fakten am Auto festhalten wollen? Welche Analysen brauchen wir, um den rechten Backlash in der Mobilitätswende zu verstehen? Wo liegt das Problem? Welche Aspekte müssen wir berücksichtigen? Und vor allem: wie können wir dazu beitragen, die Mobilitätswende in Bremen und umzu aktiv mitzugestalten? Wenn Sie einen Blick auf vergangene Veranstaltungen werfen möchten, um einen Überblick auf Themen, Gäste und sonstige Informationen zu erhalten, klicken Sie hier.\nWelche Themen und Forschungsprojekte könnten in diesem Rahmen bearbeitet werden? #Das Spektrum der Möglichkeiten ist groß: Man könnte (steuer)rechtliche Fragen untersuchen, Klimabilanzen erstellen, Akzeptanzstudien erstellen, sich damit befassen, wie man die geplanten neuen Bahnhöfe Bremens oder überhaupt Bahnhöfe, Fahrzeuge und Haltestellenumfelder attraktiver gestaltet.\nMan könnte die Potenziale für Wirtschaft und Tourismus untersuchen, überlegen, wie man die Ausbildung zum Bus-/ Straßenbahnfahrer*in attraktiver gestaltet, Werbung für den Nahverkehr in Bremen konzipieren, Theaterstücke inszenieren, Linienführungen für neue Straßenbahnen untersuchen, Standorte für neue Radstationen an ÖPNV-Haltepunkten konzipieren, Studien erstellen, wie man Autofahrende zum Umstieg auf den ÖPNV gewinnt oder untersuchen, wie Straßenbahnplanungen beschleunigt werden können.\nDie Liste der Möglichkeiten ist lang, daher meint interdisziplinär auch wirklich interdisziplinär. Zu den Zielen würde es gehören, dass Studierende hier auch Themen für Abschlussarbeiten finden. Einfach Einsteigen möchte zusammen mit den beteiligten Lehrenden das Uni-Lab begleiten. Mittel- und langfristiges Ziel wäre es bei Umsetzung von Einfach Einsteigen einen Sonderforschungsbereich Verkehrswende in Bremen zu etablieren, der diese Umsetzung wissenschaftlich begleitet.\n","date":"30 September 2020","permalink":"/ptl/universitaet-bremen/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"\u003cp\u003eDas Public Transport Lab ist eine regelmäßig stattfindende, von Einfach Einsteigen organisierte, interdisziplinäre Ringvorlesung an der Universität Bremen mit Themen rund um Nahverkehr und die Verkehrswende.\u003c/p\u003e","title":"Public Transport Lab an der Universität Bremen"},{"content":"Am 18.9. von 14 bis 16 Uhr informieren ver.di, Einfach Einsteigen und weitere Bündnispartner*innen an der Domsheide die Fahrgäste der BSAG über die Wichtigkeit von guten Arbeitsbedingungen im ÖPNV für eine Verkehrswende.\nAm 18.9. findet ein bundesweiter Aktionstag für eine Verkehrswende und die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs durch die Länder und den Bund statt, zu dem BUND, VCD, ATTAC Deutschland, Naturfreundejugend, Fridays for Future, ver.di und die EVG zu Demonstrationen und Aktionen aufrufen. „75 Prozent der Treibhausgasemissionen im Verkehrsbereich stammen vom PKW-Verkehr. Wir brauchen keine Antriebswende, sondern eine echte Verkehrswende. Dafür muss das ÖPNV-Angebot deutlich ausgebaut werden“, sagt Mark Wege von der Initiative „Einfach Einsteigen“. „Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung, die nicht auf die Kommunen abgewälzt werden kann. Die Bundesregierung muss Verantwortung übernehmen und jetzt mit einem ÖPNV-Gipfel eine ernstgemeinte Verkehrswende einleiten“, so Wege weiter. Es könne nicht sein, dass das Angebot an klimafreundlicher Mobilität von der kommunalen Kassenlage abhängig sei. Gemeinsame Forderungen sind neben der Verdopplung des ÖPNV-Angebots in Deutschland auch Investitionen für das Personal.\n„Nach 20 Jahren Sparprogramm arbeiten die Beschäftigten am Limit. Bis 2030 geht jeder zweite Beschäftigte in die Rente, 100.000 Neubeschäftigte werden gesucht. Wenn die Arbeitsbedingungen nicht attraktiver werden, wird man die notwendigen Arbeitskräfte nicht finden“, warnt ver.di Gewerkschaftssekretär Franz Hartmann. Seit 1998 hat der ÖPNV 24 Prozent Fahrgäste dazugewonnen, die Zahl der Beschäftigten ist jedoch um 18 Prozent zurückgegangen“, stellt Hartmann klar. Überstunden seien die Regel, ebenso hohe Krankenstände. In 60 Prozent der Unternehmen fielen regelmäßig Fahrten wegen Personalmangels aus. Unabhängig von dem Aktionstag fordert ver.di bereits seit Anfang des Jahres für die 87.000 Beschäftigten in kommunalen ÖPNV-Unternehmen bundesweit einheitliche Regelungen zur Entlastung der Beschäftigten. Die Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände berät am 19. September, ob sie Verhandlungen zu bundesweiten Regelungen aufnimmt. Die Aktion findet an der Domsheide am 18.09. zwischen und 14 und 16 Uhr statt.\nFür Rückfragen Franz Hartmann ver.di Bezirk Bremen-Nordniedersachsen\nMark Peter Wege Einfach Einsteigen\n","date":"17 September 2020","permalink":"/infoaktion-fuer-verkehrswende-und-oepnv-von-ver-di-und-weiteren-buendnispartnerinnen/","section":"Presse","summary":"Am 18.9. von 14 bis 16 Uhr informieren ver.di, Einfach Einsteigen und weitere Bündnispartner*innen an der Domsheide die Fahrgäste der BSAG über die Wichtigkeit von guten Arbeitsbedingungen im ÖPNV für eine Verkehrswende.","title":"Infoaktion für Verkehrswende und ÖPNV von ver.di und weiteren Bündnispartner*innen"},{"content":"Die Freiheitsliebe am 03.09.2020 von:\nHier lesen\n","date":"3 September 2020","permalink":"/fuer-eine-erfolgreiche-verkehrswende-das-nahverkehrskonzept-von-einfach-einsteigen/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003eDie Freiheitsliebe am 03.09.2020 von:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://diefreiheitsliebe.de/politik/fuer-eine-erfolgreiche-verkehrswende-das-nahverkehrskonzept-von-einfach-einsteigen/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eHier lesen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","title":"Für eine erfolgreiche Verkehrswende – Das Nahverkehrskonzept von Einfach Einsteigen"},{"content":"Kreiszeitung am 03.09.2020 von Mirja Mader:\nHier lesen\n","date":"3 September 2020","permalink":"/kostenlos-fahren-mit-bus-und-bahn-diese-ticket-modelle-diskutiert-bremen/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003eKreiszeitung am 03.09.2020 von Mirja Mader:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/bremen-oepnv-bsag-vbn-politik-kostenlos-ticket-konzepte-attraktiver-bus-bahn-90033669.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eHier lesen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","title":"Kostenlos fahren mit Bus und Bahn? Diese Ticket-Modelle diskutiert Bremen"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/hackathon/","section":"Tags","summary":"","title":"Hackathon"},{"content":"Der 1. Hackathon Nahverkehr ist vorbei. Folgeaktivitäten zum Themenfeld sind geplant, u.a. auf dem Barcamp Nahverkehr. Einen Bericht zum Hackathon und den geplanten Folgeaktivitäten in der Region gibt es in unserem Blog. An dieser Stelle möchten wir auch auf den bundesweiten digitalen Open Transport Meetup verweisen, der alle 2 Wochen mittwochs von 20-22h stattfindet.\nWir luden ein zum 1. Hackathon Nahverkehr für Bremen und Niedersachsen #Am Wochenende vom 2.-4. Oktober 2020 wurde gemeinsam mit Gleichgesinnten konkret an analogen und digitalen Lösungen für die Verkehrswende gearbeitet. #Worum ging es? # Im Rahmen eines Hackathons entwickeln Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Kenntnissen und Interessen gemeinsam innovative und kreative (Software)Lösungen für ein Problem – üblicherweise in Teams. Einfach Einsteigen ist eine Initiative, die den Nahverkehr in Bremen und im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) voranbringen möchte. Wir möchten mit Deinen Ideen und Deiner Kreativität gemeinsam den Nahverkehr verbessern. Der Verkehrsverbund Bremen Niedersachsen (VBN) unterstützt den Hackathon Weitere Anfragen an Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen sind raus und wir rechnen mit konkreten Herausforderungen für Euch von deren Seite. Wir selbst werden ggf. auch eigene Projekte einbringen. U.a. treibt uns die Idee für ein Einfach Einsteigen-Spiel, das auf spielerische Art Verkehrswende-Ideen vermittelt, an. Wie funktioniert der Hackathon? # In selbst gewählten Themen rund um Lösungen für den Nahverkehr wird gearbeitet, überlegt, getüftelt und ausprobiert. Wir starten mit Vertretern des Bremer Nahverkehrs, die Themenvorschläge anbieten. Danach geht es los. Am Sonntag schließen wir mit den Abschlusspräsentationen der entstandenen Projekte. Zwar haben wir nicht die Möglichkeit, Euch zu bezahlen, aber versprechen Euch Spaß, neue Ideen, gute Stimmung und Sinnhaftigkeit. Für Essen, Getränke und eine Übernachtungsbörse wird gesorgt sein. Im Gegensatz zu anderen Hackathons wollen wir keinen Wettbewerb, sondern gemeinsam Lösungen erarbeiten. Wer kann mitmachen? # Wir suchen Soft- und Hardwareentwickler*innen und Planer*innen, Mobilitätsgestalterinnen, Visionär*innen und andere kreative Geister: Menschen mit Begeisterung und neuen Ideen für Nahverkehr und Verkehrswende. Programmierkenntnisse sind keine Voraussetzung! Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Du auf einem Hackathon richtig bist oder sonstige Fragen und Anregungen hast, dann schreib uns eine Mail: team@einsteigen.jetzt. Wann? am Wochenende vom 2. - 4. Oktober 2020 #Am 2. Oktober ist die Auftaktveranstaltung um 15 Uhr, am 4. Oktober die Abschlusspräsentation von 15 bis 17 Uhr. Dazwischen könnt ihr Euch Eure Zeit frei einteilen, an Euren Projekten arbeiten und Euch vernetzen.\nWo? im Creative Hub Bremen, Falkenstraße 45, 28195 Bremen #Du bist nicht vor Ort? Wir bemühen uns darum die Auftakt- und Abschlusspräsentation zu streamen und bemühen uns um Collaborationtools, die es Teams erlauben, auch Externe einzubinden.\nCorona-Infos: #Während des Hackathons gelten die üblichen Corona-Regeln: Abstand, Hygiene, und Masken im Haus. In den Veranstaltungsrräumen müssen voraussichtlich keine Masken getragen werden.\n","date":"26 August 2020","permalink":"/hackathon/","section":"Blog","summary":"\u003cp\u003eDer 1. Hackathon Nahverkehr ist vorbei. Folgeaktivitäten zum Themenfeld sind geplant, u.a. auf dem \u003ca href=\"/barcamp\"\u003eBarcamp Nahverkehr\u003c/a\u003e. Einen Bericht zum Hackathon und den geplanten Folgeaktivitäten in der Region gibt es in unserem \u003ca href=\"/aktuelles/\"\u003eBlog\u003c/a\u003e. 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Ob organisationsintern oder auf einer öffentlichen Veranstaltung, ob als Vortrag, Workshop, Infostand auf einem Fest oder als Teil einer Diskussionsrunde, ob online oder offline: Wir kommen gerne (auch bundes- und europaweit), wenn wir Zeit haben!\nFolgende Themen können wir einzeln oder in Kombination anbieten:\nVorstellung von Einfach Einsteigen Einfach Einsteigen-Konzept für einen umlagefinanzierten, fahrscheinfreien und ausgebauten Nahverkehr \u0026ldquo;Mehr Straßenbahn wagen!\u0026quot;-Konzept für Bremen und umzu Überblick über die Erfahrungen/ Ansätze für Nulltarife in Europa Mobilität für alle \u0026ndash; Die Einfach Einsteigen Perspektive auf die Verkehrswende Mehr Bahn für Niedersachsen: Gesamtnetzkonzept, unsere Perspektive auf Reaktivierungen und Ausbau des Schienenpersonennahverkehrs in Niedersachsen sowie unsere Erfahrungen im Lenkungskreis Reaktivierungen. Vorstellung unserer Recherchen zu spezifischen stillgelegten Bahnstrecken in Niedersachsen Kritische Betrachtung zu Nahverkehrsplänen Kritische Betrachtung des 9-Euro-Tickets und des Deutschlandtickets Vitalisierung des Bahnknotens Bremen Kritische Betrachtung der Debatte um Straßenbahn in der Domsheide und der diskutierten Straßenbahnverlegung von der Obernstraße in die Martinistraße Kommunikation bei der Verkehrsplanung Anforderungen an ein Verkehrswendegesetz Viele Themen rund um Nahverkehr und Verkehrswende Wir verlangen für unsere Beiträge kein Geld. Sie sind Teil unserer Arbeit. Auslagen für Anreise und ggf. Unterkunft müssen allerdings erstattet werden. Da wir unsere Arbeit auch finanzieren müssen, freuen wir uns dennoch, wenn ein Honorar möglich ist. Wir freuen uns über Anfragen.\n","date":"24 Juli 2020","permalink":"/mitmachen/lade-uns-ein/","section":"Mitmachen","summary":"\u003cp\u003eEin guter Weg uns, unsere Ideen, Projekte und Konzepte rund um Nahverkehr und Verkehrswende kennenzulernen, ist uns einzuladen. Ob organisationsintern oder auf einer öffentlichen Veranstaltung, ob als Vortrag, Workshop, Infostand auf einem Fest oder als Teil einer Diskussionsrunde, ob online oder offline: Wir kommen gerne (auch bundes- und europaweit), wenn wir Zeit haben!\u003c/p\u003e","title":"Lade uns ein!"},{"content":"Ende September 2020 starten wir den Schulwettbewerb „Nahverkehr besser machen!“, erstmalig im Raum Bremen Niedersachsen, für alle Schüler*innen des VBN-Gebiets.\nDamit schaffen wir den jüngeren Generationen einen Rahmen zur Entwicklung eigener Beiträge für einen attraktiven Nahverkehr – die umsetzbar, nachhaltig und besser sind.\nEuer Team von \u0026ldquo;Nahverkehr besser machen!\u0026rdquo;\nMark, Sophie, und Laura\n","date":"24 Juli 2020","permalink":"/schulwettbewerb/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"\u003cp\u003eEnde September 2020 starten wir den Schulwettbewerb „Nahverkehr besser machen!“, erstmalig im Raum Bremen Niedersachsen, für alle Schüler*innen des VBN-Gebiets.\u003c/p\u003e","title":"Nahverkehr besser machen! Schulwettbewerb"},{"content":"Regelmäßig werden uns auf Veranstaltungen, über Social Media oder in Gesprächen sehr ähnliche Fragen gestellt. Wir haben im Folgenden eine Liste der häufigsten Fragen und Antworten zusammen gestellt. Wir hoffen damit, dass Verständnis für das Konzept zu erleichtern. Leider handelt es sich um eine komplexe Materie und die Antworten lassen sich ohne erheblich die Darstellungsqualität zu verschlechtern, leider nicht direkt in das Konzept einarbeiten.\nThemen des FAQ: # Konzept und Grundlagen Finanzierung und Umlage Umsetzung und Technik Geltungsbereich und Reichweite Auswirkungen und Befürchtungen Rechtliche und organisatorische Fragen Konzept und Grundlagen #Welchen Ausbau des Nahverkehrs sieht Euer Modell vor? # Details Wir gehen davon aus, dass mit der Umsetzung des Einfach Einsteigen Basiskonzepts das Nahverkehrsangebot deutlich ausgebaut werden muss. Dafür rechnen wir mit zusätzlichen Ausgaben von etwa 20 Millionen Euro jährlich. Das umfasst insbesondere mehr Fahrten in den Abend- und Wochenendstunden, mehr Fahrzeuge und zusätzliche Strecken.\nWarum sieht Euer Modell eine Abgabe nur für den Nahverkehr, nicht aber zur Förderung anderer umweltfreundlicher Fortbewegungsarten vor? # Details Unser Basiskonzept konzentriert sich bewusst auf den Nahverkehr, da dieser als einziges Verkehrsmittel das Potenzial hat, sehr viele Autofahrten zu ersetzen. Natürlich befürworten wir auch die Förderung des Radverkehrs und anderer umweltfreundlicher Fortbewegungsarten. Doch eine Nahverkehrsumlage ist dafür das falsche Instrument. Denn die Einnahmen aus der Umlage werden für den Nahverkehr benötigt. Andere Verkehrsarten sollten über andere Finanzierungsquellen gefördert werden.\nWie kommt Eure Berechnung zustande? # Details Unsere Berechnungen basieren auf den öffentlich verfügbaren Zahlen der BSAG und des VBN. Wir haben die aktuellen Fahrgeldeinnahmen und Betriebskosten analysiert und hochgerechnet, was für eine umlagefinanzierte Lösung notwendig wäre. Dabei haben wir auch zusätzliche Kosten für den Ausbau des Angebots und mehr Fahrgäste berücksichtigt. Die genauen Zahlen und Berechnungsgrundlagen stellen wir transparent zur Verfügung.\nWie gut ist Euer Modell, worin liegen mögliche Ungenauigkeiten? # Details Unser Basiskonzept ist eine erste Grundlage für die Diskussion und basiert auf den verfügbaren Daten. Naturgemäß gibt es Unsicherheiten, etwa bei der Prognose der Fahrgastzahlen oder den tatsächlichen Ausbaukosten. Deshalb ist es wichtig, dass ein solches Modell in einem partizipativen Prozess weiterentwickelt und an die lokalen Gegebenheiten angepasst wird. Eine gründliche Machbarkeitsstudie wäre der nächste sinnvolle Schritt.\nWenn den Nahverkehrsunternehmen das Geld ohnehin zufließt, wie werden diese motiviert, die Qualität des Angebots zu sichern und zu verbessern? # Details Das ist ein wichtiger Punkt. Die Finanzierung über eine Umlage darf nicht zu Qualitätsverlust führen. Deshalb braucht es klare Vereinbarungen über Servicelevel und Qualitätsstandards. Diese könnten in Verkehrsverträgen festgeschrieben werden. Außerdem sollten Fahrgäste weiterhin ein Mitspracherecht haben, etwa über regelmäßige Befragungen oder Beiräte. Eine transparente Berichterstattung über die Verwendung der Mittel ist ebenfalls wichtig.\nFinanzierung und Umlage #Warum beträgt der vorgeschlagene ermäßigte Preis 10 €. Das ist doch viel zu viel! # Details Unser Basiskonzept ist als Diskussionsaufschlag zu verstehen. Während der Nutzung dann kostenfrei ist, ist eine Grundgebühr von 10 Euro monatlich für alle, die den Nahverkehr überhaupt nutzen möchten. Diese Summe orientiert sich daran, was Menschen ausgeben, die heute bereits gelegentlich den Nahverkehr nutzen. Natürlich ist auch ein geringerer Betrag denkbar – dann müsste aber die Umlage entsprechend höher ausfallen.\nIch finde das Angebot im Nahverkehr viel zu schlecht. Ich kann das gar nicht gut nutzen, warum soll ich dafür denn bezahlen? # Details Es ist das Ziel von Einfach Einsteigen, dass das Nahverkehrsangebot deutlich verbessert wird. Mit den zusätzlichen Einnahmen aus der Umlage können mehr Busse und Bahnen fahren, es kann häufiger gefahren werden und neue Strecken können entstehen. Die Umlage ist also eine Investition in ein besseres Angebot für alle. Zudem profitieren auch Menschen, die selbst nicht Bus und Bahn fahren, von weniger Autoverkehr, saubererer Luft und weniger Lärm.\nWie soll die Erhebung der Umlage umsetzt werden? Entsteht dabei nicht eine große, teure Bürokratie? # Details Wir schlagen vor, dass die Umlage so weit es möglich ist, über bestehende Erhebungsstrukturen eingezogen wird. Für Unternehmen könnte sie zusammen mit anderen Abgaben über die Industrie- und Handelskammer oder die Berufsgenossenschaften erhoben werden. Für Privatpersonen wäre eine Erhebung über die Kommunalabgaben denkbar. So entstehen möglichst geringe zusätzliche Bürokratiekosten.\nSoll mit der Umlage nur der Nahverkehr oder auch der Fernverkehr mit finanziert werden? # Details Die Nahverkehrsumlage soll ausschließlich für den lokalen und regionalen Nahverkehr verwendet werden, nicht für den Fernverkehr. Der Fernverkehr ist überwiegend privatwirtschaftlich organisiert und wird von den Fahrgästen selbst finanziert. Eine Quersubventionierung würde dem Solidaritätsprinzip der Umlage widersprechen, die darauf basiert, dass alle von einem guten lokalen Nahverkehrsangebot profitieren.\nMüssen Schwerbehinderte die Umlage bezahlen? # Details Schwerbehinderte mit entsprechendem Ausweis fahren heute bereits kostenfrei im Nahverkehr. Es wäre nur konsequent, sie auch von der Umlage zu befreien, da sie bereits jetzt das Recht auf kostenfreie Nutzung haben. Dies würde dem Prinzip der sozialen Gerechtigkeit entsprechen und ist in unserem Konzept vorgesehen.\nIch habe gehört ein günstiger Preis führt nicht zwingend zu einem Umstieg vom Auto auf den ÖPNV - Stimmt das? # Details Das stimmt teilweise. Ein günstiger Preis allein reicht nicht aus, um Menschen zum Umstieg zu bewegen. Wichtig sind auch ein gutes Angebot, Pünktlichkeit, Sauberkeit und Sicherheit. Aber: Ein hoher Preis ist definitiv ein Hindernis für den Umstieg. Deshalb kombiniert unser Konzept die Preissenkung mit einem deutlichen Ausbau des Angebots. Internationale Erfahrungen zeigen, dass diese Kombination sehr erfolgreich sein kann.\nWer soll die von Euch geplante Nahverkehrsumlage bezahlen? # Details Die Nahverkehrsumlage sollen alle zahlen, die von einem guten Nahverkehrsangebot profitieren. Das sind zum einen alle Einwohner_innen und zum anderen alle Unternehmen am Standort. Dabei sollen Unternehmen etwa die Hälfte der Kosten tragen, da sie besonders vom funktionierenden Verkehrssystem profitieren – ihre Mitarbeiter_innen und Kund*innen sind darauf angewiesen. Die genaue Ausgestaltung kann diskutiert werden.\nIch fahre Fahrrad, Auto oder gehe zu Fuß, warum soll eine Umlage für den Nahverkehr zahlen, wenn ich ihn gar nicht nutze? # Details Auch wer selbst nicht Bus und Bahn fährt, profitiert von einem guten Nahverkehr: Weniger Autos bedeuten weniger Staus, bessere Luft, weniger Lärm und mehr Platz in der Stadt. Außerdem nutzen viele Menschen den Nahverkehr nur gelegentlich – etwa bei schlechtem Wetter, im Alter oder wenn das Auto kaputt ist. Die Umlage sichert, dass der Nahverkehr dann da ist, wenn man ihn braucht. Das ist wie bei der Feuerwehr: Alle zahlen mit, auch wenn sie hoffentlich nie einen Brand haben.\nWie kommt Einfach Einsteigen 30% zusätzliche Fahrgäste nach Einführung des umlagenfinanzierten Nahverkehrs? # Details Die 30% basieren auf Erfahrungen mit ähnlichen Projekten und der Kombination aus deutlich günstigerem Preis und besserem Angebot. In Tallinn stieg die Nutzung nach Einführung des kostenlosen Nahverkehrs um etwa 14%, bei gleichzeitigem Ausbau des Angebots. In Hasselt waren es sogar 900% Zuwachs. Da wir von einem geringeren Ausgangsniveau starten und gleichzeitig das Angebot deutlich verbessern wollen, halten wir 30% für eine realistische Schätzung.\nWarum wird der Beitrag für die Bürger*innen im Basiskonzept nicht nach einem prozentualen Anteil des Einkommens bemessen? # Details Eine einkommensabhängige Umlage wäre sozial gerechter, würde aber den Verwaltungsaufwand erheblich erhöhen. Für eine erste Diskussionsgrundlage haben wir uns für eine einfache Lösung entschieden. In der weiteren Ausarbeitung könnte durchaus über Staffelungen nach Einkommen nachgedacht werden. Wichtig ist uns, dass es Ermäßigungen für Menschen mit geringem Einkommen gibt.\nKönnte man die Zahl der Autos in Bremen nicht durch eine City-Maut reduzieren und mit den Einnahmen auch die Kosten für den Nahverkehr finanzieren? # Details Eine City-Maut ist grundsätzlich ein sinnvolles Instrument und könnte durchaus einen Beitrag zur Nahverkehrsfinanzierung leisten. Allerdings ist sie rechtlich und praktisch schwieriger umsetzbar als eine allgemeine Nahverkehrsumlage. Außerdem würde sie nur Autofahrer*innen belasten, während von einem guten Nahverkehr alle profitieren. Wir sehen eine City-Maut eher als ergänzendes Instrument, nicht als Alternative zur Umlage.\nWerden sich Bremer*innen von der Umlage befreien lassen können? # Details Grundsätzlich sollen alle, die von einem guten Nahverkehr profitieren, auch einen Beitrag leisten. Ausnahmen sollte es nur in begründeten Fällen geben, etwa für Menschen mit sehr geringem Einkommen oder Schwerbehinderte. Eine generelle Befreiungsmöglichkeit würde das Solidaritätsprinzip unterlaufen und die Finanzierung gefährden. Das wäre ähnlich wie bei anderen öffentlichen Leistungen auch.\nWarum soll die Wirtschaft die Hälfte der Beiträge in Eurem Basiskonzept zahlen? # Details Unternehmen profitieren besonders stark von einem funktionierenden Nahverkehr: Ihre Mitarbeiter_innen können zur Arbeit kommen, Kund_innen erreichen sie leichter, und Lieferungen funktionieren besser, wenn weniger Staus die Straßen blockieren. Außerdem sparen Unternehmen Kosten für Parkplätze, wenn ihre Beschäftigten mit Bus und Bahn kommen. In anderen Ländern beteiligen sich Unternehmen bereits erfolgreich an der Nahverkehrsfinanzierung, etwa über den \u0026ldquo;Versement Transport\u0026rdquo; in Frankreich.\nUmsetzung und Technik #Wie steht Einfach Einsteigen zum 365 € Ticket? # Details Wir halten das 365 € Ticket, wie es jetzt in einigen Städten ausprobiert werden soll, für einen Schritt in die richtige Richtung. Es macht den Nahverkehr deutlich günstiger und einfacher. Unser Einfach Einsteigen Basiskonzept geht aber noch weiter: Es macht den Nahverkehr nicht nur günstiger, sondern ermöglicht auch einen deutlichen Ausbau des Angebots. Außerdem ist die Finanzierung über eine Umlage nachhaltiger als über Steuergelder, die immer wieder neu bewilligt werden müssen.\nIn welchen Verkehrsmitteln soll es künftig möglich sein, einfach einzusteigen? # Details Das Einfach Einsteigen soll in allen Nahverkehrsmitteln möglich sein, die heute schon im VBN-Tarif fahren: Busse, Straßenbahnen, S-Bahnen und Regionalbahnen. Wichtig ist, dass es sich um den lokalen und regionalen Nahverkehr handelt, nicht um Fernverkehrszüge. Die genaue Abgrenzung müsste in Abstimmung mit den Verkehrsunternehmen und dem VBN festgelegt werden.\nWas passiert mit dem Semesterticket? # Details Das Semesterticket könnte in seiner jetzigen Form abgeschafft werden, da Studierende dann über die allgemeine Regelung kostenfrei fahren könnten. Da aber nicht alle Studierenden ihren Wohnsitz in Bremen haben, müsste überlegt werden, wie mit auswärtigen Studierenden verfahren wird. Möglich wäre, dass diese weiterhin ein spezielles Ticket brauchen oder dass Vereinbarungen mit anderen Verkehrsverbünden getroffen werden.\nWarum nennt Einfach Einsteigen seinen Ansatz Basiskonzept? # Details Wir nennen unseren Ansatz Basiskonzept, weil er eine Grundlage für weitere Diskussionen und Planungen darstellt. Es ist kein fertiger Plan, sondern ein Diskussionsaufschlag, der weiterentwickelt werden soll. In einem partizipativen Prozess mit Bürger*innen, Politik und Verkehrsunternehmen kann und soll das Konzept verfeinert und an die lokalen Bedürfnisse angepasst werden.\nGeltungsbereich und Reichweite #Was habe ich davon, wenn ich vom oder ins Umland pendle? Mir nützt es nur begrenzt, wenn ich nur innerhalb Bremens ohne Ticket unterwegs sein kann. # Details Das ist ein wichtiger Einwand. Unser Basiskonzept konzentriert sich zunächst auf Bremen, aber wir sehen es als ersten Baustein für eine umfassendere Lösung. Mittelfristig sollte das Konzept auf das gesamte VBN-Gebiet ausgeweitet werden. Außerdem fahren auch Pendler*innen oft innerhalb Bremens weiter, nachdem sie angekommen sind. Und: Ein erfolgreicher Start in Bremen könnte andere Kommunen motivieren, ähnliche Modelle einzuführen.\nWarum soll Einfach Einsteigen nur in Bremen und nicht im ganzen VBN gelten? # Details Wir würden uns wünschen, dass das Konzept für das gesamte VBN-Gebiet gilt. Das wäre die beste Lösung für alle Fahrgäste. Aber: Eine solche Lösung erfordert die Zustimmung aller beteiligten Kommunen. Bremen als größte Stadt könnte als Vorreiter vorangehen und andere motivieren nachzuziehen. Außerdem ist die rechtliche und organisatorische Umsetzung in einer Stadt einfacher als in einem Verbund mit vielen verschiedenen Akteuren.\nLässt sich Euer Modell auch auf den Fernverkehr übertragen? # Details Grundsätzlich wäre eine ähnliche Finanzierung auch für den Fernverkehr denkbar. Allerdings ist der Fernverkehr überwiegend privatwirtschaftlich organisiert und wird bereits heute weitgehend über Fahrkarten finanziert. Eine Umlage für den Fernverkehr wäre schwieriger zu rechtfertigen, da nicht alle gleichermaßen davon profitieren. Außerdem müsste sie bundesweit eingeführt werden, was politisch sehr schwierig wäre.\nWerden die Fahrkartenkontrollen bei der Einführung von Einfach Einsteigen innerhalb Bremens abgeschafft? # Details Innerhalb des Geltungsbereichs von Einfach Einsteigen bräuchte es keine Fahrkartenkontrollen mehr, da ja keine Fahrkarten mehr benötigt werden. Allerdings müsste weiterhin kontrolliert werden, ob Fahrgäste berechtigt sind, kostenfrei zu fahren – etwa über einen Nachweis des Wohnsitzes oder der Arbeitsstelle. An den Grenzen des Geltungsbereichs wären weiterhin Kontrollen nötig. Die eingesparten Kosten für Kontrollen könnten in besseres Angebot investiert werden.\nWerden die Fahrkartenautomaten in Bremen bei der Einführung von Einfach Einsteigen abgeschafft? # Details Innerhalb Bremens würden keine Fahrkartenautomaten mehr benötigt, da es keine Fahrkarten mehr gäbe. Allerdings würden weiterhin Fahrkarten für Fahrten ins Umland verkauft werden müssen. Dafür könnten weniger Automaten ausreichen, etwa nur noch an wichtigen Haltestellen und Bahnhöfen. Die eingesparten Kosten für Wartung und Betrieb könnten in besseren Service investiert werden.\nWird das Nahverkehrsnetz Bremens nicht überlastet, wenn es keine Tickets mehr gibt? # Details Mit mehr Fahrgästen steigt natürlich auch die Belastung des Systems. Deshalb ist der Ausbau des Angebots ein zentraler Bestandteil unseres Konzepts. Mit den zusätzlichen Einnahmen aus der Umlage können mehr Busse und Bahnen eingesetzt werden, es kann häufiger gefahren werden und neue Strecken können entstehen. Eine schrittweise Einführung würde helfen, Überlastungen zu vermeiden und das Angebot bedarfsgerecht auszubauen.\nIst oder inwieweit ist der Rest des VBN-Gebiets mit in das Einfach Einsteigen Basiskonzept einbezogen? # Details Unser Basiskonzept konzentriert sich zunächst auf Bremen als größte Kommune im VBN. Für Fahrten zwischen Bremen und dem Umland müssten weiterhin Fahrkarten gelöst werden. Mittelfristig wäre eine Ausweitung auf das gesamte VBN-Gebiet wünschenswert, würde aber die Zustimmung aller beteiligten Kommunen erfordern. Bremen könnte als Vorreiter den Weg bereiten für ähnliche Lösungen in anderen Teilen des VBN.\nIst das Einfach Einsteigen Basiskonzept auch für Bremerhaven gedacht? # Details Bremerhaven ist ein eigenständiger Stadtkreis und müsste eine eigene Entscheidung treffen. Grundsätzlich ließe sich das Konzept aber auch dort umsetzen. Eine gemeinsame Lösung für Bremen und Bremerhaven wäre sogar noch besser, da beide Städte zum Land Bremen gehören und viele Menschen zwischen beiden pendeln. Dies würde allerdings eine Abstimmung zwischen beiden Städten erfordern.\nAuswirkungen und Befürchtungen #Besteht nicht die Gefahr, dass mehr Radfahrer_innen statt Autofahr_innen auf den Nahverkehr umsteigen, wenn dieser zu günstig ist? # Details Wir gehen aufgrund unserer Recherchen nicht davon aus, dass diese Gefahr besteht. Radfahrer_innen und Nahverkehrsnutzer_innen haben oft unterschiedliche Bedürfnisse: Radfahren ist bei schönem Wetter und kurzen Strecken attraktiv, der Nahverkehr bei schlechtem Wetter, längeren Strecken oder wenn man Gepäck transportiert. Oft ergänzen sich beide Verkehrsmittel. Außerdem zeigen Erfahrungen aus anderen Städten, dass günstiger Nahverkehr vor allem Autofahrten ersetzt.\nRechtliche und organisatorische Fragen #Gehen durch die Umsetzung des Einfach Einsteigen-Konzepts nicht Arbeitsplätze verloren? Schließlich braucht es dann keine Kontrolleur_innen und Vertriebsmitarbeiter_innen mehr. # Details Das ist eine berechtigte Sorge. Tatsächlich würden weniger Kontrollen und weniger Fahrkartenverkauf benötigt. Allerdings wird gleichzeitig das Angebot deutlich ausgebaut, wodurch mehr Fahrer*innen und anderes Personal benötigt wird. Außerdem könnte das bisherige Personal für andere Aufgaben eingesetzt werden, etwa für Kundenservice, Sicherheit oder Sauberkeit. Eine sozialverträgliche Umsetzung mit Umschulungen und neuen Aufgabenfeldern ist uns wichtig.\nWelchen Vorlauf braucht es zur Umsetzung des Einfach Einsteigen Basiskonzepts? # Details Eine vollständige Umsetzung würde mindestens zwei bis drei Jahre dauern. Zunächst müsste eine detaillierte Machbarkeitsstudie erstellt werden. Dann bräuchte es politische Beschlüsse, rechtliche Klärungen und Verhandlungen mit den Verkehrsunternehmen. Parallel müsste das Angebot ausgebaut werden. Eine schrittweise Einführung – etwa zunächst zu stark reduzierten Preisen – könnte den Übergang erleichtern und Erfahrungen sammeln helfen.\nSind Eure Vorschläge überhaupt rechtlich zulässig? # Details Nach unserer Einschätzung ist das Konzept rechtlich umsetzbar. Kommunen haben das Recht, Abgaben für öffentliche Zwecke zu erheben, wenn alle Bürger*innen davon profitieren. Das ist bei einem guten Nahverkehr der Fall. Ähnliche Modelle gibt es bereits in anderen Ländern. Natürlich müsste die genaue rechtliche Ausgestaltung mit Juristen geklärt werden, aber grundsätzlich sehen wir keine unüberwindbaren rechtlichen Hindernisse.\n","date":null,"permalink":"/faq/","section":"Weil Nahverkehr für alle ist","summary":"Fragen und Antworten mit Bezug auf Einfach Einsteigen","title":"FAQ: Fragen \u0026amp; Antworten"},{"content":" Die Verkehrswende ist eine komplexe Angelegenheit, wie wir bei unserer Arbeit immer wieder feststellen müssen. Es gibt Verbindungen zu anderen gesellschaftlichen Anliegen, die nicht jedem*r auf den ersten Blick ersichtlich sind. Seit kurzem unterstützt Einfach Einsteigen die Initiative \u0026quot; Public-Money - Public Code\u0026quot; der Free Software Foundation Europe (FSFE). Warum das so ist, lesen Sie in dem Auszug aus der Nachricht, in der wir der FSFE unsere Unterstützung erklärt haben:\n\u0026ldquo;Unsere Initiative setzt sich für die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und neue Finanzierungsmodelle ein, die zu einem \u0026ldquo;Einfach Einsteigen-Gefühl\u0026rdquo; führen. Wir haben sowieso eine gewisse Affinität zur Freien-Software-Bewegung. Daher setzen wir innerhalb unserer Organisation, soweit es möglich ist, auf Freie Software und Open Source und meiden im Rahmen unserer Möglichkeiten proprietäre Angebote.\nNun hat uns das Thema auch auf eine andere Art eingeholt:\nIm Rahmen unserer Arbeit haben wir ein eigentlich sehr interessantes Projekt kennengelernt, dass u.a. mit öffentlichen Mitteln gefördert und an einer staatlichen Universität realisiert wurde. Es handelt sich um eine App, die umweltfreundliche, verkehrsmittelübergreifende Navigation vor allem im ländlichen Raum befördern soll. Dies ist eine gute Sache, aber wie wir leider erfahren mussten, ist und soll die App Closed Source sein. Aus unserer Sicht ist das ein untragbarer Skandal. Ein anderes Projekt, das ebenfalls öffentliche Mittel erhält, um eine ähnliche App zu entwickeln, hätte gerne darauf aufgebaut, darf dies nun jedoch nicht. Die Verbesserung der umweltfreundlichen Mobilität im ländlichen Raum ist ein beliebtes Thema. Wir vermuten, dass es noch mehr solcher mit öffentlichen Mitteln geförderter Apps gab und vermutlich auch in Zukunft geben wird, die ggf. bei Null anfangen müssen, statt bestehende Software verbessern zu können. Daher halten wir es für dringend nötig, dass ein gesetzlicher Rahmen geschaffen wird, der eine Pflicht schafft, dass mit öffentlichen Mitteln finanzierte Softwareentwicklung auch verpflichtend unter eine Freie Lizenz gestellt werden muss. Das halten wir unabhängig davon, wofür diese Software geschrieben wird, für wichtig und unterstützen daher aus voller Überzeugung Euer Anliegen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten werden wir das Thema daher selbst in Gesprächen mit Politik, Verwaltung und Unternehmen und, wo passend, auch in unserer Öffentlichkeitsarbeit darauf hinweisen.\u0026rdquo;\nWir möchten andere Organisationen und jede*n Einzelne*n ermutigen, diese Initiative ebenfalls zu unterstützen. Wenn jede*r für sich durch öffentliche Mittel finanziert an Softwarelösungen arbeitet, dann wird Geld unnötig mehrfach ausgegeben und die Entwicklung und damit auch die Verkehrswende ausgebremst.\n","date":"29 Juni 2020","permalink":"/was-die-verkehrswende-und-freie-software-miteinander-zu-tun-haben/","section":"Konzepte und Positionen","summary":"\u003cp\u003e\n\n\n\n\n\n\n  \n  \n\u003cfigure\u003e\u003cimg src=\"/wp-content/uploads/Verkehrswende-Open-Source-Gemeinsamkeiten-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"mx-auto my-0 rounded-md\" /\u003e\n\u003c/figure\u003e\n\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Verkehrswende ist eine komplexe Angelegenheit, wie wir bei unserer Arbeit immer wieder feststellen müssen. Es gibt Verbindungen zu anderen gesellschaftlichen Anliegen, die nicht jedem*r auf den ersten Blick ersichtlich sind. Seit kurzem unterstützt Einfach Einsteigen die Initiative \u0026quot; \u003ca href=\"https://publiccode.eu/de/openletter/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003ePublic-Money - Public Code\u003c/a\u003e\u0026quot; der \u003ca href=\"https://fsfe.org\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eFree Software Foundation Europe (FSFE)\u003c/a\u003e. Warum das so ist, lesen Sie in dem Auszug aus der Nachricht, in der wir der FSFE unsere Unterstützung erklärt haben:\u003c/p\u003e","title":"Was die Verkehrswende und Freie Software miteinander zu tun haben"},{"content":"Picture by John Matychuk (@john_matychuk)\nDas Bremer Bündnis Verkehrswende, bestehend aus ADFC, BUND, Einfach Einsteigen, FUSS e.V., Platz Da! und VCD, fordert seit Jahren ein konsequentes Parkraummanagement. In einem Brief richtet sich das Bündnis an den Bürgermeister, die stellvertretende Bürgermeisterin und die Deputierten. Die Mitglieder des Bündnisses begrüßten den Vorstoß zur Optimierung der Parkraumbewirtschaftung im Bereich des Zentrums als einen zukunftsgewandten Schritt der Stadt Bremen hin zu einer nachhaltigen Kommune und bedauern, dass dieses wichtige Thema von der Tagesordnung genommen wurde. Parkraumbewirtschaftung sei für die Verkehrslenkung, für die Reduzierung von Lärm und Abgasen sowie für die Verbesserung der Lebensqualität für die Menschen in der Stadt unabdingbar, so Vertreter des Bündnisses. Neben Mobilitäts- und Teilhabegesichtspunkten, haushaltspolitischen und gemeinwirtschaftlichen Überlegungen unterstützt die geplante Anhebung der Parkgebühren auch die Entwicklung hin zu einem klimafreundlicheren Mobilitätsverhalten der Bürgerinnen insgesamt. Steigende Zahlen im Rad- und Fußverkehr machen deutlich, dass der öffentliche Raum neu verteilt werden muss.\n„Die geplante Erhöhung der Parkgebühren in der Bremer Innenstadt wird klimafreundliches Mobilitätsverhalten weiter befördern und damit zu mehr Aufenthaltsqualität in der Innenstadt beitragen“, sagt BUND-Vorsitzender Dieter Mazur. „Denn durch eine konsequente Parkraumbewirtschaftung können die Parksuchverkehre deutlich reduziert werden. Gleichzeitig werden sich mehr Menschen für eine umweltfreundliche Anfahrt in die Innenstadt entscheiden.“ VCD-Vertreter Wolfgang Köhler-Naumann ergänzt: „Es ist erstaunlich, dass die Bremen Handelskammer und die City Initiative unbeachtet aller Untersuchungen, die zum gegenteiligen Ergebnis kommen, ausgerechnet die günstige Möglichkeit, im Zentrum Auto zu fahren und es dort auf mit Steuermitteln subventionierten Parkflächen abzustellen mit dem Wohlergehen der Geschäfte gleichsetzen.”\nBisher zahlten Bremer AutofahrerInnen übrigens unterdurchschnittlich wenig für das Parken im wertvollen, öffentlichen Raum. So zahlt man beispielsweise im Hamburger und Kölner Stadtzentrum drei Euro pro Stunde, in Stuttgart, Frankfurt und Berlin vier Euro, überall Tendenz steigend. In Bremen wurden die Preise seit Jahren nicht angepasst. Der begrenzte öffentliche Raum wird hier mit den bisherigen zwei Euro pro Stunde weit unter seinem Wert verkauft. Der öffentliche Raum ist, gerade in einem Stadtstaat wie Bremen, eng begrenzt und damit besonders wertvoll. Gleichzeitig sind immer mehr Menschen nicht mehr mit dem Auto unterwegs, sondern mit Bus und Bahn, dem Rad oder zu Fuß. Sie haben Anspruch auf deutlich mehr Platz in den Städten - Raum, der heute für parkende Autos vorgehalten wird. Die Erhöhung der Parkgebühren sowie die Reduzierung der Parkhöchstdauer sind deshalb zwei wichtige Weichenstellungen im neuen Handlungskonzept des Verkehrsressorts. Umso bedauerlicher ist es, dass das Thema von der Tagesordnung genommen wurde.\nADFC: Manuel Warrlich, BUND: Lisa Tschink, Einfach Einsteigen: Josephine Wohlrab, FUSS e.V.: Angelika Schlansky , Platz da! und VCD: Wolfgang Köhler-Naumann\nPressemitteilung als PDF: /wp-content/uploads/pm-parkraumbewirtschaftung.pdf\n","date":"24 Juni 2020","permalink":"/bremer-buendnis-sieht-parkraumbewirtschaftung-als-zwingend-notwendig-an/","section":"Presse","summary":"Das Bremer Bündnis Verkehrswende kritisiert die kurzfristige Absetzung der geplanten Optimierung der Parkraumbewirtschaftung von der Tagesordnung, da die Erhöhung der Parkgebühren und die Reduzierung der Parkhöchstdauer als unabdingbare Weichenstellung zur Reduzierung des Parksuchverkehrs, Förderung klimafreundlicher Mobilität und zur gerechteren Verteilung des öffentlichen Raumes angesehen werden.","title":"Bremer Bündnis sieht Parkraumbewirtschaftung als zwingend notwendig an"},{"content":"Um die Ideen von Einfach Einsteigen bekannter zu machen und den Spirit des Einfach-Einsteigen-Gefühls zu vermitteln, entstand die Idee einen Song zu schreiben und einzuspielen. Mit der Bremer Songschreiberin, Autorin und Regisseurin Imke Burma und der Bremer Band Lassen fanden sich schnell entsprechende Partner*innen, um diese Idee zu verwirklichen. Imke Burma textete auf Basis unseres Inputs den Song \u0026ldquo;Steig ein“. Die Band komponierte die Musik, spielte ein und mixte das ganze. Mitten in dem Prozess fand sich noch Oliver Bott, der ein Video dafür drehte und zusammenschnitt. Das Resultat kann unten sowie auf weiteren Plattformen bestaunt werden: Facebook, Soundcloud, Itunes, Amazon, Apple Music, Deezer\n","date":"22 Juni 2020","permalink":"/einfach-einsteigen-song/","section":"Weil Nahverkehr für alle ist","summary":"Mit der Bremer Songschreiberin Imke Burma und der Bremer Band Lassen, haben wir den Song zur Mobilitätswende \u0026ldquo;Steig ein\u0026rdquo; produziert.","title":"Einfach Einsteigen Song"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/bahnkundenverband/","section":"Tags","summary":"","title":"Bahnkundenverband"},{"content":"Einfach Einsteigen wird (Förder-)Mitglied bei Pro Bahn und dem Bahnkundenverband #Einfach Einsteigen vernetzt sich regelmäßig mit Initiativen und Organisationen, die ähnlich wie wir für eine umfassende Verkehrswende stehen. Nur gemeinsam können wir dem Anliegen, das seit vielen Jahren von den Entscheider*innen zwar gerne mit warmen Worten, aber nicht ausreichend mit realen Taten bedacht wird, die Aufmerksamkeit schenken, die es verdient. Insbesondere die Schiene muss ausgebaut werden, sei es lokal als Straßenbahn oder im Regional- und Fernverkehr, und braucht daher dringend ein umfassendes Investitionsprogramm. Es braucht daher eine starke Lobby für die Fahrgäste pro Schiene.\nDa Einfach Einsteigen überwiegend in der Region Bremen aktiv ist, viele grundlegende Entscheidungen aber auf Bundesebene getroffen werden, ist es nicht immer leicht, unsere Anliegen dorthin zu transportieren. Es hat uns daher sehr gefreut, als vor einigen Monaten der Bahnkundenverband auf uns zugekommen ist und gefragt hat, ob wir nicht Mitglied werden möchten. Der Bahnkundenverband setzt sich mit seinen zahlreichen Mitgliedsverbänden auch überregional für die Verkehrswende, den Nahverkehr und die Schiene ein. Es hat dann coronabedingt etwas gedauert, um das Für und Wider abzuwägen, weil wir unser unkompliziertes Arbeiten und unsere Unabhängigkeit von anderen Strukturen doch auch sehr schätzen. Hinzu kam noch eine andere Frage: Es gibt nämlich auch den Fahrgastverband Pro Bahn, der bundesweit sehr ähnliche Ziele verfolgt. So ähnlich, dass wir uns gefragt haben, warum es überhaupt zwei Verbände gibt. Die Gründe dafür sind wohl historisch.\nDa wir uns jetzt mit einer Mitgliedschaft nicht für oder gegen einen der beiden Verbände aussprechen wollten, haben wir uns für eine sehr pragmatische Lösung entschieden: Wir sind nun Mitglied im Bahnkundenverband und Fördermitglied bei Pro Bahn geworden. Noch wissen wir nicht genau, was das für die Zukunft bedeutet, aber wir freuen uns, hier wertvolle Verbündete für die Verkehrswende gefunden zu haben.\n","date":"18 Juni 2020","permalink":"/einfach-einsteigen-wird-foerdermitglied-bei-pro-bahn-und-dem-bahnkundenverband/","section":"Blog","summary":"Um sich bundesweit besser für die Verkehrswende, den Schienenausbau und die Fahrgastinteressen einzusetzen, ist Einfach Einsteigen eine Mitgliedschaft bei Pro Bahn und dem Bahnkundenverband eingegangen.","title":"Einfach Einsteigen wird (Förder-)Mitglied bei Pro Bahn und dem Bahnkundenverband"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/pro-bahn/","section":"Tags","summary":"","title":"Pro-Bahn"},{"content":"Im Rahmen unserer Arbeit haben wir verschiedene Positionspapiere veröffentlicht. Hier stellen wir diese in einer Übersicht dar. #Positionspapier zur Zukunft des Deutschlandtickets\nDomheide-Petition: Stellungnahme zu den Ausführungen der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung vom 9. März 2024 #Im Rahmen der Petition des Bündnisses \u0026ldquo;Domheide für Alle\u0026rdquo; für eine einheitliche, barrierefreie Haltestelle an der Domsheide, hat die Verkehrssenatorin am 9. März 2024 eine Stellungnahme an den Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft abgeben (leider noch(?) nicht verlinkbar). Unsere Erwiderung vom 5.4.2024, die wir im Namen des Bündnisses abgegeben haben, kann dazu hier nachgelesen werden.\nForderungspapier zur Zukunft des Deutschlandtickets #Die Zukunft des 2023 eingeführten Deutschlandtickets steht aus finanziellen Gründen bereits wieder infrage. In unserem Forderungspapier schlagen wir vor, die Gelegenheit zu nutzen und das Ticket auch konzeptionell weiterzuentwickeln.\nDownload als PDF\nNiedersachsen braucht eine Verkehrswende - Positionspapier zur niedersächsischen Landtagswahl 2022 #Im Vorfeld der niedersächsischen Landtagswahl haben wir dieses Positionspapier veröffentlicht und uns mit den im Landtag vertretenen demokratischen Parteien auseinandergesetzt.\nDownload als PDF\nSoziale und ökologische Mobilität für alle Menschen - Fahrplan Verkehrswende #Ein gemeinsames Positionspapier von über 50 zivilgesellschaftlichen Organisationen, Initiativen und Unternehmen zur Verkehrswende.\nDownload als PDF\nVerbesserungspotentiale am Bahnhof Ottersberg #Als Nebenprodukt zu einer Untersuchung, wie die Nahverkehrsanbindung des Einkaufszentrums Dodenhof verbessert werden könnte, ist dieses Papier mit Verbesserungsvorschlägen zur Gestaltung des Bahnhofs Ottersberg entstanden\nDownload als PDF\nMehr Straßenbahn wagen! Wohin führt das Bremer Straßenbahnnetz der Zukunft? #Gemeinsam mit dem BUND Bremen hat Einfach Einsteigen ein Diskussionsvorschlag über den zukünftigen Ausbau des Bremer Straßenbahnnetzes erarbeitet. Wir analysieren darin die Probleme des Bremer Straßenbahnnetzes auf und zeigen, wie diese Probleme aufgegriffen werden könnten und das Netz in Zukunft aussehen könnten. Unser Vorschlag erhebt nicht den Anspruch perfekt zu sein und 1:1 umgesetzt zu werden, soll aber die Diskussionen über die weitere Entwicklung des Nahverkehrs in Bremen in Gang setzen.\nDownload Konzept als PDF\nDownload Netzplan als PDF\nStellungnahme zur Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplan (VEP) 2025 - Analysephase #Die Deputation für Mobilität, Bau und Stadtentwicklung hat 2019 eine Fortschreibung des 2014 verabschiedeten Verkehrsentwicklungsplans (VEP) 2025 auf den Weg gebracht. In einem mehrstufigen Verfahren sollen aktuelle Entwicklungen aufgenommen und in das umfassende Dokument aufgenommen werden, dass eine wichtige Grundlage für die Verkehrsplanung darstellt. Einfach Einsteigen wurde als Träger öffentlicher Belange die Gelegenheit gegeben eine Stellungnahme zur Vorlage der Verwaltung gegeben. In der ersten Analysephase geht es nicht um konkrete Maßnahmen, sondern um grundlegende Strategien. Was den Nahverkehr betrifft, so ist der Entwurf aus unserer Sicht deutlich unzureichend, weil er auf zusätzliche Ausbaumaßnahmen, die nicht bereits im VEP enthalten sind, verzichten möchte. Hier unsere Stellungnahme.\nDownload als PDF\nStellungnahme im Rahmen des Beteiligungsverfahrens Friedrich-Ebert-Straße #Die Stadt Bremen plant eine umfassende Umgestaltung der Friedrich-Ebert-Straße. Die bisher auf beiden Seiten zweispurig gestaltete Straße soll um jeweils auf eine Spur verkleinert werden, da im Rahmen geplanten der autofreien Innenstadt weniger PKWs in die Innenstadt fahren soll. Der Straßenraum wird also neu verteilt und die für Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau hat in diesem Zusammenhang ein Beteiligungsverfahren initiiert. Einfach Einsteigen hat sich in mit einer Stellungnahme beteiligt und dazu nicht nur Ideen für die Führung der Straßenbahn und die Gestaltung von Haltestellen(umfeldern) eingebracht, sondern auch weitere Vorschläge für die Förderung des umweltfreundlichen Verkehrs und die lebenswerte Gestaltung der Straße eingebracht.\nDownload als PDF\nStellungnahme zu den Planungen für die weitere Straßenbahnanbindung der Überseestadt #Bei der Planung und Bau der des neuen Stadtteils Überseestadt wurde eine umfassende Straßenbahnerschließung versäumt. Nur die Straßenbahnlinie 3 streift das Gebiet der Überseestadt. Wesentliche Teile der Überseestadt werden nicht oder nur durch Buslinien erschlossen. Dies hat dazu geführt, dass große Anteile des Verkehrs per Auto stattfinden und Busse und Autos oft im Stau stehen. Die Landesregierung hat nun entschieden dies zu ändern und dazu am 2. März 2020 eine öffentliche Veranstaltung durchgeführt, damit Anlieger*innen, interessierte Bürger*innen und Organisationen einen Einblick in die Überlegungen geben und eigene Vorschläge einbringen konnten. Im Nachgang haben wir noch eine Stellungnahme verfasst, die wir an die zuständige Behörde weitergeleitet haben.\nDownload als PDF\nMehr als nur systemrelevant: 5 notwendige Schritte um den ÖPNV zum Schlüssel der Verkehrswende und Jobmotor zu machen #Die bundesweiten Diskussionen um eine sogenannte Autokaufprämie, um die Autoindustrie während und nach der Corona-Krise zu stützen, veranlasste uns zu der Ausarbeitung eines Positionspapiers, in dem wir darlegen, warum dies ein Schritt in die falsche Richtung ist und welche Schritte notwendig sind, damit der Nahverkehr zum Schlüssel der Verkehrswende und zum Jobmotor werden kann.\nDownload als PDF\nStellungnahme Prüfauftrag Tarifkonzepte #Die Parteien der Bremer Regierungskoalition haben in ihrer Koalitionsvereinbarung vereinbart, verschiedene neue Tarifkonzepte - darunter auch das über ein Tarifkonzept deutlich hinausgehende Basiskonzept von Einfach Einsteigen - auf eine Machbarkeit zu prüfen. Dazu fanden Gespräche mit der zuständigen Senatsbehörde statt, in deren Folge wir eine Stellungnahme mit unseren Vorschlägen zum Prüfverfahren eingereicht haben.\nDownload als PDF\nHandreichung zu den Koalitionsverhandlungen #Im Juni und Juli 2019 sondierten und schließlich verhandelten SPD, Grüne und Linke eine Koalition zur Bildung einer gemeinsamen Landesregierung. Für diese Verhandlungen haben wir ein Positionspapier ausgearbeitet, dass wir den Verhandlungsführenden am 18. Juni 2019 zusammen mit den Unterschriften unter unsere Petition übergeben haben. Es enthält Konkretisierungen, Updates und beantwortet Fragen zu unserem Basiskonzept.\nDownload als PDF\nEinfach Einsteigen Basiskonzept für einen umlagefinanzierten Nahverkehr in Bremen #Das Einfach Einsteigen Basiskonzept für einen umlagefinanzierten Nahverkehr ist das Resultat einer umfangreichen Recherche und Diskussion mit vielen Akteuren in Politik, Wissenschaft, Verwaltung, Verbänden und Verkehrsunternehmen. Es wurde erstmals im Januar 2019 als Beilage in der Tageszeitung - taz veröffentlicht. Vor allem die Seite 2 mit der Modellrechnung wird immer mal wieder aktualisiert. Es gibt auch eine Kurzfassung, die nur die Seite 2 umfasst. Außerdem kann auch in gedruckter (allerdings dann in der ursprünglichen, nicht aktualisierten) Form bei uns angefordert werden.\nKurzfassung als PDF\nLangfassung als PDF\n","date":"17 Mai 2020","permalink":"/positionspapiere/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"\u003ch2 id=\"im-rahmen-unserer-arbeit-haben-wir-verschiedene-positionspapiere-veröffentlicht-hier-stellen-wir-diese-in-einer-übersicht-dar\" class=\"relative group\"\u003eIm Rahmen unserer Arbeit haben wir verschiedene Positionspapiere veröffentlicht. 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Die unterschiedlichen Hintergründe der Teilnehmenden spiegelten sich auch in der Vielfalt der angebotenen Workshops wider. Von konkreten Finanzierungskonzepten, über barrierefreie Zugänge der Bahnsteige bis hin zur Programmierung neuer Anzeigetafeln: Der Austausch in lockerer Atmosphäre machte deutlich, dass ein attraktiver Nahverkehr ein gesellschaftliches Querschnittsthema ist und sich viele Menschen aktiv für dessen Verbesserung einsetzen. So war das Barcamp eine Plattform für Erfahrungsaustausch und gemeinsames Lernen. Die Arbeit an konkreten Verbesserungsvorschlägen wird nun in Form von überregionalen AGs fortgeführt. Wir waren positiv überrascht von der großen Resonanz dieser Auftaktveranstaltung und möchten das Format auch in den nächsten Jahren fortführen.\nUm was ging es?\nWir möchten konkrete Schritte in Richtung Verkehrswende fördern und dafür den Ideen- und Erfahrungsaustausch zu nachhaltiger Mobilität stärken. Unser Anliegen war es deshalb, die Menschen aus der VBN-Region zusammenzubringen, die sich für eine Verbesserung des Nahverkehrs einsetzen. So trafen sich auf dem Barcamp am 15. Februar 2020 rund 60 Interessierte aus der ganzen Region. Mit freundlicher Unterstützung der GLS Bank und in Kooperation mit dem Kraftwerk City Accelerator Bremen haben wir dort einen Tag lang den Raum für Austausch, Kennenlernen und innovative Ideen geöffnet.\nWas genau ist eigentlich ein Barcamp?\nBei dieser Veranstaltungsform stehen die Teilnehmenden klar im Vordergrund. Denn diese „Unkonferenz“ erleichtert es verschiedenen Interessensgruppen mit unterschiedlichem Wissensstand und Hintergrund, gemeinsam an einem partizipativen Prozess mitzuwirken. So entsteht eine lockere Austauschplattform, bei der die inhaltlichen Schwerpunkte von den Teilnehmenden vor Ort festgelegt werden und informelle Gespräche erleichtert werden. Anders als bei einer klassischen Konferenz gibt es daher keine Vorträge von Referent*innen, sondern von den Teilnehmenden selbst. Die Themenvorschläge werden eingangs im Plenum vorgestellt und je nach Interessenlage der Gruppe zu den verschiedenen Sessions zugeordnet. Es ergibt sich ein abwechslungsreiches Programm aus Workshops, Vorträgen und Diskussionen.\nGroßes Interesse am Thema Nahverkehr\nInteressierte aus dem ganzen VBN-Gebiet und darüber hinaus besuchten unser Barcamp. Auch wir waren erfreut, wie viele verschiedene Leute sich mit dem Themenfeld beschäftigen. Das breite Altersspektrum und die hohe Diversität der Teilnehmenden aus unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern spiegelten das große Interesse am ÖPNV besonders deutlich wider. Nahverkehr geht jede*n etwas an und ist in allen gesellschaftlichen Bereichen bei Schüler*innen bis hin zu Senior*innen ein wichtiges Thema. Neben Abgeordneten aus der Bremer und niedersächsischen Kommunal- und Landespolitik waren auch Vertreter*innen der BSAG, von verdi, des VBN, der Arbeitnehmerkammer, des Fahrgastbeirats im VBN, des Deutschen Bahnkunden-Verbandes, von Universitäten, der Umweltverbände und Initiativen sowie FÖJler*innen und Stadtplaner*innen vor Ort.\nBianca Wenke\nDie Teilnehmenden waren sehr daran interessiert, sich auszutauschen und gemeinsam neue Visionen zu entwickeln, wie ein attraktiver Nahverkehr in der Zukunft aussehen könnte. Bianca Wenke, Mitglied des Arbeitskreises Mobilität der SPD-Fraktion Östliche Vorstadt, betonte: „Unser Thema ist es, den ÖPNV voranzubringen. […] Hier beim Barcamp ist es einfach, mit anderen Leuten ins Gespräch zu kommen. Wir bekommen einfach neue Impulse und zusätzliche Sachen mit, wie man es finanzieren kann.“\nAnja Schiemann\n„ Ich fand es wirklich gut, dass auch viele niedersächsische Teilnehmende beim Barcamp waren, mit denen ich mich unterhalten und vernetzt habe“, ergänzte auch Anja Schiemann, Sprecherin für Verkehr der SPD-Bürgerschaftsfraktion, die in diesem Kontext auf die Pendlerproblematik hinwies. Es sei wichtig, nicht nur Bremisch zu denken, sondern auch das Umland mit einzubeziehen. Der große Wunsch nach Austausch hat uns von Einfach Einsteigen sehr gefreut und wir danken allen, die dabei gewesen sind und ihre Ideen eingebracht haben.\nAngebotsverbesserungen des ÖPNV als Herausforderung\nAm Wochenende nach 23.00 Uhr mit dem Bus aus der Innenstadt nach Hause nach Bremen Nord fahren? Fehlanzeige! Hintergrund des breiten Interesses am Barcamp waren unter anderem diese vielen Leerstellen im ÖPNV. Es sind Herausforderungen, die einer Nahverkehrswende derzeit noch im Weg stehen.\nAntonia Flach\n„Aus meiner Sicht das größte Problem beim ÖPNV ist aktuell, dass es nicht als Gesellschaftsaufgabe gesehen wird. Mein Traum wäre es, dass das Angebot da ist und dass es jeder nutzen kann. […] Und dass die Notwendigkeit gesehen wird, dass es finanziert werden muss, […] einfach um die Autos aus den Städten und vom Land zu kriegen, damit die Leute mehr an der Gesellschaft teilhaben können“, erläuterte Antonia Flach, Freiwillige im Ökologischen Jahr in der Biologischen Station Osterholz.\nSimon Schreckenberg\nSimon Schreckenberg, Abiturient und ehemaliger Mitarbeiter der Hagener Straßenbahn AG, ist extra aus dem Ruhrgebiet angereist, um am Barcamp teilzunehmen. Er forderte von der Politik, „den Autoverkehr zu schwächen, natürlich sozialverträglich, d. h. Fußverkehr, ÖPNV und Radverkehr viel mehr zu fördern, als es heute getan wird. Dafür sollte man sich auch an anderen Ländern orientieren, wo so etwas schon gemacht wird, und einfach innovativer sein.“\nPeter Zenner\n„ Verbesserungsbedürftig ist die Kapazität generell. Denn wenn der ÖPNV das Rückgrat sein soll, was er für die Verkehrswende sein müsste, dann brauchen wir viel mehr Kapazität“, unterstrich Peter Zenner. Er hat im letzten Jahr die Initiative Verkehrswandel Oldenburg ins Leben gerufen und wollte sich beim Barcamp über Konzepte und Möglichkeiten für einen attraktiveren Nahverkehr informieren.\nDr. Dominik Santner\nDr. Dominik Santner, Referent für Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik von der Arbeitnehmerkammer Bremen, wies in diesem Zusammenhang auf das Problem von Engpässen zu Stoßzeiten und bei den Beschäftigen hin: „Es gibt einerseits Zeiten, zu denen sehr viele Menschen unterwegs sein müssen oder auch wollen, dann wird es sehr eng in Bussen und Bahnen. Gleichzeitig gibt es jedoch in gewissen Bereichen auch Personalengpässe […]. Dieser Personalmangel ist natürlich auch ein Faktor, der es schwierig macht, mehr Nahverkehr zu gewährleisten.“\nDennis Stahmann\nDennis Stahmann, stellvertretender Betriebsratsvorsitzende der BSAG, wies auf die Dringlichkeit deutlich besserer Rahmenbedingungen für die Beschäftigen hin, die den Bus und die Straßenbahn am Ende bewegen. In Bezug auf Infrastruktur forderte er „ einen Streckenausbau und eine Taktverdichtung, statt noch weiter einzusparen und Linien auszudünnen. Und natürlich einen funktionierenden ÖPNV und eine Anbindung von Bremen Nord.“\nSo kamen die Teilnehmenden in den Sessions immer wieder auf den Netzausbau zu sprechen. Bianca Wenke unterstrich die zentrale Rolle dieses Themas, um die Menschen zu einem Umstieg vom eigenen PKW auf die Straßenbahn oder in den Bus zu motivieren. Sie erläuterte wichtige Herausforderungen beim Ausbau: „Das kann man nicht von heute auf morgen machen, weil da entsprechende Planungsvorläufe nötig sind. Eine Verstärkung der Taktzeiten kann man hingegen leichter machen. Aber auch dafür braucht es einen Vorlauf von zwei bis drei Jahren. Genau an diesem Thema sind wir momentan dran, die Taktzeiten dort anzupassen, wo es jetzt schon sehr hohe Nachfragen gibt.“\nIdeen für einen besseren Nahverkehr\nEckhard Spliethoff\nUm den Nahverkehr attraktiver zu gestalten und mehr Menschen zum Umstieg zu gewinnen, sieht der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) bereits einige Änderungen vor. Eckhard Spliethoff, Pressesprecher des VBN, betonte: „Wir versuchen stetig, das Angebot zu verbessern, Takte zu verdichten und es einfacher zu machen […], indem wir zum Beispiel ein Handyticket anbieten. Damit man nicht mehr die Tarife kennen muss, sondern dass man auch in dem Sinne einfach einsteigt. […] Deswegen die Idee, einfach einsteigen, ist genauso unsere.“\nWie also können die Menschen in der Region den Nahverkehr voranbringen? Welche Anliegen bewegen die Teilnehmenden am Barcamp? Welche Ideen und Verbesserungsvorschläge gibt es? Um diese Fragen haben sich die rund 20 Themen gedreht, die in den vier Sessions parallel vorgestellt und diskutiert wurden. Einige der konkreten Themen waren dabei beispielsweise Hintergründe zur Finanzierung, Voraussetzungen für einen umlagefinanzierten Nahverkehr im Bremer Umland sowie generell eine bessere Nahverkehrsanbindung im ländlichen Raum. Zudem stellten die Teilnehmenden Ideen zu selbst programmierten Netzplänen und Displays sowie zum Thema Openstreetmap für die Analyse und Planung von Infrastruktur vor. Weitere Vorträge und Diskussionen gab es unter anderem zur Verkehrswendestadt Kopenhagen, zur Idee eines Radstationsnetzes an ÖPNV-Knotenpunkten sowie zum Thema Multimobilkarte als Weg einer erleichterten Bezahlung unterschiedlicher Verkehrsmittel.\nKevin Huong und Eric Almstadt\nAus der großen Zahl an Themen wurden Visionen und Vorschläge entwickelt und diskutiert. Kevin Huong und Eric Almstadt, Mitglieder im Jugendbeirat Hemelingen, haben selbst vor zwei Jahren ein Projekt gemacht, um den Nahverkehr in Hemelingen und ganz Bremen zu verändern. Ihr Engagement wollen sie weiter fortführen. Ihr Wunsch für 2025: „Wir könnten uns vorstellen, dass es ein Ticket gibt, für das man nur einmal im Jahr etwas bezahlt und dass man damit dann alle Angebote im VBN nutzen kann, also neben den Öffis auch Leihräder, E-Scooter usw. Dass man dann wirklich alles frei mit dieser einen Karte nutzen könnte.“\nWie geht es weiter?\nAls konkrete Ergebnisse haben sich aus den unterschiedlichen Sessions des Barcamps zudem Interessierte für Arbeitskreise zur Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken, zur Verbesserung von Fahrplandaten und -karten mit Open Data und zur Idee eines Freiwilligentickets „Freie Fahrt für Freiwillige“ zusammengefunden. Auch wurde deutlich, dass es einer vertieften fachlichen Betrachtung bedarf, an welchen Stellen welche Ausbaubedarfe bestehen und wie diese gelöst werden können. Hier ist die Kommunal- und Landespolitik gefragt. Sie sollte konkrete und langfristige Projekte in den Bremer Stadtteilen, genauso wie im ländlichen Raum voranbringen.\nDie neu entstandenen Netzwerke sind zudem ein wichtiger Baustein für weitere Schritte für den Ausbau, da hierbei alle Interessensgruppen berücksichtigt werden müssen. Nach dem gelungenen Auftakt des Barcamps möchten wir dieses Format gerne jährlich wiederholen und auch im nächsten Jahr den Austausch und die Ideenentwicklung zum Thema Nahverkehr in der VBN-Region vorantreiben. Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie das nächste Barcamp mitgestalten möchten oder Interesse an den Arbeitsgruppen haben.\nWeitere Eindrücke vom Barcamp erhalten Sie im Blogbeitrag der GLS Bank und im Video der Nachrichten von buten un binnen vom 15. Februar 2020 ab Minute 0:43.\nEindrücke vom Barcamp Nahverkehr 2020\nDie Veranstaltung wurde dokumentiert von Josephine Wohlrab (Text) und Friedemann Wagner (Fotos).\n","date":"13 Mai 2020","permalink":"/rueckblick-barcamp-nahverkehr/","section":"Blog","summary":"Ein Rückblick über das erste Barcamp am 15. Februar 2020. Rund 60 interesierte Personen diskutierten mit uns über die Zukunft und Verbesserungsvorschläge des ÖPNV.","title":"Rückblick Barcamp Nahverkehr"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/vbn/","section":"Tags","summary":"","title":"Vbn"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/workshops/","section":"Tags","summary":"","title":"Workshops"},{"content":"Spiegel Online am 13.05.2020 von Lena Frommeyer:\nHier lesen\n","date":"13 Mai 2020","permalink":"/folgen-von-corona-fuer-den-oepnv-kurz-vor-totalschaden/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003eSpiegel Online am 13.05.2020 von Lena Frommeyer:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.spiegel.de/auto/corona-und-oepnv-perfekter-sturm-fuer-bus-und-bahn-a-c6e040cb-127b-4a82-ba92-e36cb7f5036e\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eHier lesen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","title":"Folgen von Corona für den ÖPNV – Kurz vor Totalschaden"},{"content":"Picture by @guusbaggermans\nBremen, 23.04.2020\nAls Zusammenschluss verschiedener Mobilitätsinitiativen und fordert das Bremer Bündnis für die Verkehrswende den Senat und die Bürgerschaftsfraktionen auf, auch und gerade in Zeiten der Corona-Krise Maßnahmen für sichere Fuß-und Radwege zu ergreifen und den ÖPNV stärker zu stützen.\nWie bereits zahlreiche Verkehrsinitiativen in ganz Deutschland in einem offenen Brief an Bundesverkehrsminister Scheuer gefordert haben, so wollen auch wir hier in Bremen Mut machen, sich an Städten wie Brüssel oder Berlin ein Vorbild zu nehmen und mit schnellen zunächst teils temporären Maßnahmen wie Pop-Up-Bikelanes die Sicherheit im Verkehr zu erhöhen.Dabei müssen wir das Rad nicht neu erfinden, sondern brauchen den Willen existierende Lösungen umzusetzen.\nZu Fuß gehende Menschen brauchen mehr Platz, um den Sicherheitsabstand einhalten zu können. Auf den aktuell zudem oft illegal zugeparkten Gehwegen, auf ohnehin zu engen Gehsteigen ist dies vielerorts zurzeit nicht einmal annähernd möglich. Eine positive Erfahrung, Wege sicher zurücklegen zu können, unterstützt die klimapolitisch so notwendige Entscheidung, auch nach der Corona-Krise weiterhin auf das Auto zu verzichten. „Die verkehrsärmere Zeit der Corona-Krise bietet auch die Chance einen wichtigen Schritt zur Bekämpfung der Klimakrise zu gehen. Maßnahmen zum Schutz von Fußgänger*innen und Radfahrenden können beiden Krisen Rechnung tragen.“ so Manuel Warrlich von der Bürgerinitiative Platz da!.\n„Das Auto stellt in der aktuellen Situation keine gute Alternative dar. Erledigen alle ihre Wege nach derLockerung der Kontaktbeschränkungen im PKW, käme niemand voran.“ Ergänzt Wolfgang Köhler-Naumann vom Forum Verkehrswende Neustadt.Das Ergebnis wären lange Staus. Fortbewegung mit dem Rad und zu Fuß ist –wie vom Gesundheitsministerium empfohlen –die einzig wirklich pandemieresiliente Mobilität. Vor allem für Pendler*innen müssen alternative Lösungen zum PKW zur Verfügung stehen, sonst droht ein Verkehrskollaps in den Städten.\nDabei spielt auch der von der Krise besonders getroffene ÖPNV eine wichtige Rolle. Nutzer*innen des ÖPNV –viele sind auf diesen angewiesen -müssen vor Ansteckung geschützt ihre Ziele erreichen können. Im Zuge wieder zunehmender Nachfrage werden zu den Peakzeiten zusätzliche Fahrzeuge benötigt werden, um Sicherheitsabstände auch im ÖPNV zu ermöglichen. Zudem bedarf es einer Förderung der Stadt für Hygienemaßnahmen wie Desinfektionsmittelspendern in den Fahrzeugen.\nDer offene Brief mit den Forderungen im Einzelnen ist über folgenden Link abrufbar:\nhttps://www.platzda-bremen.de/offener-brief_sichere-Wege\nMit freundlichen Grüßen,\nL. Tschink, Lisa.Tschink@bund-bremen.net\nW. Köhler-Naumann, wo.koehlern@freenet.de\nM. Warrlich, mail@m-warrlich.eu\n","date":"23 April 2020","permalink":"/offener-brief-bremer-buendnis-fuer-die-verkehrswende-fordert-sichere-wege-fuer-alle-verkehrsteilnehmerinnen-auch-und-gerade-in-zeiten-der-corona-krise/","section":"Presse","summary":"Das Bremer Bündnis Verkehrswende fordert den Senat in einem offenen Brief auf, die Corona-Krise für temporäre Maßnahmen wie Pop-Up-Bikelanes zu nutzen, um die Sicherheit und den nötigen Abstand für Fuß- und Radverkehr zu erhöhen, da diese die einzig pandemieresiliente Mobilität darstellen und ein Verkehrskollaps durch vermehrte Autonutzung nach Lockerungen verhindert werden muss.","title":"Offener Brief: Bremer Bündnis für die Verkehrswende fordert sichere Wege für alle Verkehrsteilnehmer*innen auch und gerade in Zeiten der Corona-Krise"},{"content":" Einmalig Spenden\n","date":null,"permalink":"/spenden/","section":"Weil Nahverkehr für alle ist","summary":"\u003cp\u003e\n      \n    \u003ca href=\"/spenden/\"\u003eEinmalig Spenden\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cdiv class=\"relative w-full\" style=\"padding-top: 56.25%\"\u003e\n  \u003ciframe\n    class=\"absolute inset-0 w-full rounded-lg\"\n    height=\"700\"\n    src=\"https://cr4sh2.h4ck.me/civicrm/contribute/transact?reset=1\u0026id=2\"\n    frameborder=\"0\"\n    allowfullscreen\n  \u003e\u003c/iframe\u003e\n\u003c/div\u003e","title":"Jetzt Spenden!"},{"content":" Jetzt Fördermitglied werden\n","date":null,"permalink":"/spenden/","section":"Weil Nahverkehr für alle ist","summary":"\u003cp\u003e\n      \n    \u003ca href=\"/spenden/\"\u003eJetzt Fördermitglied werden\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\u003cstyle\u003e\n  #civicrm-iframe-0 {\n    display: block; width: 100%; border: none; background: transparent; height: 2400px;\n  }\n  @media (min-width: 1024px) {\n    #civicrm-iframe-0 { height: 2200px; }\n  }\n\u003c/style\u003e\n\u003cdiv class=\"w-full overflow-hidden rounded-xl\"\u003e\n  \u003ciframe\n    id=\"civicrm-iframe-0\"\n    src=\"https://crm.einsteigen.jetzt/civicrm/contribute/transact?reset=1\u0026amp;amp;id=2\"\n    title=\"Spende / Beitrag\"\n    scrolling=\"no\"\n    allowtransparency=\"true\"\n    frameborder=\"0\"\n  \u003e\u003c/iframe\u003e\n\u003c/div\u003e","title":"Jetzt Spenden!"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/spenden/","section":"Tags","summary":"","title":"Spenden"},{"content":"Mitte Mai 2019, kurz vor der Wahl zur Bremer Bürgerschaft richteten wir unsere Petition an die damaligen Spitzenkandidat*innen der Bremer Parteien und an die Bremer Landesregierung. Darin fordern wir die Einführung eines fahrscheinfreien, umlagefinanzierten ÖPNVs in Bremen in Anlehnung an das Einfach Einsteigen Konzept – festgeschrieben im neuen Koalitionsvertrag. Innerhalb weniger Wochen wurde diese Petition von über 3000 Bremer*innen unterzeichnet. Die Unterschriften haben wir dann an die Führenden der Verhandlungen Carsten Sieling (SPD), Maike Schaefer (Bündnis \u0026lsquo;90/ Die Grünen) und Kristina Vogt (Die Linke) am 18. Juni 2019 übergeben.\nDiese Unterschriften, weitere Aktionen und letzendes auch überzeugenden Argumente haben dazu beigetragen, dass die neue Koalition sich darauf verständigt hat, unser Konzept auf seine Machbarkeit zu prüfen. Um den Druck aufrecht zu erhalten und Überzeugungsarbeit zu leisten, sammeln wir auch weiterhin Unterschriften für die Petition. Wenn Sie also ebenfalls der Meinung sind, dass Bremen einen fahrscheinfreien, umlagefinanzierten Nahverkehr braucht, unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift.\nUnterschriftenübergabe vor dem Konsul-Hackfeld-Haus am 18. Juni 2019\nDu willst die Petition unterstützen? #Klar, bring mich hin!\n","date":"8 April 2020","permalink":"/petition2019/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"\u003cp\u003eMitte Mai 2019, kurz vor der Wahl zur Bremer Bürgerschaft richteten wir unsere Petition an die damaligen Spitzenkandidat*innen der Bremer Parteien und an die Bremer Landesregierung. Darin fordern wir die Einführung eines fahrscheinfreien, umlagefinanzierten ÖPNVs in Bremen in Anlehnung an das Einfach Einsteigen Konzept – festgeschrieben im neuen Koalitionsvertrag. Innerhalb weniger Wochen wurde diese Petition von über 3000 Bremer*innen unterzeichnet. Die Unterschriften haben wir dann an die Führenden der Verhandlungen Carsten Sieling (SPD), Maike Schaefer (Bündnis \u0026lsquo;90/ Die Grünen) und Kristina Vogt (Die Linke) am 18. Juni 2019 übergeben.\u003c/p\u003e","title":"Petition: Bremer*innen wollen Einfach Einsteigen!"},{"content":"Picture by Kateryna Hliznitsova (@kate_gliz) Timetable by BSAG\n„#FlatteningtheFahrplan gefährdet Fahrgäste. Der Bremer Senat und die BSAG sollen den Corona-Fahrplan umgehend zurücknehmen“, mit diesen Worten kritisiert Einfach Einsteigen Sprecher Mark Wege, die Pläne der BSAG ab Mittwoch nur Sonntagsfahrplan zu fahren. Sicher könne die BSAG durch die zunehmenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens mit deutlich weniger Fahrgästen rechnen. „Aber wenn #flatteningthecurve das Gebot der Stunde ist, dann ist eine Einschränkung des Fahrplans keine gute Idee“, so Wege weiter. Schließlich seinen die Bürger*innen dazu angehalten so gut wie es geht, Abstand voneinander zu halten. „Das ist besonders bedenklich, wenn man bedenkt das nun vorwiegend Menschen unterwegs sind, deren Arbeit wichtig für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens ist oder aber Menschen aus der Risikogruppe, die auf dem Weg zum Arzt sind.“, so Josephine Wohlrab, ebenfalls Sprecherin von Einfach Einsteigen.\nEinfach Einsteigen appelliert daher an den Senat die Maßnahme rückgängig zu machen. Außerdem fordert die Initiative, dass Kinderbetreuung für Mitarbeitende der BSAG und anderer Verkehrsbetriebe angeboten wird, damit die Unternehmen das Angebot aufrecht erhalten können. „Bremer*innen denen dies möglich ist, sollten mit dem Fahrrad fahren“, wünscht sich Wohlrab. Das in dieser Situation deutlich gesünder und schütze diejenigen, die auf den ÖPNV angewiesen sind. „In Berlin hat der Senat Pläne geplante Einschränkungen des Nahverkehrs kurzerhand wieder rückgängig gemacht, bevor diese in Kraft getreten sind“ berichtet Wege. So lange nicht erkrankte Mitarbeitende dies unmöglich machen, wäre das auch in Bremen der richtige Weg.\nPressemitteilung als PDF: /wp-content/uploads/Pressemitteilung-Einfach-Einsteigen-24-05-2019-4.pdf\n","date":"17 März 2020","permalink":"/einfach-einsteigen-kritisiert-corona-fahrplan-der-bsag-ab-mittwoch/","section":"Blog","summary":"Wir von Einfach Einsteigen fordern den Bremer Senat zur sofortigen Rücknahme des geplanten Sonntagsfahrplans auf, da die damit verbundene Überfüllung der Verkehrsmittel in der Corona-Pandemie eine Gefährdung der Fahrgäste darstellt und bitten um die Sicherstellung der Kinderbetreuung für die BSAG-Mitarbeitenden.","title":"Einfach Einsteigen kritisiert Corona-Fahrplan der BSAG ab Mittwoch"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/fahrplan/","section":"Tags","summary":"","title":"Fahrplan"},{"content":"Spiegel Online am 14.03.2020 von Lena Frommeyer:\nHier lesen\n","date":"14 März 2020","permalink":"/sozialer-oepnv-die-formel-fuer-einen-ticketfreien-nahverkehr/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003eSpiegel Online am 14.03.2020 von Lena Frommeyer:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.spiegel.de/auto/oepnv-die-formel-fuer-einen-sozialen-ticketfreien-nahverkehr-a-617f79ff-3b99-4a10-b90f-8057a7c3a8b3\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eHier lesen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","title":"Sozialer ÖPNV – Die Formel für einen ticketfreien Nahverkehr"},{"content":"Weser-Kurier am 22.01.2020 von Nina Willborn:\nHier lesen\n","date":"22 Januar 2020","permalink":"/einfach-einsteigen-nachdenken-ueber-den-nahverkehr/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003eWeser-Kurier am 22.01.2020 von Nina Willborn:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.weser-kurier.de/bremen/nachdenken-ueber-den-bremer-nahverkehr-doc7e3kety558ojkm4njms?reloc_action=artikel\u0026amp;reloc_label=/bremen/bremen-stadt_artikel,-nachdenken-ueber-den-bremer-nahverkehr-_arid,1891787.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eHier lesen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","title":"Einfach Einsteigen \u0026#8211; Nachdenken über den Nahverkehr"},{"content":"Rückblick auf 2019 #Mit der Veröffentlichung unseres Basiskonzepts haben wir im Januar ein real machbares Konzept in die Diskussion um einen verbesserten fahrscheinfreien Nahverkehr in Bremen eingebracht. Mit Artikeln im Weser Kurier und Buten und Binnen sowie eigenen Veranstaltungen haben wir die Idee in die Öffentlichkeit getragen und positives Feedback bekommen. Auch von fachlicher Seite haben wir viel Lob und Anerkennung für das Konzept erhalten. In Gesprächen mit Umweltverbänden, Verkehrsexpert*innen und Wirtschaftsakteuren, wurde es als einziges Konzept bewertet, welches tatsächlich einen nennenswerten Beitrag zu einer Verkehrswende in Bremen liefert.\nGleichzeitig haben wir als Initiative mit Julian unseren ersten FÖJler aufgenommen, der seit März bei uns ist und mit uns für die Verkehrswende kämpft. Außerdem haben wir mit Annika, Fiona und Anna unsere ersten Praktikantinnen mit an Bord gehabt.\nFachlich haben wir die Politik bereits überzeugt. Allerdings haben die Parteien Befürchtungen vor möglichen Widerständen. Um diese zu entkräften, haben wir im Juni eine repräsentative Umfrage durch ein externes Forschungsinstitut durchführen lassen. Das Ergebnis: Zwei Drittel aller Bremer*innen wollen Einfach Einsteigen und wären bereit, ihren Beitrag für einen verbesserten und ticketlosen Nahverkehr zu zahlen.\nDies äußerte sich auch in über 3.400 Unterschriften, die wir für unsere Petition gesammelt haben und die wir zu den Koalitionsverhandlungen an die Spitzen der Parteien übergeben haben, um Druck zu machen (siehe Foto).\nStand der Dinge #Der Druck hat sich gelohnt. Das Einfach Einsteigen-Konzept hat als Prüfauftrag seinen Weg in den Koalitionsvertrag gefunden. Das heißt, es wird untersucht, ob das Konzept machbar ist. Wobei auch die beschlossene autofreie Innenstadt neue Notwendigkeiten für einen leistungsfähigeren Nahverkehr mit sich bringt. Damit dieser Prüfauftrag nicht im Sande verläuft, machen wir weiter Druck.\nDazu ist unsere Initiative seit September weiter gewachsen. Neben Mark und Wolle ist auch Josephine ins Team der Sprecher*innen aufgerückt und gemeinsam mit Julian macht nun auch Zoé ihr FÖJ bei Einfach Einsteigen. Außerdem unterstützt uns unsere aktuelle Praktikantin Leyla.\nAktuell verbreiten wir mit vielen Aktivitäten unser Konzept in Bremen. So haben wir beim Klimaslam vom Bremer Solidarstrom das Einfach Einsteigen-Konzept in Form eines Theaterstücks präsentiert (hier der link) und unsere Vision bei TEDx Bremerhaven präsentiert. Außerdem haben wir an den Rencontres internationales du transport public gratuit in Frankreich (Foto Josephine in Frankreich) sowie an der Urban Movement-Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Brüssel teilgenommen, um uns neben unseren Kontakten in Deutschland mit Initiativen in ganz Europa zu vernetzen und von ihnen zu lernen.\nIn Bezug auf das VBN Gebiet haben wir Kontakte in Oldenburg, Verden und Bremerhaven geknüpft. Zudem haben wir uns natürlich bei den großen Klimastreiks eingebracht (Foto Klimastreik) und führen weiterhin Fachgespräche mit Verbänden, Gewerkschaften, der Verwaltung und den Parteien. Des Weiteren bauen wir aktuell einen Unterstützerkreis auf, in dem sich Menschen und Institutionen zu den Zielen von Einfach Einsteigen bekennen können.\nAll diese Aktivitäten bereiten den Boden für unsere weiteren Pläne im Jahr 2020\nAusblick auf 2020 #Im nächsten Jahr werden wir den Fortgang des Prüfauftrags kritisch begleiten. Parallel dazu werden wir die Debatte in der Stadt weiter vorantreiben und auch ins Umland tragen. Dazu laden wir am 15. Februar im kraftwerk City Accelerator zu unserem Barcamp ein. Dies ist eine offene Veranstaltung, bei der verschiedenste Aspekte rund um das Thema Nahverkehr diskutiert und vorgetragen werden können. Ziel der Veranstaltung ist auch Unterstützer*innen von Einfach Einsteigen besser einzubinden und ihre Gedanken mit einzubeziehen. Darüber hinaus wollen wir innerhalb Bremens stärker in die Beräte gehen, um noch stärker vor Ort die aktuellen Defizite und Bedarfe kennen zu lernen.\nIm Bereich der wissenschaftlichen Arbeit veranstalten wir ab dem kommenden Sommersemester das 1. Bremer Public Transport Lab an der Uni Bremen. Dabei können Studierende eigene Projekte im Bereich Nahverkehr entwickeln und umsetzen. Ähnlich ist es bei unserem Schulwettbewerb, der ab dem kommenden Schuljahr starten wird und bei dem Schüler*innen aus dem ganzen VBN Gebiet Ideen für einen besseren Nahverkehr in Bremen und umzu entwickel können.\nBesonders Gewicht nimmt jedoch unsere internationale Konferenz im nächsten Jahr ein, auf der sich Fachleute, Entscheidungsträger*innen und Interessierte über die ganze thematische Breite des fahrscheinfreien Nahverkehrs austauschen können. Dazu werden wir Vertreter*innen aus Frankreich, Schweden und Estland einladen, die von ihren Erfahrungen berichten werden.\nWir freuen uns darauf im nächsten Jahr möglichst viele Projekte umsetzen zu können, um Einfach Einsteigen und die Verkehrswende endlich zum Erfolg zu bringen.\nEuer Einfach Einsteigen Team\n","date":"20 Dezember 2019","permalink":"/jahresbilanz-2019/","section":"Blog","summary":"Nach der Veröffentlichung unseres Basiskonzepts und breiter öffentlicher Zustimmung planen wir für 2020 den nächsten großen Schritt. Mit einem Barcamp, wissenschaftlichen Projekten und einer internationalen Fachkonferenz wird der Druck für eine echte Verkehrswende in Bremen und umzu weiter erhöht.","title":"Ein ereignisreiches Jahr"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/jahresbilanz/","section":"Tags","summary":"","title":"Jahresbilanz"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/klimaslam/","section":"Tags","summary":"","title":"Klimaslam"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/pr%C3%BCfauftrag/","section":"Tags","summary":"","title":"Prüfauftrag"},{"content":"Die Initiative Einfach Einsteigen lädt ein zum Barcamp \u0026ldquo;Nahverkehr\u0026rdquo; am 11. und 12. Oktober 2019 von jeweils 10 bis 18 Uhr. Es soll Interessierte und Engagierte zusammenbringen, die sich einen besseren Nahverkehr in Bremen und in der VBN-Region wünschen. Das Barcamp findet in Kooperation mit dem Kraftwerk City Accelerator Bremen statt.\n\u0026ldquo;Mit dem Barcamp möchten wir allen, die sich mit dem Thema Nahverkehr in der VBN-Region beschäftigen oder die in diesem Themenfeld beruflich tätig sind, eine Plattform bieten, ihre Ideen und Erfahrungen zu präsentieren. Auf diese Weise können wir den Austausch und die Vernetzung für einen besseren Nahverkehr in der VBN-Region voranbringen und konkrete Lösungsansätze diskutieren\u0026rdquo;, so Josephine Wohlrab, Organisatorin der Veranstaltung und Sprecherin von Einfach Einsteigen.\nBremen hat im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten eine sehr geringe Nahverkehrsnutzung. Auch die Nahverkehrserschließung in der Region ist oft unzureichend, was unpünktliche oder ausgefallene Fahrten im Busverkehr für Schüler*innen in den letzten Monaten deutlich aufgezeigt haben. Das Barcamp \u0026ldquo;Nahverkehr\u0026rdquo; bietet hier die Chance, in einen konstruktiven Dialog über neue Möglichkeiten im Bereich des ÖPNV zu treten. Die thematischen Schwerpunkte werden dabei von den Teilnehmenden vorgeschlagen und gemeinsam vor Ort entschieden.\nAnmeldung erforderlich unter: /barcamp/\nKontakt: Josephine Wohlrab presse@einsteigen.jetzt\nPressemitteilung als PDF: /wp-content/uploads/Veranstaltungsankündigung-Einfach-Einsteigen-04-10-2019.pdf\n","date":"4 Oktober 2019","permalink":"/barcamp-zu-verbessertem-nahverkehr-in-der-vbn-region/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"Einfach Einsteigen veranstaltet am 11. und 12. Oktober 2019 das Barcamp \u0026ldquo;Nahverkehr\u0026rdquo; in Kooperation mit dem Kraftwerk City Accelerator Bremen, um Engagierte und Berufstätige zusammenzubringen und angesichts der geringen Nahverkehrsnutzung und unzureichenden Erschließung in der VBN-Region konkrete Lösungsansätze für einen besseren ÖPNV im Rahmen eines konstruktiven Dialogs zu entwickeln.","title":"Barcamp zu verbessertem Nahverkehr in der VBN-Region"},{"content":"Die Verkehrswende ist nicht die Sache einer einzelnen Organisation, sondern etwas, dass nur im ständigen Austausch mit anderen Organisationen, Netzwerken, Unternehmen und Einzelpersonen gelingen kann. Die Initiative Einfach Einsteigen befindet sich daher in regelmäßigem Austausch mit und ist teilweise auch Mitglied oder Unterstützerin in folgenden Organisationen und Strukturen.\nBremer Bündnis Verkehrswende #Das Bremer Bündnis Verkehrswende wird von Landesverbänden bzw. Ortsgruppen vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC), dem Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), dem Fußgängerschutzverein FUSS e.V., dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) sowie Einfach Einsteigen getragen. Es setzt sich für eine Verkehrswende in Bremen ein. Schwerpunktprojekt ist das Engagement für eine Parkraumbewirtschaftung in Bremen und die jährlich stattfindende europäische Aktionswoche für eine umweltfreundliche Mobilität. Zum Netzwerk des Bremer Bündnis Verkehrswende gehören auch noch weitere Verbände, Initiativen und Einzelpersonen, die mehr oder weniger regelmäßig an gemeinsamen am Austausch und gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen.\nBürgerantrag Platz Da! #Der Bürgerantrag Platz Da! setzt sich für eine umfassende Parkraumbewirtschaftung in Bremen ein. Über 4000 Unterschriften wurden gesammelt, sodass die Bremer Bürgerschaft sich mit dem Thema befassen und einen Beschluss fassen muss.\nKlimabündnis Bremen #Anlässlich der Landtagswahl 2019 hat sich ein breites Bündnis von Umwelt- und Entwicklungspolitischen Organisationen Fossil Free Bremen, Greenpeace Bremen, BUND Bremen, Robin Wood, Bremische Evangelische Kirche - Klimaschutz, Initiative klimaschutz – jetzt!, Bremen entwickeln für eine Welt, Nachhaltigkeits-AG der Hochschule Bremen, KlimaWerkStadt, Bremen im Wandel, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, Bremer Menschenrechts- und Informationszentrum (biz), Bremer Solidarstrom, ADFC, Einfach Einsteigen, VCD Bremen und NABUgebildet und mit klimapolitischen Forderungen an die künftige Landesregierung gewendet. Diese Forderungen werden 2020 als Forderungen an die Klimaenquete der Bremer Bürgerschaft aktualisiert und detaillierter ausgearbeitet.\nVer.di Bremen und Vertrauensleute der BSAG #Einfach Einsteigen unterstützt Ver.di Bremen und die Vertrauensleute der BSAG bei ihrem Engagement für einen bundeseinheitlichen Tarifvertrag, der das Ziel hat, bessere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter*innen im Nahverkehr zu erreichen. Nahverkehrsbetriebe haben es immer schwerer Auszubildende und Mitarbeiter*innen zu finden. In den nächsten Jahren gehen viele Mitarbeiter*innen in den Ruhestand. Das heißt ohne bessere Arbeitsbedingungen ist an den Nahverkehr und die Verkehrswende nicht zu denken.\nFahrgastbeirat im VBN #Der Fahrgastbeirat vertritt die Interessen der Fahrgäste gegenüber Aufgabenträgern, Verkehrsunternehmen und dem Verkehrsverbund VBN. Einfach Einsteigen ist (noch) nicht Mitglied im Fahrgastbeirat, nimmt aber regelmäßig an den öffentlichen Sitzungen des Fahrgastbeirats teil und bringt sich dort ein.\nDeutscher Bahnkundenverband #Der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) ist Dachverband für die Kunden der öffentlichen Verkehrsmittel (also für den Personen- und Güterverkehr). Im DBV arbeiten regionale Fahrgastorganisationen und Einzelpersonen zusammen. Einfach Einsteigen ist Mitglied im Bahnkundenverband.\nFahrgastverband Pro Bahn #Der Fahrgastverband PRO BAHN ist ein unabhängiger und gemeinnütziger Verbraucherverband im Verbraucherzentrale-Bundesverband und vertritt die Interessen der Fahrgäste des öffentlichen Fern- und Nahverkehrs. Einfach Einsteigen ist Fördermitglied im Bahnkunden\nGLS Bank #Die GLS Bank ist eine genossenschaftlich organisierte Alternativbank, deren Einlagen nicht in Rüstung und Umweltzerstörung investiert werden, sondern ökologische Landwirtschaft, Kultur, die Energiewende und nach und nach mehr und mehr auch in die Verkehrswende. Einfach Einsteigen ist schon seit Gründungszeiten mit GLS Bank in Kontakt und wird von ihr und der GLS Treuhandstiftung unterstützt. Gleichzeitig berät Einfach Einsteigen die Bank, wie sie selbst die Verkehrswende am Besten fördern kann.\nKampagne Public Money, Public Code der Free Software Foundation Europe #Die Kampagne Public Money, Public Code der Free Software Foundation Europe setzt sich dafür ein, dass mit öffentlichen Geldern finanzierte Software als Freie Software veröffentlicht wird, damit Doppelarbeit und unnötige Doppelausgaben vermieden werden. Einfach Einsteigen unterstützt dieses Anliegen, da das Problem geschlossener Softwareentwicklung auch ein Hindernis für die Verkehrswende dargestellt. Steuergelder werden ineffizient eingesetzt, wenn die Entwicklung von Navigationssoftware und ähnlicher Software für den Nahverkehr immer wieder neu finanziert wird, anstatt durch das Freie Software Modell eine kontinuierliche Entwicklung zu ermöglichen.\n","date":"13 Juli 2019","permalink":"/netzwerk/","section":"Who We Are","summary":"\u003cp\u003eDie Verkehrswende ist nicht die Sache einer einzelnen Organisation, sondern etwas, dass nur im ständigen Austausch mit anderen Organisationen, Netzwerken, Unternehmen und Einzelpersonen gelingen kann. Die Initiative Einfach Einsteigen befindet sich daher in regelmäßigem Austausch mit und ist teilweise auch Mitglied oder Unterstützerin in folgenden Organisationen und Strukturen.\u003c/p\u003e","title":"Netzwerk"},{"content":"Einfach Einsteigen hat eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben, um herauszufinden, wie die Bremer*innen zu Einfach Einsteigen und einer Verkehrswende in Bremen stehen. Die überraschend eindeutigen Ergebnisse können hier heruntergeladen werden.\n","date":"13 Juli 2019","permalink":"/verkehrswendestudie-2019/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"\u003cp\u003eEinfach Einsteigen hat eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben, um herauszufinden, wie die Bremer*innen zu Einfach Einsteigen und einer Verkehrswende in Bremen stehen. Die überraschend eindeutigen Ergebnisse können \u003ca href=\"/wp-content/uploads/02-Pollytix-Studie-Einfach-Einsteigen.pdf\"\u003ehier heruntergeladen\u003c/a\u003e werden.\u003c/p\u003e","title":"Verkehrswendestudie Bremen 2019"},{"content":"Am 14. November fand unser 2. Barcamp Nahverkehr statt – diesmal online und mit Input-Beiträgen von Katja Diehl und Timo Daum. Rund 25 Teilnehmende unterschiedlicher sozialer Hintergründe und Gruppen haben sich aus allen Ecken Deutschlands zugeschaltet, um zu diskutieren, wie die Mobilität der Zukunft ökologisch, digital und sozial nachhaltig gestaltet werden kann. Im Vordergrund standen der Austausch und die Vernetzung der Teilnehmenden untereinander.\nWir sind sehr zufrieden mit unserem online-Barcamp: Die Teilnehmenden haben intensive Kontakte geknüpft, die sie auch weiterhin aufrecht erhalten wollen. Das gemeinsame Fazit? Ein Netzwerk aufzubauen, Informationen und Wissen zu teilen und von den Erfahrungen anderer zu lernen ist essenziell, um die Verkehrswende deutschlandweit voranzubringen. Und: Wir alle fühlen uns bestärkt in unserer Arbeit, die Mobilität Schritt für Schritt auf einen nachhaltigeren, sozialeren Pfad zu bringen.\nUnser 2. Barcamp wäre aber niemals ein solcher Erfolg gewesen ohne die engagierte Mitwirkung der Beteiligten. Ein großes Danke an alle, die mitdiskutiert und beigetragen haben!\nMultimodalität und solidarische ÖPNV-Modelle #Ziel unseres Barcamps war es, neue Ideen für einen attraktiven Nahverkehr zu entwickeln, um zukunftsfähige Alternativen zum Auto zu stärken. Dazu waren alle eingeladen, die Lust hatten, Themen des Nahverkehrs in Bremen und woanders zu diskutieren. Die Themen, die die Teilnehmenden beschäftigten, waren so divers wie ihre sozialen Hintergründe: Von autonom fahrenden Kabinen im öffentlichen Raum über den Bahnausbau in Niedersachsen bis zu Möglichkeiten solidarischer ÖPNV-Modelle – jede Fragestellung war willkommen. Ein zentrales Anliegen war auch die Förderung der Multimodalität und die bessere Verknüpfung und simultane Förderung der verschiedenen Fortbewegungsarten Fuß-, Rad und Nahverkehr.\nAuch die spannenden und kontroversen Vorträge der Referent*innen sorgten für Gesprächsstoff: Die von Katja Diehl vorgestellte Zukunftsvision einer nachhaltigen Mobilität nach dem „Mobility as a Service“ – Prinzip fand großen Anklang unter den Teilnehmenden und eröffnete Raum für Ideenaustausch. Timo Daums Kritik am gegenwärtigen ÖPNV stieß ebenfalls auf offene Ohren und wurde in der anschließenden Diskussions- und Fragerunde intensiv debattiert.\nMitgestaltung auch vor dem Bildschirm! #Getreu dem Motto des Barcamps: \u0026ldquo;aktive Mitgestaltung durch die Teilnehmenden ist zentral!\u0026rdquo;, konnten diese sowohl im Vorfeld als auch während der Konferenz Themenwünsche für Ideen und Konzepte zur Nahverkehrsgestaltung äußern. Diese wurden in Kleingruppen diskutiert. Jede*r Einzelne konnte an dem Thema teilnehmen, das sie oder ihn am meisten interessierte. Insgesamt fanden zwei solcher Diskussionsrunden à drei Kleingruppen statt, in denen konkrete Lösungsansätze erarbeitet und anschließend im Plenum vorgestellt wurden. Das Wechselspiel aus Vortrag und Diskussion, Feedback und einer kleinen Körperübung zwischendurch sorgten für das einhellige Fazit: Das war eine spannende, kurzweilige Veranstaltung!\nDie Verkehrswende kann nur gemeinsam vorankommen #Wieder einmal zeigte sich beim vergangenen Barcamp, dass ein besserer Nahverkehr – gerade vor dem Hintergrund der Verkehrswende – ein soziales Querschnittsthema ist. Vertreter*innen von Verkehrswende-Initiativen und -Bündnissen verschiedener Standorte waren ebenso präsent wie Studierende und Verkehrsfachleute. Mitglieder aller Altersgruppen kamen in den Diskussionsrunden miteinander ins Gespräch, Interessierte ohne besondere Vorkenntnisse im Bereich Nahverkehr konnten sich mit Spezialist*innen bestimmter Bereiche austauschen. Dieses freundschaftliche Miteinander und das Lernen voneinander sind Grundbausteine für den Erfolg des Formats Barcamp, das betonten auch die Teilnehmenden immer wieder.\nIndem wir alle an einem Strang ziehen, können wir wirksame Projekte zur Verbesserung des Nahverkehrs anstoßen – und die Verkehrswende voranbringen. Ziel ist, gemeinsam zu lernen, Erfahrungen auszutauschen, sich zu vernetzen und konkrete Lösungsansätze zu diskutieren, um gemeinsam die (Nah-)Verkehrswende ein Stück weiterzubringen.\nRückblick auf das 1. Barcamp\nAm 15. Februar 2020 von 10.00 bis 18.00 Uhr haben wir von Einfach Einsteigen in Zusammenarbeit mit dem Kraftwerk City Accelerator Bremen erstmalig ein Barcamp zum Thema Verbesserung des Nahverkehrs veranstaltet. Die Durchführung des Barcamps erfolgte mit freundlicher Unterstützung der GLS Bank.\nDas erste Barcamp war ein voller Erfolg. Rund 60 Teilnehmende mit unterschiedlichen Hintergründen und aus einem diversen Altersspektrum kamen an dem Tag zusammen, um über die Zukunft eines attraktiveren ÖPNV zu diskutieren und Ideen dafür vorzustellen. Unser Team freute sich sehr über diese große Resonanz.\nDie Fotos auf dieser Seite zeigen Teilnehmende vom Barcamp 2020 und wurden von Friedemann Wagner aufgenommen.\n","date":"25 Juni 2019","permalink":"/barcamp-nahverkehr/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"\u003cp\u003eAm 14. November fand unser 2. Barcamp Nahverkehr statt – diesmal online und mit Input-Beiträgen von Katja Diehl und Timo Daum. Rund 25 Teilnehmende unterschiedlicher sozialer Hintergründe und Gruppen haben sich aus allen Ecken Deutschlands zugeschaltet, um zu diskutieren, wie die Mobilität der Zukunft ökologisch, digital und sozial nachhaltig gestaltet werden kann. Im Vordergrund standen der Austausch und die Vernetzung der Teilnehmenden untereinander.\u003c/p\u003e","title":"Rückblick auf unser 2. Barcamp Nahverkehr"},{"content":"Eine Verkehrswende nur für das Fahrrad? Dieses Ergebnis der heute beginnenden rot-rot-grünen Verhandlungen über das Thema Verkehr befürchtet die Bremer Initiative Einfach Einsteigen. „Von den Linken und der SPD haben wir sehr ermutigende Signale erhalten, dass sie bereit sind Einfach Einsteigen als Teil einer Koalitionsvereinbarung mitzutragen.“ so Mark Wege, Gründer und Sprecher von Einfach Einsteigen. „Aber ausgerechnet die Grünen haben sich in den letzten Wochen sehr bedeckt gehalten und scheinen beim Thema Verkehrswende einseitig auf das Fahrrad setzen zu wollen.“ Dabei würden einer repräsentativen Umfrage der Initiative zur Folge das Einfach Einsteigen Konzept bei den Wähler*innen der Grünen überdurchschnittlichen Anklang finden. Wege kritisiert: „Das von den Grünen geforderte 365 € Ticket ist eine Scheinlösung. Die Millionen, die dafür ausgegeben werden, sollten in den dringend notwendigen Netzausbau und Qualitätsverbesserungen gehen.“\n„Eine einseitige Förderung des Fahrrads ohne umfassenden Ausbau des ÖPNVs wird eine Last für die kommende Koalition werden“, prophezeit Wolfgang Geissler, ebenfalls Sprecher von Einfach Einsteigen. „67 % der Bremer*innen unterstützen zwar eine Verkehrswende zu Lasten des Autos“, so Geissler weiter.“ Es seit allerdings klar erkennbar, dass diese einen Ausbau von Radverkehr UND ÖPNV unterstützen. „Die Hälfte der Bremer Autofahrenden wäre bereit auf einen ausgebauten ÖPNV umzusteigen“, ergänzt Wege. „Das Fahrrad ist nicht für alle eine Alternative. Insbesondere ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und Familien in ärmeren Stadtteilen sind dringend auf einen Ausbau des Nahverkehrs angewiesen.“ Die Initiative fordert daher Grünen Spitzenkandidatin Maike Schäfer auf im Koalitionsvertrag auf eine umfassende Verkehrswende mit Einfach Einsteigen zu setzen.\nKontakt: Mark Wege presse@einsteigen.jetzt\nPressemitteilung als PDF: /wp-content/uploads/Pressemitteilung-Einfach-Einsteigen-24-05-2019-1.pdf\n","date":"21 Juni 2019","permalink":"/blockieren-ausgerechnet-die-gruenen-einfach-einsteigen/","section":"Presse","summary":"Einfach Einsteigen befürchtet eine einseitige, fahrradfokussierte Verkehrswende durch die Grünen in den Koalitionsverhandlungen. Dazu kritisieren wir das 365-Euro-Ticket als Scheinlösung und fordern stattdessen eine umfassende Strategie mit dem Einfach Einsteigen Konzept, um alle Bürgergruppen zu erreichen und die Umstiegsbereitschaft der Autofahrer zu nutzen.","title":"Blockieren ausgerechnet die Grünen Einfach Einsteigen?"},{"content":"Am 27. und 28. Mai, in den Tagen nach der Bremer Landtagswahl „belagert\u0026quot; Einfach Einsteigen das Bremer Rathaus. Gemeinsam mit dem Omnibus für direkte Demokratie, einem großen Doppeldeckerbus stehen die Aktiven der Initiative an diesen Tagen neben dem Dom gegenüber dem Rathaus und in unmittelbarer Nähe der Bürgerschaft, um in Kontakt mit den Bremerinnen und Bremern und der Bremer Politik unmittelbar nach der Wahl zu kommen. \u0026ldquo;Unabhängig davon, wer künftig regiert, eine echte Verkehrswende, die auch den Nahverkehr umfangreich ausbaut, ist überfällig\u0026rdquo;, so Wolfgang Geissler, Sprecher von Einfach Einsteigen.\nVor Ort können Unterschriften für die unter /petition laufende Petition geleistet werden, Hintergrundgespräche geführt werden und es steht eine Modellstraßenbahn bereit, in der man sich fotografieren lassen kann.\nÜber den Omnibus für direkte Demokratie\nDer Omnibus für direkte Demokratie ist kontinuierlich durch Deutschland und Europa unterwegs - von Ort zu Ort. Er versteht sich als parteifreie Kunstaktion und setzt sich gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteuren für die Verwirklichung direkter Demokratie auf allen Hoheitsebenen ein.\nKontakt: Mark Wege presse@einsteigen.jetzt\nPressemitteilung als PDF: /wp-content/uploads/Pressemitteilung-Einfach-Einsteigen-24-05-2019.pdf\n","date":"5 Juni 2019","permalink":"/aktion-fuer-fahrscheinfreiheit-und-ausbau-des-nahverkehrs-einfach-einsteigen-belagert-das-bremer-rathaus/","section":"Presse","summary":"Einfach Einsteigen \u0026ldquo;belagerte\u0026rdquo; unmittelbar nach der Bremer Landtagswahl am 27. und 28. Mai 2019 das Bremer Rathaus mit einer Aktion, unterstützt durch den \u0026ldquo;Omnibus für direkte Demokratie\u0026rdquo;, um Unterschriften für ihre Petition zu sammeln und die Bremer Politik sowie Bevölkerung aufzufordern, eine umfassende Verkehrswende mit Fahrscheinfreiheit und Netzausbau umzusetzen.","title":"Aktion für Fahrscheinfreiheit und Ausbau des Nahverkehrs: Einfach Einsteigen „belagert\" das Bremer Rathaus"},{"content":"ADFC Bremen, Attac Bremen, Autofreier StadTraum, BUND Bremen, Einfach Einsteigen, Forum Verkehrswende Neustadt, Fuss e.V. Bremen, Greenpeace Bremen, Mobilitätsbündnis Findorff, Platz da!, Pro Bahn Bremen und VCD Bremen richten gemeinsamen Appell an die neue Koalition.\nEin breites Bündnis aus Verbänden und Initiativen fordert kurz vor den Koalitionsverhandlungen eine umfassende Verkehrswende. Der gemeinsame Appell fordert, dass Rad-, Fuß- und öffentlicher Nahverkehr zu den dominanten Verkehrsträgern der Stadt werden und individuelle PKW Nutzung deutlich reduziert wird.\nLaut Sonja Gerling von der Initiative Platz da muss dafür auch finanziell einiges getan werden: „Die Haushaltsplanung der Stadt muss endlich berücksichtigen, dass heute bereits 46% aller Wege in Bremen zu Fuß und per Fahrrad zurückgelegt werden. Dass diesen klimafreundlichen Fortbewegungsarten aktuell lediglich ca. 5% des Verkehrsbudgets zu Gute kommt, muss zügig auf Kosten des individuellen Autoverkehrs geändert werden.“ Die Planung dafür liegen bereit. So betont Lisa Tschink vom BUND Bremen: „Eine konkrete Umsetzung der Maßnahmen des Verkehrsentwicklungsplans, mit der Priorität auf die Stärkung des Umweltverbundes, könnte die Verkehrswende in Bremen einleiten.“ Die Sorge der Politik, ein Umbau der Stadt könnte auf Proteste stoßen, teilt Wolfgang Geißler von Einfach Einsteigen nicht: „Die aktuell Studie des Forschungsinstituts pollytix zeigt, dass sich 72% der Bremer*innen einen Ausbau von Rad- Fuß- und Nahverkehr wünschen und zwar auch dann, wenn dieser auf Kosten des Autoverkehrs geht.“\nDer gemeinsame Appell verdeutlicht die Einigkeit der Bremer Akteure in ihrem Ziel einer umfassenden Verkehrswende. Sollte eine neue Koalition keine substanziellen Schritte in diesem Bereich unternehmen ist mit intensivem weiteren Engagement und Aktionen der beteiligten Akteure zu rechnen.\nKontakte:\nADFC Bremen\nSven Eckert\nsven.eckert@adfc-bremen.de\nAttac Bremen\nAchim Heier\njheier@web.de\nAutofreier StadTraum\nSusanne von Essen\nBUND Bremen\nLisa Tschink\nlisa.tschink@bund.net\nEinfach Einsteigen\nWolfgang Geißler geissler @einsteigen.jetzt\nForum Verkehrswende Neustadt\nWolfgang Köhler-Naumann\nwo.koehlern@freenet.de\nFuss e.V. Bremen\nAngelika Schlansky\nangelika.schlansky@fuss-ev.de\nGreenpeace Bremen\nJulia Oelker\nMobilitätsbündnis Findorff\nPlatz da!\nSonja Gerling\ngerling@posteo.de\nPro Bahn Bremen\nIngo Franßen\ni_m_f@posteo.de\nVCD Bremen\nMalte Halim\nmhalim@web.de\nPressemitteilung als PDF: /wp-content/uploads/PM-05-06-2019.pdf\n","date":"5 Juni 2019","permalink":"/gemeinsam-fuer-eine-fundamentale-verkehrswende/","section":"Presse","summary":"Ein breites Bremer Bündnis von Mobilitäts- und Umweltverbänden  fordert kurz vor den Koalitionsverhandlungen in einem gemeinsamen Appell eine umfassende Verkehrswende, indem Rad-, Fuß- und Nahverkehr zu den dominanten Verkehrsträgern auf Kosten der individuellen PKW-Nutzung werden und das Verkehrsbudget zugunsten des Umweltverbunds signifikant angepasst wird.","title":"Gemeinsam für eine fundamentale Verkehrswende"},{"content":"Weser-Kurier am 28.05.2019 von Nina Willborn:\nHier lesen\n","date":"28 Mai 2019","permalink":"/verein-fuer-verkehrswende-bremer-wollen-einfach-einsteigen/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003eWeser-Kurier am 28.05.2019 von Nina Willborn:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteil-mitte/bremer-wollen-einfach-einsteigen-doc7e40ieurr8w1kikvq4we?reloc_action=artikel\u0026amp;reloc_label=/bremen/bremen-stadt_artikel,-bremer-wollen-einfach-einsteigen-_arid,1833569.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eHier lesen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","title":"Verein für Verkehrswende – Bremer wollen „einfach einsteigen“."},{"content":"Initiative „Einfach Einsteigen\u0026quot; fordert konsequente Verkehrswende\nEine große Mehrheit der Bremerinnen und Bremer befürwortet eine umfassende Verkehrswende. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Berliner Sozialforschungsinstitut Pollytix im Auftrag der Initiative „Einfach Einsteigen\u0026quot; durchgeführt hat. „Wir wussten aufgrund zahlreicher Gespräche und Veranstaltungen in letzten Monaten, dass die Stimmung in der Bevölkerung da ist. Aber das die Mehrheit so klar ist, hat uns dann doch überrascht“, kommentierte Wolfgang Geißler, Einfach Einsteigen-Sprecher das Ergebnis der Umfrage. 65% der Bremer*innen hielten das Konzept der Initiative für eine grundsätzlich „Gute Idee“. Das Konzept sieht im Kern für volljährige Normalverdiener eine monatliche Umlage von 19,11 € und die Abschaffung der Fahrkarten innerhalb Bremens ab 2023 vor. Die Bremer Wirtschaft soll die Hälfte der Kosten für Betriebskosten für einen deutlich ausgebauten Nahverkehr tragen. Für Menschen mit einem geringen Einkommen sieht Initiative einen ermäßigten Beitrag vor.\n„Der neue Senat muss nun eine umfassende Verkehrswende einleiten, in der das Einfach Einsteigen-Konzept eine wichtige Rolle spielt“, fordert Mark Wege, Gründer und Sprecher von Einfach Einsteigen. 72 % der Bremer*innen wünschen sich, dass Alternativen zum Auto gefördert werden, das könne man nicht ignorieren. „Das bisherige Hick-Hack muss vorbei sein. Der Bürgermeister muss die Verkehrswende zur Chefsache machen und eine Stabsstelle einrichten, die die Fortschritte überwacht und Konflikte schnell klärt.“ ergänzt Wege weiter. Außerdem müsse der Verkehrssenator mit mehr Personal für Planung und Öffentlichkeitsarbeit ausgestattet werden.\nMit einer umfassenden Verkehrswende bei tatkräftigen Ausbau des Nahverkehrs kann Bremen nicht nur die Staus auflösen“ bekräftigt Wege die Forderungen der Initiative. Der Klimanotstand sei offenbar. Mit der Verkehrswende könne Bremen einen wichtigen Beitrag leisten, um die CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren.\nKontakt: Mark Wege presse@einsteigen.jetzt\nPressemitteilung als PDF: /wp-content/uploads/Pressemitteilung-Einfach-Einsteigen-27-05-2019.pdf\n","date":"27 Mai 2019","permalink":"/65-der-bremer-fuer-einfach-einsteigen-im-nahverkehr/","section":"Projekte und Kampagnen","summary":"Eine von Einfach Einsteigen in Auftrag gegebene Umfrage zeigt, dass eine überwältigende Mehrheit (72 %) der Bremer*innen für eine umfassende Verkehrswende zugunsten von Auto-Alternativen positiv gestimmt sind und dass 65 % der befragten das eigene umlagefinanzierte, fahrscheinfreie Nahverkehrskonzept für eine grundsätzlich gute Idee halten. Gestützt von diesen Ergebnissen fordert Einfach Einsteigen den Bürgermeister auf, die Verkehrswende zur Chefsache zu erklären.","title":"65% der Bremer für „Einfach Einsteigen“ im Nahverkehr"},{"content":"Sehr geehrte Damen und Herren,\nhiermit möchten wir Sie recht herzlich zur Pressekonferenz der Initiative Einfach Einsteigen einladen. Wir stellen die Ergebnisse der vom Berliner Sozialforschungsinstitut Pollytix durchgeführten repräsentativen Umfrage/Kurzstudie zur Akzeptanz des Einfach Einsteigen Konzepts eines fahrscheinfreien, umlagefinanzierten Nahverkehrs in Bremen vor.\nZeitpunkt: Dienstag, den 28. Mai 2019 um 1 0:30 Uhr\nOrt: Künstlerhaus Ausspann (Schnoor 1, 28195 Bremen)\nEs sprechen: Mark Wege und Wolfgang Geißler, beide Sprecher von Einfach Einsteigen\nModeration: Tim Weber\nHintergrund\nDie Initiative Einfach Einsteigen hat im Januar 2019 ihr Konzept für einen fahrscheinfreien, umlagefinanzierten Nahverkehr in Bremen vorgestellt. Das Konzept sieht die Einführung einer Umlage von 19,11 € für alle volljährigen Bremer*innen sowie Pendler*innen ab 2023 vor. Menschen mit wenig Geld sollen einen ermäßigten Beitrag von 5-10 € / Monat leisten. Die Bremer Wirtschaft und Tourist*innen sollen ebenfalls an den Kosten für den Betrieb des Nahverkehrs beteiligt werden. Die bisherigen Ticketsubventionen in Höhe von 75,5 Mio € jährlich sollen zusätzlich in einen umfassenden Ausbau des Straßenbahn und S-Bahn-Netzes investiert werden.\nIn den vergangenen Monaten hat die Initiative ihr Konzept in zahlreichen Veranstaltungen vorgestellt und diskutiert. Darüber hinaus fanden zahlreiche Gespräche mit Politiker*innen aus allen Parteien, die in der Bürgerschaft in Fraktionsstärke vertreten sind, Vertreter*innen aus Wirtschaft, Verkehrsunternehmen und Verbänden statt.\nSeite 2 von 2\nDie Initiative hat nun das Berliner Sozialforschungsinstitut Pollytix überprüfen lassen, ob die positive Resonanz, die sie in Gesprächen und Veranstaltungen bekommen hat, sich auch in der Bremer Bevölkerung widerspiegelt.\nVor Ort erhalten Sie eine Pressemappe mit Stellungnahmen und den Ergebnissen, zu der Sie auch Zugang in digitaler Form erhalten.\nAlkoholfreie Getränke werden gestellt.\nWir freuen uns über Ihr Erscheinen!\nMark Wege Gründer und Sprecher von Einfach Einsteigen\nAnmeldung wird erbeten unter: presse@einsteigen.jetzt\nKontakt: Mark Wege presse@einsteigen.jetzt\nPressemitteilung als PDF: /wp-content/uploads/Pressemitteilung-Einfach-Einsteigen-24-05-2019-2.pdf\n","date":"24 Mai 2019","permalink":"/einladung-zur-pressekonferenz/","section":"Presse","summary":"Einfach Einsteigen lädt zur Pressekonferenz ein. Wir stellen die Ergebnisse der vom Berliner Sozialforschungsinstitut Pollytix durchgeführten repräsentativen Umfrage/Kurzstudie zur Akzeptanz des Einfach Einsteigen Konzepts eines fahrscheinfreien, umlagefinanzierten Nahverkehrs in Bremen vor.","title":"Einladung zur Pressekonferenz"},{"content":"“Der neue Senat muss bald handeln: Bremen steht im Stau und auch mit dem Klimaschutz geht es nicht voran“, so Mark Wege, Gründer und Sprecher der Initiative „Einfach Einsteigen“. Daher hat die Initiative eine Petition an die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der Parteien gestartet, die nach der Wahl wahrscheinlich den Senat bilden werden. „Es muss schnell entschieden werden, damit es 2023 mit einem deutlich besseren Nahverkehrsangebot in Bremen etwas wird“, ergänzt Wolfgang Geißler, ebenfalls Sprecher von Einfach Einsteigen.\n„Die Gespräche der letzten Monate haben gezeigt, viele Bremerinnen und Bremer finden die Einfach Einsteigen-Idee gut. Daher haben wir nun die Petition gestartet“, erzählt Wege weiter. Innerhalb von kurzer Zeit wurde die Petition, die unter Petitionen verlinkt ist, von über 1500 Menschen gezeichnet. Wege weiter: „Wir hoffen natürlich, dass es noch deutlich mehr werden, damit die Politik das Thema in den Koalitionsverhandlungen auch aufnimmt.“\nDie Initiative hatte ihr aufwendig erarbeitetes Konzept für einen umlagefinanzierten Nahverkehr in Bremen erstmals im Januar öffentlich vorgestellt. Es sieht vor, dass volljährige Bremer*innen und sozialversicherungspflichtig in Bremen beschäftigte Pendler*innen künftig 19,11 Euro pro Monat zahlen. \u0026ldquo;Für Menschen, die über ein Einkommen unter der Pfändungsgrenze verfügen, schlagen wir einen Betrag von 5 bis 10 Euro monatlich vor­. Minderjährige sollen von der Umlage befreit sein\u0026rdquo;, umreißt Wolfgang Geißler das Konzept. Für Bremer Unternehmen sieht Einfach Einsteigen eine Umlage auf Gewinne vor.\nJetzt die Petition Unterzeichnen\nKontakt Mark Wege, wege@einsteigen.jetzt Bitte beachten Sie, dass ich ehrenamtlich tätig und aus beruflichen Gründen nicht jederzeit erreichbar und verfügbar bin\nStimmen zu m Einfach-Einsteigen-Basiskonzept in der Anlage u.a. von:\nDieter Mazur, Vorsitzender des BUND Bremen Hellena Harttung, Leiterin des Ortsamtes Mitte/Östliche Vorstadt Andreas Bovenschulte, Bürgermeister der Gemeinde Weyhe und Vorsitzen­der des Kommunalverbunds Niedersachsen/Bremen Martin Margulies, Wiener Gemeinderat für die Grünen, 3. Wiener Landtags­präsident, einer der Erfinder des 365€ Tickets\nPressemitteilung als PDF\n","date":"13 Mai 2019","permalink":"/petition-fuer-umlagenfinanzierten-ausbau-des-oepnv/","section":"Presse","summary":"Einfach Einsteigen fordert angesichts des Verkehrs- und Klimastaus in Bremen den neuen Senat zum schnellen Handeln auf und hat eine Petition gestartet, die bereits über 1500 Unterstützer für das umlagefinanziertes, fahrscheinfreies Nahverkehrskonzept gewinnen konnte, um das Thema in die Koalitionsverhandlungen einzubringen.","title":"Bremer Nahverkehr Fahrscheinfrei: Initiative \"Einfach Einsteigen\" startet Petition für umlagenfinanzierten Ausbau des ÖPNV"},{"content":"Bild Bremen am 09.02.2019 von:\nHier lesen\n","date":"9 Februar 2019","permalink":"/kommt-die-oeffi-pauschale-1911-euro-von-jedem-bremer/","section":"Blog","summary":"\u003cp\u003eBild Bremen am 09.02.2019 von:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.bild.de/regional/bremen/bremen-aktuell/kommt-die-oeffi-pauschale-19-11-euro-von-jedem-bremer-60040850.bild.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eHier lesen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","title":"KOMMT DIE ÖFFI-PAUSCHALE? – 19,11 Euro von jedem Bremer"},{"content":"taz-die Tageszeitung-taz Nord am 04.02.2019 von Lotta Drugemöller:\nHier lesen\n","date":"4 Februar 2019","permalink":"/tram-und-bus-ohne-ticket-bremen-sucht-den-super-einstieg/","section":"Blog","summary":"\u003cp\u003etaz-die Tageszeitung-taz Nord am 04.02.2019 von Lotta Drugemöller:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://taz.de/Tram-und-Bus-ohne-Ticket/!5566939/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eHier lesen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","title":"Tram und Bus ohne Ticket – Bremen sucht den Super-Einstieg"},{"content":"Weser-Kurier am 24.01.2019 von Alice Echtermann:\nHier lesen\n","date":"24 Januar 2019","permalink":"/einfach-einsteigen-fuer-ticketloses-fahren-bremer-initiative-fordert-oepnv-abgabe-von-buergern-und-firmen/","section":"Presse","summary":"\u003cp\u003eWeser-Kurier am 24.01.2019 von Alice Echtermann:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.weser-kurier.de/bremen/bremer-initiative-fordert-oepnv-abgabe-von-buergern-und-firmen-doc7e41j4fonw0tgj7v7ux?reloc_action=artikel\u0026amp;reloc_label=/bremen/bremen-stadt_artikel,-bremer-initiative-fordert-oepnvabgabe-von-buergern-und-firmen-_arid,1801181.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"\u003eHier lesen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","title":"„Einfach einsteigen“ für ticketloses Fahren – Bremer Initiative fordert ÖPNV-Abgabe von Bürgern und Firmen."},{"content":"“Keine Tickets mehr und einfach einsteigen”, so stellt die gleichnamige Initia­tive ihr Konzept des Bremer Nahverkehrs vor. “Wie es sich bei den Sozialversi­cherungen bewährt hat, sollen sich auch bei der Finanzierung des öffentli­chen Nahverkehrs die Bürger*innen und Unternehmen die Kosten teilen\u0026quot;, so Einfach-Einsteigen-Sprecher Mark Wege. \u0026ldquo;Das ist einfach, effektiv und ge­recht\u0026rdquo;, so Wege weiter.\nDas mit öffentlich verfügbaren Zahlen durchgerechnete Konzept sieht vor, dass volljährige Bremer*innen und sozialversicherungspflichtig in Bremen beschäftigte Pendler*innen künftig 19,11 Euro pro Monat zahlen. \u0026ldquo;Für Be­zie­her*innen von Grundsicherung ist ein Betrag von 10 Euro monatlich vor­gesehen. Minderjährige sollen von der Umlage befreit sein\u0026rdquo;, so Wolfgang Geißler, ebenfalls Sprecher von Einfach Einsteigen. Für Bremer Unternehmen sieht Einfach Einsteigen eine Beteiligung an der Um­lage über eine Erhöhung der Gewerbesteuer von derzeit 14,1% auf 17,3% vor.\nDafür sollen die Bremer*innen einiges bekommen: \u0026ldquo;Innerhalb Bremens braucht sich dann niemand mehr Gedanken um Tickets zu machen\u0026rdquo;, so Wolfgang Geißler, ebenfalls Sprecher von Einfach Einsteigen. \u0026ldquo;Davon profitie­ren die Fahrgäste, Umwelt und Unternehmen\u0026rdquo;, ergänzt Wege. Ein stärkerer Nahverkehr nutze auch dem Einzelhandel und dem Tourismus. \u0026ldquo;Weniger Staus entlasten aber auch den Wirtschaftsverkehr und Arbeitnehmer*innen\u0026rdquo;, so Wege weiter. \u0026ldquo;Unser Konzept sieht auch ein 10 Millionen Euro starkes För­derprogramm für Unternehmen vor, die Angebote rund um den Nahverkehr entwickeln wollen.\u0026rdquo;\n\u0026ldquo;Wenn das Einfach-Einsteigen-Konzept noch in diesem Jahr beschlossen wird, kann der für die zusätzlichen Fahrgäste notwendige Kapazitätsaufbau bis 2023 abgeschlossen sein und der umlagefinanzierte Nahverkehr an den Start gehen\u0026rdquo; erläutert Geißler. Die Konzeptentwicklung sei noch nicht abge­schlossen und werde gemeinsam im Austausch mit den Bremer*innen weiter fortgeführt. Dazu werde man das Konzept in den nächsten Wochen und Monaten bewerben und in bei Veranstaltungen zur Diskussion stellen.\nDie erste öffentliche Vorstellung von “Einfach Einsteigen” findet am 6. Febru­ar um 19:30 im Karton in der Bremer Neustadt statt.\nKontakt Mark Wege, **wege@einsteigen.jetzt ** **Bitte beachten Sie, dass ich ehrenamtlich tätig und aus beruflichen Gründen nicht jederzeit erreichbar und verfügbar bin**\nStimmen zu m Einfach-Einsteigen-Basiskonzept in der Anlage u.a. von:\nDieter Mazur, Vorsitzender des BUND Bremen Hellena Harttung, Leiterin des Ortsamtes Mitte/Östliche Vorstadt Andreas Bovenschulte, Bürgermeister der Gemeinde Weyhe und Vorsitzen­der des Kommunalverbunds Niedersachsen/Bremen Martin Margulies, Wiener Gemeinderat für die Grünen, 3. Wiener Landtags­präsident, einer der Erfinder des 365€ Tickets\nLink zum Basiskonzept: /unsere-idee/\nPressemitteilung als PDF: /wp-content/uploads/Pressemitteilung-Einfach-Einsteigen-22-01-2019.pdf\n","date":"22 Januar 2019","permalink":"/bremer-nahverkehr-ohne-tickets-initiative-einfach-einsteigen-stellt-konzept-fuer-umlagenfinanzierten-nahverkehr-vor/","section":"Presse","summary":"Einfach Einsteigen stellt ihr Basiskonzept für einen umlagefinanzierten, fahrscheinfreien Bremer Nahverkehr vor, bei dem Bürger (19,11 €/Monat für Normalverdiener) und Unternehmen (über erhöhte Gewerbesteuer) die Kosten nach dem Vorbild der Sozialversicherungen teilen, um den Nahverkehr zu stärken und bis 2023 startklar zu machen.","title":"Bremer Nahverkehr ohne Tickets: Initiative \"Einfach Einsteigen\" stellt Konzept für umlagenfinanzierten Nahverkehr vor."},{"content":"1. Datenschutz auf einen Blick #Allgemeine Hinweise #Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie diese Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehmen Sie unserer unter diesem Text aufgeführten Datenschutzerklärung.\nDatenerfassung auf dieser Website #Wer ist verantwortlich für die Datenerfassung auf dieser Website?\nDie Datenverarbeitung auf dieser Website erfolgt durch den Websitebetreiber:\nEinfach Einsteigen e.V. Jakobikirchhof 9 28195 Bremen\nVereinsregister: VR 8175 Registergericht: Amtsgericht Bremen\nVertreten durch: Dominik Lange und Mark Wege\nKontakt\nE-Mail: team@einsteigen.jetzt\nPostanschrift: Postfach 106052 28060 Bremen\nWie erfassen wir Ihre Daten?\nIhre Daten werden zum einen dadurch erhoben, dass Sie uns diese mitteilen. 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Jakobikirchhof 9 28195 Bremen\nVereinsregister: VR 8175 Registergericht: Amtsgericht Bremen\nVertreten durch: Dominik Lange und Mark Wege\nKontakt\nE-Mail: team@einsteigen.jetzt\nPostanschrift: Postfach 106052 28060 Bremen\nVerantwortliche Stelle ist die natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (z. B. Namen, E-Mail-Adressen o. Ä.) entscheidet.\nWiderruf Ihrer Einwilligung zur Datenverarbeitung #Viele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt.\nWiderspruchsrecht gegen die Datenerhebung in besonderen Fällen sowie gegen Direktwerbung (Art. 21 DSGVO) #WENN DIE DATENVERARBEITUNG AUF GRUNDLAGE VON ART. 6 ABS. 1 LIT. E ODER F DSGVO ERFOLGT, HABEN SIE JEDERZEIT DAS RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIE VERARBEITUNG IHRER PERSONENBEZOGENEN DATEN WIDERSPRUCH EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR EIN AUF DIESE BESTIMMUNGEN GESTÜTZTES PROFILING. DIE JEWEILIGE RECHTSGRUNDLAGE, AUF DENEN EINE VERARBEITUNG BERUHT, ENTNEHMEN SIE DIESER DATENSCHUTZERKLÄRUNG. WENN SIE WIDERSPRUCH EINLEGEN, WERDEN WIR IHRE BETROFFENEN PERSONENBEZOGENEN DATEN NICHT MEHR VERARBEITEN, ES SEI DENN, WIR KÖNNEN ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN, DIE IHRE INTERESSEN, RECHTE UND FREIHEITEN ÜBERWIEGEN ODER DIE VERARBEITUNG DIENT DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 1 DSGVO).\nWERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, SO HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR DAS PROFILING, SOWEIT ES MIT SOLCHER DIREKTWERBUNG IN VERBINDUNG STEHT. WENN SIE WIDERSPRECHEN, WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN ANSCHLIESSEND NICHT MEHR ZUM ZWECKE DER DIREKTWERBUNG VERWENDET (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 2 DSGVO).\nBeschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde #Im Falle von Verstößen gegen die DSGVO steht den Betroffenen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthalts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes zu. Das Beschwerderecht besteht unbeschadet anderweitiger verwaltungsrechtlicher oder gerichtlicher Rechtsbehelfe.\nRecht auf Datenübertragbarkeit #Sie haben das Recht, Daten, die wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder in Erfüllung eines Vertrags automatisiert verarbeiten, an sich oder an einen Dritten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format aushändigen zu lassen. Sofern Sie die direkte Übertragung der Daten an einen anderen Verantwortlichen verlangen, erfolgt dies nur, soweit es technisch machbar ist.\nSSL- bzw. TLS-Verschlüsselung #Diese Seite nutzt aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel Bestellungen oder Anfragen, die Sie an uns als Seitenbetreiber senden, eine SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von „http://“ auf „https://“ wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile.\nWenn die SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden.\nVerschlüsselter Zahlungsverkehr auf dieser Website #Besteht nach dem Abschluss eines kostenpflichtigen Vertrags eine Verpflichtung, uns Ihre Zahlungsdaten (z. B. Kontonummer bei Einzugsermächtigung) zu übermitteln, werden diese Daten zur Zahlungsabwicklung benötigt.\nDer Zahlungsverkehr über die gängigen Zahlungsmittel (Visa/MasterCard, Lastschriftverfahren) erfolgt ausschließlich über eine verschlüsselte SSL- bzw. TLS-Verbindung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von „http://“ auf „https://“ wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile.\nBei verschlüsselter Kommunikation können Ihre Zahlungsdaten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden.\nAuskunft, Löschung und Berichtigung #Sie haben im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung und ggf. ein Recht auf Berichtigung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden.\nRecht auf Einschränkung der Verarbeitung #Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Hierzu können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden. Das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung besteht in folgenden Fällen:\nWenn Sie die Richtigkeit Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten bestreiten, benötigen wir in der Regel Zeit, um dies zu überprüfen. Für die Dauer der Prüfung haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Wenn die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten unrechtmäßig geschah/geschieht, können Sie statt der Löschung die Einschränkung der Datenverarbeitung verlangen. Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr benötigen, Sie sie jedoch zur Ausübung, Verteidigung oder Geltendmachung von Rechtsansprüchen benötigen, haben Sie das Recht, statt der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Wenn Sie einen Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben, muss eine Abwägung zwischen Ihren und unseren Interessen vorgenommen werden. Solange noch nicht feststeht, wessen Interessen überwiegen, haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Wenn Sie die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten eingeschränkt haben, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Europäischen Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.\nWiderspruch gegen Werbe-E-Mails #Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-E-Mails, vor.\n4. Datenerfassung auf dieser Website #Cookies #Unsere Internetseiten verwenden so genannte „Cookies“. Cookies sind kleine Textdateien und richten auf Ihrem Endgerät keinen Schaden an. Sie werden entweder vorübergehend für die Dauer einer Sitzung (Session-Cookies) oder dauerhaft (permanente Cookies) auf Ihrem Endgerät gespeichert. Session-Cookies werden nach Ende Ihres Besuchs automatisch gelöscht. Permanente Cookies bleiben auf Ihrem Endgerät gespeichert bis Sie diese selbst löschen oder eine automatische Lösung durch Ihren Webbrowser erfolgt.\nTeilweise können auch Cookies von Drittunternehmen auf Ihrem Endgerät gespeichert werden, wenn Sie unsere Seite betreten (Third-Party-Cookies). Diese ermöglichen uns oder Ihnen die Nutzung bestimmter Dienstleistungen des Drittunternehmens (z.B. Cookies zur Abwicklung von Zahlungsdienstleistungen).\nCookies haben verschiedene Funktionen. Zahlreiche Cookies sind technisch notwendig, da bestimmte Webseitenfunktionen ohne diese nicht funktionieren würden (z.B. die Warenkorbfunktion oder die Anzeige von Videos). Andere Cookies dienen dazu das Nutzerverhalten zu auszuwerten oder Werbung anzuzeigen.\nTechnisch notwendige Cookies (z.B. Warenkorb-Cookies) werden auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gespeichert. Wir haben ein berechtigtes Interesse an der Speicherung von Cookies zur technisch fehlerfreien und optimierten Bereitstellung unserer Dienste. Andere Cookies werden nur mit Ihrer Einwilligung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO gespeichert. Die Einwilligung ist jederzeit für die Zukunft widerrufbar.\nSie können Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und Cookies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browsers aktivieren. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität dieser Website eingeschränkt sein.\nSoweit Cookies von Drittunternehmen oder zu Analysezwecken eingesetzt werden, werden wir Sie hierüber im Rahmen dieser Datenschutzerklärung gesondert informieren und ggf. eine Einwilligung abfragen.\nServer-Log-Dateien #Der Provider der Seiten erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log-Dateien, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt. Dies sind:\nBrowsertyp und Browserversion verwendetes Betriebssystem Referrer URL Hostname des zugreifenden Rechners Uhrzeit der Serveranfrage IP-Adresse Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen.\nDie Erfassung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der technisch fehlerfreien Darstellung und der Optimierung seiner Website – hierzu müssen die Server-Log-Files erfasst werden.\nKontaktformular #Wenn Sie uns per Kontaktformular Anfragen zukommen lassen, werden Ihre Angaben aus dem Anfrageformular inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen bei uns gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.\nDie Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) oder auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) sofern diese abgefragt wurde.\nDie von Ihnen im Kontaktformular eingegebenen Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.\nAnfrage per E-Mail, Telefon oder Telefax #Wenn Sie uns per E-Mail, Telefon oder Telefax kontaktieren, wird Ihre Anfrage inklusive aller daraus hervorgehenden personenbezogenen Daten (Name, Anfrage) zum Zwecke der Bearbeitung Ihres Anliegens bei uns gespeichert und verarbeitet. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.\nDie Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) und/oder auf unseren berechtigten Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), da wir ein berechtigtes Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen haben.\nDie von Ihnen an uns per Kontaktanfragen übersandten Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihres Anliegens). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere gesetzliche Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.\nRegistrierung auf dieser Website #Sie können sich auf dieser Website registrieren, um zusätzliche Funktionen auf der Seite zu nutzen. Die dazu eingegebenen Daten verwenden wir nur zum Zwecke der Nutzung des jeweiligen Angebotes oder Dienstes, für den Sie sich registriert haben. Die bei der Registrierung abgefragten Pflichtangaben müssen vollständig angegeben werden. Anderenfalls werden wir die Registrierung ablehnen.\nFür wichtige Änderungen etwa beim Angebotsumfang oder bei technisch notwendigen Änderungen nutzen wir die bei der Registrierung angegebene E-Mail-Adresse, um Sie auf diesem Wege zu informieren.\nDie Verarbeitung der bei der Registrierung eingegebenen Daten erfolgt zum Zwecke der Durchführung des durch die Registrierung begründeten Nutzungsverhältnisses und ggf. zur Anbahnung weiterer Verträge (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).\nDie bei der Registrierung erfassten Daten werden von uns gespeichert, solange Sie auf dieser Website registriert sind und werden anschließend gelöscht. Gesetzliche Aufbewahrungsfristen bleiben unberührt.\n5. Soziale Medien #Social-Media-Plugins mit Shariff #Auf dieser Website werden Plugins von sozialen Medien verwendet (z. B. Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, XING, LinkedIn, Tumblr).\nDie Plugins können Sie in der Regel anhand der jeweiligen Social-Media-Logos erkennen. Um den Datenschutz auf dieser Website zu gewährleisten, verwenden wir diese Plugins nur zusammen mit der sogenannten „Shariff“-Lösung. Diese Anwendung verhindert, dass die auf dieser Website integrierten Plugins Daten schon beim ersten Betreten der Seite an den jeweiligen Anbieter übertragen.\nErst wenn Sie das jeweilige Plugin durch Anklicken der zugehörigen Schaltfläche aktivieren, wird eine direkte Verbindung zum Server des Anbieters hergestellt (Einwilligung). Sobald Sie das Plugin aktivieren, erhält der jeweilige Anbieter die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse dieser Website besucht haben. Wenn Sie gleichzeitig in Ihrem jeweiligen Social-Media-Account (z. B. Facebook) eingeloggt sind, kann der jeweilige Anbieter den Besuch dieser Website Ihrem Benutzerkonto zuordnen.\nDas Aktivieren des Plugins stellt eine Einwilligung im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO dar. Diese Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.\n6. Analyse-Tools und Werbung #Matomo (ehemals Piwik) #Diese Website benutzt den Open Source Webanalysedienst Matomo. Matomo verwendet so genannte „Cookies“. Das sind Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch sie ermöglichen. Dazu werden die durch den Cookie erzeugten Informationen über die Benutzung dieser Website auf unserem Server gespeichert. Die IP-Adresse wird vor der Speicherung anonymisiert.\nMatomo-Cookies verbleiben auf Ihrem Endgerät, bis Sie sie löschen.\nDie Speicherung von Matomo-Cookies und die Nutzung dieses Analyse-Tools erfolgen auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der anonymisierten Analyse des Nutzerverhaltens, um sowohl sein Webangebot als auch seine Werbung zu optimieren. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde (z. B. eine Einwilligung zur Speicherung von Cookies), erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.\nDie durch den Cookie erzeugten Informationen über die Benutzung dieser Website werden nicht an Dritte weitergegeben. Sie können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser-Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich werden nutzen können.\nWenn Sie mit der Speicherung und Nutzung Ihrer Daten nicht einverstanden sind, können Sie die Speicherung und Nutzung hier deaktivieren. In diesem Fall wird in Ihrem Browser ein Opt-Out-Cookie hinterlegt, der verhindert, dass Matomo Nutzungsdaten speichert. Wenn Sie Ihre Cookies löschen, hat dies zur Folge, dass auch das Matomo Opt-Out-Cookie gelöscht wird. Das Opt-Out muss bei einem erneuten Besuch dieser Website wieder aktiviert werden.\n[Hier Matomo iframe-Code einfügen] (Klick für die Anleitung)\n7. Newsletter #Newsletterdaten #Wenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse sind und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Weitere Daten werden nicht bzw. nur auf freiwilliger Basis erhoben. Diese Daten verwenden wir ausschließlich für den Versand der angeforderten Informationen und geben diese nicht an Dritte weiter.\nDie Verarbeitung der in das Newsletteranmeldeformular eingegebenen Daten erfolgt ausschließlich auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Die erteilte Einwilligung zur Speicherung der Daten, der E-Mail-Adresse sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters können Sie jederzeit widerrufen, etwa über den „Austragen“-Link im Newsletter. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt.\nDie von Ihnen zum Zwecke des Newsletter-Bezugs bei uns hinterlegten Daten werden von uns bis zu Ihrer Austragung aus dem Newsletter bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter gespeichert und nach der Abbestellung des Newsletters aus der Newsletterverteilerliste gelöscht. Daten, die zu anderen Zwecken bei uns gespeichert wurden bleiben hiervon unberührt.\nNach Ihrer Austragung aus der Newsletterverteilerliste wird Ihre E-Mail-Adresse bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter ggf. in einer Blacklist gespeichert, um künftige Mailings zu verhindern. Die Daten aus der Blacklist werden nur für diesen Zweck verwendet und nicht mit anderen Daten zusammengeführt. Dies dient sowohl Ihrem Interesse als auch unserem Interesse an der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben beim Versand von Newslettern (berechtigtes Interesse im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Speicherung in der Blacklist ist zeitlich nicht befristet. Sie können der Speicherung widersprechen, sofern Ihre Interessen unser berechtigtes Interesse überwiegen.\n8. Plugins und Tools #YouTube mit erweitertem Datenschutz #Diese Website bindet Videos der YouTube ein. Betreiber der Seiten ist die Google Ireland Limited („Google“), Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland.\nWir nutzen YouTube im erweiterten Datenschutzmodus. Dieser Modus bewirkt laut YouTube, dass YouTube keine Informationen über die Besucher auf dieser Website speichert, bevor diese sich das Video ansehen. Die Weitergabe von Daten an YouTube-Partner wird durch den erweiterten Datenschutzmodus hingegen nicht zwingend ausgeschlossen. So stellt YouTube – unabhängig davon, ob Sie sich ein Video ansehen – eine Verbindung zum Google DoubleClick-Netzwerk her.\nSobald Sie ein YouTube-Video auf dieser Website starten, wird eine Verbindung zu den Servern von YouTube hergestellt. Dabei wird dem YouTube-Server mitgeteilt, welche unserer Seiten Sie besucht haben. Wenn Sie in Ihrem YouTube-Account eingeloggt sind, ermöglichen Sie YouTube, Ihr Surfverhalten direkt Ihrem persönlichen Profil zuzuordnen. Dies können Sie verhindern, indem Sie sich aus Ihrem YouTube-Account ausloggen.\nDes Weiteren kann YouTube nach Starten eines Videos verschiedene Cookies auf Ihrem Endgerät speichern. Mit Hilfe dieser Cookies kann YouTube Informationen über Besucher dieser Website erhalten. Diese Informationen werden u. a. verwendet, um Videostatistiken zu erfassen, die Anwenderfreundlichkeit zu verbessern und Betrugsversuchen vorzubeugen. Die Cookies verbleiben auf Ihrem Endgerät, bis Sie sie löschen.\nGegebenenfalls können nach dem Start eines YouTube-Videos weitere Datenverarbeitungsvorgänge ausgelöst werden, auf die wir keinen Einfluss haben.\nDie Nutzung von YouTube erfolgt im Interesse einer ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde (z. B. eine Einwilligung zur Speicherung von Cookies), erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.\nWeitere Informationen über Datenschutz bei YouTube finden Sie in deren Datenschutzerklärung unter: https://policies.google.com/privacy?hl=de.\nGoogle Web Fonts #Diese Seite nutzt zur einheitlichen Darstellung von Schriftarten so genannte Web Fonts, die von Google bereitgestellt werden. Die Speicherung und Analyse der Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Webseitenbetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der einheitlichen Darstellung des Schriftbildes auf seiner Webseite. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde (z. B. eine Einwilligung zur Speicherung von Cookies), erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.\nWeitere Informationen zu Google Web Fonts finden Sie unter https://developers.google.com/fonts/faq und in der Datenschutzerklärung von Google: https://policies.google.com/privacy?hl=de.\nOpenStreetMap #Wir nutzen den Kartendienst von OpenStreetMap (OSM). Anbieterin ist die Open-Street-Map Foundation (OSMF), 132 Maney Hill Road, Sutton Coldfield, West Midlands, B72 1JU, United Kingdom.\nWenn Sie eine Website besuchen, auf der OpenStreetMap eingebunden ist, werden u. a. Ihre IP-Adresse und weitere Informationen über Ihr Verhalten auf dieser Website an die OSMF weitergeleitet. OpenStreetMap speichert hierzu unter Umständen Cookies in Ihrem Browser. Das sind Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Sie können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser-Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich werden nutzen können.\nFerner kann Ihr Standort erfasst werden, wenn Sie dies in Ihren Geräteeinstellungen – z. B. auf Ihrem Handy – zugelassen haben. Der Anbieter dieser Seite hat keinen Einfluss auf diese Datenübertragung. Details entnehmen Sie der Datenschutzerklärung von OpenStreetMap unter folgendem Link: https://wiki.osmfoundation.org/wiki/Privacy_Policy.\nDie Nutzung von OpenStreetMap erfolgt im Interesse einer ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote und einer leichten Auffindbarkeit der von uns auf der Website angegebenen Orte. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde (z. B. eine Einwilligung zur Speicherung von Cookies), erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.\n9. eCommerce und Zahlungsanbieter #Verarbeiten von Daten (Kunden- und Vertragsdaten) #Wir erheben, verarbeiten und nutzen personenbezogene Daten nur, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Rechtsverhältnisses erforderlich sind (Bestandsdaten). Dies erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, der die Verarbeitung von Daten zur Erfüllung eines Vertrags oder vorvertraglicher Maßnahmen gestattet. Personenbezogene Daten über die Inanspruchnahme dieser Website (Nutzungsdaten) erheben, verarbeiten und nutzen wir nur, soweit dies erforderlich ist, um dem Nutzer die Inanspruchnahme des Dienstes zu ermöglichen oder abzurechnen.\nDie erhobenen Kundendaten werden nach Abschluss des Auftrags oder Beendigung der Geschäftsbeziehung gelöscht. Gesetzliche Aufbewahrungsfristen bleiben unberührt.\n10. Eigene Dienste #Umgang mit Bewerberdaten #Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, sich bei uns zu bewerben (z. B. per E-Mail, postalisch oder via Online-Bewerberformular). Im Folgenden informieren wir Sie über Umfang, Zweck und Verwendung Ihrer im Rahmen des Bewerbungsprozesses erhobenen personenbezogenen Daten. Wir versichern, dass die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung Ihrer Daten in Übereinstimmung mit geltendem Datenschutzrecht und allen weiteren gesetzlichen Bestimmungen erfolgt und Ihre Daten streng vertraulich behandelt werden.\nUmfang und Zweck der Datenerhebung\nWenn Sie uns eine Bewerbung zukommen lassen, verarbeiten wir Ihre damit verbundenen personenbezogenen Daten (z. B. Kontakt- und Kommunikationsdaten, Bewerbungsunterlagen, Notizen im Rahmen von Bewerbungsgesprächen etc.), soweit dies zur Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses erforderlich ist. Rechtsgrundlage hierfür ist § 26 BDSG-neu nach deutschem Recht (Anbahnung eines Beschäftigungsverhältnisses), Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (allgemeine Vertragsanbahnung) und – sofern Sie eine Einwilligung erteilt haben – Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar. Ihre personenbezogenen Daten werden innerhalb unseres Unternehmens ausschließlich an Personen weitergegeben, die an der Bearbeitung Ihrer Bewerbung beteiligt sind.\nSofern die Bewerbung erfolgreich ist, werden die von Ihnen eingereichten Daten auf Grundlage von § 26 BDSG-neu und Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zum Zwecke der Durchführung des Beschäftigungsverhältnisses in unseren Datenverarbeitungssystemen gespeichert.\nAufbewahrungsdauer der Daten\nSofern wir Ihnen kein Stellenangebot machen können, Sie ein Stellenangebot ablehnen oder Ihre Bewerbung zurückziehen, behalten wir uns das Recht vor, die von Ihnen übermittelten Daten auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) bis zu 6 Monate ab der Beendigung des Bewerbungsverfahrens (Ablehnung oder Zurückziehung der Bewerbung) bei uns aufzubewahren. Anschließend werden die Daten gelöscht und die physischen Bewerbungsunterlagen vernichtet. Die Aufbewahrung dient insbesondere Nachweiszwecken im Falle eines Rechtsstreits. Sofern ersichtlich ist, dass die Daten nach Ablauf der 6-Monatsfrist erforderlich sein werden (z.B. aufgrund eines drohenden oder anhängigen Rechtsstreits), findet eine Löschung erst statt, wenn der Zweck für die weitergehende Aufbewahrung entfällt.\nEine längere Aufbewahrung kann außerdem stattfinden, wenn Sie eine entsprechende Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) erteilt haben oder wenn gesetzliche Aufbewahrungspflichten der Löschung entgegenstehen.\nAuf dieser Webseite haben wir iFrames (z.B. integriertes Spendenformular, Projekt-Widget) der gut.org gAG, Schlesische Straße 26, 10977 Berlin (Betreiberin der Online-Spendenplattform betterplace.org, nachfolgend “betterplace.org” genannt) eingebunden. In diesen iFrames nutzt betterplace.org Dienste Dritter. Einzelheiten zu den im Zusammenhang mit den Diensten erfolgenden Datenverarbeitungen kannst du in der Datenschutzerklärung von betterplace.org nachlesen. Darin kannst du dich auch insbesondere darüber informieren, wie du Google Analytics deaktivieren kannst.\nDie Rechtsgrundlage für die Einbindung der iFrames ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. In der Optimierung der Nutzerfreundlichkeit der Webseite und der Ermöglichung einer nutzerfreundlichen Verknüpfung unserer Webseite mit der Online-Spendenplattform von betterplace.org liegt unser berechtigtes Interesse.\nPrivacy Policy #1. An overview of data protection #General information #The following information will provide you with an easy to navigate overview of what will happen with your personal data when you visit this website. The term “personal data” comprises all data that can be used to personally identify you. For detailed information about the subject matter of data protection, please consult our Data Protection Declaration, which we have included beneath this copy.\nData recording on this website #Who is the responsible party for the recording of data on this website (i.e. the “controller”)?\nThe data on this website is processed by the operator of the website, whose contact information is available under section “Information Required by Law” on this website.\nHow do we record your data?\nWe collect your data as a result of your sharing of your data with us. This may, for instance be information you enter into our contact form.\nOur IT systems automatically record other data when you visit our website. This data comprises primarily technical information (e.g. web browser, operating system or time the site was accessed). This information is recorded automatically when you access this website.\nWhat are the purposes we use your data for?\nA portion of the information is generated to guarantee the error free provision of the website. Other data may be used to analyse your user patterns.\nWhat rights do you have as far as your information is concerned?\nYou have the right to receive information about the source, recipients and purposes of your archived personal data at any time without having to pay a fee for such disclosures. You also have the right to demand that your data are rectified or eradicated. Please do not hesitate to contact us at any time under the address disclosed in section “Information Required by Law” on this website if you have questions about this or any other data protection related issues. You also have the right to log a complaint with the competent supervising agency.\nMoreover, under certain circumstances, you have the right to demand the restriction of the processing of your personal data. For details, please consult the Data Protection Declaration under section “Right to Restriction of Data Processing.”\nAnalysis tools and tools provided by third parties #There is a possibility that your browsing patterns will be statistically analysed when your visit this website. Such analyses are performed primarily with cookies and with what we refer to as analysis programmes. As a rule, the analyses of your browsing patterns are conducted anonymously; i.e. the browsing patterns cannot be traced back to you.\nYou have the option to object to such analyses or you can prevent their performance by not using certain tools. For detailed information about the tools and about your options to object, please consult our Data Protection Declaration below.\n2. Hosting and Content Delivery Networks (CDN) #External Hosting #This website is hosted by an external service provider (host). Personal data collected on this website are stored on the servers of the host. These may include, but are not limited to, IP addresses, contact requests, metadata and communications, contract information, contact information, names, web page access, and other data generated through a web site.\nThe host is used for the purpose of fulfilling the contract with our potential and existing customers (Art. 6 para. 1 lit. b DSGVO) and in the interest of secure, fast and efficient provision of our online services by a professional provider (Art. 6 para. 1 lit. f DSGVO).\nOur host will only process your data to the extent necessary to fulfil its performance obligations and to follow our instructions with respect to such data.\n3. General information and mandatory information #Data protection #The operators of this website and its pages take the protection of your personal data very seriously. Hence, we handle your personal data as confidential information and in compliance with the statutory data protection regulations and this Data Protection Declaration.\nWhenever you use this website, a variety of personal information will be collected. Personal data comprises data that can be used to personally identify you. This Data Protection Declaration explains which data we collect as well as the purposes we use this data for. It also explains how, and for which purpose the information is collected.\nWe herewith advise you that the transmission of data via the Internet (i.e. through e-mail communications) may be prone to security gaps. It is not possible to completely protect data against third party access.\nInformation about the responsible party (referred to as the “controller” in the GDPR) #The data processing controller on this website is:\nEinfach Einsteigen e.V. Vertreten durch Wolfgang Geißler und Mark Wege Postfach 106052 28060 Bremen\nE-mail: team@einsteigen.jetzt\nThe controller is the natural person or legal entity that single-handedly or jointly with others makes decisions as to the purposes of and resources for the processing of personal data (e.g. names, e-mail addresses, etc.).\nRevocation of your consent to the processing of data #A wide range of data processing transactions are possible only subject to your express consent. You can also revoke at any time any consent you have already given us. To do so, all you are required to do is sent us an informal notification via e-mail. This shall be without prejudice to the lawfulness of any data collection that occurred prior to your revocation.\nRight to object to the collection of data in special cases; right to object to direct advertising (Art. 21 GDPR) #IN THE EVENT THAT DATA ARE PROCESSED ON THE BASIS OF ART. 6 SECT. 1 LIT. E OR F GDPR, YOU HAVE THE RIGHT TO AT ANY TIME OBJECT TO THE PROCESSING OF YOUR PERSONAL DATA BASED ON GROUNDS ARISING FROM YOUR UNIQUE SITUATION. THIS ALSO APPLIES TO ANY PROFILING BASED ON THESE PROVISIONS. TO DETERMINE THE LEGAL BASIS, ON WHICH ANY PROCESSING OF DATA IS BASED, PLEASE CONSULT THIS DATA PROTECTION DECLARATION. IF YOU LOG AN OBJECTION, WE WILL NO LONGER PROCESS YOUR AFFECTED PERSONAL DATA, UNLESS WE ARE IN A POSITION TO PRESENT COMPELLING PROTECTION WORTHY GROUNDS FOR THE PROCESSING OF YOUR DATA, THAT OUTWEIGH YOUR INTERESTS, RIGHTS AND FREEDOMS OR IF THE PURPOSE OF THE PROCESSING IS THE CLAIMING, EXERCISING OR DEFENCE OF LEGAL ENTITLEMENTS (OBJECTION PURSUANT TO ART. 21 SECT. 1 GDPR).\nIF YOUR PERSONAL DATA IS BEING PROCESSED IN ORDER TO ENGAGE IN DIRECT ADVERTISING, YOU HAVE THE RIGHT TO AT ANY TIME OBJECT TO THE PROCESSING OF YOUR AFFECTED PERSONAL DATA FOR THE PURPOSES OF SUCH ADVERTISING. THIS ALSO APPLIES TO PROFILING TO THE EXTENT THAT IT IS AFFILIATED WITH SUCH DIRECT ADVERTISING. IF YOU OBJECT, YOUR PERSONAL DATA WILL SUBSEQUENTLY NO LONGER BE USED FOR DIRECT ADVERTISING PURPOSES (OBJECTION PURSUANT TO ART. 21 SECT. 2 GDPR).\nRight to log a complaint with the competent supervisory agency #In the event of violations of the GDPR, data subjects are entitled to log a complaint with a supervisory agency, in particular in the member state where they usually maintain their domicile, place of work or at the place where the alleged violation occurred. The right to log a complaint is in effect regardless of any other administrative or court proceedings available as legal recourses.\nRight to data portability #You have the right to demand that we hand over any data we automatically process on the basis of your consent or in order to fulfil a contract be handed over to you or a third party in a commonly used, machine readable format. If you should demand the direct transfer of the data to another controller, this will be done only if it is technically feasible.\nSSL and/or TLS encryption #For security reasons and to protect the transmission of confidential content, such as purchase orders or inquiries you submit to us as the website operator, this website uses either an SSL or a TLS encryption programme. You can recognise an encrypted connection by checking whether the address line of the browser switches from “http://” to “https://” and also by the appearance of the lock icon in the browser line.\nIf the SSL or TLS encryption is activated, data you transmit to us cannot be read by third parties.\nEncrypted payment transactions on this website #If you are under an obligation to share your payment information (e.g. account number if you give us the authority to debit your bank account) with us after you have entered into a fee-based contract with us, this information is required to process payments.\nPayment transactions using common modes of paying (Visa/MasterCard, debit to your bank account) are processed exclusively via encrypted SSL or TLS connections. You can recognise an encrypted connection by checking whether the address line of the browser switches from “http://” to “https://” and also by the appearance of the lock icon in the browser line.\nIf the communication with us is encrypted, third parties will not be able to read the payment information you share with us.\nInformation about, rectification and eradication of data #Within the scope of the applicable statutory provisions, you have the right to at any time demand information about your archived personal data, their source and recipients as well as the purpose of the processing of your data. You may also have a right to have your data rectified or eradicated. If you have questions about this subject matter or any other questions about personal data, please do not hesitate to contact us at any time at the address provided in section “Information Required by Law.”\nRight to demand processing restrictions #You have the right to demand the imposition of restrictions as far as the processing of your personal data is concerned. To do so, you may contact us at any time at the address provided in section “Information Required by Law.” The right to demand restriction of processing applies in the following cases:\nIn the event that you should dispute the correctness of your data archived by us, we will usually need some time to verify this claim. During the time that this investigation is ongoing, you have the right to demand that we restrict the processing of your personal data. If the processing of your personal data was/is conducted in an unlawful manner, you have the option to demand the restriction of the processing of your data in lieu of demanding the eradication of this data. If we do not need your personal data any longer and you need it to exercise, defend or claim legal entitlements, you have the right to demand the restriction of the processing of your personal data instead of its eradication. If you have raised an objection pursuant to Art. 21 Sect. 1 GDPR, your rights and our rights will have to be weighed against each other. As long as it has not been determined whose interests prevail, you have the right to demand a restriction of the processing of your personal data. If you have restricted the processing of your personal data, these data – with the exception of their archiving – may be processed only subject to your consent or to claim, exercise or defend legal entitlements or to protect the rights of other natural persons or legal entities or for important public interest reasons cited by the European Union or a member state of the EU.\nRejection of unsolicited e-mails #We herewith object to the use of contact information published in conjunction with the mandatory information to be provided in section “Information Required by Law” to send us promotional and information material that we have not expressly requested. The operators of this website and its pages reserve the express right to take legal action in the event of the unsolicited sending of promotional information, for instance via SPAM messages.\n4. Recording of data on this website #Cookies #Our websites and pages use what the industry refers to as “cookies.” Cookies are small text tiles that do not cause any damage to your device. They are either stored temporarily for the duration of a session (session cookies) or they are permanently archived on your device (permanent cookies). Session cookies are automatically deleted once you terminate your visit. Permanent cookies remain archived on your device until you actively delete them or they are automatically eradicated by your web browser.\nIn some cases it is possible that third party cookies are stored on your device once you enter our site (third party cookies). These cookies enable you or us to take advantage of certain services offered by the third party (e.g. cookies for the processing of payment services).\nCookies have a variety of functions. Many cookies are technically essential since certain website functions would not work in the absence of the cookies (e.g. the shopping cart function or the display of videos). The purpose of other cookies may be the analysis of user patterns or the display of promotional messages.\nTechnically essential cookies (e.g. shopping cart cookies) are archived on the basis of Art. 6 Sect. 1 lit. f GDPR. We have a legitimate interest in in storing these cookies to ensure the technically error-free and optimized delivery of our services. Other cookies are stored only subject to your consent on the basis of Art. 6 Sect. 1 lit. a GDPR. You do have the right to revoke such consent at any time, which will affect all future data transactions.\nYou have the option to set up your browser in such a manner that you will be notified any time cookies are placed and to permit the acceptance of cookies only in specific cases. You may also exclude the acceptance of cookies in certain cases or in general or activate the delete function for the automatic eradication of cookies when the browser closes. If cookies are deactivated, the functions of this website may be limited.\nIn the event that third party cookies are used or if cookies are used for analytical purposes, we will separately notify you in conjunction with this Data Protection Policy and, if applicable, ask for your consent.\nServer log files #The provider of this website and its pages automatically collects and stores information in so-called server log files, which your browser communicates to us automatically. The information comprises:\nThe type and version of browser used The used operating system Referrer URL The hostname of the accessing computer The time of the server inquiry The IP address This data is not merged with other data sources.\nThis data is recorded on the basis of Art. 6 Sect. 1 lit. f GDPR. The operator of the website has a legitimate interest in the technically error free depiction and the optimization of the operator’s website. In order to achieve this, server log files must be recorded.\nContact form #If you submit inquiries to us via our contact form, the information provided in the contact form as well as any contact information provided therein will be stored by us in order to handle your inquiry and in the event that we have further questions. We will not share this information without your consent.\nThe processing of these data is based on Art. 6 para. 1 lit. b GDPR, if your request is related to the execution of a contract or if it is necessary to carry out pre-contractual measures. In all other cases the processing is based on our legitimate interest in the effective processing of the requests addressed to us (Art. 6 Para. 1 lit. f DSGVO) or on your agreement (Art. 6 Para. 1 lit. a DSGVO) if this has been requested.\nThe information you have entered into the contact form shall remain with us until you ask us to eradicate the data, revoke your consent to the archiving of data or if the purpose for which the information is being archived no longer exists (e.g. after we have concluded our response to your inquiry). This shall be without prejudice to any mandatory legal provisions – in particular retention periods.\nRequest by e-mail, telephone or fax #If you contact us by e-mail, telephone or fax, your request, including all resulting personal data (name, request) will be stored and processed by us for the purpose of processing your request. We do not pass these data on without your consent.\nThe processing of these data is based on Art. 6 para. 1 lit. b GDPR, if your request is related to the execution of a contract or if it is necessary to carry out pre-contractual measures. In all other cases, the processing is based on your consent (Article 6 (1) a GDPR) and/or on our legitimate interests (Article 6 (1) (f) GDPR), since we have a legitimate interest in the effective processing of requests addressed to us.\nThe data sent by you to us via contact requests remain with us until you request us to delete, revoke your consent to the storage or the purpose for the data storage lapses (e.g. after completion of your request). Mandatory statutory provisions - in particular statutory retention periods - remain unaffected.\nRegistration on this website #You have the option to register on this website to be able to use additional website functions. We shall use the data you enter only for the purpose of using the respective offer or service you have registered for. The required information we request at the time of registration must be entered in full. Otherwise we shall reject the registration.\nTo notify you of any important changes to the scope of our portfolio or in the event of technical modifications, we shall use the e-mail address provided during the registration process.\nWe shall process the data entered during the registration process on the basis of your consent (Art. 6 Sect. 1 lit. a GDPR).\nThe data recorded during the registration process shall be stored by us as long as you are registered on this website. Subsequently, such data shall be deleted. This shall be without prejudice to mandatory statutory retention obligations.\n5. Social media #Social media plug-ins with Shariff #We do use plug-ins of social media networks on this website and its pages (e.g. Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, XING, LinkedIn, Tumblr).\nAs a rule, you will be able to recognise these plug-ins because of the respective social media logos that appear. To warrant the protection of data on this website, we use these plug-ins only in combination with the so-called “Shariff” solution. This application prevents the plug-ins that have been integrated into this website from transferring data to the respective provider as soon as you enter our website.\nA direct connection to the provider\u0026rsquo;s server shall not be established until you have activated the respective plug-in by clicking on the affiliated button (which indicates your consent). As soon as you activate the plug-in, the respective provider receives the information that you have visited this website with your IP address. If you are simultaneously logged into your respective social media account (e.g. Facebook), the respective provider will be able to allocate your visit to this website to your user account.\nThe activation of the plug-in constitutes a declaration of consent as defined in Art. 6 Sect. 1 lit. a GDPR. You have the option to revoke this consent at any time, which shall affect all future transactions.\n6. Analysis tools and advertising #Matomo (formerly called Piwik) #This website uses the open source web analysis service Matomo. Matomo uses so-called “cookies,” which are text files that are stored on your computer and that make it possible to analyse your use of this website. In conjunction with this, the information about the use of this website generated by the cookie will be archived on our server. Prior to archiving, the IP address will first be anonymized.\nMatomo cookies will remain on your device until you delete them.\nThe storage of Matomo cookies and the use of this analysis tool are based on Art. 6 Sect. 1 lit. f GDPR. The website operator has a legitimate interest in the analysis of user patterns, in order to optimize the operator’s web offerings and advertising. If a corresponding agreement has been requested (e.g. an agreement to the storage of cookies), the processing takes place exclusively on the basis of Art. 6 para. 1 lit. a GDPR; the agreement can be revoked at any time.\nThe information generated by cookies concerning the use of this website shall not be shared with any third parties. You may prevent the storage of cookies at any time by making pertinent changes to your browser software settings; however, we have to point out that in this case you may not be able to use all of the functions of this website to their fullest extent.\nIf you do not consent to the storage and use of your data, you have the option to deactivate the storage and use of such data here. In this case, an opt out cookie will be placed in our browser, which prevent the storage of usage data by Matomo. If you delete your cookies, this will also result in the deletion of the Matomo opt out cookie. Hence, you will have to reactivate the opt out when you return to visit this website.\n[Hier Matomo iframe-Code einfügen] (Klick für die Anleitung)\n7. Newsletter #Newsletter data #If you would like to subscribe to the newsletter offered on this website, we will need from you an e-mail address as well as information that allow us to verify that you are the owner of the e-mail address provided and consent to the receipt of the newsletter. No further data shall be collected or shall be collected only on a voluntary basis. We shall use such data only for the sending of the requested information and shall not share such data with any third parties.\nThe processing of the information entered into the newsletter subscription form shall occur exclusively on the basis of your consent (Art. 6 Sect. 1 lit. a GDPR). You may revoke the consent you have given to the archiving of data, the e-mail address and the use of this information for the sending of the newsletter at any time, for instance by clicking on the “Unsubscribe” link in the newsletter. This shall be without prejudice to the lawfulness of any data processing transactions that have taken place to date.\nThe data deposited with us for the purpose of subscribing to the newsletter will be stored by us until you unsubscribe from the newsletter or the newsletter service provider and deleted from the newsletter distribution list after you unsubscribe from the newsletter. Data stored for other purposes with us remain unaffected.\nAfter you unsubscribe from the newsletter distribution list, your e-mail address may be stored by us or the newsletter service provider in a blacklist to prevent future mailings. The data from the blacklist is used only for this purpose and not merged with other data. This serves both your interest and our interest in complying with the legal requirements when sending newsletters (legitimate interest within the meaning of Art. 6 para. 1 lit. f GDPR). The storage in the blacklist is indefinite. You may object to the storage if your interests outweigh our legitimate interest.\n8. Plug-ins and Tools #YouTube with expanded data protection integration #Our website embeds videos of the website YouTube. The website operator is Google Ireland Limited (“Google”), Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Ireland.\nWe use YouTube in the expanded data protection mode. According to YouTube, this mode ensures that YouTube does not store any information about visitors to this website before they watch the video. Nevertheless, this does not necessarily mean that the sharing of data with YouTube partners can be ruled out as a result of the expanded data protection mode. For instance, regardless of whether you are watching a video, YouTube will always establish a connection with the Google DoubleClick network.\nAs soon as you start to play a YouTube video on this website, a connection to YouTube’s servers will be established. As a result, the YouTube server will be notified, which of our pages you have visited. If you are logged into your YouTube account while you visit our site, you enable YouTube to directly allocate your browsing patterns to your personal profile. You have the option to prevent this by logging out of your YouTube account.\nFurthermore, after you have started to play a video, YouTube will be able to place various cookies on your device. With the assistance of these cookies, YouTube will be able to obtain information about our website\u0026rsquo;s visitors. Among other things, this information will be used to generate video statistics with the aim of improving the user friendliness of the site and to prevent attempts to commit fraud. These cookies will stay on your device until you delete them.\nUnder certain circumstances, additional data processing transactions may be triggered after you have started to play a YouTube video, which are beyond our control.\nThe use of YouTube is based on our interest in presenting our online content in an appealing manner. Pursuant to Art. 6 Sect. 1 lit. f GDPR, this is a legitimate interest. If a corresponding agreement has been requested (e.g. an agreement to the storage of cookies), the processing takes place exclusively on the basis of Art. 6 para. 1 lit. a GDPR; the agreement can be revoked at any time.\nFor more information on how YouTube handles user data, please consult the YouTube Data Privacy Policy under: https://policies.google.com/privacy?hl=en.\nGoogle Web Fonts (local embedding) #This website uses so-called Web Fonts provided by Google to ensure the uniform use of fonts on this site. Data are stored and analyzed on the basis of Art. 6 Sect. 1 lit. f GDPR. The website operator has a legitimate interest in the uniform depiction of fonts on the operator’s website. If a respective declaration of consent has been obtained (e.g. consent to the archiving of cookies), the data will be processed exclusively on the basis of Art. 6 Sect. 1 lit. a DGDPR. Any such consent may be revoked at any time.\nFor more information on Google Web Fonts, please follow this link: https://developers.google.com/fonts/faq and consult Google’s Data Privacy Declaration under: https://policies.google.com/privacy?hl=en.\nOpenStreetMap #We are using the mapping service provided by OpenStreetMap (OSM). The provider of this service is the Open-Street-Map Foundation (OSMF), 132 Maney Hill Road, Sutton Coldfield, West Midlands, B72 1JU, United Kingdom.\nWhen you visit any website, into which OpenStreetMap has been embedded, your IP address and other information concerning your behavior patterns on this website will be transferred to the OSMF. Under certain circumstances, OpenStreetMap will save cookies in your browser. Cookies are text files that are stored on your computer and that make it possible to conduct an analysis of your website use. You have the option to prevent the storage of cookies by making pertinent changes to the settings of your browser software. However, we have to point out that doing so may make it impossible for you to use all of the functions of this website to their fullest extent.\nFurthermore, your location may be recorded if you have permitted this in your device settings, for instance on your cell phone. The provider of this website has no control over this type of data transfer. For details, please consult the Data Privacy Policy of OpenStreetMap under the following link: https://wiki.osmfoundation.org/wiki/Privacy_Policy.\nWe use OpenStreetMap with the objective of ensuring the attractive presentation of our online offers and to make it easy for visitors to find the locations we specify on our website. This establishes legitimate grounds as defined in Art. 6 Sect. 1 lit. f GDPR. If a corresponding agreement has been requested (e.g. an agreement to the storage of cookies), the processing takes place exclusively on the basis of Art. 6 para. 1 lit. a GDPR; the agreement can be revoked at any time.\n9. eCommerce and payment service providers #Processing of data (customer and contract data) #We collect, process and use personal data only to the extent necessary for the establishment, content organization or change of the legal relationship (data inventory). These actions are taken on the basis of Art. 6 Sect. 1 lit. b GDPR, which permits the processing of data for the fulfilment of a contract or pre-contractual actions. We collect, process and use personal data concerning the use of this website (usage data) only to the extent that this is necessary to make it possible for users to utilize the services and to bill for them.\nThe collected customer data shall be eradicated upon completion of the order or the termination of the business relationship. This shall be without prejudice to any statutory retention mandates.\n10. Custom Services #Job Applications #We offer website visitors the opportunity to submit job applications to us (e.g. via e-mail, via postal services on by submitting the online job application form). Below, we will brief you on the scope, purpose and use of the personal data collected from you in conjunction with the application process. We assure you that the collection, processing and use of your data will occur in compliance with the applicable data privacy rights and all other statutory provisions and that your data will always be treated as strictly confidential.\nScope and purpose of the collection of data\nIf you submit a job application to us, we will process any affiliated personal data (e.g. contact and communications data, application documents, notes taken during job interviews, etc.), if they are required to make a decision concerning the establishment or an employment relationship. The legal grounds for the aforementioned are § 26 New GDPR according to German Law (Negotiation of an Employment Relationship), Art. 6 Sect. 1 lit. b GDPR (General Contract Negotiations) and – provided you have given us your consent – Art. 6 Sect. 1 lit. a GDPR. You may revoke any consent given at any time. Within our company, your personal data will only be shared with individuals who are involved in the processing of your job application.\nIf your job application should result in your recruitment, the data you have submitted will be archived on the grounds of § 26 New GDPR and Art. 6 Sect. 1 lit. b GDPR for the purpose of implementing the employment relationship in our data processing system.\nData Archiving Period\nIf we are unable to make you a job offer or you reject a job offer or withdraw your application, we reserve the right to retain the data you have submitted on the basis of our legitimate interests (Art. 6 para. 1 lit. f DSGVO) for up to 6 months from the end of the application procedure (rejection or withdrawal of the application). Afterwards the data will be deleted, and the physical application documents will be destroyed. The storage serves in particular as evidence in the event of a legal dispute. If it is evident that the data will be required after the expiry of the 6-month period (e.g. due to an impending or pending legal dispute), deletion will only take place when the purpose for further storage no longer applies.\nLonger storage may also take place if you have given your agreement (Article 6 (1) (a) GDPR) or if statutory data retention requirements preclude the deletion.\n","date":null,"permalink":"/datenschutz/","section":"Weil Nahverkehr für alle ist","summary":"\u003ch2 id=\"1-datenschutz-auf-einen-blick\" class=\"relative group\"\u003e1. Datenschutz auf einen Blick \u003cspan class=\"absolute top-0 w-6 transition-opacity opacity-0 -start-6 not-prose group-hover:opacity-100\"\u003e\u003ca class=\"group-hover:text-primary-300 dark:group-hover:text-neutral-700\" style=\"text-decoration-line: none !important;\" href=\"#1-datenschutz-auf-einen-blick\" aria-label=\"Anker\"\u003e#\u003c/a\u003e\u003c/span\u003e\u003c/h2\u003e\u003ch3 id=\"allgemeine-hinweise\" class=\"relative group\"\u003eAllgemeine Hinweise \u003cspan class=\"absolute top-0 w-6 transition-opacity opacity-0 -start-6 not-prose group-hover:opacity-100\"\u003e\u003ca class=\"group-hover:text-primary-300 dark:group-hover:text-neutral-700\" style=\"text-decoration-line: none !important;\" href=\"#allgemeine-hinweise\" aria-label=\"Anker\"\u003e#\u003c/a\u003e\u003c/span\u003e\u003c/h3\u003e\u003cp\u003eDie folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie diese Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehmen Sie unserer unter diesem Text aufgeführten Datenschutzerklärung.\u003c/p\u003e","title":"Datenschutzerklärung"},{"content":"Angaben gemäß § 5 TMG #Einfach Einsteigen e.V. Jakobikirchhof 9 28195 Bremen\nVereinsregister: VR 8175 Registergericht: Amtsgericht Bremen\nVertreten durch: Dominik Lange und Mark Wege\nKontakt #E-Mail: team@einsteigen.jetzt\nPostadresse #Postfach 106052 28060 Bremen\nWebdesign #Webdesign und Umsetzung: SEO Agentur Bremen HECHT INS GEFECHT\nStreitschlichtung #Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Unsere E-Mail-Adresse finden Sie oben im Impressum.\nWir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.\nHaftung für Inhalte #Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen.\nVerpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. 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Jakobikirchhof 9 28195 Bremen\nRegister of Associations: VR 8175 Registration court: Amtsgericht Bremen\nRepresented by: Wolfgang Geißler und Mark Wege\nContact #E-mail: team@einsteigen.jetzt\nPostal address #Postfach 106052 28060 Bremen\nEU dispute resolution #The European Commission provides a platform for online dispute resolution (ODR): https://ec.europa.eu/consumers/odr. Our e-mail address can be found above in the site notice.\nWe are not willing or obliged to participate in dispute resolution proceedings before a consumer arbitration board.\nLiability for Contents #As service providers, we are liable for own contents of these websites according to Paragraph 7, Sect. 1 German Telemedia Act (TMG). However, according to Paragraphs 8 to 10 German Telemedia Act (TMG), service providers are not obligated to permanently monitor submitted or stored information or to search for evidences that indicate illegal activities.\nLegal obligations to removing information or to blocking the use of information remain unchallenged. In this case, liability is only possible at the time of knowledge about a specific violation of law. Illegal contents will be removed immediately at the time we get knowledge of them.\nLiability for Links #Our offer includes links to external third party websites. We have no influence on the contents of those websites, therefore we cannot guarantee for those contents. Providers or administrators of linked websites are always responsible for their own contents.\nThe linked websites had been checked for possible violations of law at the time of the establishment of the link. Illegal contents were not detected at the time of the linking. 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Such contents will be removed immediately.\n","date":null,"permalink":"/impressum/","section":"Weil Nahverkehr für alle ist","summary":"Das Impressum von Einfach Einsteigen","title":"Impressum"},{"content":"Das Einfach Einsteigen Basiskonzept # Finanzierung von Betrieb und Unterhalt des Nahverkehrs über eine paritätische Umlage Die Hälfte der Umlage zahlen alle volljährigen Bremer*innen, Pendler*innen, Studierenden (weiter als Semesterticket) und Tourist*innen. Die andere Hälfte wird über eine Gewinnumlage, die an die Gewerbesteuer geknüpft ist, erhoben. Die Zuschüsse an die Verkehrsunternehmen durch Stadt und Land fallen für die Stadt Bremen mit Ausnahme der bisherigen Mittel für das Stadtticket, die Schülerbeförderung und die Schwerbehindertenbeförderung vollständig weg. Die frei werdenden Mittel aus den bisherigen Zuschüssen werden als Investitionsmittel für den Ausbau des Straßenbahn-Netzes, die Anschaffung neuer Fahrzeuge und den Bau zusätzlicher Haltepunkte im Regio-S-Bahn-Netz von Bremen verwendet. → Innerhalb Bremens werden keine Tickets mehr benötigt.\n→ Die Verkehrsbetriebe können sich auf Breite und Qualität des Angebots konzentrieren.\nWie funktioniert die Finanzierung? #Paritätische Finanzierung #Wir streben an, dass der Betrieb und Unterhalt des Nahverkehrs paritätisch von Bürger*innen und Unternehmen getragen wird. Paritätische Finanzierung hat sich seit langem in der Sozialversicherung bewährt. Darüber hinaus profitieren Bürger*innen und Unternehmen von einem attraktiven Nahverkehr.\nWir gehen darüber hinaus davon aus, dass die Fahrgastzahlen steigen und sich das Angebot verbessert. Dadurch steigen die Kosten. Wir kalkulieren deshalb mit einer Kostensteigerung von 30%.\nIn Zahlen bedeutet das: #Beitrag Bremer*innen: 19,76 Euro pro Monat **Beitrag Pendler*innen:** 19,76 Euro pro Monat **Ermäßigter Beitrag:** 10,00 Euro pro Monat **Tourist*innen:** 3,00 Euro pro Übernachtung\n**Unternehmen:** Gewinnumlage von 3,23 % des Gewinns\nFernverkehrsunternehmen des Bus- und Flugverkehrs zahlen pro beförderter Person 70 Cent bei An- und Abreise.\nEine anschauliche Visualisierung findet ihr hier . #Vorteile des Modells #Ökologische Vorteile # Weniger Autos verursachen weniger Schadstoffe in der Luft. Weniger Autos verursachen weniger Lärm. Wenn wir weniger Autos in der Stadt haben, können Flächen, die aktuell für Parkplätze vorgesehen sind, anders genutzt werden. Beispielsweise für Rad- und Fußwege, sowie Grünflächen. Weniger Autos verursachen auch weniger klimaschädliches CO2 und tragen so zum Klimaschutz bei. Verkehrspolitische Vorteile # Weniger Autos bringen mehr Sicherheit für Radfahrende \u0026amp; Fußgänger*innen. Weniger Autos verursachen auch weniger Stau. Dadurch kann der Wirtschaftsverkehr besser fließen und die Menschen, die nach wie vor auf das Auto angewiesen sind, kommen schneller von A nach B. Soziale Vorteile # Entlastung einkommensschwacher Haushalte, denn die aktuellen Kosten für den ÖPNV werden deutlich reduziert. Insbesondere Familien profitieren, da bis zum 18. Lebensjahr keine Abgabe bezahlt werden muss. Verbesserte Jobchancen für Arbeitslose, da ihr „Suchradius“ für Stellen erweitert wird. Steigende Partizipation am gesellschaftlichen Leben, da die bisherigen Ticketpreise finanziell Schwache von der Teilnahme an weiter entfernten Aktivitäten abgehalten haben. Sonstige Vorteile # Stärkung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Bremen Bremen als Vorbild und Vorzeigestadt, die dadurch für Tourist*innen attraktiver wird. Entlastung der Justiz durch Verringerung von Schwarzfahrprozessen und Erzwingungshaft Der Einfach-Einsteigen-Plan # Öffentliche Diskussion und Weiterentwicklung des Basiskonzepts in den kommenden Monaten Senat und Bürgerschaft bringen noch 2019 mit einem Grundsatzbeschluss die Realisierung des Einfach-Einsteigen-Prinzips auf den Weg. Dadurch ist genug Zeit, um neue Fahrzeuge zu beschaffen und den Ausbau des Nahverkehrsnetzes entsprechend dem Verkehrsentwicklungsplan (VEP) voranzutreiben. Verbindung des Einfach-Einsteigen-Prinzips mit einer Parkraumbewirtschaftung, um den Umstieg auf den Nahverkehr zu befördern und den Ausbau der Fahrradstadt sowie Infrastruktur-Maßnahmen für Fußgänger*innen voranzutreiben. Wenn möglich, können bereits übergangsweise Ansätze zur Attraktivitätssteigerung des Nahverkehrs eingeleitet werden. Beispielsweise eine niedrigere Umlage zur Finanzierung des Einfach-Einsteigen-Prinzips in den Nebenzeiten des Nahverkehrs, Gutscheine für Einrichtungen der Stadt oder für Haushalte, die ihr Auto stilllegen. → 2023: Mit dem Inkrafttreten des neuen Nahverkehrsplans heißt es in Bremen Einfach Einsteigen. Der Bremer Nahverkehr wird ticketlos und bekommt ein deutlich erweitertes Angebot.\nMögliche Varianten des Modells: #Option 1 – Mitarbeiterabgabe - Effekt auf Unternehmensseite #Statt an der Gewerbesteuer orientiert sich der Monatsbeitrag für Unternehmen an der Zahl der Mitarbeiterinnen. Effekt: Die Stadt Bremen bezahlt für alle Mitarbeiterinnen der Stadt und des Landes in Bremen. Nachteil: Der Faktor Arbeit wird teurer und schlecht gehende Betriebe werden genauso belastet wie prosperierende. Vorteil: Die Erfassung ist vermutlich einfacher, wodurch sich der Verwaltungsaufwand verringert.\nOption 2 - Prozentuale Abgabe nach Einkommen – Effekt auf Individualseite #Statt eines fixen Betrags orientiert sich der Beitrag prozentual am Einkommen. Nachteil: Nur sozialversicherungspflichtiges Einkommen ist ohne Weiteres erfassbar. Bei Selbstständigen und für Kapitaleinkünfte ist der potenzielle Verwaltungsaufwand höher. Vorteil: Der Monatsbeitrag verteilt sich gerechter auf verschiedene Einkommensstufen.\nOption 3 - Senkung des Sozialbeitrags auf 5 EUR - Effekt auf Individualseite #Individuen\nVoller Beitrag: 21.22 Euro pro Monat (gegenüber 19.73 Euro in der Ausgangsrechnung) Ermäßigter Beitrag: 5,00 Euro pro Monat Touristinnen: 3,00 Euro pro Übernachtung Unternehmen: Gewinnumlage von 3,23% (Berechnungsgrundlage Gewerbesteuer) Bus- und Flugunternehmen: 70 Cent pro An- und Abreise\nOption 4 – Finanzierung des Forschungsfonds aus anderen Haushaltsmitteln Effekt auf Unternehmens- und Individualseite (Haushaltskosten 10 Mio. €) #Individuen\nVoller Beitrag: 18.79 Euro pro Monat Ermäßigter Beitrag: 10,00 Euro pro Monat Tourist*innen: 3,00 Euro pro Übernachtung\nUnternehmen\nGewinnumlage von 3,09% (Berechnungsgrundlage Gewerbesteuer) Bus- und Flugunternehmen: 70 Cent pro An- und Abreise\nOption 5 - Subventionierung des Sozialbeitrags aus dem Haushalt - Effekt auf Individualseite (Haushaltskosten ca. 11,4 Mio.) #Individuen\nVoller Beitrag: 17.55 Euro pro Monat Ermäßigter Beitrag: 10,00 Euro pro Monat Tourist*innen: 3,00 Euro pro Übernachtung\nUnternehmen\nGewinnumlage von 3,23% (Berechnungsgrundlage Gewerbesteuer) Bus- und Flugunternehmen: 70 Cent pro An- und Abreise\nOption 6 - Subventionierung der Beförderung Minderjähriger aus dem Haushalt Effekte auf Unternehmens- und Individualseite (Haushaltskosten ca. 11 Mio.) #Individuen\nVoller Beitrag: 18.12 Euro pro Monat Ermäßigter Beitrag: 10,00 Euro pro Monat Tourist*innen: 3,00 Euro pro Übernachtung\nUnternehmen\nGewinnumlage von 3,06% (Berechnungsgrundlage Gewerbesteuer) Bus- und Flugunternehmen: 70 Cent pro An- und Abreise\n","date":"18 Januar 2019","permalink":"/themen/basiskonzept/","section":"Themen und Konzepte","summary":"todo Bei dem Einfach Einsteigen Basiskonzept werden keine Tickets im Nahverkehr benötigt. 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